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Haushaltstipps

Schwarze Kühlschrankdichtung? So wird sie wieder sauber – ohne das Gummi zu beschädigen

Schwarze Kühlschrankdichtung? So wird sie wieder sauber – ohne das Gummi zu beschädigen

Schwarze Kühlschrankdichtung? So wird sie wieder sauber – ohne das Gummi zu beschädigen

Eine schwarz verfärbte Kühlschrankdichtung sieht nicht nur ungepflegt aus. In den feuchten Falten sammeln sich schnell Staub, Lebensmittelreste und manchmal auch Schimmel. Besonders hartnäckig wird der Belag dort, wo Kondenswasser längere Zeit stehen bleibt. Mit aggressiven Reinigern sollte man trotzdem vorsichtig sein, denn sie können das weiche Dichtungsgummi spröde machen. Mit warmem Wasser, Spülmittel, etwas Natron und einer weichen Bürste lässt sich die Dichtung in vielen Fällen gründlich reinigen. Entscheidend sind dabei die richtige Dosierung und vollständiges Trocknen.

Kühlschrankdichtung gründlich reinigen: die schonende Methode

Für die normale Reinigung braucht man keine starken Chemikalien. Fettige Ablagerungen und Schmutz lassen sich zunächst mit einer milden Spülmittellösung lösen. Natron kann anschließend gezielt bei hartnäckigen dunklen Rückständen eingesetzt werden.

Das wird benötigt

  • 500 ml handwarmes Wasser
  • 1 Teelöffel mildes Spülmittel
  • 1 Esslöffel Natron
  • 2 Esslöffel Wasser für die Natronpaste
  • 2 saubere Mikrofasertücher
  • 1 kleine weiche Zahnbürste oder Reinigungsbürste
  • Küchenpapier oder ein trockenes Baumwolltuch

Schritt 1: Groben Schmutz entfernen

Öffnen Sie die Kühlschranktür und ziehen Sie die Falten der Gummidichtung vorsichtig auseinander. Entfernen Sie Krümel und lose Rückstände zunächst mit einem trockenen Tuch.

Nicht mit einem Messer, Schraubendreher oder anderen spitzen Gegenständen in den Falten arbeiten. Schon ein kleiner Schnitt kann dazu führen, dass die Tür später nicht mehr richtig abdichtet.

Schritt 2: Mit Spülmittellösung reinigen

Mischen Sie 500 ml handwarmes Wasser mit 1 Teelöffel mildem Spülmittel.

Tauchen Sie ein Mikrofasertuch hinein, wringen Sie es gut aus und wischen Sie die gesamte Dichtung einschließlich der Falten gründlich ab. Bei stärker verschmutzten Stellen kann die Lösung etwa 5 Minuten einwirken.

Anschließend die Falten mit einer weichen Zahnbürste vorsichtig bearbeiten. Nicht kräftig scheuern, sondern mit kleinen Bewegungen entlang der Rillen reinigen.

Spülmittel funktioniert hier besonders gut, weil es fettige Lebensmittelreste und den Schmutzfilm löst, auf dem sich weitere Ablagerungen festsetzen können.

Schritt 3: Dunkle Stellen mit Natron behandeln

Sind nach der ersten Reinigung noch einzelne dunkle Verfärbungen sichtbar, können Sie eine milde Natronpaste herstellen.

Mischen Sie:

1 Esslöffel Natron mit etwa 2 Esslöffeln Wasser.

Die Mischung sollte weich und streichfähig sein.

Tragen Sie nur eine dünne Schicht auf die betroffenen Bereiche auf und lassen Sie sie 5 bis maximal 10 Minuten einwirken. Anschließend vorsichtig mit der weichen Bürste reinigen.

Natron wirkt leicht alkalisch und unterstützt das Ablösen von fettigem und organischem Schmutz. Wegen seiner feinen Körnung sollte man jedoch nicht kräftig reiben.

Schritt 4: Abwischen und vollständig trocknen

Entfernen Sie sämtliche Reinigungsmittelreste mit einem zweiten Tuch, das nur mit klarem Wasser angefeuchtet wurde.

Danach die Dichtung sorgfältig trockenreiben. Ziehen Sie dabei auch die Falten auseinander und trocknen Sie die Zwischenräume.

Lassen Sie die Kühlschranktür anschließend etwa 5 bis 10 Minuten geöffnet, damit die Restfeuchtigkeit verdunsten kann.

Die Reinigung ist gelungen, wenn die Dichtung nicht mehr schmierig ist, keine losen dunklen Ablagerungen mehr vorhanden sind und sich in den Falten keine Feuchtigkeit sammelt.

Bei Schimmel ist gründliches Trocknen besonders wichtig

Kleine oberflächliche Schimmelflecken entstehen häufig dort, wo sich dauerhaft Kondenswasser in den Gummifalten hält.

Reinigen Sie die Stelle zunächst mit der beschriebenen Spülmittellösung und anschließend gegebenenfalls mit Natron. Wischen Sie alle Rückstände vollständig ab und trocknen Sie die Dichtung sorgfältig.

Sind dunkle Punkte allerdings tief in das Material eingedrungen und lassen sich auch nach mehreren schonenden Reinigungen nicht entfernen, kann das Gummi dauerhaft verfärbt oder bereits angegriffen sein. In diesem Fall ist ein Austausch der Dichtung oft sinnvoller als immer aggressivere Reiniger einzusetzen.

Kühlschrankdichtung regelmäßig trocken halten

Vorbeugung ist deutlich einfacher als eine intensive Grundreinigung.

Wischen Sie sichtbares Kondenswasser möglichst sofort weg. Zusätzlich lohnt es sich, die Dichtung ungefähr einmal pro Monat mit warmem Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen.

Nach jeder Reinigung immer trocken nachwischen.

Kontrollieren Sie besonders die unteren Ecken der Kühlschranktür. Dort sammeln sich Feuchtigkeit und kleine Lebensmittelreste besonders häufig.

Auch Lebensmittel sollten möglichst abgedeckt im Kühlschrank stehen. Dadurch gelangen weniger Flüssigkeitsspritzer und organische Rückstände an die Türdichtung.

Die Dichtung auf Beschädigungen prüfen

Bei der Reinigung kann man gleichzeitig kontrollieren, ob das Gummi noch richtig abdichtet.

Legen Sie ein Blatt Papier zwischen Tür und Kühlschrank und schließen Sie die Tür. Versuchen Sie anschließend, das Papier herauszuziehen.

Spüren Sie einen deutlichen Widerstand, liegt die Dichtung normalerweise gut an. Lässt sich das Blatt an mehreren Stellen fast ohne Widerstand herausziehen, sollte die Dichtung genauer kontrolliert werden.

Eine beschädigte oder verhärtete Dichtung kann warme Raumluft in den Kühlschrank gelangen lassen. Dadurch entsteht zusätzliche Feuchtigkeit, und der Kühlschrank benötigt mehr Energie.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

Chlorreiniger verwenden: Produkte mit Chlor beziehungsweise Bleichmittel können Materialien angreifen und sollten auf Kühlschrankdichtungen nicht routinemäßig eingesetzt werden.

Essig und Natron zusammenmischen: Dabei reagieren Säure und Base miteinander und neutralisieren sich weitgehend. Für die Reinigung bringt diese Mischung daher keinen besonderen Vorteil.

Zu hart schrubben: Harte Bürsten und Scheuerschwämme können die Oberfläche des Gummis beschädigen.

Die Dichtung nass lassen: Restfeuchtigkeit in den Falten begünstigt neue Ablagerungen und Schimmelbildung.

Sehr heißes Wasser verwenden: Handwarmes Wasser reicht vollkommen aus. Starke Hitze kann Dichtungsmaterial unnötig belasten.

Für noch bessere Ergebnisse

Reinigen Sie bei dieser Gelegenheit auch den Bereich des Kühlschrankrahmens, auf dem die Dichtung beim Schließen aufliegt. Dort sammeln sich ebenfalls Fett und Staub.

Bei älteren Kühlschränken lohnt sich außerdem eine regelmäßige Kontrolle der unteren Dichtungsecken, da sie häufig zuerst verschmutzen oder sich verformen.

Wenn eine Dichtung eingerissen, stark verhärtet oder dauerhaft verformt ist, sollte sie ersetzt werden. Eine Reinigung kann beschädigtes Gummi nicht reparieren.

Fragen häufig gestellt

Wie oft sollte man die Kühlschrankdichtung reinigen?

Bei normaler Nutzung reicht eine gründliche Reinigung etwa einmal im Monat. Sichtbare Flüssigkeiten oder Lebensmittelreste sollten sofort entfernt werden.

Kann ich Essig für die Kühlschrankdichtung verwenden?

Für eine regelmäßige Reinigung sind warmes Wasser und mildes Spülmittel die materialschonendere Wahl. Säurehaltige Mittel sollten insbesondere bei unbekanntem Dichtungsmaterial nicht lange einwirken.

Warum wird die Kühlschrankdichtung immer wieder schwarz?

Häufig sind Feuchtigkeit, Lebensmittelreste und mangelnde Luftzirkulation in den Falten die Ursache. Regelmäßiges Reinigen und sorgfältiges Trocknen reduziert das Problem deutlich.

Wann muss eine Kühlschrankdichtung ersetzt werden?

Wenn sie eingerissen, stark verhärtet, dauerhaft verformt oder trotz gründlicher Reinigung tief schwarz verfärbt ist und zusätzlich schlecht abdichtet, ist ein Austausch meist die bessere Lösung.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.