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Möbel & Böden

12 Stellen, die fast jeder beim Putzen vergisst – hier versteckt sich überraschend viel Schmutz

12 Stellen, die fast jeder beim Putzen vergisst – hier versteckt sich überraschend viel Schmutz

12 Stellen, die fast jeder beim Putzen vergisst – hier versteckt sich überraschend viel Schmutz

Beim normalen Hausputz werden Böden gewischt, Arbeitsflächen gereinigt und das Badezimmer geschrubbt. Trotzdem bleiben einige Stellen oft wochenlang unbeachtet. Besonders Fußleisten, Lichtschalter, Türgriffe oder Heizkörper sammeln Staub, Fett und kleine Verschmutzungen. Das Gute: Für die meisten dieser Bereiche braucht man keine aggressiven Spezialreiniger. Mit wenigen Haushaltsmitteln und der richtigen Methode lassen sich diese vergessenen Stellen schnell sauber halten. Hier sind zwölf Bereiche, die beim nächsten Putzen einen Blick verdienen.

12 Stellen, die fast jeder beim Putzen vergisst – hier versteckt sich überraschend viel Schmutz

1. Fußleisten gründlich reinigen

Fußleisten gehören zu den klassischen Staubfängern. Besonders in Fluren und Küchen entstehen zusätzlich dunkle Schlieren und Spritzer.

Für lackierte Kunststoff- oder versiegelte Holzleisten reichen 1 Liter lauwarmes Wasser und 1 Teelöffel mildes Spülmittel. Zuerst losen Staub mit einem trockenen Mikrofasertuch entfernen.

  1. Spülmittel im Wasser auflösen.
  2. Ein weiches Tuch eintauchen und sehr gut auswringen.
  3. Die Fußleiste abschnittsweise abwischen.
  4. Hartnäckige Stellen etwa 2 Minuten mit dem feuchten Tuch einweichen und anschließend vorsichtig nachreiben.
  5. Mit einem trockenen Tuch nachwischen.

Die Leiste ist sauber, wenn keine grauen Schlieren mehr am Tuch hängen bleiben.

Bei unbehandeltem oder geöltem Holz möglichst wenig Wasser verwenden. Essig sollte hier vermieden werden, da Säure empfindliche Oberflächen angreifen kann.

2. Lichtschalter und Steckdosenrahmen

Diese Flächen werden täglich berührt und trotzdem selten gereinigt. Wichtig ist, dass keine Flüssigkeit in elektrische Bauteile gelangt.

Gib 250 ml Wasser und 2 bis 3 Tropfen Spülmittel in eine Schüssel. Ein Mikrofasertuch damit leicht anfeuchten und anschließend kräftig auswringen. Schalter und Kunststoffrahmen vorsichtig abwischen und sofort trockenreiben.

Niemals Reiniger direkt auf Steckdosen oder Schalter sprühen. Bei sichtbaren Beschädigungen oder lockeren Abdeckungen nicht feucht reinigen.

3. Türgriffe nicht vergessen

Türklinken sammeln Hautfett und Alltagsschmutz. Für Edelstahl, verchromtes Metall und viele Kunststoffgriffe genügt eine milde Seifenlösung.

500 ml warmes Wasser mit 1 Teelöffel Spülmittel vermischen. Ein Tuch darin anfeuchten, gut auswringen und Griff sowie Rosette sorgfältig abwischen. Nach etwa 1 Minute mit einem zweiten feuchten Tuch nachwischen und trocknen.

Bei Messing, lackierten oder beschichteten Griffen zuerst an einer unauffälligen Stelle testen und keine Scheuermittel verwenden.

4. Oberseite von Türen und Türrahmen

Auf horizontalen Türrahmen kann sich eine erstaunlich dicke Staubschicht bilden. Hier sollte man zuerst trocken arbeiten.

Mit einem trockenen Mikrofasertuch den Staub aufnehmen. Danach 1 Liter Wasser mit 1 Teelöffel mildem Spülmittel mischen und den Rahmen mit einem gut ausgewrungenen Tuch abwischen.

Anschließend trockenreiben. Diese Reinigung alle vier bis acht Wochen verhindert, dass Staub durch Feuchtigkeit klebrig wird.

5. Heizkörper und Zwischenräume

Zwischen den Lamellen eines Heizkörpers sammelt sich Staub, der beim normalen Wischen kaum erreicht wird.

Die Heizung vollständig abkühlen lassen. Ein leicht feuchtes Tuch hinter beziehungsweise unter den Heizkörper legen und anschließend mit einer langen Heizkörperbürste von oben nach unten durch die Zwischenräume fahren.

Außenflächen können mit 1 Liter Wasser und 1 Teelöffel Spülmittel gereinigt werden. Das Tuch nur leicht feucht verwenden und anschließend trocken nachwischen.

6. Fernbedienungen und Tastaturen

Hier ist Wasser besonders sparsam einzusetzen. Geräte zuerst ausschalten beziehungsweise Batterien entfernen, sofern problemlos möglich.

Ein Mikrofasertuch nur minimal mit Wasser anfeuchten und sehr gut auswringen. Die Oberfläche vorsichtig abwischen. Für Zwischenräume eignet sich ein trockenes Wattestäbchen oder eine weiche Bürste.

Flüssigkeit niemals direkt auf elektronische Geräte sprühen. Vor der erneuten Benutzung vollständig trocknen lassen.

7. Kühlschrankdichtungen

In den Falten der Türdichtung sammeln sich Krümel und klebrige Rückstände.

500 ml warmes Wasser mit 1 Teelöffel Spülmittel vermischen. Mit einem weichen Tuch die Dichtungsfalten auseinanderziehen und gründlich auswischen. Schwer erreichbare Stellen mit einer weichen Zahnbürste bearbeiten.

Danach mit klarem Wasser nachwischen und sorgfältig trocknen. Eine saubere Dichtung sollte weder klebrig sein noch sichtbare Speisereste enthalten.

8. Unter kleinen Küchengeräten

Toaster, Kaffeemaschine und Wasserkocher werden häufig gereinigt – die Fläche darunter dagegen weniger.

Geräte ausstecken und wegstellen. Krümel zuerst trocken aufnehmen. Anschließend die Arbeitsplatte entsprechend ihrem Material reinigen.

Für robuste, abwischbare Oberflächen reichen meist 500 ml warmes Wasser und 1 Teelöffel Spülmittel. Bei Naturstein keine sauren Reiniger wie Essig oder Zitronensäure einsetzen.

9. Oberseiten von Küchenschränken

Dort verbindet sich Staub häufig mit Fett.

Für abwaschbare, unempfindliche Schrankoberflächen 1 Liter warmes Wasser mit 1 Esslöffel Spülmittel vermischen. Die Fläche mit einem weichen Schwamm reinigen, etwa 2 Minuten einwirken lassen und anschließend mit klarem, feuchtem Tuch nachwischen.

Bei Holz und empfindlichen Beschichtungen zuerst die Pflegehinweise des Herstellers beachten.

10. Fenster- und Türschienen

Zuerst Krümel und Staub mit Staubsauger oder kleiner Bürste entfernen. Erst danach feucht reinigen.

Eine alte Zahnbürste in eine Mischung aus 500 ml warmem Wasser und 1 Teelöffel Spülmittel tauchen und die Schienen bearbeiten. Nach 2 bis 3 Minuten gelösten Schmutz mit einem Tuch aufnehmen und trockenreiben.

So entsteht keine schlammige Mischung aus Staub und Reinigungswasser.

11. Unter Möbeln und an Möbelkanten

Besonders unter Sofa, Bett und Kommode sammeln sich Staubflusen und Haare. Wenn möglich, Möbel etwas vorziehen.

Zuerst gründlich saugen. Hartböden anschließend entsprechend der Herstellerempfehlung nebelfeucht wischen. Bei Laminat und empfindlichem Parkett sollte möglichst wenig Wasser verwendet werden.

Auch die unteren Möbelkanten mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch abwischen und anschließend trocknen.

12. Mülleimer innen und außen

Auch mit Müllbeutel entstehen kleine Flüssigkeits- und Speiserückstände.

Den leeren Kunststoffbehälter mit 1 Liter warmem Wasser und etwa 1 Esslöffel Spülmittel auswischen. Bei stärkeren Verschmutzungen 5 Minuten einwirken lassen, anschließend gründlich mit sauberem Wasser nachwischen und vollständig trocknen lassen.

Keine unterschiedlichen Reinigungsmittel miteinander vermischen. Insbesondere Chlorreiniger niemals mit Essig, Zitronensäure oder anderen sauren Produkten kombinieren.

Erreurs à éviter

Zu viel Wasser verwenden: Besonders Holz, Laminat und elektronische Geräte können durch eindringende Feuchtigkeit beschädigt werden.

Essig überall einsetzen: Säure eignet sich nicht für jede Oberfläche. Naturstein, bestimmte Metalle, Fugen und empfindliche Beschichtungen können Schaden nehmen.

Staub sofort nass abwischen: Eine dicke Staubschicht wird dadurch häufig nur verschmiert. Erst trocken entfernen, danach feucht reinigen.

Reinigungsmittel mischen: Verschiedene Haushaltsreiniger sollten nicht auf Verdacht kombiniert werden. Chlorhaltige Mittel dürfen insbesondere niemals mit Säuren gemischt werden.

Für noch bessere Ergebnisse

Eine kleine Routine spart später Arbeit: Jede Woche zwei oder drei dieser vergessenen Stellen zusätzlich zum normalen Putzen reinigen. So entsteht kaum hartnäckiger Schmutz.

Mikrofasertücher für Küche, Bad und andere Wohnbereiche getrennt verwenden und regelmäßig nach Herstellerangabe waschen.

Bei unbekannten oder empfindlichen Materialien jeden Reiniger zunächst an einer kleinen, unauffälligen Stelle ausprobieren.

Häufige Fragen

Wie oft sollte man Fußleisten reinigen?

Leichten Staub kann man alle ein bis zwei Wochen entfernen. Eine feuchte Grundreinigung ist je nach Haushalt ungefähr alle vier bis acht Wochen sinnvoll.

Kann ich Fußleisten mit Essig reinigen?

Bei empfindlichem Holz, Naturstein und bestimmten Lackierungen besser nicht. Eine milde Spülmittellösung ist für viele abwischbare Fußleisten die schonendere Wahl.

Muss ich für diese Stellen Desinfektionsmittel verwenden?

Im normalen Haushalt ist das für die regelmäßige Reinigung meist nicht erforderlich. Mechanisches Reinigen mit Wasser und einem geeigneten Reinigungsmittel entfernt gewöhnlichen Alltagsschmutz zuverlässig.

Wie verhindere ich, dass Fußleisten schnell wieder staubig werden?

Regelmäßiges Staubsaugen entlang der Wand und trockenes Abwischen verhindern dicke Ablagerungen. Je weniger Staub sich ansammelt, desto seltener ist eine intensive Feuchtreinigung nötig.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.