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Dein Besen verteilt nur noch Staub? So werden schmutzige Borsten wieder sauber

Dein Besen verteilt nur noch Staub? So werden schmutzige Borsten wieder sauber

Dein Besen verteilt nur noch Staub? So werden schmutzige Borsten wieder sauber

Haare, Staubflusen und klebrige Krümel sammeln sich zwischen den Besenborsten. Irgendwann bleibt der Schmutz beim Fegen liegen oder wird durch die Wohnung geschoben. Dann braucht nicht nur der Boden eine Reinigung, sondern auch der Besen selbst. Für einen abwaschbaren Kunststoffbesen reichen meist lauwarmes Wasser, etwas Spülmittel und gründliches Ausspülen. Hier erfährst du, wie du die Borsten reinigst, verfangene Haare entfernst und den Besen richtig trocknest. Außerdem zeigen einfache Handgriffe, wie du die nächste große Reinigung hinauszögerst.

Dein Besen verteilt nur noch Staub? So werden schmutzige Borsten wieder sauber

Das einfache Spülbad für abwaschbare Kunststoffborsten

Ein kurzes Spülbad löst anhaftenden Schmutz und fettige Rückstände. Das Spülmittel unterstützt die Ablösung; vorsichtige Bewegung im Wasser hilft, gelöste Teilchen zwischen den Borsten herauszuspülen.

Wichtig ist das Material: Diese Methode eignet sich für ausdrücklich abwaschbare Besen mit Kunststoffborsten und wasserfestem Kunststoffkopf. Hersteller bieten solche Besen an und erlauben bei entsprechenden Modellen auch die Reinigung unter fließendem Wasser. Prüfe deshalb zuerst die Pflegehinweise deines Besens. Leifheit

Holzköpfe, Naturhaar, Strohbesen und unbekannte Klebeverbindungen gehören nicht ohne ausdrückliche Freigabe ins Wasserbad.

Du brauchst:

  • einen ausreichend breiten Eimer oder eine Kunststoffwanne;
  • 3 Liter lauwarmes Wasser, ungefähr 30–35 °C;
  • 5 ml mildes Handspülmittel;
  • einen alten, grobzinkigen Kunststoffkamm;
  • Haushaltshandschuhe und eine Auffangschale.

Die angegebene Spülmittelmenge ist für ein mildes Bad gedacht. Falls das Produkt eine niedrigere Dosierung vorgibt, halte dich daran.

  1. Loser Schmutz kommt zuerst weg. Ziehe Handschuhe an und entferne Haare sowie große Flusen über einem geöffneten Müllbeutel. Streiche mit dem Kamm vorsichtig vom Borstenansatz zu den Spitzen. Drücke ihn nicht mit Gewalt durch verknotete Stellen.
  2. Das Bad vorbereiten. Vermische 3 Liter Wasser mit 5 ml Spülmittel. Tauche nur den abwaschbaren Besenkopf ein. Der Stiel und empfindliche Verbindungsstellen bleiben möglichst trocken.
  3. Kurz einweichen und bewegen. Lass die Borsten fünf Minuten im Wasser. Bewege den Kopf anschließend etwa eine Minute langsam hin und her, ohne die Borsten gegen den Eimerboden zu pressen.
  4. Gründlich ausspülen. Spüle die Borsten unter einem sanften Strahl lauwarmen Wassers. Spreize einzelne Borstenbüschel vorsichtig mit den behandschuhten Fingern. Spüle weiter, bis kein sichtbarer Schaum mehr austritt.
  5. Ohne Druck trocknen. Lass den Kopf über einer Auffangschale abtropfen und hänge den Besen anschließend luftig auf. Die Borsten dürfen nicht auf dem Boden aufstehen.

Das Waschen dauert meist zehn bis fünfzehn Minuten. Plane für die Trocknung je nach Borstendichte und Raumklima ungefähr zwölf bis vierundzwanzig Stunden ein. Saubere Borsten enthalten keine sichtbaren Flusen mehr und fühlen sich nach dem Trocknen nicht klebrig an. Verbogene oder abgenutzte Borsten werden dadurch allerdings nicht wieder neu.

Haare und Flusen entfernen, bevor sie sich festsetzen

Verfangene Haare lassen sich meist trocken entfernen. Das spart Wasser und verhindert, dass ein großer Haarknäuel im Spülbad zurückbleibt.

Nimm nach dem Fegen einen alten grobzinkigen Kunststoffkamm, ziehe Handschuhe an und halte den Besen über einen Müllbeutel. Kämme zwei bis drei Minuten lang in kleinen Abschnitten vom Ansatz zu den Spitzen. Halte hartnäckige Büschel dabei nahe am Ansatz fest, damit du nicht an der Befestigung ziehst. Ein Reinigungsmittel ist dafür nicht nötig.

Diese Methode eignet sich besonders für stabile Kunststoffborsten. Bei feinem Naturhaar arbeite vorsichtig mit den Fingern und beachte die Pflegeanleitung. Verwende keine scharfen Messer zwischen den Borsten. Wenn die Zwischenräume wieder frei sind und beim Ausschütteln kaum Flusen herausfallen, ist die Trockenreinigung ausreichend.

Klebrige Stellen gezielt behandeln

Ein einzelner klebriger Fleck verlangt nicht immer ein vollständiges Wasserbad. Eine kleine Menge Spülwasser hilft, die betroffene Stelle gezielt zu bearbeiten.

Mische 1 ml mildes Handspülmittel mit 500 ml lauwarmem Wasser. Tauche eine weiche alte Spülbürste hinein und streiche damit eine Minute über die verschmutzten Kunststoffborsten. Arbeite vom Ansatz nach außen. Lass die Stelle zwei Minuten feucht stehen und spüle sie anschließend gründlich mit klarem Wasser ab.

Die Methode passt zu abwaschbaren Kunststoffköpfen und Kunststoffborsten. Sie ist ungeeignet für wasserempfindliche Holz- oder Naturhaarbesen. Halte das Spülwasser von Parkett und Laminat fern, indem du über einer Wanne arbeitest. Prüfe nach vollständigem Trocknen, ob die Borsten noch zusammenkleben. Falls ja, wiederhole die Behandlung einmal mit frischem Spülwasser.

Auch die Kehrschaufel von Schmutz befreien

Eine verschmutzte Kehrschaufel kann den frisch gereinigten Besen beim nächsten Einsatz erneut verkleben. Besonders an der vorderen Kante sammeln sich Staub und fettige Krümel.

Gib 2 ml Handspülmittel in 1 Liter lauwarmes Wasser. Wische eine wasserfeste Kunststoffkehrschaufel mit einem darin angefeuchteten Tuch ab. Bearbeite die Kante und die Ecken etwa zwei Minuten. Bei anhaftenden Rückständen lass die betroffenen Stellen fünf Minuten feucht, bevor du erneut darüberwischst.

Spüle mit klarem Wasser nach und trockne die Schaufel mit einem sauberen Tuch. Das Spülmittel löst fettige Verschmutzungen, während das Tuch feste Teilchen abnimmt. Holzgriffe und rostempfindliche Metallteile nicht einweichen. Eine glatte, nicht klebrige Aufnahmekante zeigt, dass die Reinigung gelungen ist.

Fehler, die du vermeiden solltest

  • Zu viel Spülmittel verwenden: Starker Schaum verlängert das Ausspülen. Zurückbleibende Rückstände können die Borsten verkleben.
  • Kochendes Wasser nehmen: Hitze kann Kunststoff verformen oder Verbindungen beschädigen. Lauwarmes Wasser genügt.
  • Den Besen über Nacht einweichen: Langes Einweichen ist für gewöhnlichen Schmutz unnötig und kann empfindliche Bauteile schädigen.
  • Auf den nassen Borsten abstellen: Das Eigengewicht kann sie verbiegen. Hänge den Besen zum Trocknen frei auf.
  • Reiniger miteinander mischen: Verwende für diese Reinigung nur Wasser und Handspülmittel. Zusätzliche Haushaltschemikalien sind nicht erforderlich.

Halte Eimer und Reinigungsmittel von Kindern und Haustieren fern. Entferne verschüttetes Wasser sofort, damit niemand ausrutscht.

Weitere praktische Anpassungen

Nutze für einen breiten Besenkopf eine flache Wanne statt eines engen Eimers. Behalte das Verhältnis von 5 ml Spülmittel zu 3 Litern Wasser bei.

Bewahre Besen für Terrasse und Wohnräume getrennt auf. So gelangen Erde und grober Außenschmutz seltener ins Haus.

Entferne Haare nach jedem Einsatz kurz trocken. Wasche den Besen, sobald sichtbare Beläge oder klebrige Stellen zurückbleiben.

Häufige Fragen

Kann ich einen Holzbesen genauso reinigen?

Nicht im beschriebenen Wasserbad. Entferne Schmutz trocken und folge den Pflegehinweisen für Holz und die jeweilige Borstenart.

Brauche ich Essig oder Natron?

Nein. Für gewöhnlichen Staub und fettige Rückstände genügt bei einem abwaschbaren Kunststoffbesen mildes Spülwasser.

Wann darf ich wieder fegen?

Erst wenn die Borsten bis zum Ansatz vollständig trocken sind. Feuchte Borsten halten Staub fest und können Schmutz verschmieren.

Wann sollte ich den Besen ersetzen?

Wenn viele Borsten ausfallen, dauerhaft stark verbogen sind oder der Kopf beschädigt ist. Eine Reinigung entfernt Schmutz, behebt aber keinen Verschleiß.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.