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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

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Diese cremige Mango-Orangen-Creme sorgt für Begeisterung – fruchtig, samtig und mit wenigen Zutaten gemacht

Diese cremige Mango-Orangen-Creme sorgt für Begeisterung – fruchtig, samtig und mit wenigen Zutaten gemacht

Diese cremige Mango-Orangen-Creme sorgt für Begeisterung – fruchtig, samtig und mit wenigen Zutaten gemacht

Wenn reife Mango und frische Orange zusammenkommen, entsteht ein Dessert, das herrlich fruchtig schmeckt und gleichzeitig wunderbar cremig ist. Diese Mango-Orangen-Creme wird mit Milch und Speisestärke sanft gebunden und anschließend gut gekühlt. Dadurch bekommt sie eine samtige, löffelfeste Konsistenz, ohne schwer zu wirken. Frische Mangowürfel und etwas Orangenschale sorgen beim Servieren für zusätzlichen Geschmack und eine schöne Optik. Das Rezept ist unkompliziert, benötigt keine besonderen Küchengeräte und lässt sich problemlos einige Stunden vorher vorbereiten. Damit eignet es sich sowohl für ein Familienessen als auch als erfrischendes Dessert für Gäste.

Diese cremige Mango-Orangen-Creme sorgt für Begeisterung – fruchtig, samtig und mit wenigen Zutaten gemacht

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhe- und Kühlzeit: 3 Stunden
  • Kochzeit: 8–10 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 3 Stunden 25 Minuten
  • Portionen: 6 Dessertgläser
  • Schwierigkeit: einfach
  • Benötigt: Kochtopf, Schneebesen, Mixer oder Pürierstab, 6 Gläser à ca. 160 ml
  • Backofen: nicht erforderlich

Zutaten

  • 2 reife Mangos, ca. 500 g Fruchtfleisch
  • 1 unbehandelte Orange
  • 200 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 400 ml Vollmilch
  • 30 g Speisestärke
  • 60 g Zucker

Zubereitung

  1. Mangos vorbereiten.
    Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch sorgfältig vom Stein schneiden. Etwa 100 g Fruchtfleisch in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden und abgedeckt für die spätere Dekoration in den Kühlschrank stellen. Das übrige Mangofruchtfleisch mit einem Mixer oder Pürierstab sehr fein pürieren. Die Masse sollte möglichst glatt und cremig sein. Bei sehr faserigen Mangos kann das Püree zusätzlich durch ein feines Sieb gestrichen werden.
  2. Orange vorbereiten.
    Die unbehandelte Orange unter warmem Wasser gründlich waschen und abtrocknen. Die äußere orangefarbene Schale fein abreiben, ohne die bittere weiße Schicht darunter mitzunehmen. Die Orange anschließend auspressen und zusammen mit weiteren Orangen insgesamt 200 ml Saft abmessen. Orangensaft mit dem Mangopüree verrühren. Etwa ein Drittel der abgeriebenen Orangenschale für die Dekoration zurückbehalten.
  3. Speisestärke anrühren.
    Von den 400 ml Milch 100 ml abnehmen und in eine kleine Schüssel geben. Die 30 g Speisestärke hinzufügen und mit einem Schneebesen gründlich verrühren, bis keinerlei Klümpchen mehr vorhanden sind. Dieser Schritt ist wichtig: Speisestärke sollte immer zunächst in kalter Flüssigkeit angerührt werden, bevor sie in die heiße Milch kommt.
  4. Milchcreme kochen.
    Die restlichen 300 ml Milch zusammen mit den 60 g Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Sobald die Milch heiß ist, die angerührte Stärke nochmals kurz durchrühren und unter ständigem Rühren zur Milch geben. Die Mischung aufkochen und anschließend etwa 1 Minute sanft köcheln lassen. Dabei kontinuierlich rühren, besonders am Topfboden. Die Creme ist richtig, wenn sie deutlich eindickt und eine glatte, puddingähnliche Konsistenz erreicht.
  5. Mango und Orange einarbeiten.
    Den Topf vom Herd nehmen und die Milchcreme etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Anschließend das Mango-Orangen-Püree und den größten Teil der Orangenschale nach und nach unterrühren. Alles gründlich vermischen, bis eine gleichmäßig gelb-orangefarbene Creme entstanden ist. Nach Zugabe der Früchte die Mischung nicht mehr kräftig kochen. So bleibt der frische Mango-Orangen-Geschmack besser erhalten.
  6. Dessertgläser füllen.
    Die Creme gleichmäßig auf sechs saubere Dessertgläser verteilen. Jedes Glas fasst idealerweise etwa 150–180 ml. Die Oberfläche mit einem Löffel glatt streichen. Die Gläser zunächst ungefähr 30 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Danach abdecken und in den Kühlschrank stellen.
  7. Kühlen und fertigstellen.
    Die Mango-Orangen-Creme mindestens 2½ Stunden kühlen. Erst dadurch erreicht sie ihre endgültige cremige und gleichzeitig löffelfeste Konsistenz. Unmittelbar vor dem Servieren die zurückgelegten Mangowürfel auf den Gläsern verteilen und mit der restlichen fein abgeriebenen Orangenschale bestreuen. Gut gekühlt servieren.

Tipps für eine perfekte Mango-Orangen-Creme

Reife Mangos sind entscheidend: Das Fruchtfleisch sollte weich, aromatisch und natürlich süß sein. Eine harte, unreife Mango ergibt weniger Geschmack und häufig eine faserigere Creme.

Speisestärke nur mit kalter Milch anrühren: Gibt man das Pulver direkt in heiße Flüssigkeit, entstehen schnell hartnäckige Klümpchen.

Beim Eindicken ständig rühren: Milch und Stärke können am Topfboden schnell ansetzen. Ein Schneebesen sorgt für eine gleichmäßig glatte Creme.

Die weiße Orangenschale vermeiden: Nur die dünne orangefarbene Schicht abreiben. Der darunterliegende weiße Teil kann unangenehm bitter schmecken.

Genügend Kühlzeit einplanen: Die Creme ist unmittelbar nach der Zubereitung noch relativ weich. Nach einigen Stunden im Kühlschrank wird sie deutlich stabiler.

Mangowürfel erst zum Schluss auflegen: Dadurch bleiben sie frisch und sinken nicht in die noch warme Creme ein.

Varianten und Substitutionen

Mit Mandarine: Die 200 ml Orangensaft können durch dieselbe Menge frisch gepressten Mandarinensaft ersetzt werden. Dadurch wird das Dessert etwas milder und süßer.

Mit laktosefreier Milch: Vollmilch kann im Verhältnis 1:1 durch laktosefreie Vollmilch ersetzt werden. Die Bindung mit Speisestärke funktioniert genauso.

Weniger süß: Bei sehr reifen Mangos kann die Zuckermenge von 60 auf 40 g reduziert werden. Das beeinflusst die Konsistenz nur geringfügig und lässt den Fruchtgeschmack stärker hervortreten.

Kleinere Portionen: Für ein Dessertbuffet kann dieselbe Menge auf acht kleinere Gläser verteilt werden. Die Kühlzeit bleibt dabei unverändert.

Aufbewahrung

Die fertige Mango-Orangen-Creme muss wegen der Milch nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Gläser gut abdecken und bei höchstens 5 °C lagern. Das Dessert sollte innerhalb von 2 Tagen verzehrt werden.

Einfrieren ist nicht empfehlenswert. Stärkegebundene Milchcremes können beim Auftauen Flüssigkeit abgeben und ihre glatte Konsistenz verlieren. Das Dessert wird kalt gegessen und muss daher nicht wieder erwärmt werden.

Häufige Fragen

Warum bleibt meine Mango-Orangen-Creme flüssig?

Die Stärke muss in der Milch kurz aufkochen, damit sie ihre Bindekraft entwickelt. Sobald die Mischung deutlich eindickt, noch ungefähr eine Minute unter ständigem Rühren sanft köcheln lassen.

Kann ich Mango aus dem Tiefkühlfach verwenden?

Ja. Die Mango vollständig im Kühlschrank auftauen und überschüssige Flüssigkeit abgießen. Anschließend wie frische Mango pürieren. Geschmack und Konsistenz können etwas weniger intensiv ausfallen.

Kann ich das Dessert am Vortag zubereiten?

Ja. Die Creme eignet sich sehr gut zum Vorbereiten. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank aufbewahren und die frischen Mangowürfel erst kurz vor dem Servieren daraufgeben.

Kann ich normalen Orangensaft aus der Flasche nehmen?

Das funktioniert, wenn es sich um reinen Orangensaft ohne zusätzliche Süßungsmittel handelt. Frisch gepresster Orangensaft ist für dieses Dessert jedoch aromatischer und harmoniert besonders gut mit reifer Mango.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.