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Haushaltstipps

Eingebrannte Flecken auf dem Ceranfeld? Mit dieser schonenden Methode wird die Glasfläche wieder sauber und glänzend

Eingebrannte Flecken auf dem Ceranfeld? Mit dieser schonenden Methode wird die Glasfläche wieder sauber und glänzend

Eingebrannte Flecken auf dem Ceranfeld? Mit dieser schonenden Methode wird die Glasfläche wieder sauber und glänzend

Ein Ceran- oder Glaskeramikkochfeld sieht elegant aus – bis übergekochte Milch, Fett, Soßenreste oder eingebrannte Spritzer matte Ränder und hartnäckige Krusten hinterlassen. Normales Spülmittel reicht dann oft nicht mehr aus. Zu aggressives Scheuern kann dagegen feine Kratzer verursachen, die dauerhaft sichtbar bleiben. Mit einem geeigneten Kochfeldschaber, etwas Spülmittel und einer milden Natronpaste lassen sich viele Verschmutzungen lösen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten.

Eingebrannte Flecken auf dem Ceranfeld? Mit dieser schonenden Methode wird die Glasfläche wieder sauber und glänzend

Die Hauptmethode: Eingebranntes schonend lösen und entfernen

Für stärkere Verkrustungen braucht man keine große Auswahl an Reinigungsmitteln. Entscheidend sind Einweichzeit und die richtige mechanische Reinigung.

Benötigt werden:

  • 250 ml warmes Wasser
  • 1 Teelöffel mildes Handspülmittel
  • 2 Esslöffel Natron
  • etwa 1 Esslöffel Wasser für die Paste
  • 1 weiches Mikrofasertuch
  • 1 spezieller Glaskeramik-Kochfeldschaber mit intakter Klinge
  • ein trockenes, weiches Tuch

Schritt für Schritt

  1. Kochfeld vollständig abkühlen lassen. Grobe Krümel mit einem feuchten Tuch entfernen. Niemals auf einer noch heißen Platte mit kaltem Wasser arbeiten.
  2. Verschmutzungen einweichen. 250 ml warmes Wasser mit einem Teelöffel Spülmittel mischen. Ein Tuch damit anfeuchten, auf die betroffenen Stellen legen und etwa 10 Minuten wirken lassen.
  3. Hartnäckige Reste abschaben. Den Kochfeldschaber möglichst flach ansetzen und vorsichtig über die feuchte Oberfläche führen. Nicht mit einer Ecke der Klinge kratzen und keinen starken Druck ausüben.
  4. Verbliebene matte Beläge behandeln. Zwei Esslöffel Natron mit ungefähr einem Esslöffel Wasser zu einer weichen Paste verrühren. Dünn auftragen, 5 bis maximal 10 Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem feuchten Mikrofasertuch ohne kräftiges Scheuern abnehmen.
  5. Mit klarem Wasser nachwischen und trocken polieren. Das Kochfeld sollte sich anschließend glatt anfühlen. Sind noch erhabene Krusten vorhanden, den Einweichvorgang lieber wiederholen, statt stärker zu scheuern.

Natron hilft vor allem dabei, fettige und angetrocknete Rückstände zu lösen. Bei wirklich eingebrannten Krusten übernimmt jedoch der fachgerecht verwendete Kochfeldschaber den wichtigsten Teil der Arbeit.

Weiße Kalkränder mit verdünntem Essig behandeln

Weiße oder gräuliche Schleier sind nicht immer eingebranntes Fett. Besonders nach übergekochtem Wasser können mineralische Ablagerungen zurückbleiben.

Mische 50 ml weißen Haushaltsessig mit 100 ml Wasser. Ein weiches Tuch damit anfeuchten und die betroffene Stelle etwa 3 bis 5 Minuten benetzen. Anschließend gründlich mit klarem Wasser nachwischen und trockenreiben.

Die Säure löst mineralische Ablagerungen besser als Spülmittel. Diese Methode sollte jedoch nur gezielt auf der Glaskeramik verwendet werden. Essig nicht längere Zeit auf Naturstein-Arbeitsplatten, Marmor oder kalkhaltigen Fugen stehen lassen. Niemals Essig mit chlorhaltigen Reinigern oder Bleichmitteln mischen.

Fettfilm mit einfachem Spülmittel entfernen

Manchmal wirkt das Kochfeld nach dem Putzen immer noch stumpf, obwohl keine Krusten mehr vorhanden sind. Häufig ist lediglich ein dünner Fett- oder Reinigungsmittelfilm zurückgeblieben.

Gib 2 bis 3 Tropfen Spülmittel auf 300 ml warmes Wasser. Mit einem sauberen Mikrofasertuch über die gesamte kalte Kochfläche wischen. Danach unbedingt ein zweites Tuch mit klarem Wasser verwenden. Zum Schluss mit einem trockenen Tuch polieren.

Gerade das Nachwischen ist wichtig: Zu viel Spülmittel kann selbst Schlieren verursachen. Diese milde Reinigung eignet sich deshalb auch gut für die regelmäßige Pflege nach dem Kochen.

Bei starken Verkrustungen lieber zweimal reinigen

Ein häufiger Fehler besteht darin, eine dicke eingebrannte Schicht unbedingt in einem Arbeitsgang entfernen zu wollen. Sicherer ist es, hartnäckige Stellen erneut einzuweichen.

Lege das warme, mit Spülmittellösung angefeuchtete Tuch nochmals 10 bis 15 Minuten auf die kalte Stelle. Danach den Schaber wieder flach und mit kontrollierten Bewegungen einsetzen.

Sind nach dem ersten Durchgang nur noch kleine Rückstände vorhanden, ist das bereits ein gutes Zeichen. Wiederholtes Einweichen belastet die Glasoberfläche wesentlich weniger als aggressive Scheuermittel oder minutenlanges kräftiges Reiben.

Erreurs à éviter

Scheuerschwämme und Stahlwolle verwenden: Die raue Oberfläche kann sichtbare Mikrokratzer auf Glaskeramik hinterlassen. Verwende weiche Tücher und einen dafür vorgesehenen Kochfeldschaber.

Mit viel Druck schaben: Ein Schaber funktioniert über seine scharfe, flach geführte Klinge. Verkanten oder starker Druck erhöht das Risiko von Kratzern.

Zuckerreste einfach erkalten lassen: Geschmolzener Zucker und stark zuckerhaltige Speisen können Glaskeramik besonders stark schädigen. Hier gelten die Hinweise des Kochfeldherstellers; solche Rückstände müssen häufig mit einem geeigneten Schaber entfernt werden, bevor sie vollständig festbrennen.

Reinigungsmittel miteinander mischen: Essig niemals mit chlorhaltigen Produkten kombinieren. Auch verschiedene Haushaltsreiniger sollten nicht wahllos zusammengeschüttet werden.

Das Kochfeld mit Rückständen wieder erhitzen: Dadurch können verbliebene Verschmutzungen erneut einbrennen und anschließend schwieriger zu entfernen sein.

Für ein dauerhaft gepflegtes Kochfeld

Leichte Spritzer am besten nach jedem Kochen entfernen, sobald die Fläche sicher abgekühlt ist. Dadurch entstehen deutlich seltener dicke Krusten.

Bei sehr empfindlichen oder beschichteten Kochflächen sollte zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachtet werden. Nicht jedes schwarze Kochfeld besteht aus exakt demselben Material.

Ein sauberes Mikrofasertuch ausschließlich für das Kochfeld aufzubewahren lohnt sich ebenfalls. Fett oder grobe Partikel aus anderen Reinigungsarbeiten können sonst wieder auf die Glasfläche gelangen.

Häufige Fragen

Kann ich Natron regelmäßig auf Glaskeramik verwenden?

Gelegentlich und als weiche, feuchte Paste ist es für viele Glaskeramikflächen verwendbar. Nicht trocken und kräftig damit scheuern. Im Zweifel haben die Pflegehinweise des Herstellers Vorrang.

Darf ich Backofenreiniger benutzen?

Nicht ohne ausdrückliche Freigabe des Kochfeldherstellers. Backofenreiniger können stark alkalisch sein und sind für Glaskeramik nicht automatisch geeignet. Ein spezieller Glaskeramikreiniger ist die sicherere Wahl.

Warum bleiben nach dem Reinigen Schlieren zurück?

Meist befinden sich noch Fett, Spülmittel oder Kalkreste auf der Oberfläche. Einmal mit klarem Wasser nachwischen und anschließend mit einem trockenen Mikrofasertuch polieren.

Was mache ich bei alten, schwarzen Einbrennungen?

Die Stelle zunächst 10 bis 15 Minuten einweichen und anschließend vorsichtig mit einem geeigneten Glaskeramikschaber bearbeiten. Bleibt eine Verfärbung vollständig glatt und lässt sich nicht abschaben, kann es sich bereits um eine dauerhafte Veränderung der Oberfläche handeln. Dann sollte man nicht versuchen, sie mit immer aggressiveren Mitteln wegzuscheuern.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.