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Fischgeruch in der Pfanne? Mit diesen einfachen Methoden wird sie wieder frisch

Fischgeruch in der Pfanne? Mit diesen einfachen Methoden wird sie wieder frisch

Gebratener Fisch schmeckt gut, doch sein Geruch kann selbst nach dem normalen Abwaschen hartnäckig in einer Pfanne hängen bleiben. Verantwortlich sind vor allem Fett- und Eiweißreste sowie geruchsaktive Verbindungen, die an der Oberfläche haften. Meist braucht man dafür keinen aggressiven Spezialreiniger. Mit heißem Wasser, Spülmittel und – bei geeigneten Pfannen – etwas Natron lässt sich die Pfanne gründlich reinigen. Entscheidend ist allerdings das Material: Edelstahl, Gusseisen und beschichtete Pfannen benötigen unterschiedliche Behandlungen.

Bleibt neben dem Geruch auch eine Kruste zurück, hilft die Anleitung, wie ein eingebrannter Pfannenboden mit Hausmitteln wieder sauber wird. Bei beschichteten Pfannen ist besonders schonendes Vorgehen wichtig, und wenn der Fischduft zusätzlich im Kühlschrank hängt, lassen sich auch dort Gerüche dauerhaft entfernen.

Fischgeruch in der Pfanne? Mit diesen einfachen Methoden wird sie wieder frisch

Die zuverlässige Grundreinigung direkt nach dem Braten

Je schneller Fett und Fischreste entfernt werden, desto weniger Geruch bleibt zurück. Die Pfanne sollte jedoch zunächst etwas abkühlen, damit sie durch einen starken Temperaturwechsel nicht beschädigt wird.

Sie benötigen:

  • 500 ml warmes bis heißes Wasser
  • 5 ml mildes Handspülmittel, etwa 1 Teelöffel
  • einen weichen Spülschwamm
  • klares Wasser
  • ein sauberes Geschirrtuch

So gehen Sie vor:

  1. Überschüssiges Bratfett nach dem Abkühlen mit Küchenpapier aufnehmen und über den Restmüll entsorgen. Größere Fettmengen nicht in den Abfluss gießen.
  2. 500 ml warmes Wasser mit 1 Teelöffel Spülmittel in die Pfanne geben.
  3. Die Mischung 5 bis 10 Minuten stehen lassen. Eingetrocknete Reste lösen sich dadurch leichter.
  4. Mit der weichen Seite eines Schwamms Boden und Rand gründlich reinigen.
  5. Mit reichlich klarem Wasser abspülen und sofort vollständig trocknen.

Spülmittel enthält Tenside, die Fett von der Oberfläche lösen. Genau darin können viele Geruchsstoffe gebunden sein. Nach dem Trocknen sollte kein deutlicher Fischgeruch mehr wahrnehmbar sein.

Natron für eine Edelstahlpfanne mit hartnäckigem Geruch

Bleibt eine unbeschichtete Edelstahlpfanne trotz gründlicher Reinigung unangenehm riechend, kann Natron helfen. Es eignet sich außerdem zum Lösen leichter eingebrannter Rückstände.

Geben Sie 500 ml Wasser und 1 Esslöffel, etwa 15 g, Natron in die Pfanne. Das Wasser langsam erhitzen und etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen. Danach Herd ausschalten und die Flüssigkeit weitere 10 Minuten abkühlen lassen.

Anschließend ausgießen, die Pfanne mit einem weichen Schwamm und etwas Spülmittel reinigen, gründlich abspülen und trocknen.

Diese Methode ist vor allem für unbeschichteten Edelstahl gedacht. Bei Aluminium, Kupfer, Gusseisen oder einer Antihaftbeschichtung sollte man stattdessen die Pflegehinweise des Herstellers beachten.

Natron ist kein „Geruchswunder“, unterstützt aber zusammen mit Wärme und Wasser das Ablösen bestimmter Fett- und Speiserückstände.

Beschichtete Pfannen besonders schonend behandeln

Bei einer Antihaftpfanne ist kräftiges Scheuern die falsche Strategie. Kratzer können die Beschichtung dauerhaft beschädigen.

Nach dem Abkühlen 500 ml warmes Wasser mit 5 ml mildem Spülmittel einfüllen und etwa 10 Minuten stehen lassen. Danach ausschließlich einen weichen Schwamm oder ein weiches Tuch verwenden. Hartnäckige Stellen lieber erneut einweichen, statt sie mit Scheuerpulver zu bearbeiten.

Anschließend sehr gründlich mit klarem Wasser nachspülen und die Pfanne trocknen.

Stahlwolle, Scheuerschwämme, Scheuerpulver und andere abrasive Hilfsmittel gehören nicht auf empfindliche Antihaftbeschichtungen. Auch starkes Erhitzen einer leeren beschichteten Pfanne sollte vermieden werden.

Bleibt trotz mehrmaliger sachgerechter Reinigung ein ungewöhnlicher Geruch bestehen und ist die Beschichtung bereits beschädigt oder löst sich ab, sollte die Pfanne nicht einfach aggressiver geschrubbt werden.

Gusseisen braucht eine andere Behandlung

Eine eingebrannte Gusseisenpfanne darf nicht wie Edelstahl behandelt werden. Säurehaltige Hausmittel können die eingebrannte Schutzschicht beeinträchtigen.

Nach dem Braten zunächst Fett und Speisereste entfernen. Dann etwa 250 ml heißes Wasser in die noch warme, aber nicht glühend heiße Pfanne geben und mit einer geeigneten Bürste reinigen.

Bei hartnäckigen Rückständen kann etwas grobes Salz als mechanische Reinigungshilfe verwendet werden, sofern der Hersteller dies für die Pfanne empfiehlt. Danach Salz vollständig entfernen und die Pfanne sorgfältig trocknen.

Um Restfeuchtigkeit zuverlässig zu beseitigen, kann die leere Pfanne anschließend kurz bei niedriger bis mittlerer Temperatur erwärmt werden. Danach gegebenenfalls eine sehr dünne Schicht geeignetes Speiseöl auftragen und überschüssiges Öl vollständig abwischen.

Das schützt die eingebrannte Oberfläche und reduziert Rostbildung.

Gerüche in der Küche gleich mit reduzieren

Manchmal riecht vermeintlich die Pfanne, obwohl ein Teil des Fischgeruchs aus der Umgebung stammt. Fetttröpfchen können beim Braten auf Kochfeld, Spritzschutz oder Arbeitsplatte gelangen.

Nach dem Kochen die abgekühlten, abwaschbaren Flächen mit 1 Liter warmem Wasser und etwa 5 ml Spülmittel reinigen. Danach mit einem feuchten Tuch nachwischen und trocknen.

Während und nach dem Braten sollte außerdem gut gelüftet werden. Eine vorhandene Dunstabzugshaube möglichst bereits während der Zubereitung einschalten und noch einige Minuten nachlaufen lassen.

So wird nicht nur die Pfanne sauber: Auch die Geruchsquelle rund um den Herd wird entfernt.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

Eine heiße Pfanne mit kaltem Wasser abschrecken: Der starke Temperaturunterschied kann bestimmte Pfannen verziehen.

Beschichtungen kräftig scheuern: Stahlwolle und abrasive Schwämme können eine Antihaftoberfläche dauerhaft beschädigen.

Essig als Universalmittel verwenden: Säure ist nicht für jedes Pfannenmaterial geeignet und kann beispielsweise die Patina von Gusseisen beeinträchtigen.

Reinigungsmittel miteinander mischen: Besonders chlorhaltige Reiniger niemals mit Essig oder anderen Säuren kombinieren. Dabei können gefährliche Gase entstehen.

Fett in den Abfluss schütten: Es kann in den Leitungen erstarren und Verstopfungen fördern.

Für noch bessere Ergebnisse

Wer häufig Fisch brät, sollte die Pfanne möglichst unmittelbar nach dem Abkühlen reinigen. Frische Rückstände lassen sich wesentlich leichter entfernen als eingetrocknetes Fett.

Auch Deckel, Pfannenrand und Griffansatz kontrollieren: Kleine Fettspritzer an diesen Stellen können weiterhin riechen, obwohl der Pfannenboden bereits sauber ist.

Bei empfindlichen oder hochwertigen Pfannen haben die Reinigungshinweise des Herstellers immer Vorrang vor allgemeinen Hausmitteln.

Was oft gefragt wird

Hilft Zitrone gegen Fischgeruch in der Pfanne?

Zitronensäure kann Gerüche beeinflussen, ist aber nicht für jedes Material geeignet. Eine gründliche Entfernung von Fett und Speiseresten mit Spülmittel ist die wichtigere Maßnahme.

Kann ich Natron in jeder Pfanne verwenden?

Nein. Die beschriebene Natronmethode eignet sich vor allem für unbeschichteten Edelstahl. Bei Antihaftbeschichtungen, Aluminium, Kupfer oder Gusseisen zuerst die Herstellerhinweise beachten.

Warum riecht die Pfanne nach dem Spülen immer noch?

Häufig befinden sich noch Fett- oder Speisereste am Rand, Griffansatz oder auf der Außenseite. Reinigen Sie deshalb die gesamte Pfanne und trocknen Sie sie anschließend vollständig.

Muss eine Pfanne nach Fisch nach Zitrone oder Essig riechen?

Nein. Eine richtig gereinigte Pfanne sollte möglichst neutral riechen. Ziel ist nicht, den Fischgeruch mit einem stärkeren Duft zu überdecken, sondern seine Rückstände gründlich zu entfernen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.