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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Traditionelle Gerichte

Goldbraune Zucchini-Käse-Törtchen aus dem Ofen – außen knusprig, innen herrlich saftig

Goldbraune Zucchini-Käse-Törtchen aus dem Ofen – außen knusprig, innen herrlich saftig

Diese kleinen Zucchini-Käse-Törtchen sind eine unkomplizierte Ofenidee für alle, die mit wenigen Zutaten etwas richtig Appetitliches auf den Tisch bringen möchten. Geraspelte Zucchini sorgen für eine saftige, weiche Mitte, während Eier, Crème fraîche und geriebener Käse die Masse zusammenhalten und ihr einen angenehm cremigen Geschmack geben. Im Ofen bekommen die Törtchen eine goldbraune Oberfläche und leicht geröstete Ränder. Besonders praktisch: Die Zubereitung gelingt ohne komplizierte Arbeitsschritte und eignet sich deshalb auch hervorragend für Kochanfänger. Warm schmecken die Zucchini-Törtchen besonders gut, sie lassen sich aber ebenso problemlos vorbereiten und später wieder aufwärmen.

Goldbraune Zucchini-Käse-Törtchen aus dem Ofen – außen knusprig, innen herrlich saftig

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 0 Minuten
  • Backzeit: 25 Minuten
  • Gesamtzeit: 45 Minuten
  • Portionen: 6 kleine Zucchini-Törtchen, etwa 2–3 Portionen
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Form: Muffinblech mit 6 Mulden, jeweils etwa 7 cm Durchmesser
  • Backofen: 190 °C Ober-/Unterhitze

Zutaten

  • 2 mittelgroße Zucchini, zusammen etwa 450–500 g
  • 2 Eier, Größe M
  • 100 ml leichte Crème fraîche
  • 50 g geriebener Käse
  • 15 ml Olivenöl
  • 3 g Salz
  • 1 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Backofen und Form vorbereiten.
    Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit 6 Mulden bereitstellen. Die Mulden mit etwa der Hälfte des Olivenöls dünn einfetten. Dadurch lassen sich die fertigen Zucchini-Törtchen leichter herauslösen und bekommen am Rand eine schön gebräunte Oberfläche.
  2. Zucchini raspeln und gründlich ausdrücken.
    Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und anschließend mit einer groben Küchenreibe raspeln. Die Raspel mit dem Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen. Danach portionsweise kräftig mit den Händen ausdrücken. Dieser Schritt ist besonders wichtig: Zucchini enthalten viel Wasser, das die Törtchen sonst weich und wässrig machen würde. Nach dem Ausdrücken sollte die Masse deutlich trockener und kompakter wirken.
  3. Eiermasse anrühren.
    Die beiden Eier in eine größere Schüssel geben und mit einem Schneebesen etwa 30 Sekunden verquirlen. Crème fraîche hinzufügen und weiterrühren, bis eine möglichst gleichmäßige, cremige Mischung entstanden ist. Anschließend den schwarzen Pfeffer unterrühren.
  4. Zucchini und Käse einarbeiten.
    Die gut ausgedrückten Zucchiniraspel zur Eiermischung geben. Den geriebenen Käse hinzufügen und alles gründlich vermengen, sodass sich Käse und Zucchini gleichmäßig verteilen. Die fertige Masse sollte feucht und cremig sein, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen. Ist am Boden der Schüssel deutlich Wasser sichtbar, wurden die Zucchini nicht ausreichend ausgedrückt.
  5. Muffinform füllen.
    Die Zucchinimasse gleichmäßig auf die 6 vorbereiteten Mulden verteilen. Jede Mulde etwa zu drei Vierteln bis knapp unter den Rand füllen. Die Oberfläche mit einem Löffel leicht glatt streichen. Das restliche Olivenöl sparsam auf den Oberflächen verteilen. Dadurch bräunen die Törtchen beim Backen etwas schöner.
  6. Goldbraun backen.
    Das Muffinblech auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und die Zucchini-Törtchen bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist, die Ränder leicht gebräunt erscheinen und die Mitte bei vorsichtigem Druck nicht mehr flüssig wirkt. Je nach Backofen können zusätzlich 2–3 Minuten notwendig sein.
  7. Kurz setzen lassen und herausnehmen.
    Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen und die Törtchen darin 5 Minuten abkühlen lassen. Direkt nach dem Backen sind sie noch sehr weich. Durch das kurze Abkühlen stabilisiert sich die Eier-Käse-Masse. Anschließend mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlangfahren und die Törtchen behutsam aus den Mulden heben. Warm serviert sind sie innen besonders saftig und cremig.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Zucchini wirklich kräftig ausdrücken: Das ist der wichtigste Schritt der gesamten Rezeptur. Je weniger überschüssiges Wasser zurückbleibt, desto besser behalten die Törtchen ihre Form.
  • Die Form nicht überfüllen: Etwas Platz bis zum Rand verhindert, dass die Eiermasse beim Backen überläuft.
  • Käse fein oder mittelgrob reiben: So verteilt er sich besser in der Zucchinimasse und verbindet die einzelnen Raspel miteinander.
  • Auf die Oberfläche achten: Die Törtchen sollten nicht nur fest, sondern sichtbar goldbraun sein. Eine blasse Oberfläche deutet meist darauf hin, dass sie noch einige Minuten benötigen.
  • Vor dem Herauslösen kurz warten: Die fünfminütige Abkühlzeit macht einen deutlichen Unterschied. Zu früh herausgenommene Törtchen können leichter auseinanderfallen.
  • Nicht zu lange backen: Sobald die Mitte gestockt ist, sollten die Törtchen aus dem Ofen. Übermäßiges Backen macht die Eiermasse trocken und weniger zart.

Varianten und Substitutionen

Andere Käsesorten: Der geriebene Käse kann beispielsweise durch Gouda, Emmentaler oder einen milden Bergkäse ersetzt werden. Ein kräftiger Käse macht die Törtchen würziger, verändert die Zubereitung aber nicht wesentlich.

Vollfette Crème fraîche: Statt der leichten Variante kann dieselbe Menge klassische Crème fraîche verwendet werden. Die Törtchen werden dadurch etwas reichhaltiger und cremiger.

Kleinere Zucchini: Sind nur kleine Zucchini vorhanden, können mehrere verwendet werden. Entscheidend ist das Gesamtgewicht von ungefähr 450–500 g vor dem Ausdrücken.

Etwas kräftiger gebacken: Wer besonders gebräunte Ränder mag, kann die Backzeit um ungefähr 2–3 Minuten verlängern. Dabei die Oberfläche beobachten, damit der Käse nicht zu dunkel wird.

Eine größere Form: Statt sechs einzelnen Törtchen kann die Masse in einer gut gefetteten kleinen Auflaufform von etwa 20 × 15 cm gebacken werden. Da die Masse darin dicker liegt, kann sich die Backzeit auf ungefähr 30–35 Minuten verlängern. Die Mitte muss vollständig gestockt sein.

Aufbewahrung

Vollständig abgekühlte Zucchini-Törtchen können in einem luftdicht verschlossenen Behälter bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wegen der enthaltenen Eier und Crème fraîche sollten sie nach dem Abkühlen nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen. Zum Aufwärmen die Törtchen bei 160 °C Ober-/Unterhitze etwa 8–10 Minuten in den Backofen geben, bis sie auch in der Mitte heiß sind. Sie können außerdem einzeln gut verpackt eingefroren und ungefähr 2 Monate aufbewahrt werden. Vor dem Erwärmen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Bereits aufgetaute Törtchen nicht erneut einfrieren.

Kurz beantwortet

Warum fallen meine Zucchini-Törtchen auseinander?

Meist enthalten die Zucchini noch zu viel Wasser. Die geraspelten Zucchini deshalb nach dem Salzen sehr gründlich ausdrücken. Außerdem sollten die Törtchen nach dem Backen etwa fünf Minuten in der Form bleiben, damit sie stabiler werden.

Muss ich die Zucchini vorher anbraten?

Nein. Für dieses Rezept werden die Zucchini roh geraspelt und anschließend ausgedrückt. Im heißen Backofen garen die feinen Raspel vollständig und bleiben angenehm saftig.

Woran erkenne ich, dass die Törtchen durchgebacken sind?

Die Oberfläche sollte goldbraun und die Mitte sichtbar gestockt sein. Beim leichten Druck mit einem Löffel darf keine flüssige Eiermasse austreten. Die Ränder lösen sich häufig bereits ein wenig von der Muffinform.

Kann ich die Zucchini-Törtchen kalt essen?

Ja. Sie können nach vollständigem Durchgaren auch gekühlt gegessen werden. Besonders aromatisch und saftig sind sie jedoch warm oder leicht aufgewärmt, wenn der Käse wieder weich wird und die gebräunte Oberfläche ihren vollen Geschmack entfaltet.

Aus derselben Zucchini werden auch knusprige Zucchinipuffer aus der Pfanne oder dicke Zucchini-Frikadellen mit Paniermehl. Wer ein sättigendes Ofengericht sucht, findet es im herzhaften Gemüse-Hack-Auflauf mit Aubergine und Zucchini.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.