Herzhafter Rindfleisch-Eintopf mit Perlnudeln – wunderbar zart und voller Geschmack
Herzhafter Rindfleisch-Eintopf mit Perlnudeln – wunderbar zart und voller Geschmack
Dieser kräftige Rindfleisch-Eintopf mit kleinen Perlnudeln ist genau das Richtige, wenn ein warmes, sättigendes Familienessen auf den Tisch soll. Das Rindfleisch schmort langsam in einer aromatischen Brühe, bis es angenehm zart ist. Möhren, Sellerie und Zwiebeln sorgen für eine herzhafte Grundlage, während die kleinen Nudeln am Ende einen Teil der Brühe aufnehmen und den Eintopf wunderbar vollmundig machen. Frische Kräuter bringen zum Schluss etwas Frische hinein. Die Zubereitung braucht zwar etwas Zeit, ist aber unkompliziert: Nach dem Anbraten erledigt der Topf den größten Teil der Arbeit.

Informationen praktisch
- Vorbereitung: 25 Minuten
- Ruhezeit: keine
- Garzeit: ca. 1 Stunde 50 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 15 Minuten
- Portionen: 6
- Schwierigkeit: einfach
- Topf: großer Schmortopf mit Deckel, etwa 5–6 Liter
Zutaten
- 900 g Rinderschulter oder Rindergulasch
- 2 EL Olivenöl
- 2 mittelgroße Zwiebeln, ca. 220 g
- 3 Knoblauchzehen
- 4 Möhren, ca. 400 g
- 3 Stangen Staudensellerie, ca. 220 g
- 1,6 Liter Rinderbrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Zweige frischer Thymian
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 TL Salz
- ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 180 g kleine Perlnudeln, zum Beispiel Acini di Pepe
- 20 g glatte Petersilie
Zubereitung
- Fleisch und Gemüse vorbereiten.
Das Rindfleisch trocken tupfen und in etwa 3–4 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebeln grob würfeln und den Knoblauch fein hacken. Möhren schälen und in ungefähr 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Staudensellerie waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Gleichmäßige Stücke sind wichtig, damit das Gemüse später möglichst gleichzeitig gar wird. - Rindfleisch kräftig anbraten.
Das Olivenöl in einem großen Schmortopf auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Das Fleisch portionsweise hineingeben und jeweils etwa 4–5 Minuten rundherum kräftig anbraten. Den Topf nicht zu voll machen: Liegen die Fleischstücke zu dicht nebeneinander, tritt zu viel Flüssigkeit aus und das Fleisch kocht statt zu bräunen. Die angebratenen Stücke kurz herausnehmen. - Gemüse anschwitzen.
Zwiebeln, Möhren und Sellerie in denselben Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten anschwitzen. Der Bratensatz vom Fleisch darf sich dabei langsam lösen. Den Knoblauch hinzufügen und weitere 30–60 Sekunden rühren. Er soll aromatisch duften, aber nicht dunkel werden. - Den Eintopf ansetzen.
Das angebratene Rindfleisch samt ausgetretenem Fleischsaft wieder in den Topf geben. Rinderbrühe angießen und Lorbeerblätter, Thymian, Majoran, Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles einmal kräftig aufkochen. Anschließend die Hitze reduzieren und den Deckel auflegen. Die Flüssigkeit sollte jetzt nur noch sanft köcheln und nicht stark sprudeln. - Fleisch langsam weich schmoren.
Den Eintopf bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 75–90 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Nach ungefähr 75 Minuten ein Fleischstück mit einer Gabel prüfen. Es ist richtig, wenn es sich ohne großen Widerstand einstechen lässt und bereits deutlich weicher geworden ist. Bei einem festeren Stück Rindfleisch können weitere 10–15 Minuten nötig sein. - Perlnudeln dazugeben.
Sobald das Fleisch fast vollständig zart ist, die 180 g Perlnudeln direkt in die köchelnde Brühe geben. Gut umrühren, besonders am Topfboden, damit die kleinen Nudeln nicht zusammenkleben. Je nach verwendeter Nudelsorte etwa 10–12 Minuten ohne Deckel sanft kochen. Zwischendurch mehrmals umrühren. Die Nudeln sollen weich, aber nicht breiig sein. Gleichzeitig wird die Brühe durch die enthaltene Stärke etwas sämiger. - Abschmecken und servieren.
Lorbeerblätter und die größeren Thymianzweige entfernen. Petersilie fein hacken und unter den fertigen Eintopf rühren. Den Topf vom Herd nehmen und etwa 5 Minuten stehen lassen. Dadurch verbindet sich die Brühe noch etwas besser mit Fleisch, Gemüse und Nudeln. Anschließend heiß in tiefen Schalen servieren.
Tipps für einen besonders guten Rindfleisch-Eintopf
- Das Fleisch wirklich anbraten: Eine kräftige Bräunung sorgt für deutlich mehr Röstaromen. Deshalb besser in zwei oder drei Portionen arbeiten.
- Nur sanft schmoren: Starkes Kochen macht das Fleisch nicht schneller zart. Eine ruhige, gleichmäßige Hitze liefert das bessere Ergebnis.
- Die Nudeln erst am Schluss hinzufügen: Würden die kleinen Perlnudeln von Anfang an mitkochen, wären sie nach der langen Schmorzeit völlig zerfallen.
- Konsistenz beobachten: Perlnudeln nehmen erstaunlich viel Flüssigkeit auf. Direkt nach dem Kochen sollte der Eintopf deshalb noch etwas mehr Brühe enthalten als gewünscht.
- Fleisch nach Gefühl prüfen: Die genaue Garzeit hängt vom verwendeten Teilstück und von der Größe der Würfel ab. Die Ga
