Zum Inhalt springen

Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Himmlische Himbeer-Mandel-Tarte – knusprig, saftig und unwiderstehlich aromatisch

Himmlische Himbeer-Mandel-Tarte – knusprig, saftig und unwiderstehlich aromatisch

Himmlische Himbeer-Mandel-Tarte – knusprig, saftig und unwiderstehlich aromatisch

Diese Himbeer-Mandel-Tarte verbindet einen mürben, buttrigen Boden mit fruchtiger Himbeerkonfitüre und einer saftigen Mandelcreme. Beim Backen wird die Oberfläche goldbraun, während die Konfitüre darunter ihre intensive Fruchtigkeit behält. Geröstete Mandelblättchen sorgen zusätzlich für einen feinen Biss und ein herrliches Aroma. Die Tarte sieht aufwendig aus, lässt sich aber mit etwas Ruhe auch von Backanfängern problemlos zubereiten. Besonders wichtig sind ein gut gekühlter Mürbeteig und das kurze Blindbacken des Bodens. So bleibt er stabil und wird nicht durch die Füllung aufgeweicht. Ein wunderbarer Kuchen für Kaffeetafel, Familienbesuch oder Wochenende.

Himmlische Himbeer-Mandel-Tarte – knusprig, saftig und unwiderstehlich aromatisch

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: ca. 35 Minuten
  • Ruhe: 45 Minuten
  • Backzeit: ca. 45 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 5 Minuten
  • Portionen: 8–10 Stücke
  • Schwierigkeit: mittel
  • Form: Tarteform mit herausnehmbarem Boden, 24 cm Durchmesser
  • Backofen: 180 °C Ober-/Unterhitze

Zutaten

Für den Mürbeteig

  • 200 g Weizenmehl, Type 405
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Eigelb, Größe M
  • 20 ml kaltes Wasser

Für die Himbeerschicht

  • 250 g Himbeerkonfitüre

Für die Mandelcreme

  • 100 g weiche Butter
  • 90 g Zucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 20 g Weizenmehl, Type 405
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • ½ TL Bittermandelaroma

Für die Oberfläche

  • 50 g Mandelblättchen

Zubereitung

  1. Mürbeteig herstellen.
    Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und dazugeben. Alles mit den Fingerspitzen zügig verreiben, bis feine, sandige Streusel entstehen. Eigelb und 20 ml kaltes Wasser hinzufügen und nur so lange verkneten, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Nicht länger kneten als nötig, sonst kann der Boden nach dem Backen fest statt mürbe werden. Den Teig flach drücken, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Tarteform auskleiden.
    Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick und etwas größer als die 24-cm-Tarteform ausrollen. Vorsichtig in die Form legen und Boden sowie Rand leicht andrücken. Überstehenden Teig sauber abschneiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und die ausgekleidete Form nochmals 15 Minuten kalt stellen. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Boden blindbacken.
    Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit Backgewichten oder getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. Den Boden auf der mittleren Schiene 12 Minuten bei 180 °C backen. Anschließend Papier und Gewichte entfernen und weitere 3 Minuten backen. Der Boden soll trocken aussehen, aber noch keine kräftige Bräunung haben. Die Form herausnehmen und den Boden etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Den Backofen eingeschaltet lassen.
  4. Mandelcreme zubereiten.
    Die weiche Butter mit dem Zucker etwa 2 Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander einarbeiten und jeweils gründlich unterrühren. Gemahlene Mandeln und 20 g Mehl dazugeben. Vanilleextrakt und Bittermandelaroma hinzufügen und alles kurz zu einer gleichmäßigen, dick-cremigen Masse verrühren. Nicht unnötig lange schlagen. Die fertige Mandelcreme sollte streichfähig sein und nicht flüssig vom Löffel laufen.
  5. Himbeerschicht verteilen.
    Die Himbeerkonfitüre kurz mit einem Löffel glatt rühren und anschließend gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Dabei rundherum etwa 1 cm Abstand zum äußeren Rand lassen. Die Schicht sollte nicht unnötig dick an einzelnen Stellen sein, damit sich die fertige Tarte später sauber schneiden lässt.
  6. Mandelcreme und Mandelblättchen hinzufügen.
    Die Mandelcreme portionsweise auf die Himbeerschicht setzen. Anschließend vorsichtig mit einem Teigschaber oder der Rückseite eines Löffels verteilen, damit sich die Konfitüre möglichst wenig mit der Creme vermischt. Die Oberfläche glatt streichen. Zum Schluss die 50 g Mandelblättchen gleichmäßig darüberstreuen und leicht andrücken.
  7. Goldbraun backen und auskühlen lassen.
    Die Tarte bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach ungefähr 20–25 Minuten kontrollieren: Werden die Mandelblättchen bereits stark braun, die Tarte locker mit Backpapier abdecken. Fertig ist sie, wenn die Mandelcreme aufgegangen und goldbraun ist und die Mitte beim vorsichtigen Bewegen der Form nicht mehr flüssig wirkt. Aus dem Ofen nehmen, mindestens 30 Minuten abkühlen lassen und erst danach vorsichtig aus der Form lösen.

Conseils pour réussir la recette

  • Butter für den Mürbeteig kalt halten: Dadurch bleibt der Boden nach dem Backen mürbe und bekommt eine angenehm krümelige Struktur.
  • Die Kühlzeit nicht auslassen: Ein gut gekühlter Teig zieht sich beim Blindbacken deutlich weniger zusammen.
  • Den Boden nur kurz vorbacken: Er soll stabil und trocken werden, aber noch nicht vollständig gebräunt sein, da er anschließend erneut in den Ofen kommt.
  • Konfitüre gleichmäßig verteilen: Zu dicke Stellen können beim Anschneiden herauslaufen und den Boden stärker durchfeuchten.
  • Mandelcreme vorsichtig aufsetzen: Am besten mehrere kleine Portionen verteilen und anschließend miteinander verstreichen. So bleibt die rote Himbeerschicht klar erkennbar.
  • Vor dem Anschneiden abkühlen lassen: Warm ist die Mandelcreme noch empfindlich. Nach dem Abkühlen werden die Schichten deutlich stabiler.

Varianten und Substitutionen

Mit Aprikosenkonfitüre: Himbeerkonfitüre kann im gleichen Verhältnis durch Aprikosenkonfitüre ersetzt werden. Die Tarte wird dadurch milder und weniger säuerlich.

Mit Kirschkonfitüre: 250 g Kirschkonfitüre ergeben eine kräftig-fruchtige Variante, die ebenfalls sehr gut mit Mandeln harmoniert.

Ohne Bittermandelaroma: Es kann einfach weggelassen werden. Die Tarte schmeckt dann milder, während die gemahlenen Mandeln weiterhin deutlich wahrnehmbar bleiben.

Mit Haselnüssen: Die 120 g gemahlenen Mandeln können durch dieselbe Menge gemahlene Haselnüsse ersetzt werden. Geschmack und Farbe werden dadurch kräftiger und nussiger.

Conservation

Die vollständig ausgekühlte Himbeer-Mandel-Tarte lässt sich gut abgedeckt 2 Tage bei kühler Raumtemperatur aufbewahren. Bei warmer Raumtemperatur sollte sie in den Kühlschrank gestellt werden und hält dort etwa 4 Tage. Vor dem Servieren etwa 20 Minuten temperieren. Einzelne Stücke können luftdicht verpackt bis zu 2 Monate eingefroren werden. Langsam bei Raumtemperatur auftauen lassen. Für einen wieder etwas knusprigeren Boden kann ein Stück anschließend etwa 5–7 Minuten bei 150 °C Ober-/Unterhitze erwärmt werden.

Questions fréquentes

Warum wird der Boden blindgebacken?

Die feuchte Konfitüre und die Mandelcreme würden einen rohen Mürbeteigboden schnell weich machen. Durch das kurze Blindbacken erhält der Boden bereits eine stabile Oberfläche und bleibt später mürber.

Kann ich die Tarte am Vortag backen?

Ja. Sie lässt sich sehr gut einen Tag vorher zubereiten. Nach dem vollständigen Auskühlen abdecken und kühl aufbewahren. Vor dem Servieren rechtzeitig herausstellen, damit sich das Mandelaroma besser entfalten kann.

Warum ist meine Mandelcreme in der Mitte noch weich?

Direkt aus dem Ofen ist sie weicher als nach dem Abkühlen. Wenn die Mitte allerdings sichtbar flüssig ist, benötigt die Tarte noch einige Minuten Backzeit. Die fertige Oberfläche sollte goldbraun und stabil wirken.

Kann ich eine normale Springform verwenden?

Ja. Eine 24-cm-Springform funktioniert ebenfalls. Den Mürbeteigrand dabei etwa 3 cm hochziehen. Eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden erleichtert allerdings das Herauslösen und sorgt für den typischen geriffelten Rand.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.