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Haushaltstipps

Kehrschaufel voller Staub und klebriger Reste? So wird sie mit wenig Aufwand wieder hygienisch sauber

Kehrschaufel voller Staub und klebriger Reste? So wird sie mit wenig Aufwand wieder hygienisch sauber

Kehrschaufel voller Staub und klebriger Reste? So wird sie mit wenig Aufwand wieder hygienisch sauber

Eine Kehrschaufel kommt täglich mit Staub, Haaren, Krümeln und manchmal auch feuchten oder fettigen Rückständen in Kontakt. Wird sie nur kurz ausgeklopft und anschließend weggeräumt, bildet sich mit der Zeit ein hartnäckiger Schmutzfilm – besonders in Ecken, Rillen und am Gummirand. Für die normale Reinigung braucht es jedoch keine aggressive Chemie. Warmes Wasser, etwas Spülmittel und eine Bürste reichen meistens aus. Bei stärker anhaftenden Verschmutzungen kann Natron zusätzlich helfen. Wichtig ist vor allem, die Schaufel anschließend vollständig trocknen zu lassen.

Kehrschaufel voller Staub und klebriger Reste? So wird sie mit wenig Aufwand wieder hygienisch sauber

Mit warmem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen

Für Kunststoff-Kehrschaufeln ist eine milde Spülmittellösung die beste Grundlage. Spülmittel löst insbesondere fettige Rückstände, während warmes Wasser angetrockneten Schmutz aufweicht.

Du brauchst:

  • 1 Liter warmes Wasser, etwa 40–50 °C
  • 10 ml mildes Handspülmittel
  • 1 weiche Spül- oder Reinigungsbürste
  • 1 Schwamm
  • 1 Mikrofasertuch

So gehst du vor

  1. Groben Schmutz entfernen: Haare, Krümel, Sand und Staub zunächst trocken ausklopfen oder mit Küchenpapier aufnehmen.
  2. Reinigungslösung herstellen: 1 Liter warmes Wasser mit 10 ml Spülmittel vermischen. Das Wasser sollte warm, aber nicht kochend sein.
  3. Einweichen und reinigen: Die Lösung auf der Schaufel verteilen oder die Schaufel – sofern das Material dafür geeignet ist – etwa 10 Minuten darin einweichen. Anschließend Boden, Ecken und Kanten mit der Bürste bearbeiten.
  4. Abspülen und trocknen: Mit reichlich klarem Wasser sämtliche Seifen- und Schmutzreste entfernen. Danach mit einem sauberen Tuch abtrocknen und offen vollständig nachtrocknen lassen.

Die Oberfläche sollte sich anschließend glatt anfühlen und frei von sichtbaren Rückständen sein.

Natronpaste gegen hartnäckige Verschmutzungen

Bleiben nach der normalen Reinigung eingetrocknete Flecken zurück, kann Natron punktuell helfen. Seine leicht abrasive Wirkung unterstützt das mechanische Ablösen von Schmutz.

Mische 2 Esslöffel Natron mit etwa 1 Esslöffel Wasser zu einer weichen Paste. Trage sie dünn auf die betroffenen Stellen auf und lasse sie ungefähr 5 bis 10 Minuten einwirken. Danach mit einem feuchten, weichen Schwamm oder einer Bürste vorsichtig bearbeiten.

Zum Schluss sehr gründlich mit klarem Wasser abspülen.

Diese Methode eignet sich vor allem für robuste, unbeschichtete Kunststoffoberflächen. Bei glänzendem oder empfindlichem Kunststoff zuerst an einer unauffälligen Stelle testen. Natron kann bei starkem Reiben feine Kratzer beziehungsweise matte Stellen verursachen.

Wichtig: Natron ist kein Ersatz für ein geprüftes Desinfektionsmittel und sollte nicht als solches dargestellt werden.

Den Gummirand separat sauber machen

Viele Kehrschaufeln besitzen vorne eine dünne Gummilippe, damit Staub beim Kehren leichter aufgenommen wird. Genau an dieser Kante bleiben Haare und klebriger Schmutz besonders gern hängen.

Gib 5 ml Spülmittel in 500 ml warmes Wasser. Tauche eine weiche Zahnbürste oder kleine Reinigungsbürste hinein und bürste die Gummilippe auf beiden Seiten für etwa 1 bis 2 Minuten.

Bei abnehmbaren Gummiteilen kannst du sie – sofern die Konstruktion dies erlaubt – separat reinigen. Danach sorgfältig mit Wasser abspülen und vollständig trocknen.

Keine harten Scheuerschwämme verwenden. Wird die Gummilippe zerkratzt oder beschädigt, liegt sie später möglicherweise nicht mehr gleichmäßig auf dem Boden auf und die Kehrleistung verschlechtert sich.

Gegen Gerüche: gründliches Trocknen ist entscheidend

Eine frisch gereinigte Kehrschaufel sollte niemals tropfnass in einen geschlossenen Putzschrank gestellt werden. Bleibt Wasser in Rillen oder unter einer Gummilippe stehen, können sich unangenehme Gerüche entwickeln.

Nach dem Abspülen die Schaufel zunächst kräftig ausschütteln. Anschließend mit einem trockenen Mikrofasertuch abwischen und mindestens 1 bis 2 Stunden an einem gut belüfteten Ort trocknen lassen. In tiefen Rillen kann die Trocknung länger dauern.

Besonders sinnvoll ist eine hängende Lagerung mit ausreichend Luftzirkulation.

Bei dauerhaft muffigem Geruch sollte außerdem der Aufbewahrungsort kontrolliert und gereinigt werden. Ein feuchter Putzschrank kann selbst eine sauber gereinigte Schaufel schnell wieder unangenehm riechen lassen.

Regelmäßige Kurzreinigung spart später Arbeit

Nicht jede Kehrschaufel muss nach jedem Einsatz intensiv geschrubbt werden. Eine kleine Routine verhindert jedoch, dass sich dicke Schmutzschichten bilden.

Nach dem Kehren zunächst sämtliche losen Rückstände entfernen. Bei sichtbaren Flecken einen Schwamm mit 500 ml warmem Wasser und etwa 5 ml Spülmittel verwenden. Oberfläche kurz abwischen, mit klarem Wasser nachwischen und anschließend trocknen.

Nach dem Aufnehmen von feuchtem Schmutz, Tierhaaren oder klebrigen Lebensmittelresten ist eine gründlichere Reinigung sinnvoll.

Auch der dazugehörige Handfeger sollte regelmäßig kontrolliert werden. Haare und Fasern zwischen den Borsten lassen sich am besten trocken entfernen, bevor der Handfeger entsprechend den Herstellerangaben gereinigt wird.

Fehler, die du vermeiden solltest

Kochendes Wasser verwenden: Sehr hohe Temperaturen können bestimmte Kunststoffe oder Gummiteile verformen. Warmes Wasser genügt vollkommen.

Mit Stahlwolle schrubben: Dadurch entstehen Kratzer, in denen neuer Schmutz später leichter hängen bleibt.

Zu viel Natron verwenden: Eine dicke Schicht verbessert die Reinigung nicht. Eine kleine Menge als Paste reicht für einzelne hartnäckige Stellen.

Verschiedene Reiniger mischen: Haushaltsreiniger niemals wahllos kombinieren. Insbesondere chlorhaltige Mittel dürfen nicht mit Säuren oder anderen Reinigern vermischt werden.

Feucht wegräumen: Restfeuchtigkeit kann Gerüche fördern. Schaufel und Bürste deshalb vollständig trocknen lassen.

Für noch bessere Ergebnisse

Bei Kehrschaufeln, die ausschließlich im Außenbereich verwendet werden, groben Sand und Erde möglichst zuerst trocken entfernen. Das reduziert Kratzer beim anschließenden Waschen.

Für Küche und Wohnbereich kann ein separates Kehrset sinnvoll sein, damit Schmutz aus Garage, Keller oder Garten nicht unnötig in den Wohnbereich gelangt.

Reinige außerdem gelegentlich den Platz, an dem Kehrschaufel und Handfeger aufbewahrt werden. Dort sammelt sich häufig unbemerkt Staub.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich eine Kehrschaufel reinigen?

Bei normaler Nutzung reicht eine gründliche Reinigung etwa alle ein bis zwei Wochen. Nach feuchtem oder klebrigem Schmutz solltest du sie direkt reinigen.

Kann ich Natron bei jeder Kunststoffschaufel benutzen?

Nicht unbedingt. Bei glänzenden, lackierten oder empfindlichen Oberflächen zuerst an einer versteckten Stelle testen und nicht kräftig scheuern.

Muss eine Kehrschaufel desinfiziert werden?

Für den gewöhnlichen Haushalt ist eine gründliche Reinigung mit Wasser und Spülmittel meist ausreichend. Bei besonderen hygienischen Anforderungen sollte ein für das Material geeigneter Reiniger nach Herstellerangaben verwendet werden.

Wie verhindere ich unangenehme Gerüche?

Schmutzreste vollständig entfernen, gründlich abspülen und die Kehrschaufel vor dem Verstauen komplett trocknen lassen. Besonders Gummiränder und Vertiefungen sollten keine Restfeuchtigkeit enthalten.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.