Orangen-Cookies mit weißer Schokolade und Mandeln – außen goldbraun, innen herrlich weich
Orangen-Cookies mit weißer Schokolade und Mandeln – außen goldbraun, innen herrlich weich
Diese Orangen-Cookies verbinden drei Aromen, die wunderbar zusammenpassen: frische Orangenschale, cremige weiße Schokolade und knackige Mandeln. Beim Backen werden die Ränder leicht goldbraun, während die Mitte angenehm weich und saftig bleibt. Kleine Schokoladenstücke schmelzen teilweise im Teig, und die Mandeln sorgen für einen feinen Biss. Besonders wichtig ist, die Cookies nicht zu lange im Ofen zu lassen – beim Herausnehmen dürfen sie in der Mitte noch etwas weich wirken. Die Zubereitung ist unkompliziert und eignet sich auch für Backanfänger. Perfekt zum Kaffee, für den Familientisch oder als selbst gebackenes Mitbringsel.

Informationen praktische
- Vorbereitung: 20 Minuten
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Backzeit: 11–13 Minuten pro Blech
- Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
- Portionen: 14 große Cookies
- Schwierigkeit: Einfach
- Backblech: ca. 30 × 40 cm
- Backtemperatur: 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft
Zutaten
- 120 g weiche Butter
- 100 g brauner Zucker
- 60 g weißer Zucker
- 1 Ei, Größe M
- fein abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Orange, ca. 6–8 g
- 220 g Weizenmehl Type 405
- 5 g Backpulver
- 2 g Salz
- 120 g weiße Schokolade
- 80 g Mandeln
Zubereitung
- Schokolade und Mandeln vorbereiten.
Die weiße Schokolade mit einem scharfen Messer in kleine bis mittelgroße Stücke schneiden. Einige Stücke dürfen etwas größer bleiben, damit später deutlich sichtbare Schokoladeninseln in den Cookies entstehen. Die Mandeln grob hacken. Etwa 20 g Schokolade und 15 g Mandeln für die Oberfläche beiseitelegen. - Butter und Zucker cremig rühren.
Die weiche Butter zusammen mit braunem und weißem Zucker in eine große Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät etwa 2–3 Minuten verrühren. Die Masse muss nicht extrem luftig werden, sollte aber deutlich cremiger und gleichmäßiger aussehen. Anschließend das Ei hinzufügen und etwa 30–45 Sekunden unterrühren, bis es vollständig eingearbeitet ist. - Orange hinzufügen.
Die Orange heiß abwaschen, sorgfältig trocknen und nur die dünne orangefarbene Schale fein abreiben. Die weiße Schicht darunter möglichst nicht mitreiben, da sie bitter schmecken kann. 6–8 g Orangenschale zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren. Schon jetzt sollte die Masse deutlich nach frischer Orange duften. - Cookie-Teig herstellen.
Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die trockenen Zutaten zur Buttermasse geben und nur so lange auf niedriger Stufe verrühren, bis gerade ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Nicht unnötig lange weiterrühren. Anschließend 100 g weiße Schokolade und 65 g gehackte Mandeln mit einem Teigschaber unterheben. Der fertige Teig sollte weich, formbar und leicht klebrig sein. - Teig kalt stellen und portionieren.
Die Schüssel abdecken und den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dadurch wird die Butter wieder fester und die Cookies laufen beim Backen weniger auseinander. Danach den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 160 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig 14 Portionen von jeweils ungefähr 50 g formen. Die Portionen zu lockeren Kugeln rollen und mit ausreichend Abstand auf das Blech setzen. Nicht flach drücken. - Cookies verzieren und backen.
Die zurückbehaltenen Stückchen weißer Schokolade und Mandeln leicht in die Oberfläche der Teigkugeln drücken. Das Blech auf die mittlere Schiene des vollständig vorgeheizten Backofens schieben. Die Cookies 11–13 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind, die Oberfläche nicht mehr roh glänzt und die Mitte noch weich erscheint. Werden zwei Bleche benötigt, am besten nacheinander backen, damit beide Portionen gleichmäßig garen. - Abkühlen lassen.
Die Cookies nach dem Backen zunächst 8–10 Minuten auf dem Blech liegen lassen. Direkt aus dem Ofen sind sie sehr weich und können leicht zerbrechen. Während dieser kurzen Ruhephase stabilisieren sie sich. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Wer eine besonders weiche Mitte liebt, kann einen Cookie bereits lauwarm servieren – dann ist die weiße Schokolade noch wunderbar cremig.
Tipps für gelungene Orangen-Cookies
- Butter wirklich weich verwenden: Sie sollte sich leicht eindrücken lassen, aber weder flüssig noch ölig sein. Geschmolzene Butter lässt die Cookies stärker auseinanderlaufen.
- Nur die orangefarbene Schale abreiben: Die weiße Haut der Orange bringt unnötige Bitterstoffe in den Teig.
- Teig nicht überarbeiten: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, nur noch kurz mischen. Zu langes Rühren kann die Cookies kompakter machen.
- Genügend Abstand lassen: Zwischen den Teigkugeln etwa 5–6 cm Platz einplanen, weil sie sich während des Backens ausbreiten.
- Nicht auf vollständige Bräunung warten: Die Mitte darf beim Herausnehmen noch weich aussehen. Die Cookies garen auf dem heißen Blech etwas nach.
- Für gleich große Cookies abwiegen: Portionen von etwa 50 g sorgen dafür, dass alle Cookies gleichzeitig fertig werden.
Varianten und Substitutionen
Haselnüsse statt Mandeln: Die 80 g Mandeln können im gleichen Verhältnis durch grob gehackte Haselnüsse ersetzt werden. Dadurch wird das Aroma kräftiger und leicht röstiger.
Dunkle Schokolade: Statt 120 g weißer Schokolade funktioniert dieselbe Menge Zartbitterschokolade. Die Cookies werden weniger süß und der Kontrast zur Orange deutlich intensiver.
Milchschokolade: Auch Vollmilchschokolade kann 1:1 eingesetzt werden. Das Ergebnis bleibt süß und cremig, schmeckt aber weniger vanillig als mit weißer Schokolade.
Kleinere Cookies: Aus dem Teig lassen sich etwa 20 kleinere Cookies von jeweils 35 g formen. Die Backzeit auf ungefähr 9–11 Minuten reduzieren und bereits ab der neunten Minute kontrollieren.
Ohne Nüsse: Die Mandeln können ersatzlos weggelassen werden. Die Cookies werden dadurch etwas weicher und weniger knackig. Die Menge der übrigen Zutaten muss nicht verändert werden.
Conservation
Vollständig ausgekühlte Cookies in einer gut verschlossenen Dose bei Raumtemperatur aufbewahren und innerhalb von etwa 3–4 Tagen verzehren. Zum Einfrieren die ausgekühlten Cookies einzeln vorfrieren und anschließend luftdicht verpacken; so halten sie sich etwa 2 Monate. Bei Raumtemperatur auftauen lassen. Wer sie wieder leicht warm und weich möchte, kann sie für etwa 3–4 Minuten bei 150 °C Ober-/Unterhitze erwärmen. Vor dem Verpacken müssen die Cookies vollständig ausgekühlt sein, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Häufige Fragen
Warum laufen meine Cookies beim Backen zu stark auseinander?
Meist war die Butter zu warm oder der Teig wurde nicht ausreichend gekühlt. Die 30 Minuten Ruhezeit im Kühlschrank sollten deshalb eingehalten werden. Auch ein bereits heißes Backblech kann dazu führen, dass die Butter im Teig zu schnell schmilzt.
Woran erkenne ich, dass die Cookies fertig sind?
Die Ränder sollten leicht goldbraun sein und die Oberfläche sollte trocken wirken. Die Mitte darf noch weich erscheinen. Werden die Cookies erst herausgenommen, wenn auch das Zentrum vollständig fest ist, können sie nach dem Abkühlen zu trocken werden.
Kann ich den Teig schon am Vortag vorbereiten?
Ja. Den fertigen Teig luftdicht abgedeckt über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Formen etwa 10–15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, falls er sehr fest geworden ist. Danach wie beschrieben portionieren und backen.
Kann man die ungebackenen Teigkugeln einfrieren?
Ja. Die portionierten Teigkugeln zunächst auf einem Brett oder Teller einfrieren und anschließend luftdicht verpacken. Sie können bis zu 2 Monate eingefroren bleiben. Zum Backen direkt gefroren auf das vorbereitete Blech setzen und bei derselben Temperatur backen. Je nach Größe benötigen sie ungefähr 2–3 Minuten länger.
