Saftiger Schoko-Pekannuss-Kuchen – außen goldbraun, innen herrlich weich und schokoladig
Saftiger Schoko-Pekannuss-Kuchen – außen goldbraun, innen herrlich weich und schokoladig
Dieser Schoko-Pekannuss-Kuchen verbindet einen weichen, saftigen Teig mit knackigen Pekannüssen und großzügigen Stücken dunkler Schokolade. Beim Backen entsteht eine leicht goldbraune Oberfläche, während das Innere angenehm weich bleibt und die Schokolade stellenweise noch zart schmilzt. Die Pekannüsse sorgen für einen feinen, nussigen Geschmack und einen schönen Kontrast zur weichen Krume. Das Rezept ist unkompliziert, benötigt keine Küchenmaschine und eignet sich deshalb auch hervorragend für Backanfänger. In quadratische Stücke geschnitten lässt sich der Kuchen einfach servieren – zum Kaffee, als Dessert oder als süße Leckerei für die ganze Familie.

Informationen zur Zubereitung
- Vorbereitung: 20 Minuten
- Ruhezeit: 30 Minuten zum Abkühlen
- Backzeit: 28–32 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 20 Minuten
- Portionen: 12 Stücke
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Form: quadratische Backform, ca. 22 × 22 cm
- Backofen: 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft
Zutaten
- 120 g Butter
- 150 g brauner Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker, ca. 8 g
- 3 Eier, Größe M
- 180 g Weizenmehl Type 405
- 1 Päckchen Backpulver, ca. 11 g
- 120 g Zartbitterschokolade
- 80 g Pekannüsse
Zubereitung
1. Backform und Zutaten vorbereiten
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Eine quadratische Backform von etwa 22 × 22 cm mit Backpapier auslegen. Dabei das Papier an zwei Seiten etwas überstehen lassen, damit sich der Kuchen später leichter herausheben lässt.
Die Butter bei niedriger Temperatur langsam schmelzen und anschließend etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Sie soll noch flüssig, aber nicht mehr heiß sein.
Die Zartbitterschokolade grob hacken. Auch die Pekannüsse grob zerkleinern, dabei etwa 10–12 schöne Nusshälften für die Oberfläche ganz lassen.
2. Eier und Zucker verrühren
Die drei Eier in eine große Rührschüssel geben. Braunen Zucker und Vanillezucker hinzufügen.
Alles mit einem Schneebesen etwa 1–2 Minuten kräftig verrühren. Die Masse muss nicht stark aufgeschlagen werden. Es reicht, wenn sich Zucker und Eier gut verbunden haben und die Mischung etwas heller und leicht cremig geworden ist.
Nun die lauwarme geschmolzene Butter langsam unter ständigem Rühren dazugeben.
3. Mehl und Backpulver einarbeiten
Mehl und Backpulver miteinander vermischen. Die Mischung portionsweise zur Eier-Butter-Masse geben.
Nur so lange mit einem Teigschaber oder Schneebesen verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Zu langes Rühren sollte vermieden werden, denn dadurch kann der fertige Kuchen kompakter und weniger zart werden.
Der Teig sollte jetzt dickflüssig und cremig sein und langsam vom Teigschaber fallen.
4. Schokolade und Pekannüsse unterheben
Etwa 100 g der gehackten Zartbitterschokolade und ungefähr 60 g der gehackten Pekannüsse zum Teig geben.
Mit einem Teigschaber kurz und gleichmäßig unterheben. Die Stückchen sollten möglichst gut im gesamten Teig verteilt sein.
Den fertigen Teig anschließend in die vorbereitete Backform geben und bis in die Ecken verteilen. Die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen.
5. Oberfläche belegen
Die restlichen 20 g Schokolade und 20 g Pekannüsse auf der Oberfläche verteilen. Die zurückgelegten Pekannusshälften leicht in den Teig drücken.
Sie sollten nur teilweise einsinken. So bleiben sie nach dem Backen sichtbar und geben dem Kuchen seine besonders appetitliche, rustikale Oberfläche.
Die Form anschließend ein- bis zweimal vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen. Dadurch verteilt sich der Teig gleichmäßiger.
6. Kuchen backen
Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Kuchen 28–32 Minuten backen.
Nach ungefähr 25 Minuten erstmals kontrollieren. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und die Ränder sollten sichtbar fest aussehen.
Für ein besonders saftiges Ergebnis den Kuchen nicht zu lange backen. Bei der Stäbchenprobe dürfen noch einige feuchte Krümel am Holzstäbchen haften. Flüssiger Teig sollte jedoch nicht mehr daran kleben.
Je nach Backofen kann die benötigte Zeit einige Minuten variieren.
7. Abkühlen und schneiden
Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und zunächst etwa 15 Minuten in der Form stehen lassen.
Anschließend mithilfe des Backpapiers vorsichtig herausheben und weitere 15 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Erst danach mit einem scharfen Messer in 12 Stücke schneiden. So bleibt die weiche Krume besser erhalten und die Stücke brechen nicht auseinander.
Wer den Kuchen gerne besonders weich und schokoladig mag, kann ihn noch leicht lauwarm servieren. Die Schokoladenstücke sind dann besonders zart.
Tipps für einen gelungenen Kuchen
- Butter abkühlen lassen: Sehr heiße Butter sollte nicht direkt zu den Eiern gegeben werden. Lauwarm ist ideal.
- Teig nicht überrühren: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, nur noch kurz weiterrühren. Das sorgt für eine weichere Konsistenz.
- Schokolade grob hacken: Unterschiedlich große Stücke erzeugen beim Anschneiden schöne Schokoladennester.
- Pekannüsse teilweise ganz lassen: Einige Nusshälften auf der Oberfläche machen den Kuchen besonders appetitlich und sorgen für zusätzlichen Biss.
- Backzeit im Auge behalten: Für einen saftigen Kuchen lieber etwas früher kontrollieren. Ein vollständig trockenes Holzstäbchen kann bereits auf eine etwas trockenere Krume hinweisen.
- Vor dem Schneiden warten: Mindestens 30 Minuten Abkühlzeit erleichtern das Portionieren deutlich.
Varianten und Substitutionen
Walnüsse statt Pekannüsse: Die 80 g Pekannüsse können im gleichen Verhältnis durch Walnüsse ersetzt werden. Der Geschmack wird etwas kräftiger und leicht herber.
Vollmilchschokolade: Statt Zartbitterschokolade kann dieselbe Menge Vollmilchschokolade verwendet werden. Der Kuchen wird dadurch süßer und schmeckt milder.
Gemischte Schokolade: 60 g Zartbitterschokolade und 60 g Vollmilchschokolade ergeben eine ausgewogene Mischung mit unterschiedlich intensiven Schokoladenstückchen.
Runde Backform: Eine runde Springform mit etwa 24 cm Durchmesser funktioniert ebenfalls. Da der Teig etwas anders verteilt ist, sollte die Stäbchenprobe bereits nach ungefähr 27–28 Minuten erfolgen.
Aufbewahrung
Nach dem vollständigen Abkühlen den Kuchen luftdicht verpacken. Bei kühler Raumtemperatur hält er sich ungefähr 2 Tage, im Kühlschrank etwa 4 Tage. Vor dem Servieren gekühlte Stücke kurz auf Raumtemperatur kommen lassen, damit die Krume wieder weicher wird.
Zum Einfrieren die einzelnen Stücke vollständig auskühlen lassen und luftdicht verpacken. Sie können etwa 2 Monate eingefroren werden. Anschließend bei Raumtemperatur auftauen lassen. Wer den Kuchen gerne leicht warm genießt, kann ein aufgetautes Stück für wenige Minuten bei niedriger Temperatur im Backofen erwärmen.
Häufige Fragen
Warum ist mein Kuchen trocken geworden?
Die häufigste Ursache ist eine zu lange Backzeit. Der Kuchen sollte herausgenommen werden, sobald die Mitte durchgebacken ist, bei der Stäbchenprobe aber noch einige feuchte Krümel sichtbar sind.
Kann ich die Pekannüsse vorher rösten?
Ja. Die Pekannüsse können vor der Verwendung etwa 5 Minuten bei 160 °C angeröstet werden. Dadurch wird ihr Aroma kräftiger. Vor dem Einrühren in den Teig vollständig abkühlen lassen.
Kann ich den Kuchen am Vortag backen?
Ja. Gut verpackt bleibt er bis zum nächsten Tag saftig. Nach vollständigem Abkühlen luftdicht verschließen und erst kurz vor dem Servieren in Stücke schneiden.
Warum sinken meine Schokoladenstücke nach unten?
Sehr fein gehackte oder besonders schwere Schokoladenstücke können stärker absinken. Die Schokolade deshalb eher grob hacken und gleichmäßig unter den relativ dickflüssigen Teig heben.
