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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Saftiger Schoko-Pekannuss-Kuchen mit glänzender Ganache – extra schokoladig und herrlich nussig

Saftiger Schoko-Pekannuss-Kuchen mit glänzender Ganache – extra schokoladig und herrlich nussig

Saftiger Schoko-Pekannuss-Kuchen mit glänzender Ganache – extra schokoladig und herrlich nussig

Dieser Schoko-Pekannuss-Kuchen ist genau das Richtige für alle, die kräftige Schokolade und knackige Nüsse lieben. Der Rührteig bleibt innen angenehm saftig und wird mit gehackten Pekannüssen und Schokoladenstückchen verfeinert. Nach dem Backen bekommt der Kuchen einen großzügigen Überzug aus cremiger Schokoladenganache, die langsam über die Seiten läuft. Ganze Pekannüsse sorgen für einen schönen Abschluss und zusätzlichen Biss. Trotz seiner üppigen Optik ist der Kastenkuchen unkompliziert zuzubereiten. Besonders wichtig sind eine moderate Backzeit und ausreichend Abkühlzeit, damit die Krume saftig bleibt und die Ganache auf dem Kuchen schön glänzend und cremig wird.

Saftiger Schoko-Pekannuss-Kuchen mit glänzender Ganache – extra schokoladig und herrlich nussig

Praktische Informationen

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhe- und Abkühlzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
  • Backzeit: 50–60 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 35 Minuten
  • Portionen: 10–12 Stücke
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Form: Kastenform, ca. 25 × 11 cm
  • Backofen: 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft

Zutaten

Für den Schoko-Pekannuss-Teig

  • 160 g weiche Butter
  • 160 g brauner Zucker
  • 10 g Vanillezucker
  • 3 Eier, Größe M
  • 180 ml Vollmilch
  • 220 g Weizenmehl Type 405
  • 40 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 10 g Backpulver
  • 2 g Salz
  • 120 g Zartbitterschokolade, grob gehackt
  • 140 g Pekannüsse, grob gehackt

Für die Schokoladenganache

  • 180 g Zartbitterschokolade, 55–70 % Kakao
  • 150 ml Schlagsahne
  • 20 g Butter

Für die Dekoration

  • 70 g Pekannusshälften

Zubereitung

  1. Form und Backofen vorbereiten
    Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Eine Kastenform von etwa 25 × 11 cm mit Backpapier auslegen, sodass das Papier an den langen Seiten etwas übersteht. Dadurch lässt sich der Kuchen später leichter herausheben. Butter und Eier sollten möglichst Zimmertemperatur haben. Die 140 g Pekannüsse grob hacken und die 120 g Zartbitterschokolade in kleine Stückchen schneiden.
  2. Buttermasse aufschlagen
    Die weiche Butter mit braunem Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät etwa 3 Minuten cremig schlagen. Die Masse sollte sichtbar heller und lockerer werden. Anschließend die Eier einzeln hinzufügen. Jedes Ei etwa 30 Sekunden einarbeiten, bevor das nächste dazukommt. Dadurch verbindet sich die Masse gleichmäßiger und gerinnt weniger leicht.
  3. Trockene Zutaten einarbeiten
    Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel gründlich vermischen. Etwa ein Drittel der trockenen Mischung zur Butter-Ei-Masse geben und kurz unterrühren. Anschließend einen Teil der 180 ml Milch hinzufügen. Mehlmischung und Milch abwechselnd einarbeiten, bis ein gleichmäßiger, dickflüssiger Schokoladenteig entstanden ist. Nur so lange rühren, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind.
  4. Schokolade und Pekannüsse hinzufügen
    Die gehackten 120 g Zartbitterschokolade und 140 g Pekannüsse zum Teig geben. Mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben, sodass sie möglichst gleichmäßig verteilt sind. Der Teig sollte jetzt deutlich stückig und schokoladig aussehen. In die vorbereitete Kastenform geben und die Oberfläche glatt streichen. Die Form zwei- bis dreimal sanft auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen entweichen.
  5. Kuchen backen
    Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Kuchen 50–60 Minuten backen. Nach etwa 45 Minuten erstmals kontrollieren. Ein Holzstäbchen in eine Stelle ohne sichtbares Schokoladenstück stecken. Es dürfen einige feuchte Krümel daran haften, aber kein roher Teig. Geschmolzene Schokolade am Stäbchen ist dagegen normal. Wird die Oberfläche zu dunkel, den Kuchen für die restliche Backzeit locker mit Backpapier abdecken.
  6. Vollständig auskühlen lassen
    Den fertigen Kuchen etwa 15 Minuten in der Form ruhen lassen. Anschließend mithilfe des Backpapiers vorsichtig herausheben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dafür ungefähr 45–60 Minuten einplanen. Dieser Schritt ist wichtig: Auf einem warmen Kuchen wird die Ganache zu dünn und läuft fast vollständig herunter.
  7. Ganache zubereiten und dekorieren
    Für die Ganache 180 g Zartbitterschokolade fein hacken und in eine Schüssel geben. 150 ml Schlagsahne erhitzen, bis sie deutlich dampft, aber nicht kräftig kocht. Über die Schokolade gießen und 1 Minute stehen lassen. Langsam glatt rühren und anschließend 20 g Butter einarbeiten. Die Ganache etwa 10–15 Minuten abkühlen lassen, bis sie dickflüssig ist. Großzügig über den ausgekühlten Kuchen geben und etwas über die Seiten laufen lassen. Sofort mit den 70 g Pekannusshälften dekorieren. Vor dem Anschneiden etwa 15 Minuten ruhen lassen.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Nicht zu lange backen: Ein Schokoladenkuchen darf bei der Stäbchenprobe noch feuchte Krümel zeigen. Wird er vollständig trocken gebacken, verliert er schnell seine saftige Konsistenz.
  • Pekannüsse grob hacken: Größere Stückchen bleiben nach dem Backen deutlich spürbar und erzeugen den gewünschten Kontrast zur weichen Krume.
  • Teig nach der Mehlzugabe nur kurz rühren: Zu intensives Rühren kann die Krume unnötig fest machen.
  • Ganache temperieren lassen: Direkt nach der Zubereitung ist sie sehr flüssig. Nach einigen Minuten wird sie dick genug, um den Kuchen großzügig zu überziehen.
  • Kuchen vollständig auskühlen lassen: Sonst schmilzt die Ganache und haftet nicht richtig an der Oberfläche.
  • Für saubere Scheiben: Ein scharfes Messer verwenden und die Klinge nach jedem Schnitt abwischen.

Varianten und Substitutionen

Mit Walnüssen: Pekannüsse können in gleicher Menge durch Walnüsse ersetzt werden. Der Geschmack wird etwas kräftiger und leicht herber.

Mit Vollmilchschokolade: Die Schokoladenstückchen im Teig können durch Vollmilchschokolade ersetzt werden. Dadurch wird der Kuchen süßer und milder.

Mit stärkerer Schokolade: Für einen intensiveren Geschmack kann sowohl im Teig als auch in der Ganache Schokolade mit etwa 70 % Kakao verwendet werden.

Ohne Ganache: Der Kuchen schmeckt auch ohne Überzug. In diesem Fall nach dem Auskühlen direkt servieren; die Konsistenz bleibt etwas leichter und weniger üppig.

Aufbewahrung

Den vollständig ausgekühlten Kuchen luftdicht verpacken. Ohne Ganache hält er sich bei kühler Raumtemperatur etwa 2–3 Tage. Mit Ganache sollte er insbesondere bei warmer Raumtemperatur im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 3 Tagen verzehrt werden. Vor dem Servieren etwa 20–30 Minuten temperieren, damit Kuchen und Ganache wieder weicher werden. Einzelne Stücke lassen sich ohne Dekoration gut verpackt bis zu 2 Monate einfrieren und bei Raumtemperatur langsam auftauen.

Häufige Fragen

Warum ist mein Schokoladenkuchen trocken geworden?

Meist wurde er etwas zu lange gebacken. Bei diesem Kuchen sollte die Stäbchenprobe nicht vollkommen trocken ausfallen. Einige feuchte Kuchenkrümel sind erwünscht.

Muss ich die Pekannüsse vorher rösten?

Nein, das ist nicht notwendig. Wer ein kräftigeres Nussaroma möchte, kann die Pekannüsse vor der Verarbeitung kurz trocken anrösten und anschließend vollständig abkühlen lassen.

Warum läuft meine Ganache komplett vom Kuchen?

Entweder war der Kuchen noch warm oder die Ganache noch zu heiß und flüssig. Beide Komponenten sollten ausreichend abgekühlt sein. Die Ganache vor dem Auftragen etwa 10–15 Minuten stehen lassen.

Kann ich den Kuchen einen Tag vorher backen?

Ja. Der Kuchen eignet sich sehr gut zur Vorbereitung. Nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht verpacken. Die Ganache kann entweder am selben Tag oder einige Stunden vor dem Servieren aufgetragen werden.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.