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Hausmannskost

Cremige Hähnchen-Pastete unter goldener Blätterteighaube – dieses Familienessen macht alle satt und glücklich

Cremige Hähnchen-Pastete unter goldener Blätterteighaube – dieses Familienessen macht alle satt und glücklich

Cremige Hähnchen-Pastete unter goldener Blätterteighaube – dieses Familienessen macht alle satt und glücklich

Eine knusprige, goldbraune Blätterteigdecke, darunter zartes Hähnchen, süße Möhren und Erbsen in einer cremigen Sauce: Diese Hähnchen-Pastete ist genau das richtige Ofengericht, wenn ein unkompliziertes und herzhaftes Familienessen gefragt ist. Die Füllung wird zunächst auf dem Herd vorbereitet, damit sie schön sämig wird und der Blätterteig später knusprig bleibt. Anschließend kommt alles in eine Auflaufform und wird mit Blätterteig bedeckt. Besonders praktisch ist, dass sich die Füllung bereits einige Stunden vorher zubereiten lässt. Direkt aus dem Ofen duftet die Pastete herrlich und lässt sich wunderbar portionsweise servieren.

Cremige Hähnchen-Pastete unter goldener Blätterteighaube – dieses Familienessen macht alle satt und glücklich

Praktische Informationen

  • Vorbereitung: 30 Minuten
  • Ruhezeit: 10 Minuten
  • Backzeit: 30–35 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
  • Portionen: 6
  • Schwierigkeit: einfach
  • Form: rechteckige Auflaufform, ca. 30 × 22 cm
  • Backofen: 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft

Zutaten

Für die Hähnchenfüllung

  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 2 EL Pflanzenöl, ca. 20 ml
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 120 g
  • 2 Möhren, ca. 180 g
  • 40 g Butter
  • 40 g Weizenmehl Type 405
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 150 ml Sahne
  • 150 g tiefgekühlte Erbsen
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • ½ TL getrockneter Thymian

Für die Blätterteighaube

  • 1 Rolle frischer Blätterteig, ca. 275 g
  • 1 Ei, Größe M
  • 1 EL Wasser, ca. 15 ml

Zubereitung

  1. Hähnchen und Gemüse vorbereiten.
    Das Hähnchenbrustfilet trocken tupfen und in etwa 2–3 cm große Stücke schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Möhren geschnitten sind, desto gleichmäßiger garen sie später. Den Backofen bereits auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.
  2. Hähnchen kurz anbraten.
    Pflanzenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Die Hähnchenstücke hineingeben und etwa 4–5 Minuten anbraten. Sie sollen außen leicht Farbe bekommen, müssen innen aber noch nicht vollständig durchgegart sein. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und vorübergehend auf einen Teller geben. Es gart später in Sauce und Backofen vollständig fertig.
  3. Gemüse anschwitzen.
    Die Butter in derselben Pfanne schmelzen. Zwiebel und Möhren hineingeben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen. Die Zwiebel sollte glasig und die Möhren leicht weicher werden, aber noch etwas Biss haben. Anschließend das Mehl darüberstreuen und unter ständigem Rühren etwa 1 Minute mitgaren. Dadurch verliert das Mehl seinen rohen Geschmack.
  4. Cremige Sauce herstellen.
    Die Hühnerbrühe nach und nach unter kräftigem Rühren dazugießen, damit keine Klümpchen entstehen. Danach die Sahne einrühren. Salz, Pfeffer und Thymian hinzufügen. Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze 3–4 Minuten leicht köcheln lassen. Sie sollte sichtbar eindicken und einen Kochlöffel dünn überziehen. Die tiefgekühlten Erbsen und das angebratene Hähnchen unterheben und weitere 2 Minuten erhitzen. Die Füllung darf jetzt ruhig etwas dicker wirken, da sie im Ofen wieder Flüssigkeit abgibt.
  5. Auflaufform füllen.
    Die heiße Hähnchenfüllung gleichmäßig in die etwa 30 × 22 cm große Auflaufform geben. Vor dem Auflegen des Blätterteigs ungefähr 10 Minuten abkühlen lassen. Das ist wichtig: Wird der Teig direkt auf eine stark dampfende Füllung gelegt, kann seine Unterseite weich werden.
  6. Blätterteigdecke auflegen.
    Den gekühlten Blätterteig ausrollen und über die Form legen. Am Rand leicht andrücken und überstehenden Teig bei Bedarf abschneiden. Mit einem scharfen Messer 4–5 kleine Schlitze in die Oberfläche schneiden, damit während des Backens Dampf entweichen kann. Das Ei mit 15 ml Wasser verquirlen und den Blätterteig dünn damit bestreichen. Dadurch bekommt er seine appetitliche, glänzend goldbraune Oberfläche.
  7. Pastete goldbraun backen.
    Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und 30–35 Minuten backen. Die Pastete ist fertig, wenn der Blätterteig deutlich aufgegangen, knusprig und gleichmäßig goldbraun ist und die Füllung am Rand leicht blubbert. Das Hähnchen muss vollständig durchgegart sein. Vor dem Servieren etwa 5 Minuten stehen lassen, damit sich die heiße Füllung etwas setzt.

Tipps für eine perfekte Hähnchen-Pastete

Füllung ausreichend eindicken: Eine zu dünne Sauce weicht den Blätterteig von unten auf. Vor dem Einfüllen sollte sie cremig und deutlich sämig sein.

Blätterteig kalt halten: Nimm ihn erst aus dem Kühlschrank, wenn die Füllung bereits vorbereitet ist. Kalter Blätterteig geht im heißen Backofen zuverlässiger auf.

Füllung kurz abkühlen lassen: Zehn Minuten reichen normalerweise aus. Der Teig sollte nicht direkt auf stark dampfende Sauce gelegt werden.

Dampfschlitze nicht vergessen: Ohne Öffnungen kann sich unter der Teigdecke zu viel Dampf sammeln. Einige kleine Einschnitte genügen.

Pastete nicht zu früh herausnehmen: Eine hellgelbe Oberfläche bedeutet meist, dass der Blätterteig noch nicht vollständig knusprig ist. Er sollte kräftig goldbraun aussehen.

Nach dem Backen kurz warten: Die Sauce ist direkt aus dem Ofen sehr heiß und flüssiger. Nach einigen Minuten lässt sich die Pastete sauberer portionieren.

Varianten und Substitutionen

Mit gegartem Hähnchen: Übrig gebliebenes, vollständig gegartes Hähnchen kann verwendet werden. Etwa 500 g zerpflücktes Fleisch reichen. Es wird erst zusammen mit den Erbsen in die fertige Sauce gegeben.

Mit Putenfleisch: Hähnchenbrust kann 1:1 durch Putenbrust ersetzt werden. Die Zubereitung bleibt praktisch identisch.

Mit mehr Gemüse: Ein Teil der Möhren und Erbsen kann durch klein geschnittene Champignons ersetzt werden. Pilze vorher gut anbraten, damit sie nicht zu viel Wasser an die Füllung abgeben.

Mit Milch statt Sahne: Die 150 ml Sahne können durch 150 ml Vollmilch ersetzt werden. Die Sauce schmeckt dadurch leichter und wird etwas weniger vollmundig.

Aufbewahrung

Reste nach dem Essen nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen. Die abgekühlte Pastete abdecken und innerhalb von 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dort hält sie sich bei höchstens 4–5 °C etwa 2 Tage. Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen besser als die Mikrowelle: Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 15–20 Minuten erhitzen, bis die Füllung auch in der Mitte vollständig heiß ist. Bereits gebackene Portionen können eingefroren werden; nach dem Auftauen kann der Blätterteig allerdings etwas weniger knusprig sein.

Häufige Fragen

Warum wird mein Blätterteig unten weich?

Meist ist die Füllung zu flüssig oder beim Auflegen des Teigs noch zu heiß. Die Sauce gut eindicken und vor dem Abdecken etwa zehn Minuten abkühlen lassen.

Muss das Hähnchen vorher vollständig gebraten werden?

Nein. Es wird zunächst nur angebraten und gart anschließend in der Sauce und während der Backzeit vollständig durch.

Kann ich die Pastete vorbereiten?

Die Füllung lässt sich einige Stunden vorher kochen und gekühlt aufbewahren. Den Blätterteig am besten erst unmittelbar vor dem Backen auflegen, damit er trocken und knusprig bleibt.

Woran erkenne ich, dass die Pastete fertig ist?

Der Blätterteig sollte aufgegangen und kräftig goldbraun sein, während die Sauce am Rand sichtbar heiß blubbert. Das Hähnchen muss im Inneren vollständig durchgegart sein.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.