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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Cremige Kokos-Pistazien-Riegel wie Bounty – nur 6 Zutaten und ohne Backen

Cremige Kokos-Pistazien-Riegel wie Bounty – nur 6 Zutaten und ohne Backen

Diese Kokos-Pistazien-Riegel verbinden eine saftige, leicht cremige Kokosfüllung mit einer zart schmelzenden Pistazienhülle und knackigen Pistazienstückchen. Geschmacklich erinnern sie an klassische Kokosriegel, bekommen durch die Pistaziencreme und weiße Schokolade aber eine besonders feine, nussige Note. Das Beste daran: Ein Backofen wird nicht benötigt. Die Masse wird einfach vorbereitet, zu kleinen Riegeln geformt, gut gekühlt und anschließend mit der Pistazien-Schokoladen-Creme überzogen. Das Rezept ist unkompliziert und eignet sich deshalb auch hervorragend für Anfänger. Nach etwas Geduld im Kühlschrank lassen sich die Riegel wunderbar schneiden und direkt als kleines Dessert oder süße Nascherei servieren. Wer Pistazien liebt, wird auch am saftigen Pistazienkuchen mit intensivem Pistaziengeschmack Freude haben.

Cremige Kokos-Pistazien-Riegel wie Bounty – nur 6 Zutaten und ohne Backen

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: 2 Stunden 30 Minuten
  • Kochzeit: ca. 5 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 3 Stunden
  • Portionen: 10 Riegel
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Form oder Blech: kleines Tablett oder Backblech, ca. 20 × 30 cm, mit Backpapier belegt

Zutaten

Für die Kokosfüllung

  • 200 g Naturjoghurt, möglichst cremig
  • 50 g Zucker
  • 100 g Kokosraspeln

Für die Pistazienhülle

  • 100 g weiße Schokolade
  • 60 g Pistaziencreme, etwa 4 EL
  • 25 g geschälte, ungesalzene Pistazien

Zubereitung

  1. Kokosmasse vorbereiten.
    Den Naturjoghurt zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben und etwa 1 Minute gründlich verrühren, bis sich der Zucker weitgehend verteilt hat. Anschließend die 100 g Kokosraspeln dazugeben und alles mit einem Löffel zu einer gleichmäßigen Masse vermengen. Die Mischung sollte feucht und formbar sein, aber nicht flüssig wirken. Anschließend 10 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit nehmen die Kokosraspeln einen Teil der Feuchtigkeit des Joghurts auf und die Masse wird fester.
  2. Riegel formen.
    Die Kokosmasse in 10 möglichst gleich große Portionen teilen. Jede Portion mit leicht angefeuchteten Händen zunächst zusammendrücken und dann zu einem kompakten, länglichen Riegel von ungefähr 7–8 cm Länge formen. Dabei besonders darauf achten, dass keine tiefen Risse entstehen. Die Riegel nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Tablett oder kleines Backblech legen.
  3. Kokosriegel gut durchkühlen.
    Die geformten Riegel für mindestens 1 Stunde 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Sie müssen deutlich fester werden, damit sie beim späteren Überziehen ihre Form behalten. Wer genügend Platz hat, kann sie anschließend zusätzlich etwa 20 Minuten ins Gefrierfach geben. Sie sollen dabei lediglich sehr kalt und stabil werden, nicht vollständig durchfrieren.
  4. Pistazienhülle zubereiten.
    Die weiße Schokolade klein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Über einem sanften Wasserbad langsam schmelzen. Das Wasser darf dabei nur leicht köcheln und die Schüssel sollte das Wasser nicht berühren. Nach ungefähr 3–5 Minuten sollte die Schokolade glatt und vollständig geschmolzen sein. Vom Wasserbad nehmen, die 60 g Pistaziencreme dazugeben und gründlich verrühren. Es entsteht eine glatte, hellgrüne Creme.
  5. Riegel überziehen.
    Die gekühlten Kokosriegel einzeln in die noch flüssige Pistazien-Schokoladen-Mischung geben. Mit zwei Gabeln wenden, sodass Oberfläche und Seiten vollständig bedeckt sind. Kurz über der Schüssel abtropfen lassen und anschließend wieder auf das Backpapier setzen. Falls die Beschichtung während der Arbeit zu dick wird, kann sie für einige Sekunden zurück auf das noch warme Wasserbad gestellt werden.
  6. Mit Pistazien bestreuen.
    Die 25 g Pistazien mit einem Messer grob hacken. Die Stückchen direkt nach dem Überziehen auf den noch weichen Pistazienmantel streuen und ganz leicht andrücken. Dadurch bleiben sie nach dem Festwerden zuverlässig haften und geben den Riegeln zusätzlich einen angenehmen Biss.
  7. Fest werden lassen.
    Die fertigen Riegel für weitere 40–60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Hülle sollte sich anschließend trocken und fest anfühlen. Für die beste Konsistenz die Riegel etwa 5 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. So bleibt die Kokosfüllung angenehm saftig, während die Pistazienhülle beim Hineinbeißen leicht nachgibt.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Cremigen Joghurt verwenden: Ein eher fester Naturjoghurt ist ideal. Sehr dünnflüssiger Joghurt kann die Kokosmasse zu weich machen.
  • Die erste Kühlzeit nicht verkürzen: Gut gekühlte Riegel lassen sich wesentlich einfacher mit der warmen Schokoladenmischung überziehen.
  • Weiße Schokolade vorsichtig erhitzen: Zu starke Hitze kann weiße Schokolade dick oder körnig werden lassen. Deshalb immer mit einem sanften Wasserbad arbeiten.
  • Pistaziencreme gut verrühren: Erst die Schokolade vollständig schmelzen und danach die Pistaziencreme einarbeiten. Dadurch wird die Hülle besonders gleichmäßig.
  • Kleine Risse beim Formen schließen: Die Kokosmasse kräftig zusammendrücken. Kompakte Riegel brechen beim Überziehen deutlich seltener auseinander.
  • Pistazien sofort aufstreuen: Sobald die Hülle fest wird, haften die gehackten Pistazien nicht mehr zuverlässig.

Varianten und Substitutionen

Griechischer Joghurt: Naturjoghurt kann durch die gleiche Menge griechischen Joghurt ersetzt werden. Dadurch wird die Kokosfüllung etwas kompakter und besonders cremig.

Kleinere Pralinen: Statt 10 länglichen Riegeln können aus der Masse etwa 18–20 kleine Kugeln geformt werden. Die Kühlzeit bleibt ähnlich, das Überziehen dauert aufgrund der größeren Stückzahl etwas länger.

Mehr Kokosgeschmack: Einige der 25 g gehackten Pistazien können weggelassen und die fertigen Riegel stattdessen mit einer kleinen Menge der bereits abgewogenen Kokosraspeln dekoriert werden. Dafür vor der Zubereitung entsprechend etwas von den 100 g Kokosraspeln zurückbehalten.

Ohne sichtbare Pistazienstücke: Wer eine vollständig glatte Oberfläche bevorzugt, kann die 25 g Pistazien sehr fein mahlen und über die noch feuchte Hülle streuen. Der Geschmack bleibt nussig, der Biss wird jedoch feiner.

Aufbewahrung

Da die Füllung frischen Joghurt enthält, müssen die Kokos-Pistazien-Riegel durchgehend gekühlt aufbewahrt werden. In einem luftdicht verschlossenen Behälter halten sie sich im Kühlschrank etwa 3 Tage. Zwischen mehreren Schichten am besten Backpapier legen. Die Riegel können außerdem einzeln verpackt und bis zu 1 Monat eingefroren werden. Zum Auftauen mehrere Stunden in den Kühlschrank legen. Ein Erwärmen ist nicht notwendig und aufgrund der Schokoladen-Pistazien-Hülle auch nicht empfehlenswert.

Häufige Fragen

Warum ist meine Kokosmasse zu weich?

Das liegt meistens an einem sehr flüssigen Joghurt. Zunächst die vorgesehene Ruhezeit von 10 Minuten abwarten, damit die Kokosraspeln Feuchtigkeit aufnehmen können. Danach die Riegel sorgfältig zusammendrücken und ausreichend lange kühlen.

Muss ich die Kokos-Pistazien-Riegel backen?

Nein. Dieses Rezept ist ein No-Bake-Dessert. Lediglich die weiße Schokolade wird für wenige Minuten über dem Wasserbad geschmolzen. Die Festigkeit entsteht hauptsächlich durch das Kühlen. Nach demselben Prinzip entstehen die knusprigen Schoko-Reisriegel in 3 Sorten – ohne Backen.

Warum wird die Pistazienhülle nicht fest?

Pistaziencreme bleibt von Natur aus weicher als reine Schokolade. Deshalb bekommt die Hülle eine zart schmelzende statt sehr harte Konsistenz. Die Riegel sollten ausreichend lange gekühlt und anschließend im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kann ich die Riegel am Vortag vorbereiten?

Ja, sogar sehr gut. Die fertigen Riegel können am Vorabend zubereitet und über Nacht in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank gelagert werden. Dadurch sind Füllung und Hülle beim Servieren vollständig stabil und die Riegel lassen sich besonders sauber anschneiden.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.