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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Suppen & Eintöpfe

Cremige Lachssuppe mit Kartoffeln – so einfach wird sie herrlich zart und aromatisch

Cremige Lachssuppe mit Kartoffeln – so einfach wird sie herrlich zart und aromatisch

Diese cremige Lachssuppe mit Kartoffeln ist ein unkompliziertes Familiengericht, das angenehm sättigt und trotzdem fein schmeckt. Zarte Lachsstücke treffen auf weiche Kartoffeln, süßliche Möhren und eine milde, cremige Brühe mit frischem Dill. Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist die richtige Reihenfolge: Zuerst wird das Gemüse gegart, während der Lachs erst zum Schluss in die heiße Suppe kommt. So bleibt er saftig und zerfällt nicht. Die Suppe benötigt nur einen großen Topf, lässt sich auch von Kochanfängern problemlos zubereiten und steht in weniger als einer Stunde auf dem Tisch. Ohne Kartoffeln, dafür mit Weißfisch, gelingt die cremige Fischpfanne mit Lachs, Weißfisch und Gemüse.

Cremige Lachssuppe mit Kartoffeln – so einfach wird sie herrlich zart und aromatisch

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 0 Minuten
  • Kochzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 50 Minuten
  • Portionen: 6
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Benötigtes Kochgeschirr: Topf mit mindestens 4 Litern Fassungsvermögen

Zutaten

  • 1 große Zwiebel, ca. 150 g
  • 20 g Butter
  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 250 g Möhren
  • 1.000 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 g Lachsfilet ohne Haut und Gräten
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 TL Salz, bei Bedarf weniger
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 15 g frischer Dill

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten.
    Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Kartoffeln schälen und in etwa 2 bis 3 cm große Stücke schneiden. Die Möhren schälen und in ungefähr 5 mm dicke Scheiben beziehungsweise größere Halbmonde schneiden. Möglichst gleichmäßige Stücke sorgen dafür, dass Kartoffeln und Möhren später zur gleichen Zeit gar sind. Den Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  2. Zwiebel anschwitzen.
    Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebelwürfel hineingeben und etwa 3 bis 4 Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten. Die Zwiebeln sollen weich und glasig werden, aber möglichst keine kräftige Bräunung bekommen. Dadurch bleibt der Geschmack der Suppe mild und die Brühe schön hell.
  3. Kartoffeln und Möhren vorgaren.
    Kartoffeln und Möhren zu den Zwiebeln geben und etwa 2 Minuten unter Rühren mitdünsten. Anschließend die Gemüsebrühe und das Lorbeerblatt hinzufügen. Alles bei hoher Hitze zum Kochen bringen, danach sofort auf niedrige bis mittlere Hitze zurückschalten. Den Topf teilweise abdecken und das Gemüse etwa 12 bis 15 Minuten sanft köcheln lassen. Die Kartoffeln sind richtig, wenn ein Messer bereits hineingleitet, sie aber noch nicht auseinanderfallen.
  4. Lachs vorbereiten.
    Während das Gemüse kocht, das Lachsfilet sorgfältig auf verbliebene Gräten kontrollieren und anschließend in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Kleine Stücke sollten vermieden werden, da sie beim Garen schneller trocken werden und leichter zerfallen. Den vorbereiteten Lachs bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Suppe cremig machen.
    Sobald Kartoffeln und Möhren fast gar sind, die Sahne in den Topf gießen. Mit schwarzem Pfeffer würzen und zunächst nur einen Teil des Salzes hinzufügen. Alles vorsichtig verrühren und etwa 3 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze erhitzen. Die Suppe soll heiß sein und leicht dampfen, aber nach Zugabe der Sahne nicht mehr kräftig sprudelnd kochen.
  6. Lachs schonend garen.
    Die Lachswürfel vorsichtig in die heiße Suppe geben und möglichst gleichmäßig verteilen. Bei niedriger Hitze etwa 5 bis 7 Minuten sanft ziehen lassen. Nur behutsam umrühren, damit die Fischstücke ganz bleiben. Der Lachs ist fertig, sobald das Fleisch innen nicht mehr roh oder glasig aussieht und sich mit einer Gabel leicht in saftige Lamellen teilen lässt.
  7. Abschmecken und servieren.
    Das Lorbeerblatt entfernen. Den gehackten Dill unterrühren und die Suppe probieren. Erst jetzt mit dem restlichen Salz abschmecken, da die Gemüsebrühe bereits unterschiedlich viel Salz enthalten kann. Die fertige Suppe direkt in tiefe Teller oder Schalen füllen. Dabei Kartoffeln, Möhren und mehrere Lachsstücke auf jede Portion verteilen.

Tipps für eine gelungene Lachssuppe

  • Lachs erst am Ende hinzufügen: Er benötigt deutlich weniger Garzeit als Kartoffeln und Möhren. Wird er zu früh zugegeben, wird das Fischfleisch trocken und zerfällt.
  • Die Suppe nur sanft köcheln lassen: Besonders nach Zugabe von Sahne und Lachs sollte sie nicht stark sprudeln. Eine moderate Temperatur sorgt für saftigen Fisch und eine gleichmäßig cremige Brühe.
  • Kartoffeln gleichmäßig schneiden: Große Unterschiede bei den Kartoffelstücken führen dazu, dass kleine Stücke zerfallen, während große noch hart sind.
  • Vorsichtig umrühren: Nach dem Hinzufügen des Lachses am besten mit einem großen Löffel langsam vom Topfboden nach oben rühren, statt kräftig durchzumischen.
  • Salz erst zum Schluss anpassen: Gemüsebrühe kann bereits sehr salzig sein. Deshalb zunächst zurückhaltend würzen und nach dem vollständigen Garen abschmecken.
  • Dill nicht lange mitkochen: Frischer Dill behält sein charakteristisches Aroma am besten, wenn er unmittelbar vor dem Servieren in die fertige Suppe gegeben wird.

Varianten und Substitutionen

Mit anderem Lachs: Frisches Lachsfilet kann durch vollständig aufgetauten tiefgekühlten Lachs ersetzt werden. Vor dem Schneiden den Fisch gut trocken tupfen, damit nicht unnötig viel Wasser in die Suppe gelangt.

Mit Kochsahne: Statt 250 ml Schlagsahne kann dieselbe Menge Kochsahne verwendet werden. Die Suppe wird dadurch etwas leichter und weniger vollmundig, die Zubereitung bleibt unverändert.

Mit mehr Gemüse: Wer eine gemüsereichere Suppe möchte, kann die Möhrenmenge auf 350 g erhöhen. Dadurch wird die Suppe etwas süßlicher und dichter; eventuell benötigen die Möhren je nach Größe wenige Minuten zusätzliche Garzeit. Ganz auf Gemüse setzt die cremige Blumenkohlsuppe mit Karotten.

Feiner statt rustikal: Kartoffeln und Möhren können kleiner geschnitten werden. Dadurch verkürzt sich ihre Garzeit um einige Minuten und die Suppe wirkt beim Servieren feiner. Die Lachsstücke sollten trotzdem etwa 3 cm groß bleiben.

Richtig aufbewahren

Reste sollten nach dem Essen zügig abgekühlt und spätestens innerhalb von zwei Stunden in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank gestellt werden. Wegen des gegarten Lachses empfiehlt es sich, die Suppe innerhalb von 1 bis 2 Tagen zu verbrauchen. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und vollständig durcherhitzen, aber nicht unnötig lange kochen. Einfrieren ist möglich, allerdings können Kartoffeln nach dem Auftauen weicher beziehungsweise leicht körnig werden und die Sahne kann sich etwas trennen. Tiefgekühlt sollte die Suppe innerhalb von etwa 2 Monaten verbraucht werden.

Häufige Fragen

Warum zerfällt der Lachs in meiner Suppe?

Meist wurde der Lachs zu klein geschnitten, zu lange gekocht oder die Suppe zu kräftig umgerührt. Etwa 3 cm große Würfel und nur 5 bis 7 Minuten sanftes Garen helfen dabei, schöne Stücke zu erhalten.

Kann ich tiefgekühlten Lachs verwenden?

Ja. Den Lachs vorher vollständig im Kühlschrank auftauen, austretende Flüssigkeit abgießen und den Fisch trocken tupfen. Anschließend kann er genauso verwendet werden wie frischer Lachs.

Woran erkenne ich, dass die Kartoffeln gar sind?

Mit einem kleinen Messer in ein Kartoffelstück stechen. Es sollte ohne großen Widerstand hineingleiten. Die Kartoffel darf jedoch nicht vollständig zerfallen, damit die Suppe ihre rustikale Konsistenz behält.

Kann ich die Lachssuppe vorbereiten?

Die Gemüsebasis lässt sich gut einige Stunden vorher zubereiten und gekühlt aufbewahren. Für die beste Konsistenz die Basis erneut erhitzen und Sahne sowie frischen Lachs erst kurz vor dem Servieren hinzufügen. So bleibt der Fisch besonders saftig. Genauso dankbar in der Vorbereitung ist diese cremige Linsensuppe.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.