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Saisonale Küche

Cremige Schinken-Ei-Verrines mit Gurke – der einfache Hingucker fürs kalte Buffet

Cremige Schinken-Ei-Verrines mit Gurke – der einfache Hingucker fürs kalte Buffet

Diese herzhaften Schinken-Ei-Verrines sind genau richtig, wenn eine unkomplizierte Vorspeise trotzdem richtig appetitlich aussehen soll. In den Gläsern treffen knackige Gurkenwürfel, milder Kochschinken und hart gekochte Eier auf eine cremige Mischung aus Frischkäse und Mayonnaise. Saftige Cherrytomaten sorgen für Frische und einen schönen Abschluss. Das Beste daran: Die Verrines müssen weder gebacken noch aufwendig gekocht werden. Sie lassen sich gut vorbereiten und eignen sich hervorragend für Familienfeiern, Brunch, Geburtstage oder ein kaltes Abendessen. Durch die sichtbaren Schichten wirkt die Zubereitung besonders hübsch, obwohl sie auch für Kochanfänger problemlos gelingt. Ähnlich schnell hergerichtet sind die knackigen Salat-Schiffchen mit Avocado, Ei und Thunfisch.

Cremige Schinken-Ei-Verrines mit Gurke – der einfache Hingucker fürs kalte Buffet

Auf einen Blick

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten für die Eier
  • Gesamtzeit: 1 Stunde 5 Minuten
  • Portionen: 6 Verrines
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Gefäßgröße: 6 Gläser mit jeweils etwa 180–200 ml

Zutaten

  • 6 Eier, Größe M
  • 1 Salatgurke, etwa 350 g
  • 150 g Kochschinken
  • 100 g Frischkäse natur
  • 30 g Mayonnaise, etwa 2 Esslöffel
  • 150 g Cherrytomaten

Zubereitung

  1. Die Eier hart kochen.
    Die Eier vorsichtig in einen Topf legen und vollständig mit Wasser bedecken. Das Wasser zum Kochen bringen und die Eier ab dem Siedepunkt etwa 9–10 Minuten hart kochen. Anschließend sofort mit kaltem Wasser abschrecken und vollständig auskühlen lassen. Die Eier sind richtig, wenn Eiweiß und Eigelb vollständig fest sind.
  2. Gurke vorbereiten.
    Während die Eier abkühlen, die Salatgurke gründlich waschen und abtrocknen. Die Gurke zunächst längs in Streifen und anschließend in kleine, möglichst gleichmäßige Würfel von etwa 5–7 mm schneiden. Sehr wasserreiche Gurken können die Verrines später verwässern. Deshalb die Würfel auf Küchenpapier verteilen und etwa 5 Minuten leicht abtropfen lassen.
  3. Schinken schneiden.
    Den Kochschinken in kleine Würfel schneiden, ungefähr in derselben Größe wie die Gurkenstücke. Dadurch lassen sich die einzelnen Schichten später gleichmäßig verteilen und die Verrines können bequem mit einem kleinen Löffel gegessen werden. Einige besonders schöne Würfel für die sichtbare Schicht beiseitelegen.
  4. Cremige Basis herstellen.
    Frischkäse und Mayonnaise in einer kleinen Schüssel gründlich miteinander verrühren. Die Masse sollte glatt und cremig sein, aber nicht flüssig werden. Anschließend etwa ein Drittel der Gurkenwürfel und ein Drittel der Schinkenwürfel unterheben. Diese Creme bildet die saftige untere Schicht und verbindet die verschiedenen Zutaten miteinander.
  5. Eier zerkleinern.
    Die vollständig ausgekühlten Eier schälen. Vier Eier in kleine Würfel schneiden. Die übrigen zwei Eier halbieren und Eigelb und Eiweiß voneinander trennen. Das Eiweiß fein würfeln und das Eigelb mit einer Gabel zerbröseln. So entsteht die typische Mimosa-Optik mit dem fein zerkrümelten gelben Eigelb auf der Oberfläche.
  6. Verrines schichten.
    Sechs saubere Gläser bereitstellen. Zuerst die Frischkäse-Schinken-Gurken-Creme gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Darauf die restlichen Gurkenwürfel geben, anschließend den restlichen Schinken und dann die gewürfelten Eier verteilen. Die Zutaten nur leicht mit dem Löffel ausgleichen und nicht festdrücken. Dadurch bleiben die einzelnen Schichten schön sichtbar.
  7. Garnieren und kalt stellen.
    Die Cherrytomaten waschen, gründlich trocknen und halbieren. Das zerbröselte Eigelb auf den Verrines verteilen und jeweils einige Tomatenhälften daraufsetzen. Die fertigen Gläser abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen. Kalt serviert schmeckt die Creme besonders frisch und die Schichten behalten ihre angenehme Konsistenz.

Tipps aus der Praxis

  • Gurke gut abtrocknen: Überschüssiges Wasser ist der häufigste Grund dafür, dass die Creme nach einiger Zeit zu dünn wird.
  • Eier vollständig auskühlen lassen: Warme Eier würden Frischkäse und Mayonnaise erwärmen und die Konsistenz verschlechtern.
  • Kleine Würfel schneiden: Gurke, Schinken und Ei sollten ungefähr gleich groß sein. Das sieht schöner aus und erleichtert das Essen direkt aus dem Glas.
  • Nicht zu stark zusammendrücken: Locker eingefüllte Schichten sehen appetitlicher aus und behalten ihre unterschiedlichen Texturen.
  • Gut gekühlt servieren: Die Verrines schmecken am besten direkt aus dem Kühlschrank beziehungsweise nach wenigen Minuten bei Raumtemperatur.
  • Tomaten trocken verwenden: Nach dem Waschen gut abtrocknen, damit zusätzliches Wasser nicht in die Eier- und Cremeschicht gelangt.

Zutaten austauschen

Frischkäse leichter ersetzen: Statt 100 g klassischem Frischkäse kann dieselbe Menge Frischkäse mit reduziertem Fettgehalt verwendet werden. Die Creme wird etwas weniger vollmundig, bleibt aber stabil.

Schinken feiner schneiden: Wer eine besonders zarte Verrine bevorzugt, kann den Kochschinken statt in Würfel in sehr feine Streifen schneiden. Geschmack und Mengenverhältnis verändern sich dadurch nicht.

Gurke mit Schale verwenden: Bei einer dünnschaligen Salatgurke kann die Schale vollständig dranbleiben. Das sorgt für mehr Biss und eine kräftigere grüne Farbe. Bei einer sehr festen oder bitteren Schale empfiehlt sich dagegen das Schälen.

Tomaten unterheben: Statt alle Cherrytomaten als Garnitur zu verwenden, kann ein Teil klein gewürfelt und zwischen Ei und Schinken geschichtet werden. Dadurch wird die Verrine saftiger, sollte aber möglichst noch am selben Tag serviert werden.

Richtig aufbewahren

Die fertigen Verrines sollten stets abgedeckt im Kühlschrank bei höchstens etwa 4 °C aufbewahrt werden. Wegen der gekochten Eier, des Schinkens und der cremigen Zutaten empfiehlt es sich, sie innerhalb von 24 Stunden zu verzehren. Für längere Zeit sollten sie nicht ungekühlt auf einem Buffet stehen. Einfrieren ist nicht empfehlenswert: Gurke und Tomaten verlieren beim Auftauen ihre knackige Struktur und die Frischkäse-Mayonnaise-Creme kann sich trennen. Ein Aufwärmen ist bei dieser kalten Vorspeise ebenfalls nicht vorgesehen.

Häufige Fragen

Kann ich die Schinken-Ei-Verrines am Vortag vorbereiten?

Ja. Sie können am Vorabend zubereitet, abgedeckt und kalt gestellt werden. Besonders wichtig ist dabei, die Gurke vorher gründlich abzutrocknen. Für die schönste Optik können die Tomatenhälften erst kurz vor dem Servieren aufgelegt werden.

Warum wird meine Creme wässrig?

Meist stammt die zusätzliche Flüssigkeit von der Gurke oder den Tomaten. Gurkenwürfel deshalb nach dem Schneiden kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und gewaschene Tomaten vollständig trocknen.

Muss ich spezielle Verrine-Gläser verwenden?

Nein. Kleine Dessertgläser oder andere transparente Gläser mit etwa 180–200 ml Fassungsvermögen funktionieren genauso gut. Transparente Gefäße sind ideal, weil die verschiedenen Schichten sichtbar bleiben.

Kann ich die Zutaten einfach miteinander vermischen?

Natürlich. Geschmacklich funktioniert die Rezeptur auch als cremiger Schinken-Ei-Gurken-Salat. Für eine ansprechende Vorspeise oder ein Buffet lohnt sich das Schichten jedoch, weil Gurke, Schinken, Ei und Mimosa-Eigelb dadurch besonders schön zur Geltung kommen. Als Salat serviert passt dazu auch der cremige Garnelen-Gurken-Salat, der in 15 Minuten fertig ist.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.