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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Saisonale Küche

Cremige Lachs-Tagliatelle mit Zitronen-Sahne-Sauce – in 30 Minuten auf dem Tisch

Cremige Lachs-Tagliatelle mit Zitronen-Sahne-Sauce – in 30 Minuten auf dem Tisch

Cremige Lachs-Tagliatelle mit Zitronen-Sahne-Sauce – in 30 Minuten auf dem Tisch

Diese cremigen Lachs-Tagliatelle verbinden zarten, saftigen Lachs mit einer samtigen Zitronen-Sahne-Sauce und breiten Bandnudeln. Frische Zitrone bringt genau die richtige Leichtigkeit in die Sauce, während Parmesan für Würze und eine angenehm cremige Konsistenz sorgt. Der Lachs wird nur kurz angebraten, damit er innen saftig bleibt, und kommt erst zum Schluss wieder zu den Nudeln. Das Gericht sieht besonders appetitlich aus, benötigt aber weder komplizierte Zutaten noch viel Küchenerfahrung. Damit eignet es sich hervorragend für ein schnelles Familienessen, ein gemütliches Abendessen oder Gäste, wenn ohne großen Aufwand etwas Besonderes auf den Tisch kommen soll.

Cremige Lachs-Tagliatelle mit Zitronen-Sahne-Sauce – in 30 Minuten auf dem Tisch

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 10 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Gesamtzeit: 30 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Pfanne: große, tiefe Pfanne mit ca. 28–30 cm Durchmesser

Zutaten

  • 400 g Tagliatelle
  • 500 g frisches Lachsfilet ohne Haut und Gräten
  • 20 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 Bio-Zitrone
  • 60 g frisch geriebener Parmesan
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 15 g frischer Dill
  • 100–150 ml Nudelwasser

Zubereitung

  1. Nudeln vorbereiten.
    Einen großen Topf mit ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Die Tagliatelle hineingeben und nach Packungsangabe al dente kochen, normalerweise etwa 7–10 Minuten. Bevor die Nudeln abgegossen werden, 150 ml Nudelwasser abnehmen und beiseitestellen. Die Tagliatelle anschließend abgießen. Sie sollten noch einen leichten Biss haben, da sie später kurz in der heißen Sauce weitergaren.
  2. Lachs schneiden und anbraten.
    Während die Nudeln kochen, das Lachsfilet mit Küchenpapier trocken tupfen und in ungefähr 3 cm große Würfel schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen. Die Lachswürfel hineingeben und etwa 1½–2 Minuten pro Seite anbraten. Außen sollen sie leicht goldbraun werden, innen dürfen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart sein. Den Lachs vorsichtig aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseitestellen.
  3. Knoblauch und Zitronen-Sahne-Sauce zubereiten.
    Knoblauch fein hacken. Die Zitrone heiß abwaschen, trockenreiben und etwa 1 TL Schale fein abreiben. Anschließend die Zitrone auspressen und 30 ml Saft abmessen. Den Knoblauch in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze etwa 30 Sekunden anschwitzen. Er soll duften, aber keine dunkle Farbe bekommen. Die Sahne angießen und die Zitronenschale einrühren.
  4. Sauce cremig einkochen.
    Die Sahnesauce bei niedriger bis mittlerer Hitze 3–4 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend den Parmesan nach und nach unter ständigem Rühren dazugeben. Salz und Pfeffer einrühren. Etwa 100 ml des aufgefangenen Nudelwassers hinzufügen. Die Sauce soll cremig sein und den Kochlöffel leicht überziehen, aber noch flüssig genug bleiben, um die Tagliatelle vollständig zu umhüllen.
  5. Tagliatelle mit der Sauce verbinden.
    Die abgetropften Tagliatelle direkt in die Pfanne geben und mit einer Küchenzange gründlich durch die Sauce ziehen. Etwa 1–2 Minuten bei niedriger Hitze vermengen. Falls die Sauce zu dick wird, esslöffelweise vom restlichen Nudelwasser hinzufügen. Die Stärke im Nudelwasser sorgt dafür, dass sich Sahne und Parmesan besonders gleichmäßig mit den Nudeln verbinden.
  6. Lachs fertig garen.
    Die angebratenen Lachswürfel vorsichtig zwischen den Tagliatelle verteilen. Die Pfanne bei niedriger Hitze weitere 2–3 Minuten erwärmen. Dabei möglichst wenig umrühren, damit die Lachsstücke nicht zerfallen. Der Lachs ist fertig, wenn er innen nicht mehr glasig und leicht mit einer Gabel teilbar ist. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen.
  7. Zitrone und Dill hinzufügen.
    Den abgemessenen Zitronensaft erst jetzt unter die Sauce rühren. Den Dill fein schneiden und ebenfalls hinzufügen. Alles vorsichtig vermengen und unmittelbar servieren. Durch die Zugabe des Zitronensafts am Ende bleibt sein Geschmack frisch und die Sahnesauce wird nicht unnötig lange mit der Säure erhitzt.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Lachs nicht zu lange braten: Die Würfel garen später noch in der Sauce nach. Werden sie bereits beim ersten Anbraten vollständig durchgegart, können sie trocken werden.
  • Nudelwasser unbedingt aufbewahren: Es ist die einfachste Möglichkeit, eine zu dick gewordene Parmesan-Sahne-Sauce wieder geschmeidig zu machen.
  • Parmesan fein reiben: Fein geriebener Käse schmilzt schneller und gleichmäßiger. Sehr grobe Stücke können Klümpchen bilden.
  • Sauce nicht stark kochen: Nach der Zugabe des Parmesans nur noch sanft erhitzen. Starke Hitze kann dazu führen, dass sich Fett und Flüssigkeit trennen.
  • Zitrone vorsichtig dosieren: 30 ml Saft sorgen für eine deutliche Frische, ohne die Sahnesauce zu dominieren. Wer es milder mag, beginnt mit 20 ml und verwendet den Rest nur bei Bedarf.
  • Lachs vorsichtig unterheben: Mit einer Küchenzange oder einem großen Löffel arbeiten, damit die Würfel möglichst ganz bleiben.

Varianten und Substitutionen

Spaghetti statt Tagliatelle: Spaghetti oder Linguine funktionieren problemlos in derselben Menge. Je nach Nudelsorte verändert sich lediglich die Kochzeit.

Crème fraîche statt eines Teils der Sahne: 100 ml Sahne können durch 100 g Crème fraîche ersetzt werden. Die Sauce wird dadurch etwas dichter und bekommt eine leicht säuerliche Note.

Petersilie statt Dill: Wer Dill nicht mag, kann dieselbe Menge glatte Petersilie verwenden. Das Ergebnis schmeckt milder und weniger charakteristisch, harmoniert aber ebenfalls mit Lachs und Zitrone.

Räucherlachs als schnelle Variante: Statt 500 g frischem Lachs können etwa 300 g Räucherlachs verwendet werden. Diesen nicht anbraten, sondern in Streifen schneiden und erst ganz am Ende kurz unter die heißen Nudeln heben. Das Salz sollte dann deutlich reduziert oder zunächst ganz weggelassen werden.

Ohne Parmesan: Der Parmesan kann weggelassen werden, allerdings wird die Sauce dadurch weniger würzig und etwas dünner. In diesem Fall zunächst weniger Nudelwasser verwenden und die Sahne etwa 2 Minuten länger reduzieren.

Aufbewahrung

Lachs-Tagliatelle schmecken direkt aus der Pfanne am besten. Reste sollten rasch abgekühlt und innerhalb von 2 Stunden in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank gestellt werden. Dort höchstens 1–2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen die Nudeln langsam in einer Pfanne erhitzen und 1–2 Esslöffel Wasser hinzufügen, damit die Sauce wieder cremiger wird. Das Gericht vollständig durcherhitzen. Das Einfrieren ist zwar möglich, aber nicht ideal: Sahnesauce und Nudeln können nach dem Auftauen ihre ursprüngliche Konsistenz verlieren.

Häufige Fragen

Warum wird meine Sahnesauce zu dick?

Parmesan und die Stärke der Nudeln binden viel Flüssigkeit. Einfach etwas vom aufgefangenen Nudelwasser einrühren, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.

Wie verhindere ich, dass der Lachs trocken wird?

Den Lachs zunächst nur kurz anbraten und anschließend aus der Pfanne nehmen. Erst in den letzten Minuten wieder zur Sauce geben und nur so lange erhitzen, bis er gerade durchgegart ist.

Kann ich tiefgekühlten Lachs verwenden?

Ja. Den Lachs vollständig im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend sehr gründlich trocken tupfen. Danach kann er genauso wie frisches Lachsfilet verarbeitet werden.

Kann ich die Sauce vorbereiten?

Die Sauce kann einige Stunden vorher vorbereitet und gekühlt werden. Beim erneuten Erwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen. Lachs, Zitronensaft und Dill sollten jedoch möglichst frisch kurz vor dem Servieren ergänzt werden.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.