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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Suppen & Eintöpfe

Cremige Zucchinisuppe mit Dill und Pinienkernen – schnell, frisch und wunderbar samtig

Cremige Zucchinisuppe mit Dill und Pinienkernen – schnell, frisch und wunderbar samtig

Diese cremige Zucchinisuppe ist leicht, aromatisch und trotzdem angenehm sättigend. Zucchini und Gurke sorgen für einen frischen, milden Geschmack, während Knoblauch und Gemüsebrühe der Suppe eine herzhafte Basis geben. Frischer Dill bringt eine feine Kräuternote, und geröstete Pinienkerne sorgen beim Servieren für einen angenehm nussigen Kontrast zur samtigen Konsistenz. Die Suppe steht in weniger als 40 Minuten auf dem Tisch und eignet sich deshalb hervorragend für ein unkompliziertes Mittag- oder Abendessen. Sie schmeckt warm besonders cremig, kann an heißen Tagen aber auch gut gekühlt serviert werden.

Cremige Zucchinisuppe mit Dill und Pinienkernen – schnell, frisch und wunderbar samtig

Praktische Informationen

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Topfgröße: etwa 3 Liter

Zutaten

  • 800 g Zucchini
  • 200 g Salatgurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 ml Olivenöl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 25 g frischer Dill
  • 50 g Pinienkerne
  • 100 ml Sahne
  • 10 ml Zitronensaft
  • 4 g Salz
  • 1 g schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten.
    Zucchini und Gurke gründlich waschen und abtrocknen. Schälen ist bei einer dünnen, unbeschädigten Schale nicht notwendig. Von einer Zucchini mit einem Sparschäler etwa 50 g dünne, lange Streifen abschneiden und für die spätere Garnitur beiseitelegen. Die restlichen Zucchini in ungefähr 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Gurke längs halbieren und ebenfalls in Stücke schneiden. Knoblauch schälen und grob hacken. Vom Dill einige kleine Spitzen für die Garnitur zurücklegen, den Rest grob schneiden.
  2. Pinienkerne rösten.
    Eine kleine Pfanne ohne zusätzliches Fett auf mittlere Hitze stellen. Die 50 g Pinienkerne hineingeben und unter regelmäßigem Schwenken etwa 2–3 Minuten rösten. Sobald sie leicht goldbraun werden und nussig duften, sofort aus der heißen Pfanne nehmen. Pinienkerne können innerhalb weniger Sekunden von goldbraun zu verbrannt wechseln. Etwa 30 g werden später mit der Suppe püriert, 20 g bleiben für die Garnitur.
  3. Zucchini anschwitzen.
    Das Olivenöl in einem etwa 3 Liter großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und die geschnittenen Zucchini hineingeben und 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Die Zucchini sollen dabei nicht kräftig bräunen. Durch das kurze Anschwitzen entwickelt sich ein runderer Geschmack, während die frische grüne Farbe weitgehend erhalten bleibt.
  4. Suppe garen.
    Die 750 ml Gemüsebrühe zugießen und alles zum Kochen bringen. Anschließend die Hitze reduzieren und die Suppe bei halb aufgelegtem Deckel 10–12 Minuten sanft köcheln lassen. Die Zucchinistücke sind fertig, wenn sie sich mit einer Gabel ohne großen Widerstand durchstechen lassen. Zu langes Kochen ist nicht nötig und kann die frische Farbe beeinträchtigen. In den letzten 2 Minuten die Gurkenstücke hinzufügen und kurz mitgaren.
  5. Dill und Pinienkerne einarbeiten.
    Den Topf vom Herd nehmen. Den grob geschnittenen Dill und 30 g der gerösteten Pinienkerne hinzufügen. Alles mit einem leistungsfähigen Stabmixer etwa 1–2 Minuten gründlich pürieren. Den Mixer dabei langsam durch den Topf bewegen, bis keine größeren Gemüse- oder Kräuterstücke mehr sichtbar sind. Die Pinienkerne geben der Suppe zusätzlich Körper und eine dezente nussige Note.
  6. Suppe cremig abschmecken.
    Sahne, Zitronensaft, Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen und noch einmal kurz pürieren. Die Suppe anschließend bei niedriger Hitze 2–3 Minuten erwärmen, aber nicht mehr kräftig kochen lassen. Sie sollte jetzt glatt und cremig vom Löffel fließen. Ist sie für den persönlichen Geschmack etwas zu dick, kann sie mit wenigen Esslöffeln heißem Wasser verdünnt werden. Vor dem Servieren abschmecken.
  7. Anrichten und garnieren.
    Die zurückgelegten Zucchinistreifen locker aufrollen oder zu breiten Schleifen formen. Die heiße Suppe auf vier tiefe Teller oder Schalen verteilen. Mit den Zucchinistreifen, den restlichen 20 g gerösteten Pinienkernen und den zurückgelegten Dillspitzen garnieren. So entsteht neben der cremigen Suppe auch ein leichter Biss. Sofort servieren, solange die Suppe noch heiß und ihre Farbe frisch grün ist.

Tipps für eine besonders gute Zucchinisuppe

Junge Zucchini verwenden: Kleine bis mittelgroße Zucchini haben meist eine dünne Schale und ein zarteres Inneres. Sehr große Exemplare können deutlich mehr Kerne enthalten und wässriger schmecken.

Nicht unnötig lange kochen: Sobald die Zucchini weich genug zum Pürieren sind, ist die Garzeit beendet. Langes Kochen macht die Farbe matter und verbessert die Konsistenz nicht.

Die Pinienkerne aufmerksam rösten: Verwenden Sie mittlere Hitze und bleiben Sie an der Pfanne. Durch ihren hohen Fettgehalt bräunen Pinienkerne schnell.

Dill erst am Ende hinzufügen: Wird frischer Dill lange gekocht, verliert er einen Teil seines charakteristischen Aromas. Kurz vor dem Pürieren bleibt sein Geschmack deutlich frischer.

Mit der Flüssigkeit vorsichtig sein: Zucchini und Gurke enthalten selbst viel Wasser. Deshalb zunächst nur die angegebene Menge Brühe verwenden und die Konsistenz erst nach dem Pürieren beurteilen.

Für eine besonders feine Konsistenz länger pürieren: Ein bis zwei Minuten machen bei dieser Suppe einen deutlichen Unterschied. Für ein besonders glattes Ergebnis kann sie zusätzlich durch ein feines Sieb gestrichen werden.

Varianten und Alternativen

Ohne Sahne: Die 100 ml Sahne können durch 100 ml ungesüßte pflanzliche Kochcreme ersetzt werden. Die Suppe bleibt cremig, der Geschmack verändert sich je nach verwendeter Pflanzenbasis leicht.

Mit Basilikum: Statt 25 g Dill können 20 g frische Basilikumblätter verwendet werden. Dadurch wird die Suppe mediterraner und weniger kräuterwürzig.

Mit Mandeln: Sind keine Pinienkerne vorhanden, funktionieren 50 g blanchierte Mandelblättchen ebenfalls. Diese ebenfalls trocken rösten. Der Geschmack wird etwas milder und weniger harzig-nussig.

Ohne Gurke: Die 200 g Gurke können durch weitere 200 g Zucchini ersetzt werden. Dadurch wird der Geschmack weniger frisch-gurkig und etwas klassischer.

Kalt serviert: Nach dem Pürieren vollständig abkühlen lassen und anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Vor dem Servieren nochmals gut umrühren und die Garnitur erst unmittelbar danach hinzufügen.

Aufbewahrung

Die Suppe nach dem Kochen nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen. Reste zügig abkühlen, in einen sauberen, luftdicht verschlossenen Behälter füllen und bei höchstens 4 °C im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen langsam im Topf erhitzen und gelegentlich umrühren; kräftiges Kochen ist nicht erforderlich. Ohne Garnitur lässt sich die Suppe etwa 2 Monate einfrieren. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend nochmals kurz pürieren, falls sich die Konsistenz etwas getrennt hat.

Häufige Fragen

Muss ich die Zucchini schälen?

Nein. Bei jungen Zucchini kann die Schale problemlos mitverarbeitet werden. Sie liefert außerdem einen großen Teil der grünen Farbe. Nur sehr dicke oder beschädigte Schalen sollten entfernt werden.

Warum ist meine Zucchinisuppe zu dünn?

Zucchini und Gurke geben beim Kochen viel Wasser ab. Deshalb sollte nicht zu viel Brühe verwendet werden. Ist die Suppe bereits zu dünn, kann sie einige Minuten ohne Deckel bei niedriger Hitze reduziert werden.

Kann ich die Pinienkerne vollständig weglassen?

Ja. Die Suppe funktioniert auch ohne Pinienkerne, wird dadurch jedoch etwas weniger vollmundig und dünner. In diesem Fall sollte zunächst etwas weniger Brühe verwendet werden.

Kann man die Suppe auch kalt essen?

Ja. Vollständig gekühlt eignet sie sich sehr gut als sommerliche Suppe. Nach mindestens zwei Stunden im Kühlschrank nochmals umrühren und erst unmittelbar vor dem Servieren mit Zucchinistreifen, Dill und Pinienkernen garnieren.

An heißen Tagen passt dazu die kalte andalusische Gazpacho mit Tomaten und Gurke. Herzhafter wird es mit der Minestrone mit Gemüse, weißen Bohnen und kleinen Nudeln, und wer es samtig mag, findet in der cremigen Blumenkohlsuppe mit Karotten eine schöne Alternative.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.