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Suppen & Eintöpfe

Deftiger Rinderschmortopf mit Kartoffeln, Möhren und Pilzen – so zart, dass das Fleisch fast zerfällt

Deftiger Rinderschmortopf mit Kartoffeln, Möhren und Pilzen – so zart, dass das Fleisch fast zerfällt

Deftiger Rinderschmortopf mit Kartoffeln, Möhren und Pilzen – so zart, dass das Fleisch fast zerfällt

Dieser herzhafte Rinderschmortopf ist genau das Richtige, wenn ein unkompliziertes Familienessen mit kräftigem Geschmack auf den Tisch soll. Saftige Rindfleischstücke schmoren langsam zusammen mit Kartoffeln, Möhren, Champignons und Zwiebeln in einer aromatischen Rinderbrühe. Dabei wird das Fleisch wunderbar zart, während die Kartoffeln einen Teil der Brühe aufnehmen und für eine angenehm sämige Konsistenz sorgen. Das Gericht braucht zwar etwas Zeit im Ofen, die eigentliche Vorbereitung ist jedoch schnell erledigt. Besonders praktisch: Alles gart gemeinsam in einem einzigen Schmortopf.

Deftiger Rinderschmortopf mit Kartoffeln, Möhren und Pilzen – so zart, dass das Fleisch fast zerfällt

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Garzeit: ca. 2 Stunden
  • Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 20 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: einfach
  • Topfgröße: Schmortopf mit Deckel, ca. 4–5 Liter

Zutaten

  • 500 g Rindfleisch zum Schmoren, in ca. 4 cm große Würfel geschnitten
  • 800 g festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 4 Möhren, ca. 350 g
  • 1 große Zwiebel, ca. 180 g
  • 250 g braune oder weiße Champignons
  • 600 ml Rinderbrühe

Die kurze Zutatenliste ist bewusst einfach gehalten. Durch das langsame Schmoren verbinden sich Fleischsaft, Gemüse und Brühe zu einem kräftigen Sud, ohne dass viele zusätzliche Zutaten notwendig sind.

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten.
    Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln gründlich waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Größere Kartoffeln können geschält werden. Die Stücke sollten ungefähr 4 cm groß sein, damit sie während der langen Garzeit nicht vollständig zerfallen. Möhren schälen und in etwa 2–3 cm dicke Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und grob würfeln.
  2. Champignons schneiden.
    Die Champignons mit einem leicht feuchten Küchentuch oder einer weichen Bürste säubern. Kleine Pilze halbieren, größere vierteln. Nicht zu dünn schneiden: Dickere Stücke behalten beim Schmoren mehr Struktur und sind später im fertigen Gericht noch gut erkennbar.
  3. Fleisch und Gemüse in den Schmortopf geben.
    Die Rindfleischwürfel gleichmäßig auf dem Boden eines ausreichend großen Schmortopfes verteilen. Zwiebel, Möhren, Kartoffeln und Champignons darübergeben. Das Gemüse nicht zu klein schneiden, denn es muss ungefähr zwei Stunden Garzeit überstehen. Der Topf sollte nicht bis zum Rand gefüllt sein; einige Zentimeter Platz erleichtern das gleichmäßige Schmoren.
  4. Rinderbrühe angießen.
    Die 600 ml Rinderbrühe gleichmäßig über Fleisch und Gemüse gießen. Die Zutaten müssen nicht vollständig bedeckt sein. Beim Schmoren geben insbesondere Champignons, Zwiebeln und Fleisch zusätzliche Flüssigkeit ab. Den Topf mit einem gut schließenden Deckel verschließen.
  5. Langsam im Ofen schmoren.
    Den geschlossenen Schmortopf auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und bei 170 °C Ober-/Unterhitze etwa 1 Stunde 30 Minuten garen. Während dieser Zeit möglichst nicht ständig den Deckel öffnen, damit Wärme und Feuchtigkeit im Topf bleiben.
  6. Garzustand kontrollieren.
    Nach 1 Stunde 30 Minuten den Topf vorsichtig öffnen und alles einmal behutsam umrühren. Mit einer Gabel oder einem kleinen Messer in eine Kartoffel und ein Stück Fleisch stechen. Die Kartoffeln sollten bereits weich werden, das Rindfleisch darf aber noch etwas Widerstand bieten. Anschließend den Deckel wieder aufsetzen und weitere 25–30 Minuten schmoren.
  7. Sauce etwas konzentrieren.
    Sobald das Fleisch weich ist, den Deckel entfernen und den Schmortopf weitere 5–10 Minuten bei 170 °C offen im Ofen lassen. Dadurch kann etwas Flüssigkeit verdampfen und der Schmorsud wird kräftiger. Das Gericht ist fertig, wenn sich das Rindfleisch mit einer Gabel leicht teilen lässt und die Kartoffeln weich sind, ohne vollständig auseinanderzufallen.
  8. Kurz stehen lassen und servieren.
    Den Schmortopf aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten stehen lassen. Das zählt nicht als notwendige Ruhezeit, erleichtert aber das Servieren. Anschließend Fleisch, Kartoffeln, Möhren und Champignons zusammen mit reichlich heißem Schmorsud auf tiefe Teller verteilen.

Conseils pour réussir la recette

Das richtige Fleisch wählen: Gut geeignet sind Rinderschulter, Bug oder andere ausdrücklich zum Schmoren angebotene Stücke. Sehr mageres Kurzbratfleisch ist für diese lange Garzeit weniger geeignet.

Fleisch nicht zu klein schneiden: Würfel von ungefähr 4 cm bleiben saftiger. Kleine Stücke können nach zwei Stunden trocken oder faserig werden.

Kartoffeln ausreichend groß lassen: Kleine Würfel würden während der langen Garzeit zerfallen. Halbierte kleine Kartoffeln oder große Stücke funktionieren deutlich besser.

Den Deckel geschlossen halten: Der geschlossene Schmortopf sorgt für eine feuchte, gleichmäßige Hitze und hilft dabei, das Rindfleisch langsam weich zu bekommen.

Garzeit am Fleisch beurteilen: Rinderschmorfleisch kann je nach Teilstück unterschiedlich lange brauchen. Ist es nach zwei Stunden noch fest, weitere 15–20 Minuten zugedeckt garen.

Variantes und Substitutionen

Ohne Champignons: Wer keine Pilze mag, kann die 250 g Champignons weglassen. Der Schmorsud wird dadurch etwas weniger intensiv und geringfügig flüssiger.

Mehr Möhren: Die Champignons können durch zusätzlich etwa 250 g Möhren ersetzt werden. Das Gericht bekommt dadurch eine etwas süßlichere Gemüsenote.

Andere Kartoffelsorte: Vorwiegend festkochende Kartoffeln ergeben einen etwas sämigeren Schmorsud, weil sie während der Garzeit mehr Stärke abgeben. Festkochende Sorten behalten ihre Form besser.

Kleinere Fleischstücke: Werden Würfel von nur 2–3 cm verwendet, sollte bereits nach etwa 1 Stunde 30 Minuten geprüft werden, ob das Fleisch weich ist. Die benötigte Garzeit kann sich deutlich verkürzen.

Conservation

Reste vollständig abkühlen lassen und anschließend in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Dort sollte der Rinderschmortopf innerhalb von 2 Tagen verbraucht werden. Zum Aufwärmen langsam in einem Topf erhitzen, bis Fleisch, Gemüse und Sauce vollständig dampfend heiß sind.

Der Schmortopf lässt sich auch portionsweise einfrieren. Gut verschlossen kann er etwa 2–3 Monate tiefgekühlt werden. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend gründlich erhitzen. Kartoffeln können nach dem Einfrieren allerdings etwas weicher und körniger werden.

Questions fréquentes

Warum ist mein Rindfleisch nach zwei Stunden noch fest?

Das hängt häufig vom verwendeten Fleischstück ab. Schmorfleisch wird nicht immer exakt zur gleichen Zeit weich. Den Topf wieder abdecken und weitere 15–30 Minuten bei 170 °C garen. Sobald sich das Fleisch leicht mit der Gabel teilen lässt, ist es fertig.

Muss das Fleisch vollständig mit Brühe bedeckt sein?

Nein. 600 ml Rinderbrühe reichen für einen Schmortopf dieser Größe aus. Fleisch, Zwiebeln und Champignons geben während der Garzeit zusätzliche Flüssigkeit ab.

Warum zerfallen meine Kartoffeln?

Wahrscheinlich waren die Stücke zu klein oder es wurde eine sehr mehligkochende Sorte verwendet. Für dieses Gericht sind größere Stücke aus festkochenden oder vorwiegend festkochenden Kartoffeln besser geeignet.

Kann ich den Rinderschmortopf am Vortag zubereiten?

Ja. Nach dem Garen zügig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag langsam und vollständig erhitzen. Wie viele Schmorgerichte schmeckt er nach erneutem Erwärmen besonders kräftig, weil sich Fleisch, Gemüse und Brühe noch stärker miteinander verbunden haben.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.