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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Saisonale Küche

Diese extra cremige Ofen-Lasagne macht alle satt – mit würziger Hackfleischsoße und goldener Käsekruste

Diese extra cremige Ofen-Lasagne macht alle satt – mit würziger Hackfleischsoße und goldener Käsekruste

Diese extra cremige Ofen-Lasagne macht alle satt – mit würziger Hackfleischsoße und goldener Käsekruste

Diese Lasagne ist genau das Richtige, wenn ein unkompliziertes Familienessen richtig herzhaft und gemütlich schmecken soll. Zwischen den Nudelplatten liegen eine kräftige Hackfleisch-Tomatensoße und eine samtige Béchamel, während Mozzarella und Parmesan im Ofen zu einer goldbraunen Kruste verschmelzen. Die Zubereitung braucht etwas Zeit, ist aber auch für Anfänger gut machbar: Die einzelnen Komponenten werden nacheinander vorbereitet und anschließend nur noch geschichtet. Besonders wichtig ist, die Lasagne nach dem Backen kurz ruhen zu lassen. So bleiben die Schichten beim Anschneiden stabil und trotzdem wunderbar saftig.

Diese extra cremige Ofen-Lasagne macht alle satt – mit würziger Hackfleischsoße und goldener Käsekruste

Informationen pratiques

  • Vorbereitung: 35 Minuten
  • Ruhezeit nach dem Backen: 15 Minuten
  • Backzeit: 40 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 30 Minuten
  • Portionen: 6
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Auflaufform: ca. 30 × 20 cm
  • Backofen: 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft

Zutaten

Für die Hackfleischsoße

  • 15 ml Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 120 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 600 g Rinderhackfleisch
  • 800 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 30 g Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer

Für die Béchamelsoße

  • 50 g Butter
  • 50 g Weizenmehl Type 405
  • 600 ml Vollmilch
  • ½ TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss

Zum Schichten

  • 12 Lasagneplatten ohne Vorkochen, ca. 220–250 g
  • 250 g geriebener Mozzarella
  • 50 g fein geriebener Parmesan

Zubereitung

1. Hackfleisch kräftig anbraten

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Das Olivenöl in einer großen Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Die Zwiebel etwa 3 Minuten glasig braten, anschließend den Knoblauch hinzufügen und weitere 30 Sekunden erhitzen.

Das Hackfleisch dazugeben und mit einem Holzlöffel zerteilen. Etwa 6–8 Minuten anbraten, bis es vollständig gebräunt ist und keine rosafarbenen Stellen mehr vorhanden sind. Größere Fleischstücke dabei immer wieder auseinanderdrücken.

2. Tomatensoße einkochen

Tomatenmark unter das gebratene Hackfleisch rühren und ungefähr 1 Minute mitrösten. Anschließend die gehackten Tomaten, Oregano, Basilikum, Salz und Pfeffer hinzufügen.

Alles gut verrühren, kurz aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Die fertige Soße sollte kräftig rot, sämig und noch ausreichend flüssig sein. Eine zu trockene Hackfleischsoße kann dazu führen, dass die ungekochten Lasagneplatten im Ofen nicht vollständig weich werden.

3. Cremige Béchamel zubereiten

Während die Tomatensoße köchelt, die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen etwa 1 Minute verrühren. Die Mischung soll leicht schäumen, aber nicht braun werden.

Die Milch anschließend nach und nach unter ständigem Rühren zugießen. Sobald die gesamte Milch eingearbeitet ist, Salz und Muskat hinzufügen.

Die Béchamel unter regelmäßigem Rühren etwa 5–7 Minuten erhitzen, bis sie deutlich cremiger wird. Sie ist richtig, wenn sie einen Löffel dünn überzieht. Nicht zu stark eindicken lassen, denn die Lasagneplatten benötigen beim Backen ausreichend Feuchtigkeit.

4. Lasagne schichten

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Etwas Hackfleischsoße dünn auf dem Boden der 30 × 20 cm großen Auflaufform verteilen. Darauf eine Lage Lasagneplatten legen. Je nach Form werden ungefähr drei Platten pro Lage benötigt.

Anschließend etwa ein Viertel der Hackfleischsoße, ein Viertel der Béchamel und etwas Mozzarella darüber verteilen. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Lasagneplatten aufgebraucht sind.

Mit Hackfleischsoße und Béchamel abschließen.

5. Käsekruste vorbereiten

Den restlichen Mozzarella gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und anschließend die 50 g Parmesan darüberstreuen.

Besonders die Ecken sollten mit etwas Soße bedeckt sein. Offen liegende Lasagneplatten können während des Backens hart werden.

Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.

6. Goldbraun backen

Die Lasagne bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–40 Minuten backen. Bei Umluft reichen 160 °C.

Nach ungefähr 30 Minuten kontrollieren: Die Oberfläche sollte langsam goldbraun werden und die Soße an den Rändern sichtbar blubbern.

Mit einem kleinen Messer vorsichtig in die Mitte stechen. Lassen sich die Nudelplatten ohne starken Widerstand durchstechen, sind sie gar.

Wird der Käse zu schnell dunkel, die Form für die restliche Backzeit locker abdecken.

7. Vor dem Anschneiden ruhen lassen

Die fertige Lasagne aus dem Ofen nehmen und unbedingt 15 Minuten stehen lassen.

Direkt aus dem Ofen ist die Füllung noch sehr weich und würde beim Anschneiden auseinanderlaufen. Während der Ruhezeit setzen sich Béchamel, Fleischsoße und geschmolzener Käse etwas.

Danach mit einem scharfen Messer in sechs großzügige Portionen schneiden und servieren.

Tipps für eine richtig gute Lasagne

Hackfleisch gut bräunen: Gib dem Fleisch genügend Zeit, tatsächlich Farbe anzunehmen. Wird es nur grau gedünstet, entwickelt die Soße weniger Röstaromen.

Soße nicht zu trocken kochen: Besonders bei Lasagneplatten ohne Vorkochen wird Flüssigkeit benötigt, damit die Pasta im Ofen weich wird.

Milch langsam einarbeiten: Bei der Béchamel zunächst portionsweise arbeiten und kräftig mit dem Schneebesen rühren. Dadurch entstehen deutlich weniger Klümpchen.

Nicht zu viel Käse zwischen die Schichten geben: Einen guten Teil für die Oberfläche aufheben. Dort sorgt er für die appetitliche goldbraune Kruste.

Ruhezeit einhalten: 15 Minuten machen beim Servieren einen großen Unterschied. Die Stücke lassen sich sauberer aus der Form heben.

Varianten und Substitutionen

Gemischtes Hackfleisch: Die 600 g Rinderhack können durch dieselbe Menge gemischtes Hackfleisch ersetzt werden. Die Füllung wird dadurch etwas kräftiger und je nach Fleischmischung auch fettreicher.

Gouda statt Mozzarella: 250 g geriebener Gouda funktionieren ebenfalls. Er schmeckt würziger und bildet eine etwas kräftigere Käsekruste.

Passierte statt gehackte Tomaten: Die 800 g gehackten Tomaten können durch 800 g passierte Tomaten ersetzt werden. Dadurch wird die Fleischsoße glatter und gleichmäßiger.

Frische Lasagneplatten: Werden frische Platten verwendet, verkürzt sich die Backzeit meist etwas. Nach ungefähr 30 Minuten erstmals prüfen, ob die Pasta weich und die Oberfläche goldbraun ist.

Conservation

Reste vollständig abkühlen lassen und innerhalb von 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Dort hält sich die Lasagne etwa 2–3 Tage. Zum Aufwärmen einzelne Portionen bei 180 °C erhitzen, bis sie auch im Inneren vollständig heiß sind. Die Lasagne lässt sich außerdem portionsweise luftdicht einfrieren. Für beste Qualität innerhalb von etwa 2–3 Monaten verbrauchen und nach dem Auftauen gründlich durcherhitzen.

Fragen häufig gestellt

Muss ich die Lasagneplatten vorher kochen?

Bei ausdrücklich als „ohne Vorkochen“ gekennzeichneten Platten nicht. Wichtig ist allerdings, dass ausreichend Soße vorhanden ist und die Platten vollständig damit in Kontakt kommen.

Warum wird meine Lasagne beim Anschneiden flüssig?

Häufig wird sie zu früh angeschnitten. Nach 15 Minuten Ruhezeit stabilisieren sich die heißen Schichten deutlich besser.

Warum bleiben die Lasagneplatten hart?

Meist war die Soße zu dick oder einzelne Platten waren nicht ausreichend mit Flüssigkeit bedeckt. Auch eine zu kurze Backzeit kann die Ursache sein.

Wie erkenne ich, dass die Lasagne fertig ist?

Die Käseoberfläche ist goldbraun, die Soße blubbert an den Rändern und ein Messer lässt sich ohne starken Widerstand durch die Nudelschichten führen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.