Diese gefüllten Paprika aus dem Ofen sind so saftig und würzig – mit Thunfisch, Feta und Oliven ein echtes Familienessen
Diese gefüllten Paprika aus dem Ofen sind so saftig und würzig – mit Thunfisch, Feta und Oliven ein echtes Familienessen
Leuchtend rote Paprika, eine herzhafte Füllung und eine goldbraune Oberfläche: Diese gefüllten Paprika bringen mit wenigen Zutaten richtig viel Geschmack auf den Tisch. Die Kombination aus Thunfisch, lockerem Reis, cremigem Feta und würzigen schwarzen Oliven schmeckt angenehm mediterran und bleibt im Inneren wunderbar saftig. Im Backofen werden die Paprikaschoten weich und leicht süßlich, während der Käse an der Oberfläche appetitlich bräunt. Das Gericht lässt sich unkompliziert vorbereiten und eignet sich deshalb sowohl für ein entspanntes Familienessen als auch für Gäste.

Praktische Informationen
- Vorbereitung: 25 Minuten
- Ruhezeit: keine
- Backzeit: 40 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 5 Minuten
- Portionen: 4
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Backform: ca. 30 × 22 cm
- Backofen: 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft
Zutaten
- 4 große rote Paprikaschoten, je etwa 200–230 g
- 120 g Langkornreis
- 250 ml Wasser
- 4 g Salz
- 2 EL Olivenöl, insgesamt etwa 30 ml
- 1 kleine Zwiebel, etwa 80 g
- 200 g Thunfisch aus der Dose, abgetropft
- 150 g Feta
- 80 g schwarze Oliven ohne Stein
- 15 g frische Petersilie
- 1 TL getrockneter Oregano
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer
- 100 ml Wasser für die Auflaufform
Zubereitung
- Reis vorkochen.
Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser kurz abspülen. Mit 250 ml Wasser und 2 g Salz in einen kleinen Topf geben. Aufkochen, anschließend die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen. Der Reis soll fast gar sein, aber noch einen leichten Biss besitzen, da er später im Backofen weitergart. Vom Herd nehmen und 5 Minuten offen ausdampfen lassen. - Paprikaschoten vorbereiten.
Während der Reis kocht, den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 170 °C Umluft vorheizen. Die Paprika waschen und den oberen Teil jeweils wie einen Deckel abschneiden. Kerne und weiße Innenhäute vorsichtig entfernen, ohne die Schoten zu beschädigen. Die Paprika nebeneinander in eine etwa 30 × 22 cm große Auflaufform stellen. - Zwiebel anschwitzen.
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Einen Esslöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten anschwitzen. Sie soll weich und glasig werden, aber nicht dunkel bräunen. Anschließend kurz abkühlen lassen. - Füllung mischen.
Den abgetropften Thunfisch mit einer Gabel grob zerteilen. 100 g Feta zerbröseln, die Oliven halbieren und die Petersilie fein hacken. Reis, Zwiebel, Thunfisch, zerbröselten Feta, Oliven und Petersilie in einer Schüssel vermengen. Mit Oregano, den restlichen 2 g Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Nicht zu kräftig rühren: Kleine Stückchen von Thunfisch und Feta dürfen sichtbar bleiben. - Paprika füllen.
Die Mischung gleichmäßig auf die vier Paprikaschoten verteilen. Die Füllung mit einem Löffel leicht andrücken, aber nicht fest hineinstopfen. Den übrigen Feta darüberbröseln. Mit dem zweiten Esslöffel Olivenöl beträufeln und die Paprikadeckel leicht versetzt auflegen. So kann etwas Dampf entweichen und die Oberfläche gleichzeitig bräunen. - Im Ofen garen.
100 ml Wasser auf den Boden der Auflaufform gießen. Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und die Paprika 35–40 Minuten backen. Nach etwa 30 Minuten kontrollieren. Fertig sind sie, wenn die Paprikahaut deutlich weicher und leicht runzelig ist, die Ränder stellenweise gebräunt sind und die Füllung vollständig heiß ist. - Kurz setzen lassen und servieren.
Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die gefüllten Paprika etwa 5 Minuten stehen lassen. Dadurch stabilisiert sich die Füllung etwas und lässt sich leichter essen. Direkt aus der Form servieren und etwas von dem aromatischen Bratensaft vom Boden darübergeben.
Tipps für perfekt gefüllte Paprika
- Ähnlich große Paprika wählen: So werden alle vier Schoten gleichzeitig weich und gar.
- Reis nur vorgaren: Vollständig weich gekochter Reis kann während der zusätzlichen Backzeit zu weich und kompakt werden.
- Thunfisch gut abtropfen lassen: Zu viel Flüssigkeit macht die Füllung wässrig und verhindert eine schöne Struktur.
- Feta nicht vollständig zerdrücken: Gröbere Stückchen bleiben beim Backen cremig und sorgen für einen interessanteren Biss.
- Die Paprika nicht überfüllen: Reis dehnt sich beim weiteren Garen noch leicht aus. Ein wenig Platz am oberen Rand ist deshalb sinnvoll.
- Bräunung kontrollieren: Werden die Paprikadeckel zu dunkel, die Form während der letzten 10 Minuten locker mit Backpapier abdecken.
Varianten und Substitutionen
Grüne oder gelbe Paprika: Auch andere Paprikafarben funktionieren problemlos. Grüne Paprika schmeckt kräftiger und leicht herber, während gelbe oder orangefarbene Schoten meist etwas milder wirken.
Mozzarella statt Feta: 150 g gut abgetropfter Mozzarella können den Feta ersetzen. Die Füllung wird dadurch milder und zieht beim Servieren leichte Käsefäden, verliert aber den charakteristisch würzigen Feta-Geschmack.
Naturreis: Langkornreis lässt sich durch Naturreis ersetzen. Dieser muss allerdings vor dem Füllen vollständig nach Packungsangabe vorgekocht werden, da seine Garzeit deutlich länger ist als die Backzeit der Paprika.
Grüne statt schwarze Oliven: Sie funktionieren im gleichen Mengenverhältnis. Ihr Geschmack ist häufig etwas kräftiger und säuerlicher, wodurch sich auch das Aroma der Füllung verändert.
Conservation
Vollständig abgekühlte gefüllte Paprika sollten spätestens innerhalb von zwei Stunden nach dem Essen abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden. Dort halten sie sich bis zu 2 Tage. Zum Aufwärmen die Paprika in eine ofenfeste Form geben und bei 170 °C Ober-/Unterhitze etwa 15–20 Minuten erhitzen, bis auch die Mitte richtig heiß ist.
Die fertig gebackenen und vollständig abgekühlten Paprika können auch portionsweise eingefroren werden. Gut verpackt sollten sie innerhalb von etwa 2 Monaten verbraucht werden. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend gründlich erhitzen. Die Paprika wird nach dem Einfrieren allerdings etwas weicher.
Häufige Fragen
Muss der Reis wirklich vorgekocht werden?
Ja. In einer gefüllten Paprika ist nicht genügend frei verfügbare Flüssigkeit vorhanden, um trockenen Reis zuverlässig in nur 40 Minuten gleichmäßig zu garen. Durch das Vorkochen bleibt das Ergebnis kontrollierbar und saftig.
Warum kommt Wasser in die Auflaufform?
Die kleine Wassermenge erzeugt während der ersten Backphase Feuchtigkeit. Dadurch werden die Paprikaschoten gleichmäßiger weich und trocknen am Boden nicht aus. Gleichzeitig entsteht zusammen mit den austretenden Säften ein aromatischer Sud.
Kann ich die gefüllten Paprika vorbereiten?
Ja. Die Paprika können einige Stunden vorher gefüllt, abgedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Erst unmittelbar vor dem Backen das Wasser in die Form geben. Direkt aus dem Kühlschrank kann sich die Backzeit um etwa 5 Minuten verlängern.
Woran erkenne ich, dass die Paprika fertig sind?
Die Außenhaut sollte weich, leicht runzelig und stellenweise gebräunt sein. Ein kleines Messer muss sich mit wenig Widerstand durch das Fruchtfleisch stechen lassen. Die Füllung sollte bis in die Mitte vollständig heiß sein.
