Diese herzhafte Gemüsesuppe macht angenehm satt – einfach, günstig und voller Geschmack
Diese unkomplizierte Gemüsesuppe ist genau das Richtige, wenn etwas Wärmendes und Herzhaftes auf den Tisch soll. Kartoffeln sorgen für eine angenehme Sämigkeit, während Möhren, Lauch und Sellerie der Brühe ihren kräftigen Gemüsegeschmack geben. Die Suppe bleibt dabei schön stückig und bekommt durch frische Petersilie eine aromatische Note. Sie eignet sich hervorragend für Familien und Kochanfänger, denn die Zubereitung ist einfach und benötigt nur einen großen Topf. Besonders praktisch: Am nächsten Tag schmeckt die Suppe mindestens genauso gut und lässt sich problemlos wieder aufwärmen. Noch sättigender wird es mit der herzhaften Linsensuppe mit Gemüse und Rosmarin.

Informationen zur Zubereitung
- Vorbereitung: 20 Minuten
- Ruhezeit: keine
- Kochzeit: 35 Minuten
- Gesamtzeit: 55 Minuten
- Portionen: 6
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Benötigtes Kochgeschirr: großer Topf mit mindestens 4 Litern Fassungsvermögen
Zutaten
- 2 mittelgroße Zwiebeln, ca. 200 g
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Stangen Lauch, ca. 350 g
- 4 Möhren, ca. 400 g
- 4 Stangen Staudensellerie, ca. 250 g
- 700 g festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 30 ml Olivenöl
- 1,8 Liter Gemüsebrühe
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 25 g frische Petersilie
Zubereitung
- Gemüse vorbereiten.
Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebeln fein würfeln und den Knoblauch fein hacken. Lauch längs halbieren, gründlich zwischen den einzelnen Schichten waschen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden. Möhren schälen und in ungefähr 5 mm dicke Scheiben schneiden. Sellerie waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Möglichst gleichmäßige Stücke sorgen dafür, dass das Gemüse später gleichzeitig gar wird. - Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen.
Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel hineingeben und etwa 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren glasig dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und weitere 30 Sekunden anschwitzen. Er soll deutlich duften, aber nicht braun werden, da gebräunter Knoblauch schnell bitter schmecken kann. - Lauch, Möhren und Sellerie dazugeben.
Lauch, Möhren und Sellerie in den Topf geben und alles gründlich vermischen. Das Gemüse etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Dabei zwei- bis dreimal umrühren. Der Lauch sollte etwas zusammenfallen und die Möhren dürfen an den Rändern leicht glänzen, müssen aber noch fest sein. - Kartoffeln und Brühe hinzufügen.
Die Kartoffelwürfel in den Topf geben. Gemüsebrühe angießen und Lorbeerblatt sowie Majoran hinzufügen. Alles bei hoher Hitze zum Kochen bringen. Sobald die Brühe kräftig aufkocht, die Temperatur reduzieren, sodass die Suppe nur noch sanft köchelt. - Suppe fertig garen.
Den Topf teilweise mit einem Deckel abdecken und die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen. Nach ungefähr 20 Minuten eine Kartoffel und eine Möhre probieren. Die Kartoffeln sollten sich problemlos mit einer Gabel durchstechen lassen, während Möhren und Sellerie weich, aber nicht vollständig zerfallen sein sollten. - Abschmecken und Petersilie hinzufügen.
Das Lorbeerblatt entfernen. Salz und schwarzen Pfeffer einrühren. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Etwa drei Viertel davon unter die heiße Suppe rühren und noch 1 Minute ziehen lassen. Die restliche Petersilie unmittelbar vor dem Servieren darüberstreuen. - Servieren.
Die fertige Suppe vom Herd nehmen und etwa 2 Minuten stehen lassen. Anschließend noch einmal umrühren und auf tiefe Teller oder Suppenschalen verteilen. Beim Servieren sollten reichlich Kartoffeln, Möhren, Lauch und Sellerie in jeder Portion landen. Die Brühe ist aromatisch und leicht gebunden, während das Gemüse seine Form behält.
Conseils für eine gelungene Suppe
- Gemüse ähnlich groß schneiden: Dadurch werden Kartoffeln, Möhren und Sellerie gleichmäßiger gar.
- Lauch sorgfältig waschen: Zwischen den einzelnen Schichten verstecken sich häufig Sand und Erde.
- Nur sanft köcheln lassen: Bei starkem Kochen können die Kartoffeln zerfallen und die Brühe unnötig trüb werden.
- Kartoffelsorte beachten: Vorwiegend festkochende Kartoffeln machen die Suppe etwas sämiger, festkochende behalten ihre Form besonders gut.
- Petersilie erst am Ende zugeben: So bleiben ihr frisches Aroma und ihre kräftige grüne Farbe besser erhalten.
- Vor dem Nachsalzen probieren: Gemüsebrühen enthalten je nach Produkt unterschiedlich viel Salz.
Varianten und Alternativen
Etwas sämiger: Für eine dickere Konsistenz können nach dem Garen etwa zwei Schöpfkellen Gemüse mit etwas Brühe entnommen, fein zerdrückt und anschließend wieder unter die Suppe gerührt werden. Dadurch wird sie cremiger, ohne dass zusätzliche Zutaten notwendig sind.
Mehr Lauchgeschmack: Wer Lauch besonders gerne mag, kann 100 g der angegebenen Kartoffelmenge durch zusätzlich 100 g Lauch ersetzen. Die Suppe wird dadurch weniger sämig und bekommt einen deutlich kräftigeren Lauchgeschmack.
Ohne Knoblauch: Der Knoblauch kann ersatzlos weggelassen werden. Die Suppe schmeckt dadurch etwas milder, an der Zubereitung und Kochzeit ändert sich nichts.
Mit mehr Kartoffeln: Für eine besonders sättigende Variante können 200 g mehr Kartoffeln verwendet werden. Dann zusätzlich etwa 150 ml Gemüsebrühe einplanen, damit ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist. Die Kochzeit bleibt normalerweise gleich, sofern die Kartoffelwürfel nicht größer geschnitten werden.
Feiner statt stückig: Wer eine weichere Gemüsesuppe bevorzugt, kann sie 5 bis 10 Minuten länger köcheln lassen. Möhren und Kartoffeln werden dadurch deutlich weicher und ein Teil der Kartoffelstärke bindet die Brühe stärker.
So bleibt es frisch
Vollständig abgekühlte Gemüsesuppe in einen sauberen, gut verschlossenen Behälter füllen und innerhalb von 2 bis 3 Tagen im Kühlschrank verbrauchen. Zum Aufwärmen die benötigte Menge in einen Topf geben und unter gelegentlichem Rühren vollständig durcherhitzen. Die Suppe lässt sich auch portionsweise einfrieren und etwa 2 bis 3 Monate aufbewahren. Kartoffeln können nach dem Auftauen etwas weicher oder körniger werden, geschmacklich bleibt die Suppe jedoch gut. Gefrorene Suppe am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend gründlich erhitzen.
Häufige Fragen
Warum wird meine Gemüsesuppe zu dünn?
Das ist bei einer klaren Gemüsesuppe zunächst normal. Für mehr Bindung einige gegarte Kartoffelstücke mit einer Gabel zerdrücken und wieder in die Brühe rühren. Die Kartoffelstärke sorgt auf natürliche Weise für eine sämigere Konsistenz.
Kann ich die Suppe schon am Vortag kochen?
Ja. Nach vollständigem Abkühlen sollte sie sofort abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden. Über Nacht verbinden sich die Aromen besonders gut. Am nächsten Tag die Suppe langsam erhitzen und anschließend vollständig durcherhitzen.
Warum zerfallen die Kartoffeln?
Meist wurde die Suppe zu stark oder zu lange gekocht. Sobald die Brühe aufgekocht hat, sollte sie nur noch sanft köcheln. Außerdem behalten festkochende Kartoffeln ihre Form besser als mehligkochende Sorten.
Kann ich die Gemüsesuppe pürieren?
Ja. Das Lorbeerblatt vorher unbedingt entfernen. Anschließend kann die Suppe vollständig püriert werden. Durch die Kartoffeln entsteht eine deutlich dickere, cremige Konsistenz als bei der stückigen Variante. Von Haus aus samtig ist dagegen die cremige Blumenkohlsuppe mit Karotten.
