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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausgemachte Rezepte

Diese Knoblauch-Pilz-Pfanne mit Tomaten ist in 25 Minuten fertig – so aromatisch und herrlich saftig

Diese Knoblauch-Pilz-Pfanne mit Tomaten ist in 25 Minuten fertig – so aromatisch und herrlich saftig

Diese Knoblauch-Pilz-Pfanne mit Tomaten ist in 25 Minuten fertig – so aromatisch und herrlich saftig

Goldbraun gebratene Champignons, süße Kirschtomaten und aromatischer Knoblauch ergeben eine unkomplizierte Pfanne, die mit wenigen Zutaten erstaunlich viel Geschmack auf den Teller bringt. Die Pilze werden bei kräftiger Hitze gebraten, sodass sie außen schön gebräunt bleiben, während die Tomaten leicht aufplatzen und ihren Saft an die würzige Knoblauchbutter abgeben. Frische Petersilie sorgt am Ende für eine angenehme Frische. Die Pilzpfanne eignet sich als schnelles Abendessen, als warme Beilage oder zusammen mit knusprigem Brot als einfache Mahlzeit für die ganze Familie.

Diese Knoblauch-Pilz-Pfanne mit Tomaten ist in 25 Minuten fertig – so aromatisch und herrlich saftig

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 10 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Garzeit: 15 Minuten
  • Gesamtzeit: 25 Minuten
  • Portionen: 4 als Beilage oder 2 als Hauptgericht
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Kochgeschirr: große Pfanne, etwa 28–30 cm Durchmesser

Zutaten

  • 500 g braune Champignons
  • 300 g Kirschtomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 20 g frische Petersilie
  • 30 ml Olivenöl
  • 20 g Butter
  • 5 g Salz
  • 2 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 g getrockneter Thymian

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten. Die Champignons mit einem leicht feuchten Küchentuch oder einer weichen Bürste von sichtbaren Erdresten befreien. Stark verschmutzte Pilze nur kurz abspülen und anschließend sofort gründlich trocknen. Kleine Champignons ganz lassen, größere halbieren. Die Kirschtomaten waschen, trocknen und etwa die Hälfte halbieren. Knoblauch fein hacken und Petersilie ebenfalls fein schneiden.
  2. Die Pfanne richtig erhitzen. Eine große Pfanne ohne Fett etwa 1 Minute bei mittlerer bis hoher Hitze vorwärmen. Anschließend 20 ml Olivenöl hineingeben. Die Champignons möglichst in einer einzigen Lage verteilen. Eine ausreichend große Pfanne ist wichtig: Liegen die Pilze dicht übereinander, geben sie viel Wasser ab und dünsten eher, anstatt kräftig zu bräunen.
  3. Champignons goldbraun braten. Die Pilze zunächst etwa 3 Minuten möglichst ungestört braten. Danach wenden und weitere 3 bis 4 Minuten garen. Sie sollen sichtbar gebräunte Stellen bekommen, aber noch saftig sein. Falls die Pfanne zu klein ist, die Champignons besser in zwei Portionen braten. Bereits gebratene Pilze kurz auf einem Teller beiseitestellen.
  4. Tomaten dazugeben. Die restlichen 10 ml Olivenöl in die Pfanne geben und die Kirschtomaten hinzufügen. Bei mittlerer bis hoher Hitze ungefähr 3 Minuten braten. Dabei die Pfanne gelegentlich schwenken. Die Tomaten sind richtig, wenn ihre Oberfläche leicht gebräunt und stellenweise aufgeplatzt ist, sie aber ihre Form noch weitgehend behalten.
  5. Knoblauch und Gewürze einarbeiten. Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Butter, gehackten Knoblauch und getrockneten Thymian hinzufügen und etwa 30 bis 45 Sekunden unter Rühren erhitzen. Der Knoblauch soll intensiv duften, darf aber nicht dunkelbraun werden. Angebrannter Knoblauch schmeckt schnell bitter.
  6. Alles miteinander verbinden. Die Champignons wieder in die Pfanne geben. Salz und schwarzen Pfeffer darüber verteilen und alles vorsichtig vermengen. Noch etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Der austretende Tomatensaft verbindet sich dabei mit Butter, Olivenöl und Knoblauch zu einem kleinen, aromatischen Pfannensud.
  7. Petersilie erst zum Schluss hinzufügen. Die Pfanne vom Herd nehmen und etwa drei Viertel der gehackten Petersilie unterheben. Die restliche Petersilie darüberstreuen. Sofort servieren, solange die Champignons heiß und saftig sind und die Tomaten ihre weiche, aber noch leicht stückige Konsistenz besitzen.

Tipps für eine besonders gute Pilzpfanne

Die Champignons nicht lange im Wasser liegen lassen. Pilze nehmen zusätzliche Feuchtigkeit auf. Für eine kräftige Bräunung sollten sie vor dem Braten möglichst trocken sein.

Eine große Pfanne verwenden. Bei 500 g Champignons sind 28 bis 30 cm Durchmesser ideal. In einer kleinen Pfanne sammelt sich schnell Flüssigkeit und die Pilze werden eher gekocht als gebraten.

Die Pilze nicht ständig bewegen. Erst wenn sie einige Minuten Kontakt mit der heißen Pfanne hatten, bildet sich die appetitliche braune Oberfläche.

Knoblauch später hinzufügen. Würde fein gehackter Knoblauch bereits zusammen mit den Champignons 7 Minuten kräftig gebraten, könnte er verbrennen.

Tomaten nicht zerdrücken. Sie sollen zwar Saft abgeben, aber noch als einzelne Tomaten erkennbar bleiben. Deshalb nur vorsichtig wenden.

Frische Kräuter nicht lange mitkochen. Petersilie verliert bei längerer Hitze einen Teil ihres frischen Aromas. Sie kommt deshalb unmittelbar vor dem Servieren dazu.

Varianten und Substitutionen

Mit weißen Champignons: Braune Champignons können im gleichen Verhältnis durch weiße Champignons ersetzt werden. Die Zubereitung bleibt unverändert; der Geschmack fällt lediglich etwas milder aus.

Nur mit Olivenöl: Wer keine Butter verwenden möchte, ersetzt die 20 g Butter durch weitere 15 ml Olivenöl. Die fertige Pfanne schmeckt dadurch etwas weniger buttrig, bleibt aber saftig.

Mit frischem Thymian: Statt 1 g getrocknetem Thymian können etwa 3 g frische Thymianblättchen verwendet werden. Frischer Thymian schmeckt etwas feiner und kann zusammen mit dem Knoblauch in die Pfanne gegeben werden.

Mit mehr Tomaten: Für eine saftigere Variante lassen sich 400 g statt 300 g Kirschtomaten verwenden. Dadurch entsteht mehr Tomatensud und die Pilze werden weniger stark von ihrem eigenen Röstaroma dominiert.

Als Hauptgericht: Die fertige Pilzpfanne kann mit geröstetem Brot serviert werden. Der aromatische Tomaten-Knoblauch-Sud lässt sich damit besonders gut aufnehmen. Auch zu Reis oder Pasta passt die Mischung, wobei diese separat zubereitet werden.

Aufbewahrung

Reste sollten nach dem Essen zügig abkühlen und anschließend in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort sind sie etwa 2 Tage haltbar. Zum Aufwärmen die Pilze und Tomaten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze einige Minuten vollständig durcherhitzen.

Einfrieren ist möglich, für die beste Konsistenz aber nicht empfehlenswert. Nach dem Auftauen können Champignons weicher und Tomaten deutlich wässriger werden. Frisch zubereitet schmeckt dieses Gericht deshalb am besten.

Häufige Fragen

Warum werden meine Champignons nicht braun?

Meist befinden sich zu viele Pilze gleichzeitig in einer zu kleinen Pfanne. Dadurch sammelt sich Wasser. Verwende eine große, gut vorgeheizte Pfanne und brate größere Mengen gegebenenfalls portionsweise.

Kann ich die Champignons in Scheiben schneiden?

Ja. Dickere Scheiben von etwa 8 bis 10 mm funktionieren gut. Dünne Scheiben garen allerdings schneller als ganze oder halbierte Pilze. Kontrolliere deshalb bereits nach etwa 4 bis 5 Minuten die Bräunung.

Wann sollte ich die Pilze salzen?

Bei dieser Methode werden sie gegen Ende gesalzen. So kannst du dich zunächst vollständig auf eine kräftige Bräunung konzentrieren und anschließend Champignons, Tomaten und Gewürze gemeinsam abschmecken.

Was passt zu dieser Pilz-Tomaten-Pfanne?

Sie eignet sich hervorragend als Beilage zu Kartoffeln, Reis oder anderen einfachen Hauptgerichten. Mit knusprigem Brot wird daraus eine schnelle kleine Mahlzeit, denn der würzige Sud aus Tomaten, Knoblauch, Butter und Olivenöl sollte unbedingt mit auf den Teller.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.