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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Diese Mango-Orangen-Creme ist in 15 Minuten vorbereitet – so fruchtig und cremig, dass jeder nach dem Rezept fragt

Diese Mango-Orangen-Creme ist in 15 Minuten vorbereitet – so fruchtig und cremig, dass jeder nach dem Rezept fragt

Diese Mango-Orangen-Creme ist in 15 Minuten vorbereitet – so fruchtig und cremig, dass jeder nach dem Rezept fragt

Wenn reife Mango auf frischen Orangensaft trifft, entsteht ein Dessert, das gleichzeitig cremig, fruchtig und angenehm erfrischend schmeckt. Diese Mango-Orangen-Creme braucht nur wenige Zutaten und lässt sich problemlos am Vortag vorbereiten. Speisestärke sorgt für eine puddingartige, glatte Konsistenz, während frische Mango der Creme ihre intensive Farbe und natürliche Fruchtigkeit verleiht. Besonders schön wird das Dessert in kleinen Gläsern, garniert mit einigen Mangowürfeln und etwas Orangenschale. Das Rezept ist unkompliziert genug für Anfänger und trotzdem attraktiv genug, um es nach einem Familienessen oder für Gäste zu servieren.

Diese Mango-Orangen-Creme ist in 15 Minuten vorbereitet – so fruchtig und cremig, dass jeder nach dem Rezept fragt

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhe- und Kühlzeit: 3 Stunden
  • Kochzeit: 8–10 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 3 Stunden 25 Minuten
  • Portionen: 6 Dessertgläser
  • Schwierigkeit: einfach
  • Benötigt: Kochtopf, Mixer oder Pürierstab, Schneebesen, 6 Dessertgläser à ca. 150–180 ml

Zutaten

  • 2 reife Mangos, zusammen etwa 500 g Fruchtfleisch
  • 200 ml frisch gepresster Orangensaft
  • fein abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Orange
  • 400 ml Vollmilch
  • 30 g Speisestärke
  • 60 g Zucker

Zubereitung

  1. Mangos vorbereiten.
    Die beiden Mangos schälen und das Fruchtfleisch vom Stein schneiden. Etwa 80 g Mango in kleine Würfel schneiden und für die spätere Garnitur abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Das restliche Fruchtfleisch mit dem Mixer oder Pürierstab sehr fein pürieren. Das Püree sollte möglichst glatt und ohne größere Fasern sein. Je reifer die Mangos sind, desto intensiver werden Farbe und Geschmack der fertigen Creme.
  2. Orange vorbereiten.
    Die unbehandelte Orange gründlich waschen und abtrocknen. Nur die dünne orangefarbene Außenschicht fein abreiben; die weiße Haut darunter sollte nicht mitgerieben werden, da sie bitter schmeckt. Anschließend insgesamt 200 ml Orangensaft frisch auspressen. Orangensaft und Mangopüree miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige Fruchtmasse entstanden ist.
  3. Speisestärke klümpchenfrei anrühren.
    Von den 400 ml Milch etwa 100 ml kalte Milch abnehmen. Die 30 g Speisestärke hineingeben und mit einem Schneebesen vollständig glatt rühren. Es dürfen keine Stärkeklümpchen zurückbleiben. Die übrigen 300 ml Milch zusammen mit den 60 g Zucker in einen mittelgroßen Topf geben.
  4. Milch erhitzen und Creme binden.
    Die Milch-Zucker-Mischung bei mittlerer Hitze erwärmen und regelmäßig umrühren. Sobald sie heiß ist, aber noch nicht stark kocht, die angerührte Speisestärke unter ständigem Rühren hineingießen. Anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 1–2 Minuten sanft köcheln, dabei kontinuierlich mit dem Schneebesen rühren. Die Creme ist richtig gebunden, wenn sie deutlich dickflüssiger wird und den Schneebesen leicht überzieht.
  5. Frucht hinzufügen.
    Den Topf vom Herd nehmen und die Creme zunächst etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Danach die Mango-Orangen-Mischung portionsweise gründlich einrühren. Zum Schluss ungefähr zwei Drittel der fein geriebenen Orangenschale hinzufügen. Die Masse soll homogen, cremig und leuchtend gelb-orange sein. Nicht mehr kräftig aufkochen, nachdem die Frucht hinzugefügt wurde.
  6. In Dessertgläser füllen.
    Die noch warme Mango-Orangen-Creme gleichmäßig auf 6 Dessertgläser verteilen. Die Oberfläche mit einem Löffel glatt streichen. Damit sich keine feste Haut bildet, können die Gläser während des Abkühlens abgedeckt werden. Zunächst ungefähr 20–30 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  7. Kühlen und servieren.
    Die Gläser anschließend abgedeckt für mindestens 2½ Stunden in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren mit den zurückgelegten Mangowürfeln und der restlichen Orangenschale garnieren. Die fertige Creme sollte kalt, glatt und löffelfest sein, dabei aber deutlich weicher und cremiger bleiben als ein fester Pudding.

Tipps für eine besonders cremige Mango-Orangen-Creme

Sehr reife Mangos verwenden: Eine reife Mango gibt auf leichten Fingerdruck etwas nach und duftet angenehm fruchtig. Unreife Früchte können faserig und weniger aromatisch sein.

Speisestärke immer kalt anrühren: Wird Stärke direkt in heiße Milch gegeben, entstehen schnell Klümpchen. Deshalb zuerst mit einem Teil der kalten Milch glatt rühren.

Während des Andickens ständig rühren: Besonders am Topfboden kann die Milch-Stärke-Mischung schnell ansetzen. Ein Schneebesen erreicht auch die Randbereiche gut.

Nur die farbige Orangenschale verwenden: Die weiße Schicht unter der Schale ist bitter und kann das fruchtige Dessert geschmacklich beeinträchtigen.

Ausreichend kühlen: Direkt nach der Zubereitung wirkt die Creme noch relativ weich. Ihre endgültige Konsistenz entwickelt sie erst beim vollständigen Erkalten.

Die Frucht nicht lange kochen: Mango und Orangensaft werden erst nach dem eigentlichen Andicken eingearbeitet. Dadurch bleibt der frische Fruchtgeschmack besser erhalten.

Varianten und Substitutionen

Mango-Mandarinen-Creme: Die 200 ml Orangensaft können durch 200 ml frisch gepressten Mandarinensaft ersetzt werden. Das Dessert schmeckt dadurch etwas milder und süßer.

Weniger süße Variante: Bei besonders süßen, vollreifen Mangos kann die Zuckermenge auf 40 g reduziert werden. Die Konsistenz verändert sich dadurch kaum.

Laktosefreie Variante: Die 400 ml Vollmilch lassen sich im Verhältnis 1:1 durch laktosefreie Vollmilch ersetzen. Geschmack und Bindung bleiben nahezu identisch.

Feinere Konsistenz: Wer besonders faserige Mangos verwendet, kann das pürierte Fruchtfleisch vor dem Vermischen durch ein feines Sieb streichen. Dadurch wird das Dessert noch glatter.

Kleine Dessertportionen: Für ein Buffet dieselbe Menge auf 8 kleinere Gläser verteilen. Die Kühlzeit bleibt unverändert.

Aufbewahrung

Die Mango-Orangen-Creme sollte nach dem Abkühlen immer gut abgedeckt im Kühlschrank bei höchstens 5 °C aufbewahrt werden. Dort hält sie sich etwa 2 Tage. Frische Mangowürfel am besten erst kurz vor dem Servieren auflegen.

Zum Einfrieren eignet sich die Creme nur bedingt: Stärkegebundene Milchdesserts können nach dem Auftauen Wasser absetzen und eine körnige Konsistenz entwickeln. Deshalb besser frisch zubereiten und gekühlt genießen. Ein erneutes Erwärmen ist nicht notwendig.

Häufige Fragen

Warum wird meine Mango-Orangen-Creme nicht fest?

Die Speisestärke muss in der Milch kurz erhitzt werden, damit sie richtig bindet. Nach Zugabe der angerührten Stärke die Creme unter ständigem Rühren etwa 1–2 Minuten sanft köcheln lassen. Außerdem wird sie beim Abkühlen noch deutlich fester.

Kann ich fertigen Orangensaft verwenden?

Technisch funktioniert auch ein handelsüblicher Orangensaft ohne Fruchtfleisch. Frisch gepresster Saft liefert allerdings einen frischeren Geschmack und passt besonders gut zu reifer Mango.

Kann ich das Dessert einen Tag vorher vorbereiten?

Ja. Die Creme kann am Vorabend zubereitet, direkt in die Gläser gefüllt und abgedeckt gekühlt werden. Die Mangowürfel für die Dekoration separat im Kühlschrank aufbewahren und erst vor dem Servieren hinzufügen.

Kann ich gefrorene Mango verwenden?

Ja. Die Mango vollständig im Kühlschrank auftauen und überschüssige Flüssigkeit abgießen, bevor sie püriert wird. Geschmack und Farbe können gegenüber einer sehr reifen frischen Mango etwas weniger intensiv ausfallen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.