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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Dieser Apfel-Joghurt-Kuchen ist unglaublich saftig – nur 6 Zutaten und schon kann er in den Ofen!

Dieser Apfel-Joghurt-Kuchen ist unglaublich saftig – nur 6 Zutaten und schon kann er in den Ofen!

Dieser Apfel-Joghurt-Kuchen ist unglaublich saftig – nur 6 Zutaten und schon kann er in den Ofen!

Dieser einfache Apfel-Joghurt-Kuchen ist genau das Richtige, wenn man mit wenigen Zutaten einen wunderbar saftigen Kuchen backen möchte. Viel Joghurt und frische Äpfel sorgen für eine weiche, fast puddingartige Mitte, während die Oberfläche beim Backen appetitlich goldbraun wird. Da nur wenig Mehl verwendet wird, ist das Ergebnis deutlich cremiger als ein klassischer Rührkuchen. Die Zubereitung ist unkompliziert und auch für Backanfänger gut geeignet. Besonders schön sieht der Kuchen aus, wenn die Apfelspalten vor dem Backen fächerförmig auf der Oberfläche verteilt werden.

Dieser Apfel-Joghurt-Kuchen ist unglaublich saftig – nur 6 Zutaten und schon kann er in den Ofen!

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 20 Minuten nach dem Backen
  • Backzeit: 45–50 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 30 Minuten
  • Portionen: 8 Stücke
  • Schwierigkeit: einfach
  • Backform: Springform mit 20 cm Durchmesser
  • Backofen: 175 °C Ober-/Unterhitze

Zutaten

  • 2 mittelgroße Äpfel, etwa 320–350 g insgesamt
  • 2 Eier, Größe M
  • 250 g Naturjoghurt, alternativ Vanillejoghurt
  • 50 g Zucker
  • 50 g Weizenmehl
  • 8 g Backpulver

Zubereitung

1. Backofen und Form vorbereiten

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit etwa 20 cm Durchmesser am Boden mit Backpapier auslegen.

Da der Teig durch den hohen Joghurtanteil relativ weich ist, sollte eine gut schließende Springform verwendet werden. Falls die Form nicht ganz dicht ist, kann sie außen zusätzlich mit einer Lage Backpapier geschützt werden.

2. Äpfel vorbereiten

Die beiden Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Etwa einen Apfel in kleine Würfel von ungefähr 1–1,5 cm schneiden. Den zweiten Apfel in dünne Spalten schneiden.

Die Apfelwürfel kommen später direkt in den Teig und sorgen für saftige Fruchtstücke im Inneren. Die Spalten werden auf der Oberfläche verteilt und geben dem fertigen Kuchen sein appetitliches Aussehen.

Die vorbereiteten Äpfel nicht unnötig lange stehen lassen, sondern direkt weiterverarbeiten.

3. Eier und Zucker verrühren

Die 2 Eier zusammen mit den 50 g Zucker in eine große Schüssel geben. Mit einem Schneebesen oder Handmixer etwa 2–3 Minuten verrühren.

Die Mischung muss nicht extrem schaumig werden. Es genügt, wenn sich der Zucker weitgehend gelöst hat und die Eier etwas heller und luftiger geworden sind.

4. Joghurt einarbeiten

Die 250 g Naturjoghurt zur Eiermischung geben und etwa 30 Sekunden gründlich unterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.

Wer Vanillejoghurt verwendet, erhält einen etwas süßeren und aromatischeren Kuchen. In diesem Fall bleiben die übrigen Mengen trotzdem unverändert.

5. Mehl und Backpulver hinzufügen

Die 50 g Mehl mit den 8 g Backpulver vermischen und zur Joghurtmasse geben.

Nur so lange verrühren, bis keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind. Zu langes kräftiges Rühren ist nicht nötig.

Der Teig ist jetzt deutlich flüssiger als ein gewöhnlicher Rührkuchenteig. Das ist bei diesem Rezept richtig: Durch den hohen Anteil an Joghurt und die geringe Mehlmenge entsteht später die charakteristische weiche, saftige Konsistenz.

Die gewürfelten Apfelstücke vorsichtig unterheben.

6. Kuchen zusammensetzen

Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und die Oberfläche glatt streichen.

Die dünnen Apfelspalten anschließend fächer- oder kreisförmig auf dem Teig verteilen. Sie dürfen sich leicht überlappen, sollten aber nicht vollständig in den Teig gedrückt werden.

So bleiben die Äpfel nach dem Backen gut sichtbar und können an den Rändern leicht bräunen.

7. Goldbraun backen

Die Springform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Kuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 45–50 Minuten backen.

Nach ungefähr 40 Minuten erstmals kontrollieren. Die Oberfläche sollte goldgelb bis goldbraun sein und die Mitte darf beim vorsichtigen Bewegen der Form nur noch leicht wackeln.

Bei diesem sehr saftigen Kuchen ist die klassische Stäbchenprobe nur bedingt geeignet: Wegen der Äpfel und der feuchten Joghurtmasse kann das Stäbchen noch leicht feucht herauskommen. Flüssiger Teig sollte jedoch nicht mehr daran haften.

8. Abkühlen lassen

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und zunächst 20 Minuten in der Form ruhen lassen. Dadurch stabilisiert sich die weiche Mitte.

Anschließend vorsichtig mit einem dünnen Messer am Rand entlangfahren und den Springformrand lösen.

Der Kuchen lässt sich besonders sauber schneiden, wenn er vollständig abgekühlt ist. Direkt aus dem Ofen ist seine Mitte noch sehr weich.

Conseils pour réussir la recette

  • Nicht zu große Form verwenden: Bei einer 24- oder 26-cm-Springform würde der Kuchen mit diesen Mengen sehr flach werden. Etwa 20 cm sind ideal.
  • Äpfel nicht zu dick schneiden: Dünne Spalten garen gleichmäßig und werden auf der Oberfläche schön weich.
  • Den Teig nicht mit zusätzlichem Mehl verdicken: Seine relativ flüssige Konsistenz ist gewollt und sorgt für die saftige, cremige Textur.
  • Backzeit nach Sicht kontrollieren: Jeder Backofen arbeitet etwas anders. Entscheidend sind eine goldbraune Oberfläche und eine nicht mehr flüssige Mitte.
  • Vor dem Anschneiden abkühlen lassen: Dieser Schritt ist besonders wichtig. Beim Abkühlen wird der Kuchen deutlich stabiler und lässt sich sauber portionieren.
  • Springform gut verschließen: Der Joghurtteig ist zunächst weich und sollte deshalb nicht aus einer undichten Form laufen können.

Varianten und Substitutionen

Vanillejoghurt statt Naturjoghurt: Die 250 g Naturjoghurt können vollständig durch Vanillejoghurt ersetzt werden. Der Kuchen wird dadurch süßer und bekommt ein deutlicheres Vanillearoma.

Andere Apfelsorten: Statt Golden Delicious eignen sich auch andere Äpfel, die beim Backen nicht sofort zerfallen. Eine säuerlichere Sorte erzeugt einen stärkeren Kontrast zur milden Joghurtmasse.

Kleinere Apfelstücke: Wer besonders viel Frucht in jedem Bissen möchte, kann beide Äpfel würfeln und vollständig unter den Teig heben. Der Geschmack bleibt ähnlich, allerdings fehlt dann die dekorative Apfelschicht auf der Oberfläche.

Weniger Zucker: Die Zuckermenge kann auf etwa 40 g reduziert werden, insbesondere wenn sehr süße Äpfel oder gesüßter Vanillejoghurt verwendet werden. Die Oberfläche bräunt dann möglicherweise etwas weniger intensiv.

Conservation

Den vollständig ausgekühlten Apfel-Joghurt-Kuchen wegen seines hohen Feuchtigkeitsanteils abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. Vor dem Servieren kann er etwa 15–20 Minuten bei Raumtemperatur stehen.

Zum Einfrieren einzelne vollständig ausgekühlte Stücke gut verpacken und bis zu etwa 2 Monate einfrieren. Langsam im Kühlschrank auftauen lassen. Ein erneutes Aufbacken ist nicht erforderlich; durch starkes Erhitzen könnte die besonders weiche Joghurttextur trockener werden.

Questions fréquentes

Warum ist mein Apfel-Joghurt-Kuchen innen so weich?

Das ist bei diesem Rezept normal. Auf 250 g Joghurt kommen nur 50 g Mehl. Dadurch ähnelt die Konsistenz eher einem sehr saftigen, leicht puddingartigen Kuchen als einem klassischen Rührkuchen. Flüssig sollte die Mitte nach dem Abkühlen allerdings nicht sein.

Kann ich eine größere Springform verwenden?

Grundsätzlich ja, aber der Kuchen wird wesentlich flacher. Für die angegebenen Mengen ist eine 20-cm-Springform empfehlenswert. Bei einer größeren Form muss außerdem früher kontrolliert werden, ob der Kuchen bereits durchgebacken ist.

Woran erkenne ich, dass der Kuchen fertig ist?

Die Oberfläche sollte deutlich goldbraun sein. Wenn die Form leicht bewegt wird, darf die Mitte noch etwas weich wirken, aber nicht mehr flüssig schwappen. Beim Abkühlen festigt sie sich weiter.

Muss der Kuchen warm oder kalt serviert werden?

Beides ist möglich, am saubersten lässt er sich jedoch vollständig ausgekühlt schneiden. Nach etwas Zeit im Kühlschrank wird die Joghurtmasse noch kompakter und die saftigen Apfelstücke kommen beim Anschneiden besonders schön zur Geltung.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.