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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausmannskost

Dieses cremige Knoblauch-Parmesan-Hähnchen mit Pasta macht alle am Tisch glücklich

Dieses cremige Knoblauch-Parmesan-Hähnchen mit Pasta macht alle am Tisch glücklich

Dieses cremige Knoblauch-Parmesan-Hähnchen mit Pasta macht alle am Tisch glücklich

Cremige Pasta, würziger Parmesan und saftiges, goldbraun gebratenes Hähnchen: Dieses unkomplizierte Pfannengericht bringt genau die Art von Wohlfühlküche auf den Tisch, die nach einem langen Tag besonders gut schmeckt. Die Sauce wird mit Knoblauch, Sahne und Parmesan wunderbar samtig und legt sich gleichmäßig um die Nudeln. Das Hähnchen wird separat kräftig angebraten, damit es außen Röstaromen bekommt und innen saftig bleibt. Alles entsteht in einer großen Pfanne und ist in rund 45 Minuten fertig – ideal für Familien, Gäste oder ein gemütliches Abendessen ohne komplizierte Vorbereitung.

Dieses cremige Knoblauch-Parmesan-Hähnchen mit Pasta macht alle am Tisch glücklich

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Kochzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 45 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: einfach
  • Kochgeschirr: große Pfanne, etwa 28–30 cm Durchmesser, plus großer Kochtopf

Zutaten

Für das Hähnchen

  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 15 ml Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • ½ TL mildes Paprikapulver

Für Pasta und Parmesan-Sauce

  • 350 g Spaghetti oder Linguine
  • 20 g Butter
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 250 ml Schlagsahne
  • 150 ml Nudelwasser
  • 100 g Parmesan, frisch fein gerieben
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • ¼ TL Salz
  • 10 g frische Petersilie, fein gehackt

Zubereitung

  1. Hähnchen vorbereiten.
    Die Hähnchenbrustfilets mit Küchenpapier trocken tupfen. Besonders dicke Filets längs halbieren, sodass Stücke von ungefähr 1,5 bis 2 cm Dicke entstehen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver von beiden Seiten gleichmäßig würzen. Dadurch garen die Filets schneller und gleichmäßiger.
  2. Hähnchen kräftig anbraten.
    Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Hähnchenstücke hineinlegen und zunächst etwa 4–5 Minuten ungestört braten. Wenden und weitere 4–5 Minuten garen. Sie sollen außen appetitlich goldbraun sein. Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle sollte aus Sicherheitsgründen mindestens 74 °C erreichen. Hähnchen aus der Pfanne nehmen und etwa 5 Minuten ruhen lassen.
  3. Pasta kochen.
    Während das Hähnchen brät, einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die 350 g Pasta nach Packungsangabe bissfest kochen. Kurz vor dem Abgießen mindestens 150 ml Nudelwasser abschöpfen und beiseitestellen. Anschließend die Nudeln abgießen. Nicht kalt abschrecken, denn die Stärke auf der Oberfläche hilft dabei, die Sauce besser zu binden.
  4. Knoblauchbasis zubereiten.
    Die Hitze der Pfanne auf mittlere Stufe reduzieren. Butter hineingeben und schmelzen lassen. Den fein gehackten Knoblauch hinzufügen und ungefähr 30–45 Sekunden unter Rühren anschwitzen. Er soll aromatisch duften, aber nicht braun werden. Verbrannter Knoblauch würde der gesamten Sauce einen bitteren Geschmack geben.
  5. Cremige Sauce herstellen.
    Die Sahne in die Pfanne gießen und 100 ml des aufgefangenen Nudelwassers hinzufügen. Alles bei niedriger bis mittlerer Hitze 2–3 Minuten sanft köcheln lassen. Die Pfanne anschließend auf niedrige Hitze stellen. Parmesan portionsweise unter ständigem Rühren einarbeiten. Sobald eine glatte, cremige Sauce entstanden ist, mit ¼ TL Salz und ½ TL schwarzem Pfeffer abschmecken.
  6. Pasta mit der Sauce verbinden.
    Die gekochten Nudeln direkt in die Pfanne geben und mit einer Küchenzange gründlich durch die Parmesan-Sauce ziehen. Etwa 1–2 Minuten bei niedriger Hitze vermengen. Ist die Sauce zu dick, nach und nach die restlichen 50 ml Nudelwasser einarbeiten. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Sauce cremig an den Nudeln haftet, ohne schwer oder klumpig zu wirken.
  7. Hähnchen aufschneiden und anrichten.
    Das inzwischen kurz geruhte Hähnchen quer zur Faser in etwa 1,5 cm breite Scheiben schneiden. Auf der cremigen Pasta verteilen. Den beim Ruhen ausgetretenen Fleischsaft ebenfalls in die Pfanne geben – darin steckt viel Geschmack.
  8. Fertigstellen und sofort servieren.
    Die fein gehackte Petersilie über Hähnchen und Pasta verteilen. Das Gericht möglichst direkt servieren. Beim Abkühlen zieht die Pasta weitere Flüssigkeit ein und die Parmesan-Sauce wird deutlich dicker.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

Parmesan frisch reiben: Fertig geriebener Käse enthält häufig Trennmittel und schmilzt deshalb nicht immer so gleichmäßig. Frisch geriebener Parmesan ergibt eine deutlich glattere Sauce.

Knoblauch nicht dunkel braten: Schon 30–45 Sekunden reichen normalerweise. Sobald er intensiv duftet, sollte die Flüssigkeit in die Pfanne.

Nudelwasser aufbewahren: Das stärkehaltige Kochwasser ist wichtig, um die Konsistenz der Sauce nachträglich zu regulieren.

Parmesan bei niedriger Hitze einarbeiten: Bei stark kochender Sauce kann Käse verklumpen oder sich Fett absetzen.

Hähnchen nicht zu lange garen: Sobald es sicher durchgegart ist und 74 °C Kerntemperatur erreicht, aus der Pfanne nehmen. So bleibt das Fleisch saftiger.

Sauce etwas flüssiger lassen: Direkt in der Pfanne darf sie einen Tick dünner erscheinen als gewünscht. Innerhalb weniger Minuten dickt sie durch Pasta und Parmesan nach.

Varianten und Substitutionen

Mit Hähnchenschenkelfilet

Statt Hähnchenbrust können 600 g ausgelöste Hähnchenschenkelfilets verwendet werden. Sie schmecken kräftiger und bleiben besonders saftig. Je nach Dicke kann sich die Garzeit um einige Minuten verlängern.

Mit Tagliatelle oder Penne

Spaghetti sind nicht zwingend notwendig. 350 g Linguine, Tagliatelle oder Penne funktionieren ebenfalls. Bei kurzen Nudeln kann etwas weniger Nudelwasser erforderlich sein, deshalb die Flüssigkeit schrittweise hinzufügen.

Etwas leichter

Die 250 ml Schlagsahne können durch 200 ml Kochsahne und zusätzlich 50 ml Nudelwasser ersetzt werden. Die Sauce wird dadurch weniger üppig und etwas dünner, bleibt mit dem Parmesan aber cremig.

Mit Spinat

Für eine Gemüsevariante können 150 g frischer Babyspinat verwendet werden. Diesen nach dem Herstellen der Sauce etwa 1–2 Minuten darin zusammenfallen lassen und erst anschließend die Pasta hinzufügen.

Ohne Petersilie

Wer keine Petersilie mag, kann sie einfach durch 10 g fein geschnittenen Schnittlauch ersetzen. Das Aroma wird dadurch etwas frischer und leicht zwiebelig.

Aufbewahrung

Reste nach dem Essen zügig abkühlen lassen und in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie sollten innerhalb von 1–2 Tagen verbraucht werden. Zum Aufwärmen Pasta und Hähnchen in eine Pfanne geben, 2–3 EL Wasser hinzufügen und bei niedriger bis mittlerer Hitze vollständig erhitzen. Die Sauce wird nach dem Kühlen dicker.

Einfrieren ist möglich, aber nicht optimal: Sahne-Parmesan-Saucen können nach dem Auftauen körnig werden oder sich trennen. Frisch beziehungsweise gekühlt schmeckt dieses Gericht deutlich besser.

Fragen fréquentes

Kann ich das rohe Hähnchen direkt in der Sauce garen?

Technisch ist das möglich, für diese Rezeptur aber nicht empfehlenswert. Durch separates Anbraten entstehen kräftigere Röstaromen und eine schönere Oberfläche.

Warum wird meine Parmesan-Sauce klumpig?

Meist war die Pfanne zu heiß oder der Parmesan wurde zu schnell hinzugefügt. Die Hitze reduzieren und den fein geriebenen Käse portionsweise einrühren.

Was mache ich, wenn die Sauce zu dick geworden ist?

Einfach 1–2 EL warmes Wasser oder zusätzliches Nudelwasser einarbeiten. Immer nur wenig Flüssigkeit auf einmal hinzufügen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.

Woran erkenne ich, dass das Hähnchen sicher durchgegart ist?

Am zuverlässigsten mit einem Küchenthermometer. Die dickste Stelle des Hähnchens sollte mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen. Das verhindert, dass man das Fleisch unnötig lange brät und austrocknet.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.