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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausgemachte Rezepte

Dieses Steak-Reis-Türmchen sieht spektakulär aus – und ist viel einfacher gemacht, als man denkt

Dieses Steak-Reis-Türmchen sieht spektakulär aus – und ist viel einfacher gemacht, als man denkt

Dieses Steak-Reis-Türmchen sieht spektakulär aus – und ist viel einfacher gemacht, als man denkt

Saftiges Rindfleisch, lockerer Reis und kräftig gebratenes Gemüse werden bei diesem Gericht zu einem außergewöhnlichen Türmchen geschichtet. Tomate und Zucchini bekommen in der heißen Pfanne feine Röstaromen, während Avocado für eine cremige, frische Komponente sorgt. Das Fleisch wird kurz und kräftig angebraten, damit es außen eine schöne Kruste bekommt und innen saftig bleibt. Obwohl die Präsentation beeindruckend aussieht, braucht man dafür weder besondere Küchengeräte noch komplizierte Techniken. Wichtig sind lediglich eine sehr heiße Pfanne, gleichmäßig geschnittene Zutaten und ein wenig Sorgfalt beim Stapeln.

Dieses Steak-Reis-Türmchen sieht spektakulär aus – und ist viel einfacher gemacht, als man denkt

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: 10 Minuten
  • Garzeit: 25 Minuten
  • Gesamtzeit: 60 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach bis mittel
  • Benötigt: große Pfanne oder Grillpfanne und 4 Servierringe mit etwa 10–12 cm Durchmesser

Zutaten

Für Reis und Gemüse

  • 250 g Langkornreis
  • 500 ml Wasser
  • 5 g Salz
  • 2 mittelgroße Zucchini, etwa 450 g
  • 4 feste Tomaten, etwa 500 g
  • 2 reife, aber feste Avocados
  • 20 ml Olivenöl
  • 2 g schwarzer Pfeffer

Für das Rindfleisch

  • 600 g Rinderhüftsteak oder Rumpsteak
  • 15 ml Olivenöl
  • 5 g Salz
  • 2 g schwarzer Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 15 ml Sojasauce

Zum Fertigstellen

  • 15 g frische Petersilie
  • 10 ml Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Reis kochen. Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, bis das ablaufende Wasser weitgehend klar ist. Zusammen mit 500 ml Wasser und 3 g Salz in einen Topf geben. Aufkochen, anschließend zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 12 bis 15 Minuten garen. Herd ausschalten und den Reis weitere 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Danach mit einer Gabel auflockern.
  2. Das Gemüse vorbereiten. Zucchini waschen und in ungefähr 1 cm dicke Scheiben schneiden. Tomaten ebenfalls in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Avocados halbieren, entkernen, schälen und das Fruchtfleisch in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. Die Avocado mit den 10 ml Zitronensaft beträufeln, damit sie weniger schnell nachdunkelt.
  3. Zucchini und Tomaten braten. Eine große Grillpfanne stark erhitzen. 20 ml Olivenöl dünn auf Zucchini und Tomaten verteilen und mit 2 g Salz sowie 1 g Pfeffer würzen. Zuerst die Zucchini portionsweise etwa 2 Minuten pro Seite braten, bis deutliche braune Grillstellen entstehen, sie aber noch stabil bleibt. Die Tomatenscheiben anschließend nur etwa 60 bis 90 Sekunden pro Seite braten. Sie sollen warm und leicht karamellisiert sein, aber nicht zerfallen. Beides herausnehmen und beiseitestellen.
  4. Das Steak richtig anbraten. Das Rindfleisch trocken tupfen und in breite Streifen oder mundgerechte Stücke schneiden. Mit 15 ml Olivenöl, 5 g Salz und 1 g Pfeffer vermengen. Die Pfanne wieder sehr heiß werden lassen. Das Fleisch portionsweise etwa 2 bis 3 Minuten kräftig anbraten. Zu viel Fleisch auf einmal würde die Pfanne abkühlen und das Steak eher dünsten als rösten.
  5. Knoblauch und Sojasauce hinzufügen. Knoblauch fein hacken. Wenn das Fleisch fast fertig ist, Knoblauch in die Pfanne geben und ungefähr 30 Sekunden mitbraten. Anschließend 15 ml Sojasauce hinzufügen und alles weitere 30 bis 60 Sekunden schwenken. Das Fleisch sollte außen kräftig gebräunt sein. Bei ganzen oder dickeren Steakstücken ist für die sichere und gewünschte Garstufe ein Küchenthermometer zuverlässiger als die Farbe allein. Fleisch danach kurz ruhen lassen.
  6. Die Türmchen zusammensetzen. Einen Servierring auf einen Teller stellen. Zuerst etwa ein Viertel des Reises hineingeben und mit einem Löffel nur leicht andrücken. Darauf Avocado verteilen. Anschließend eine großzügige Schicht gebratenes Rindfleisch auflegen. Mit weiteren Gemüse- und Fleischstücken fortfahren und zum Schluss Zucchini und eine große Tomatenscheibe auflegen. Nicht zu hoch oder locker stapeln, sonst fällt das Türmchen beim Entfernen des Rings auseinander.
  7. Anrichten und servieren. Den Servierring vorsichtig senkrecht nach oben ziehen. Die übrigen drei Portionen genauso aufbauen. Petersilie fein hacken und über Tomaten, Zucchini und Fleisch verteilen. Das Gericht sofort servieren, solange das Rindfleisch und das Grillgemüse noch warm sind.

Tipps für ein perfektes Steak-Reis-Türmchen

Die Zutaten möglichst gleichmäßig schneiden. Ähnlich dicke Zucchini- und Tomatenscheiben lassen sich wesentlich stabiler stapeln und garen gleichmäßiger.

Die Pfanne wirklich heiß werden lassen. Nur bei hoher Anfangstemperatur entstehen am Rindfleisch kräftige Röstaromen. Bei zu niedriger Temperatur tritt Flüssigkeit aus.

Das Fleisch portionsweise braten. Zwischen den Fleischstücken sollte Platz bleiben. So bekommen sie eine gebräunte Oberfläche statt einer grauen, gedünsteten Textur.

Tomaten nur kurz braten. Zu weiche Tomatenscheiben verlieren Flüssigkeit und machen das Türmchen instabil.

Reis nicht zu fest pressen. Er muss die untere Schicht tragen, soll aber trotzdem locker bleiben. Leichter Druck mit der Rückseite eines Löffels reicht aus.

Avocado erst kurz vor dem Anrichten schneiden. Zitronensaft verlangsamt zwar die Verfärbung, frisch geschnitten sieht und schmeckt sie dennoch am besten.

Varianten und Substitutionen

Hähnchen statt Rindfleisch: 600 g Hähnchenbrust können das Steak ersetzen. Das Fleisch vollständig durchgaren; dadurch wird das Gericht geschmacklich milder.

Basmatireis verwenden: Er eignet sich ebenfalls gut und sorgt für einen aromatischeren, lockeren Boden. Die benötigte Wassermenge und Kochzeit gegebenenfalls nach Packungsangabe anpassen.

Aubergine statt Zucchini: Auberginenscheiben funktionieren gut, benötigen jedoch meist etwas mehr Öl und eine längere Garzeit. Sie werden außerdem weicher, weshalb das Türmchen vorsichtiger aufgebaut werden muss.

Ohne Avocado: Wer keine Avocado verwenden möchte, kann sie weglassen und die Menge an gebratener Zucchini entsprechend erhöhen. Das Ergebnis wird weniger cremig, bleibt aber stabil und aromatisch.

Aufbewahrung

Reste sollten innerhalb von zwei Stunden nach der Zubereitung abgekühlt und in geschlossenen Behältern in den Kühlschrank gestellt werden. Gekochten Reis und gegartes Fleisch möglichst innerhalb von 1 bis 2 Tagen verbrauchen. Für die Aufbewahrung empfiehlt es sich, Fleisch, Reis und Gemüse getrennt zu lagern. Reis und Fleisch beim erneuten Erhitzen vollständig durcherhitzen. Avocado und Tomaten besser frisch ergänzen. Das komplette Türmchen eignet sich wegen der Avocado und der unterschiedlichen Texturen nur eingeschränkt zum Einfrieren.

Häufige Fragen

Kann ich das Gericht ohne Servierring zubereiten?

Ja. Eine kleine Schüssel mit geraden Seiten kann als Form dienen. Reis hineindrücken, auf den Teller stürzen und anschließend Fleisch und Gemüse darauf anrichten. Das Ergebnis wird etwas rustikaler.

Warum wird mein Rindfleisch zäh?

Häufig wurde es entweder zu lange gegart oder in einer nicht ausreichend heißen Pfanne gebraten. Kurzes, kräftiges Anbraten und eine passende Steaksorte liefern ein saftigeres Ergebnis.

Kann ich alles im Voraus vorbereiten?

Reis kann einige Stunden vorher gekocht und rasch gekühlt werden. Gemüse lässt sich schneiden, aber Tomaten und Avocado sollten möglichst spät vorbereitet werden. Das Fleisch schmeckt am besten frisch gebraten.

Welche Reihenfolge macht das Türmchen besonders stabil?

Beginnen Sie mit einer kompakten Reisschicht, darauf folgen Avocado, Fleisch und festes Grillgemüse. Die große Tomatenscheibe eignet sich besonders gut als Abschluss.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.