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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausgemachte Rezepte

Knusprige Honig-Knoblauch-Hähnchenschenkel – saftig, klebrig glasiert und voller Geschmack

Knusprige Honig-Knoblauch-Hähnchenschenkel – saftig, klebrig glasiert und voller Geschmack

Knusprige Honig-Knoblauch-Hähnchenschenkel – saftig, klebrig glasiert und voller Geschmack

Diese Honig-Knoblauch-Hähnchenschenkel verbinden genau das, was ein unkompliziertes Familienessen besonders lecker macht: außen kräftig gebräunt und leicht karamellisiert, innen zart und saftig. Die würzige Glasur aus Honig, Sojasauce, Knoblauch und etwas Paprika legt sich beim Garen glänzend um das Fleisch und wird in der Pfanne angenehm dickflüssig. Besonders praktisch: Für die gesamte Zubereitung genügt eine große ofenfeste Pfanne. Die Hähnchenschenkel werden zunächst auf dem Herd angebraten und anschließend im Backofen fertig gegart. So entsteht eine schöne Kruste, ohne dass das Fleisch trocken wird.

Knusprige Honig-Knoblauch-Hähnchenschenkel – saftig, klebrig glasiert und voller Geschmack

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Garzeit: 35 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 25 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Pfanne: große ofenfeste Pfanne, etwa 28–30 cm Durchmesser
  • Backofen: 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft

Zutaten

Für das Hähnchen

  • 1 kg Hähnchenoberkeulen mit Haut und Knochen, etwa 8 Stück
  • 15 ml Olivenöl
  • 5 g Salz
  • 2 g schwarzer Pfeffer
  • 2 g Paprikapulver, edelsüß

Für die Honig-Knoblauch-Glasur

  • 5 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 80 g Honig
  • 60 ml Sojasauce
  • 20 ml Zitronensaft
  • 15 g Tomatenmark
  • 1 g Chiliflocken
  • 10 g Speisestärke
  • 30 ml kaltes Wasser
  • 10 g frische Petersilie, fein gehackt

Zubereitung

  1. Hähnchen würzen und marinieren.
    Die Hähnchenoberkeulen mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Dadurch bräunt die Haut später deutlich besser. Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermischen und die Hähnchenteile rundherum damit einreiben. Abgedeckt für 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Etwa 10 Minuten vor dem Braten herausnehmen.
  2. Glasur vorbereiten.
    Knoblauch, Honig, Sojasauce, Zitronensaft, Tomatenmark und Chiliflocken in einer kleinen Schüssel gründlich verrühren. Separat Speisestärke mit 30 ml kaltem Wasser glatt rühren. Die Stärkemischung zunächst beiseitestellen – sie kommt erst gegen Ende zur Sauce, damit diese nicht zu früh eindickt.
  3. Hähnchen kräftig anbraten.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 180 °C Umluft vorheizen. Eine große ofenfeste Pfanne bei mittlerer bis kräftiger Hitze erwärmen. Die Hähnchenteile mit der Hautseite nach unten hineinlegen. Etwa 5–6 Minuten braten, ohne sie ständig zu bewegen. Sobald die Haut goldbraun ist und sich leicht vom Pfannenboden löst, wenden und die zweite Seite weitere 3 Minuten anbraten.
  4. Mit der Honig-Knoblauch-Sauce glasieren.
    Die Hitze etwas reduzieren und die vorbereitete Honigmischung in die Pfanne geben. Etwa 1–2 Minuten leicht köcheln lassen und dabei die Hähnchenteile mehrmals mit der Sauce überziehen. Die Sauce soll sich mit den Bratrückständen verbinden, darf aber nicht stark kochen, da Honig bei hoher Hitze schnell dunkel wird.
  5. Im Backofen fertig garen.
    Die Hähnchenteile mit der Hautseite nach oben anordnen und die Pfanne auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen. Etwa 20–25 Minuten garen. Zwischendurch ein- bis zweimal etwas Sauce über das Fleisch geben. Die Oberfläche sollte am Ende glänzend, goldbraun bis leicht karamellisiert sein. Das Fleisch muss vollständig durchgegart sein; an der dicksten Stelle sollte eine Kerntemperatur von mindestens 75 °C erreicht werden.
  6. Sauce eindicken.
    Das fertige Hähnchen kurz auf einen Teller legen. Die Pfanne wieder auf den Herd stellen und die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze erhitzen. Die angerührte Speisestärke nochmals umrühren und unter ständigem Rühren nach und nach hinzufügen. Etwa 1–2 Minuten sanft köcheln, bis eine glänzende, leicht sirupartige Glasur entsteht.
  7. Glasieren und servieren.
    Die Hähnchenteile zurück in die Pfanne geben und sorgfältig in der Sauce wenden beziehungsweise mit einem Löffel großzügig übergießen. Noch 2 Minuten ruhen lassen. Zum Schluss die gehackte Petersilie darüberstreuen. Beim Anschneiden sollte das Fleisch saftig und vollständig durchgegart sein, während die Außenseite kräftig gebräunt und mit einer glänzenden Glasur überzogen ist.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Haut trocken halten: Feuchtigkeit verhindert eine kräftige Bräunung. Deshalb das Hähnchen vor dem Würzen sorgfältig trocken tupfen.
  • Honig nicht zu heiß braten: Die Glasur enthält relativ viel Zucker und kann bei starker Hitze schnell verbrennen. Nach dem Anbraten deshalb die Temperatur reduzieren.
  • Pfanne nicht überfüllen: Die Hähnchenteile sollten möglichst nebeneinander liegen. Bei einer kleinen Pfanne das Fleisch besser portionsweise anbraten.
  • Kerntemperatur prüfen: Ein Küchenthermometer ist bei Geflügel besonders praktisch. An der dicksten Fleischstelle messen, ohne dabei den Knochen zu berühren.
  • Sauce erst am Ende stark eindicken: Speisestärke vor dem Backen würde die Glasur zu schnell dick und klebrig machen.
  • Kurz ruhen lassen: Zwei bis fünf Minuten Ruhezeit nach dem Garen helfen, dass beim Anschneiden weniger Fleischsaft austritt.

Varianten und Substitutionen

Hähnchenunterkeulen: Statt Oberkeulen können etwa 1 kg Hähnchenunterkeulen verwendet werden. Je nach Größe benötigen sie ungefähr 25–30 Minuten im Ofen. Auch hier die Kerntemperatur kontrollieren.

Ohne Chili: Für Kinder oder bei empfindlichem Geschmack können die Chiliflocken einfach weggelassen werden. Die Glasur bleibt süßlich-würzig, verliert lediglich ihre leichte Schärfe.

Kräftiger und weniger süß: Die Honigmenge kann auf 60 g reduziert werden. Dadurch wird die Sauce etwas weniger klebrig und schmeckt stärker nach Sojasauce und Knoblauch.

Limette statt Zitrone: 20 ml Limettensaft funktionieren ebenfalls. Das Aroma wird etwas herber und aromatischer, die Konsistenz der Glasur verändert sich kaum.

Aufbewahrung

Reste nach dem Essen nicht länger als etwa zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend in einen gut verschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank bei höchstens 4 °C aufbewahren. Dort hält sich das gegarte Hähnchen etwa 2–3 Tage. Zum Aufwärmen bei 180 °C im Backofen erhitzen, bis das Fleisch auch im Inneren vollständig heiß ist. Gegarte Hähnchenteile können außerdem portionsweise luftdicht eingefroren und etwa 2 Monate aufbewahrt werden. Im Kühlschrank vollständig auftauen und anschließend gründlich erhitzen.

Häufige Fragen

Warum wird meine Honigglasur zu dunkel?

Meist ist die Hitze zu hoch. Honig karamellisiert schnell und kann anschließend verbrennen. Sobald die Glasur in die Pfanne kommt, nur noch bei niedriger bis mittlerer Temperatur arbeiten.

Kann ich Hähnchenbrust verwenden?

Ja, allerdings wird sie schneller trocken. Dicke Hähnchenbrustfilets benötigen meist eine kürzere Garzeit als Oberkeulen. Entscheidend ist auch hier eine sichere Kerntemperatur von mindestens 75 °C.

Wie bekomme ich die Oberfläche besonders schön gebräunt?

Das Fleisch vor dem Anbraten gut trocknen und zunächst mit der Hautseite nach unten braten. Für zusätzliche Farbe kann das fertig gegarte Hähnchen anschließend kurz unter den Backofengrill gestellt werden. Dabei unbedingt beobachten, weil die Honigglasur sehr schnell bräunt.

Kann ich das Gericht komplett im Voraus vorbereiten?

Die Würzmischung und die Honig-Knoblauch-Sauce können einige Stunden vorher vorbereitet und getrennt gekühlt werden. Für die beste Textur sollte das Hähnchen jedoch erst kurz vor dem Essen angebraten, gegart und glasiert werden.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.