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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Pistazien-Crêpes mit cremiger Füllung – hauchdünn, knusprig und herrlich cremig

Pistazien-Crêpes mit cremiger Füllung – hauchdünn, knusprig und herrlich cremig

Pistazien-Crêpes mit cremiger Füllung – hauchdünn, knusprig und herrlich cremig

Diese Pistazien-Crêpes sind ein unkompliziertes Dessert für alle, die den feinen, leicht nussigen Geschmack von Pistazien lieben. Dünne, goldbraun gebackene Crêpes werden großzügig mit einer samtigen Pistaziencreme gefüllt, zu Dreiecken gefaltet und mit gehackten Pistazien sowie etwas Puderzucker vollendet. Besonders köstlich schmecken sie noch leicht warm: Dann bleibt die Creme weich und fließt beim Anschneiden langsam aus der Mitte. Eine Kugel Pistazieneis macht daraus ein festliches Dessert, ist aber kein Muss. Das Rezept gelingt in einer normalen beschichteten Pfanne und lässt sich auch von Anfängern problemlos zubereiten.

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Backzeit: ca. 25 Minuten
  • Füllen und Fertigstellen: 10 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 25 Minuten
  • Portionen: 8 große Crêpes, etwa 4 Portionen
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Pfanne: beschichtete Pfanne, 24–26 cm Durchmesser
  • Backofen: nicht erforderlich

Zutaten

Für die Crêpes

  • 180 g Weizenmehl Type 405
  • 20 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier, Größe M
  • 400 ml Vollmilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 30 g Butter, geschmolzen
  • 10 g Butter zum Ausbacken

Für die Pistaziencreme

  • 180 g Pistazienmus, ungesüßt
  • 120 g weiße Schokolade
  • 100 ml Schlagsahne
  • 20 g Puderzucker

Zum Fertigstellen

  • 40 g geschälte, ungesalzene Pistazien
  • 15 g Puderzucker
  • 4 Kugeln Pistazieneis

Zubereitung

  1. Crêpeteig anrühren.
    Mehl, 20 g Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier hinzufügen und zunächst mit etwa 100 ml Milch zu einem glatten, dickeren Teig verrühren. Danach die restliche Milch nach und nach einarbeiten. Durch diese Methode entstehen deutlich weniger Klümpchen. Vanilleextrakt und 30 g geschmolzene, nur noch lauwarme Butter unterrühren. Der fertige Teig sollte glatt und deutlich flüssiger als gewöhnlicher Pfannkuchenteig sein.
  2. Teig ruhen lassen.
    Die Schüssel abdecken und den Crêpeteig 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch kann das Mehl die Flüssigkeit aufnehmen und die Crêpes werden elastischer. Vor dem Backen den Teig noch einmal gründlich durchrühren. Sollte er während der Ruhezeit etwas dicker geworden sein, reicht kräftiges Umrühren normalerweise aus.
  3. Pistaziencreme zubereiten.
    Die weiße Schokolade fein hacken und in eine Schüssel geben. 100 ml Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht aufkochen. Die heiße Sahne über die Schokolade gießen und 2 Minuten stehen lassen. Anschließend langsam verrühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. 180 g Pistazienmus und 20 g Puderzucker einrühren. Die Creme sollte glatt, glänzend und streichfähig sein. Etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  4. Crêpes ausbacken.
    Eine beschichtete Pfanne mit 24–26 cm Durchmesser bei mittlerer Hitze erwärmen und sehr dünn mit einem Teil der 10 g Butter einfetten. Pro Crêpe etwa 70–75 ml Teig hineingeben und die Pfanne sofort kreisförmig schwenken. Der Boden sollte gerade eben bedeckt sein. Die erste Seite etwa 60–90 Sekunden backen. Sobald die Oberfläche trocken aussieht und die Ränder leicht goldbraun werden, den Crêpe wenden. Die zweite Seite weitere 30–45 Sekunden backen.
  5. Crêpes weich halten.
    Die fertig gebackenen Crêpes auf einem Teller übereinanderlegen. Dadurch bleibt die entstehende Feuchtigkeit zwischen den einzelnen Crêpes erhalten und sie bleiben weich genug zum Falten. Auf diese Weise den gesamten Teig zu etwa acht großen Crêpes verarbeiten. Nur dann weitere Butter in die Pfanne geben, wenn die Oberfläche trocken wird.
  6. Mit Pistaziencreme füllen.
    Einen warmen Crêpe auf einen Teller oder zurück in die nur noch schwach erhitzte Pfanne legen. Etwa 45–50 g Pistaziencreme auf einer Hälfte verteilen und dabei einen Rand von ungefähr 2 cm frei lassen. Den Crêpe einmal zur Hälfte und anschließend noch einmal zu einem Dreieck falten. Nur leicht andrücken, damit die cremige Füllung nicht an den Seiten herausläuft. Die übrigen Crêpes genauso füllen.
  7. Anrichten und servieren.
    Die 40 g Pistazien grob hacken. Die gefüllten Crêpes auf Tellern anrichten und mit insgesamt 15 g Puderzucker bestäuben. Die gehackten Pistazien großzügig darüber verteilen. Direkt vor dem Servieren jeweils eine Kugel Pistazieneis auf oder neben zwei Crêpes setzen. Die Crêpes möglichst noch leicht warm servieren, damit die Füllung weich und cremig bleibt und einen schönen Kontrast zum kalten Eis bildet.

Tipps für gelungene Pistazien-Crêpes

  • Teig ausreichend ruhen lassen: Die 30 Minuten verbessern die Elastizität und erleichtern das dünne Ausbacken.
  • Pfanne nicht zu heiß machen: Bei zu hoher Temperatur wird die Unterseite dunkel, bevor sich der Teig gleichmäßig setzen kann.
  • Nur wenig Butter verwenden: Die Crêpes sollen braten und nicht in Butter schwimmen.
  • Pistazienmus gut umrühren: Natürliches Pistazienmus kann sich im Glas absetzen. Vor dem Abwiegen gründlich vermischen.
  • Füllung nicht zu heiß verwenden: Sehr warme Pistaziencreme wird zu flüssig und läuft beim Falten heraus.
  • Eis erst unmittelbar vor dem Servieren hinzufügen: Sonst schmilzt es auf den warmen Crêpes zu schnell.

Varianten und Substitutionen

Ohne weiße Schokolade: Die Pistazienfüllung kann aus 200 g gesüßter Pistaziencreme und 80 g Mascarpone hergestellt werden. Sie schmeckt weniger nach Schokolade und etwas frischer.

Mascarpone-Pistazien-Füllung: Für eine dickere Creme 150 g Pistazienmus mit 150 g Mascarpone und 30 g Puderzucker verrühren. Diese Variante eignet sich besonders, wenn die Crêpes kalt serviert werden.

Ohne Pistazieneis: Das Eis kann vollständig weggelassen werden. Die gefüllten Crêpes sind bereits als eigenständiges Dessert ausreichend cremig.

Kleinere Crêpes: Mit einer Pfanne von etwa 20 cm Durchmesser entstehen ungefähr 10–12 kleinere Crêpes. Entsprechend weniger Teig und Füllung pro Stück verwenden.

Conservation

Ungefüllte Crêpes können vollständig abgekühlt und luftdicht verpackt bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Gefüllte Pistazien-Crêpes sollten wegen der Sahne in der Creme ebenfalls gekühlt und innerhalb von 1–2 Tagen gegessen werden. Zum Erwärmen die Crêpes kurz bei niedriger Temperatur in eine beschichtete Pfanne geben. Das Pistazieneis immer erst beim Servieren hinzufügen. Ungefüllte Crêpes können, durch Backpapier getrennt, etwa 2 Monate eingefroren werden.

Fragen fréquentes

Warum werden meine Crêpes dick statt hauchdünn?

Meist wird zu viel Teig verwendet. Für eine Pfanne von 24–26 cm reichen ungefähr 70–75 ml. Die Pfanne sofort nach dem Eingießen schwenken, damit sich der Teig dünn verteilt.

Warum läuft die Pistaziencreme heraus?

Die Creme war möglicherweise noch zu warm oder es wurde zu viel davon verwendet. Sie sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein. Außerdem am Rand des Crêpes etwas Platz lassen.

Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?

Ja. Den Crêpeteig abgedeckt über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Backen etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und nochmals gründlich verrühren.

Kann ich die Crêpes ohne Pistazieneis servieren?

Ja. Die Kombination aus dünnem Crêpe, cremiger Pistazienfüllung, Puderzucker und gehackten Pistazien funktioniert auch ohne Eis sehr gut und lässt sich dadurch leichter vorbereiten.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.