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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Saftiger Oreo-Marmorkuchen mit weißer Schokoglasur – der cremige Gugelhupf für Schoko-Fans

Saftiger Oreo-Marmorkuchen mit weißer Schokoglasur – der cremige Gugelhupf für Schoko-Fans

Saftiger Oreo-Marmorkuchen mit weißer Schokoglasur – der cremige Gugelhupf für Schoko-Fans

Dieser Oreo-Marmorkuchen verbindet einen klassischen, saftigen Rührkuchen mit einem kräftigen Schokoladenwirbel und einem besonders üppigen Finish. Beim Anschneiden kommt die schöne Marmorierung zum Vorschein, während die Glasur aus weißer Schokolade für eine cremige Süße sorgt. Dunkle Schokoladenstreifen und knusprige Oreo-Stückchen geben dem Kuchen zusätzlich Kontrast und Biss. Trotz seiner eindrucksvollen Optik ist die Zubereitung unkompliziert und auch für Backanfänger gut machbar. Entscheidend sind ein geschmeidiger Rührteig, das vorsichtige Marmorieren und die richtige Backzeit, damit der Gugelhupf innen locker und saftig bleibt.

Saftiger Oreo-Marmorkuchen mit weißer Schokoglasur – der cremige Gugelhupf für Schoko-Fans

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: ca. 30 Minuten
  • Ruhe- und Kühlzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
  • Backzeit: 50–55 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 40 Minuten
  • Portionen: 12–14 Stücke
  • Schwierigkeit: einfach bis mittel
  • Form: Gugelhupfform, ca. 24 cm Durchmesser
  • Backofen: 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft

Zutaten

Für den Marmorkuchen

  • 220 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 8 g Vanillezucker
  • 4 Eier, Größe M
  • 280 g Weizenmehl Type 405
  • 12 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 140 ml Milch
  • 25 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 25 ml Milch
  • 6 Oreo-Kekse, ca. 66 g

Für die Glasur und Dekoration

  • 180 g weiße Schokolade
  • 20 g neutrales Pflanzenöl
  • 80 g Zartbitterschokolade
  • 5 Oreo-Kekse, ca. 55 g

Zubereitung

  1. Backform und Backofen vorbereiten.
    Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Eine Gugelhupfform mit etwa 24 cm Durchmesser gründlich mit etwas von der angegebenen Butter einfetten. Anschließend leicht mit etwas von dem abgewogenen Mehl ausstäuben. Überschüssiges Mehl ausklopfen. Dieser Schritt ist besonders bei Formen mit vielen Rillen wichtig, damit sich der fertige Kuchen später sauber lösen lässt.
  2. Hellen Rührteig herstellen.
    Die restliche weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker etwa 3–4 Minuten cremig schlagen. Die Eier einzeln hinzufügen und jedes Ei ungefähr 30 Sekunden einarbeiten. Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit den 140 ml Milch kurz unterrühren. Nur so lange arbeiten, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entstanden ist. Zu langes Rühren nach der Mehlzugabe kann den Kuchen kompakter machen.
  3. Hellen und dunklen Teig vorbereiten.
    Ungefähr die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben. Das Kakaopulver mit den zusätzlichen 25 ml Milch glatt verrühren und anschließend unter eine Teighälfte mischen. Drei Oreo-Kekse grob zerbröseln und unter den hellen Teig heben. Die übrigen drei Kekse ebenfalls grob zerkleinern und unter den Schokoladenteig geben. Kleine Stückchen dürfen sichtbar bleiben.
  4. Marmormuster formen.
    Hellen und dunklen Teig abwechselnd portionsweise in die vorbereitete Gugelhupfform geben. Für eine deutlich sichtbare Marmorierung nicht vollständig vermischen. Stattdessen einen Holzspieß oder den Stiel eines Löffels ein- bis zweimal spiralförmig durch beide Teigsorten ziehen. Die Oberfläche anschließend vorsichtig glattstreichen. Zu starkes Vermischen würde aus dem klaren Muster einen gleichmäßig braunen Teig machen.
  5. Gugelhupf backen.
    Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Kuchen 50–55 Minuten backen. Nach etwa 45 Minuten erstmals mit einem Holzstäbchen prüfen. Bleibt noch flüssiger Teig daran haften, einige Minuten weiterbacken. Einzelne feuchte Krümel sind in Ordnung. Den fertigen Kuchen etwa 15 Minuten in der Form stehen lassen. Danach vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und ungefähr 45 Minuten vollständig auskühlen lassen.
  6. Weiße Schokoladenglasur auftragen.
    Die weiße Schokolade fein hacken und langsam über einem Wasserbad schmelzen. Sie sollte nur sanft erwärmt werden, da weiße Schokolade empfindlich auf zu hohe Temperaturen reagiert. Das Pflanzenöl einrühren, bis die Glasur glatt und gut fließfähig ist. Den vollständig ausgekühlten Gugelhupf großzügig damit übergießen. Die Glasur darf dekorativ an den Seiten herunterlaufen.
  7. Schokoladenstreifen und Oreo-Dekoration hinzufügen.
    Die Zartbitterschokolade schmelzen und mit einem kleinen Spritzbeutel oder einem Teelöffel in dünnen Linien über die noch nicht vollständig feste weiße Glasur geben. Die fünf Oreo-Kekse grob zerbrechen und auf der Oberfläche verteilen. Einige feine Kekskrümel darüberstreuen. Den Kuchen anschließend etwa 15 Minuten kühl stehen lassen, bis die Glasur ausreichend fest ist. Danach kann er angeschnitten werden.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Zutaten rechtzeitig herausnehmen: Butter, Eier und Milch sollten möglichst Zimmertemperatur haben. So verbindet sich der Rührteig gleichmäßiger.
  • Nach dem Mehl nicht lange rühren: Sobald keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind, reicht es. Dadurch bleibt die Krume lockerer.
  • Nur wenig marmorieren: Ein oder zwei spiralförmige Bewegungen reichen für ein deutliches Muster.
  • Stäbchenprobe rechtzeitig machen: Gugelhupf wird schnell trocken, wenn er unnötig lange im Ofen bleibt.
  • Vollständig auskühlen lassen: Auf einem warmen Kuchen würde die weiße Schokoladenglasur zu stark verlaufen.
  • Weiße Schokolade vorsichtig schmelzen: Langsame, niedrige Hitze sorgt für eine glattere Glasur.

Varianten und Substitutionen

Ohne Oreo-Kekse: Die Kekse können vollständig weggelassen werden. Der Kuchen wird dann zu einem klassischen Marmorgugelhupf mit zweifarbiger Schokoladenglasur.

Mit Vollmilchschokolade: Die 80 g Zartbitterschokolade für die Dekoration können durch die gleiche Menge Vollmilchschokolade ersetzt werden. Dadurch wird das Ergebnis milder und süßer.

Kräftigere Schokoladennote: Für die dunkle Teighälfte kann ein intensiv schmeckendes, ungesüßtes Backkakao verwendet werden. Die angegebene Menge von 25 g sollte beibehalten werden, damit die Konsistenz stimmt.

Kastenform statt Gugelhupf: Der Teig kann in einer etwa 30 × 11 cm großen Kastenform gebacken werden. Da die Teighöhe anders ist, ab etwa 50 Minuten regelmäßig mit einem Holzstäbchen kontrollieren.

Conservation

Den vollständig ausgekühlten Kuchen luftdicht verpackt bei kühler Raumtemperatur aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. Bei sehr warmer Raumtemperatur besser in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren etwa 20 Minuten temperieren lassen.

Zum Einfrieren den Kuchen am besten ohne Glasur portionsweise verpacken. So hält er sich ungefähr 2 Monate. Die Stücke bei Raumtemperatur auftauen lassen. Ein Aufwärmen ist nicht erforderlich; wenige Sekunden in der Mikrowelle sind nur bei unglasierten Stücken sinnvoll.

Häufige Fragen

Warum vermischen sich meine beiden Teigfarben zu stark?

Wahrscheinlich wurde zu häufig durch den Teig gezogen. Hellen und dunklen Teig abwechselnd einfüllen und anschließend nur ein- bis zweimal spiralförmig marmorieren.

Warum bleibt der Gugelhupf in der Form hängen?

Besonders geriffelte Gugelhupfformen müssen sorgfältig eingefettet und leicht mit Mehl ausgestäubt werden. Außerdem sollte der Kuchen nach dem Backen ungefähr 15 Minuten ruhen, bevor er gestürzt wird.

Kann ich den Kuchen am Vortag backen?

Ja. Den Gugelhupf vollständig auskühlen lassen und luftdicht verpacken. Die Glasur und Oreo-Dekoration können am nächsten Tag aufgetragen werden, damit die Kekse möglichst knusprig bleiben.

Wie bekomme ich beim Anschneiden schöne Scheiben?

Die Glasur zunächst fest werden lassen und ein scharfes, möglichst langes Messer verwenden. Die Klinge nach jedem Schnitt von Glasur und Krümeln befreien. So bleiben sowohl das Marmormuster als auch die weiße und dunkle Dekoration sauber sichtbar.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.