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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Schoko-Cookie-Cups mit cremigem Kern – außen knusprig, innen unwiderstehlich weich

Schoko-Cookie-Cups mit cremigem Kern – außen knusprig, innen unwiderstehlich weich

Schoko-Cookie-Cups mit cremigem Kern – außen knusprig, innen unwiderstehlich weich

Diese Schoko-Cookie-Cups verbinden zwei Lieblingsdesserts in einem kleinen Gebäck: einen goldbraunen, leicht knusprigen Cookie-Rand und eine weiche Mitte mit cremiger Schokoladenfüllung. Der Teig wird direkt in einer Muffinform gebacken und noch warm zu kleinen Mulden geformt. Anschließend kommt eine einfache Schokoladen-Ganache hinein, die beim Abkühlen wunderbar cremig wird. Die kleinen Cookie-Becher lassen sich ohne komplizierte Techniken zubereiten und sind deshalb auch für Backanfänger geeignet. Besonders schön ist der Kontrast zwischen dem buttrigen Cookie, den kleinen Schokostückchen und der glatten Füllung. Perfekt zum Kaffee, für Geburtstage oder als handliches Dessert für die ganze Familie.

Schoko-Cookie-Cups mit cremigem Kern – außen knusprig, innen unwiderstehlich weich

Informationen zum Rezept

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Backzeit: 13–15 Minuten
  • Abkühlen: ca. 30 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 40 Minuten
  • Portionen: 12 Cookie-Cups
  • Schwierigkeit: einfach
  • Form: Muffinform mit 12 Mulden, jeweils ca. 7 cm Durchmesser
  • Backofen: 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft

Zutaten

Für den Cookie-Teig

  • 120 g weiche Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 60 g weißer Zucker
  • 1 Ei, Größe M
  • 1 TL Vanilleextrakt, ca. 5 ml
  • 220 g Weizenmehl Type 405
  • 3 g Backpulver
  • 2 g Salz
  • 100 g backfeste Schokoladentropfen

Für die cremige Schokoladenfüllung

  • 180 g Vollmilchschokolade
  • 100 ml Schlagsahne

Für die Form

  • 10 g Butter

Zubereitung

  1. Muffinform und Backofen vorbereiten.
    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Die zwölf Mulden einer normalen Muffinform sorgfältig mit den 10 g Butter einfetten. Besonders Boden und Seiten sollten gut bedeckt sein, damit sich die Cookie-Cups später problemlos herauslösen lassen.
  2. Cookie-Teig herstellen.
    Die 120 g weiche Butter mit braunem und weißem Zucker etwa 2–3 Minuten cremig rühren. Das Ei und den Vanilleextrakt dazugeben und kurz weiterrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Mehl, Backpulver und Salz separat vermischen und anschließend zur Buttermasse geben. Nur so lange rühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Zum Schluss die Schokoladentropfen gleichmäßig unterheben. Der fertige Teig sollte weich, aber gut formbar sein.
  3. Cookie-Cups formen.
    Den Teig in 12 gleich große Portionen von jeweils etwa 50–55 g teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und in eine Muffinmulde setzen. Mit den Fingern oder einem kleinen Löffel den Teig am Boden und an den Seiten hochdrücken, sodass in der Mitte eine deutliche Vertiefung entsteht. Der Boden sollte ungefähr 7–8 mm dick bleiben. Die Ränder nicht zu dünn machen, da sie sonst beim Herauslösen brechen können.
  4. Goldbraun backen.
    Die Muffinform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens stellen und die Cookie-Cups 13–15 Minuten backen. Die Ränder sollten goldbraun aussehen, während die Mitte noch etwas weich sein darf. Während des Backens wird sich die Vertiefung etwas schließen – das ist normal. Die Cups nicht zu dunkel backen, da sie beim Abkühlen noch fester werden.
  5. Mulden nachformen und abkühlen lassen.
    Die Form aus dem Ofen nehmen. Nach etwa 2 Minuten mit der Rückseite eines kleinen Löffels oder einem passenden runden Gegenstand vorsichtig in die Mitte jedes Cookies drücken und die Vertiefung erneut formen. Dabei nicht bis zum Boden durchdrücken. Die Cookie-Cups zunächst 10 Minuten in der Muffinform abkühlen lassen. Danach vorsichtig am Rand lösen und auf ein Kuchengitter setzen. Weitere etwa 20 Minuten vollständig auskühlen lassen.
  6. Schokoladenfüllung zubereiten.
    Die Vollmilchschokolade fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die 100 ml Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie heiß ist und am Rand erste kleine Bläschen erscheinen. Nicht stark kochen lassen. Die heiße Sahne über die Schokolade gießen und 2 Minuten stehen lassen. Anschließend langsam von der Mitte nach außen verrühren, bis eine glatte, glänzende Schokoladencreme entsteht.
  7. Cookie-Cups füllen und fest werden lassen.
    Die Schokoladencreme etwa 5 Minuten abkühlen lassen und anschließend gleichmäßig auf die zwölf Cookie-Cups verteilen. Pro Cup werden ungefähr 20–22 g Füllung benötigt. Die gefüllten Cups anschließend etwa 30 Minuten bei kühler Raumtemperatur stehen lassen. Die Ganache sollte sich setzen, aber im Inneren angenehm cremig bleiben.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Butter wirklich weich verwenden: Sie sollte sich leicht eindrücken lassen, aber nicht geschmolzen sein. So bleibt der Cookie-Teig formstabil.
  • Teig nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, reicht es. Übermäßiges Rühren kann die Cookie-Cups unnötig fest machen.
  • Mulde nach dem Backen nachformen: Dieser Schritt ist entscheidend, weil der Teig während des Backens aufgeht und die Vertiefung kleiner wird.
  • Cookie-Cups nicht heiß herausnehmen: Warmes Gebäck ist noch sehr weich und kann leicht zerbrechen. Etwa 10 Minuten in der Form reichen meist aus.
  • Schokolade fein hacken: Dadurch schmilzt sie gleichmäßig in der heißen Sahne und die Ganache wird glatt.
  • Nicht überbacken: Die Ränder dürfen goldbraun sein, die Mitte sollte beim Herausnehmen noch etwas weich wirken.

Varianten und Substitutionen

Zartbitterschokolade: Die 180 g Vollmilchschokolade können durch Zartbitterschokolade ersetzt werden. Die Füllung wird kräftiger, weniger süß und etwas fester.

Weiße Schokolade: Auch weiße Schokolade funktioniert, benötigt wegen ihrer Zusammensetzung jedoch weniger Sahne. Für 180 g weiße Schokolade etwa 70 ml Sahne verwenden. Die Füllung wird süßer und milder.

Ohne Schokoladentropfen im Teig: Die 100 g Schokoladentropfen können weggelassen werden. Dadurch schmeckt der Cookie-Rand stärker nach Butter und Vanille und bildet einen deutlicheren Kontrast zur Schokoladenfüllung.

Mini-Cookie-Cups: Der Teig kann auch in einer Mini-Muffinform gebacken werden. Die Backzeit reduziert sich je nach Größe auf ungefähr 8–10 Minuten. Frühzeitig kontrollieren, damit die kleinen Cups nicht zu trocken werden.

Conservation

Die vollständig ausgekühlten Cookie-Cups können wegen der Sahne in der Ganache luftdicht verpackt bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für eine angenehm weiche Füllung etwa 15–20 Minuten vor dem Servieren herausnehmen. Ungefüllte Cookie-Cups lassen sich gut einfrieren und bleiben luftdicht verpackt etwa 2 Monate haltbar. Bei Raumtemperatur auftauen und erst danach frisch mit Ganache füllen. Gefüllte Cups können ebenfalls eingefroren werden, die Konsistenz der Ganache kann sich nach dem Auftauen jedoch leicht verändern.

Häufige Fragen

Warum verlieren meine Cookie-Cups beim Backen ihre Mulde?

Cookie-Teig dehnt sich im Ofen aus. Deshalb wird die Vertiefung unmittelbar nach dem Backen vorsichtig mit einem Löffel erneut hineingedrückt. Das ist bei dieser Zubereitungsart völlig normal.

Warum zerbrechen die Cups beim Herausnehmen?

Meist sind sie noch zu heiß. Die Cookie-Cups sollten ungefähr 10 Minuten in der Muffinform abkühlen. Danach sind sie stabiler, aber noch weich genug, um sie vorsichtig herauszulösen.

Kann ich die Cookie-Cups am Vortag vorbereiten?

Ja. Die Cups können komplett am Vortag gebacken und gefüllt werden. Luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren kurz auf Raumtemperatur kommen lassen.

Wie bleibt die Schokoladenfüllung cremig?

Die Sahne sollte nur erhitzt und nicht lange gekocht werden. Außerdem die Ganache nicht unnötig lange im Kühlschrank fest werden lassen. Bei Raumtemperatur wird sie vor dem Servieren wieder deutlich weicher und cremiger.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.