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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Schoko-Crêpes-Röllchen wie vom Café – hauchdünn, herrlich weich und cremig gefüllt

Schoko-Crêpes-Röllchen wie vom Café – hauchdünn, herrlich weich und cremig gefüllt

Schoko-Crêpes-Röllchen wie vom Café – hauchdünn, herrlich weich und cremig gefüllt

Diese Schoko-Crêpes-Röllchen sind ein unkompliziertes Dessert, das schon beim Anschneiden Lust auf den ersten Bissen macht. Die dünnen, weichen Crêpes werden mit cremiger Schoko-Haselnuss-Creme bestrichen, eng aufgerollt und zum Schluss mit etwas Schokolade, Puderzucker und knackigen Haselnüssen verfeinert. Außen bleiben sie zart und leicht goldbraun, während die Füllung im Inneren wunderbar cremig bleibt. Das Rezept benötigt keinen Backofen und lässt sich mit einer normalen beschichteten Pfanne zubereiten. Ideal für Familien, Gäste oder einen gemütlichen Nachmittag, wenn etwas Süßes auf den Tisch soll.

Schoko-Crêpes-Röllchen wie vom Café – hauchdünn, herrlich weich und cremig gefüllt

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhezeit: 20 Minuten
  • Backen in der Pfanne: ca. 25 Minuten
  • Füllen und Dekorieren: ca. 10 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 10 Minuten
  • Portionen: 10 Crêpes, etwa 5 Portionen
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Pfannengröße: beschichtete Pfanne, ca. 24 cm Durchmesser
  • Backofen: nicht erforderlich

Zutaten

Für die Crêpes

  • 200 g Weizenmehl Type 405
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier, Größe M
  • 450 ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 30 g Butter, geschmolzen
  • 10 g Butter zum Ausbacken

Für die Füllung

  • 300 g Schoko-Haselnuss-Creme

Für die Dekoration

  • 50 g Schoko-Haselnuss-Creme
  • 20 g Puderzucker
  • 40 g geröstete Haselnüsse, grob gehackt

Zubereitung

  1. Crêpeteig anrühren.
    Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier dazugeben und mit einem Schneebesen zunächst mit einem Teil der Milch verrühren. Nach und nach die restlichen 450 ml Milch einarbeiten. So entstehen weniger Klümpchen als beim sofortigen Hinzufügen der gesamten Flüssigkeit. Vanilleextrakt und 30 g geschmolzene Butter unterrühren. Der fertige Teig sollte glatt, relativ dünnflüssig und deutlich fließfähiger als klassischer Pfannkuchenteig sein.
  2. Teig ruhen lassen.
    Die Schüssel abdecken und den Crêpeteig bei Raumtemperatur etwa 20 Minuten ruhen lassen. Dadurch kann das Mehl die Flüssigkeit besser aufnehmen und die Crêpes werden geschmeidiger. Vor dem Backen den Teig noch einmal kurz durchrühren. Falls sich etwas Butter an der Oberfläche gesammelt hat, sollte sie wieder vollständig eingearbeitet werden.
  3. Pfanne richtig erhitzen.
    Eine beschichtete Pfanne mit etwa 24 cm Durchmesser bei mittlerer Hitze erwärmen. Einen kleinen Teil der 10 g Butter dünn in der Pfanne verteilen. Pro Crêpe ungefähr 60–70 ml Teig hineingeben und die Pfanne sofort schwenken, damit sich der Teig möglichst dünn und gleichmäßig verteilt. Zu viel Teig macht die Crêpes dick und erschwert später das saubere Aufrollen.
  4. Crêpes dünn ausbacken.
    Jeden Crêpe auf der ersten Seite etwa 60–90 Sekunden backen. Sobald die Oberfläche nicht mehr feucht aussieht und der Rand leicht goldbraun wird, vorsichtig wenden. Die zweite Seite weitere 30–45 Sekunden backen. Der Crêpe soll helle bis goldbraune Stellen bekommen, aber weich und biegsam bleiben. Insgesamt auf diese Weise etwa 10 Crêpes backen. Nur bei Bedarf etwas von der restlichen Butter in die Pfanne geben. Die fertigen Crêpes übereinanderlegen, damit sie nicht austrocknen.
  5. Mit Schokocreme füllen.
    Die Crêpes etwa 5 Minuten abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm sind. Jeweils ungefähr 30 g Schoko-Haselnuss-Creme dünn darauf verstreichen. Am äußeren Rand etwa 1 cm frei lassen, damit beim Rollen nicht zu viel Füllung herausgedrückt wird. Ist die Schokocreme sehr fest, das Glas kurz in lauwarmes Wasser stellen. Sie sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
  6. Crêpes fest aufrollen.
    Jeden bestrichenen Crêpe von einer Seite her gleichmäßig und relativ eng aufrollen. Dabei nicht zu stark drücken, sonst tritt die Creme an den Seiten heraus. Die fertigen Röllchen mit der Naht nach unten auf eine Platte legen. Für besonders saubere Röllchen können sie anschließend etwa 5 Minuten ruhen, damit sie ihre Form behalten.
  7. Dekorieren und servieren.
    Die restlichen 50 g Schoko-Haselnuss-Creme vorsichtig erwärmen, bis sie gerade fließfähig ist. Dünne Linien über die Crêpes ziehen. Anschließend mit 20 g Puderzucker bestäuben und die 40 g grob gehackten gerösteten Haselnüsse darüberstreuen. Die Röllchen ganz servieren oder diagonal halbieren, sodass die spiralförmige Schokoladenfüllung sichtbar wird. Besonders gut schmecken sie noch leicht lauwarm.

Tipps für gelungene Schoko-Crêpes-Röllchen

  • Den Teig nicht zu dick machen: Dünnflüssiger Teig lässt sich leichter in der Pfanne verteilen und ergibt elastische Crêpes.
  • Die Pfanne nur leicht fetten: Zu viel Butter lässt den Teig ungleichmäßig verlaufen und kann die Oberfläche zu stark bräunen.
  • Mittlere Hitze verwenden: Bei zu hoher Temperatur wird die Unterseite dunkel, bevor der Teig vollständig gestockt ist.
  • Fertige Crêpes stapeln: Dadurch bleibt die Feuchtigkeit zwischen den einzelnen Crêpes erhalten und sie lassen sich später leichter rollen.
  • Nicht überfüllen: Etwa 30 g Schokocreme pro Crêpe reichen aus. Eine dickere Schicht läuft beim Aufrollen schnell heraus.
  • Haselnüsse erst zum Schluss hinzufügen: So bleiben sie knackig und bilden einen schönen Kontrast zur weichen Füllung.

Varianten und Substitutionen

Nur Schokolade statt Haselnusscreme: Eine streichfähige Schokoladencreme ohne Haselnüsse funktioniert ebenfalls. Geschmack und Konsistenz können je nach Produkt etwas kräftiger oder fester ausfallen.

Milchschokoladen-Variante: Wer es milder mag, kann eine Milchschokoladencreme verwenden. Die Röllchen werden dadurch süßer und weniger intensiv schokoladig.

Ohne Haselnuss-Topping: Die 40 g gehackten Haselnüsse können einfach weggelassen werden. Das verändert die Crêpes selbst nicht, allerdings fehlt dann der knackige Kontrast.

Weniger süß: Für den Crêpeteig kann der Zucker von 30 g auf 15 g reduziert werden. Die Süße der Schokoladenfüllung reicht weiterhin aus, um ein ausgewogenes Dessert zu erhalten.

Conservation

Ungefüllte Crêpes lassen sich gut vorbereiten. Nach dem vollständigen Abkühlen zwischen Backpapier stapeln, luftdicht verpacken und bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Fertig gefüllte Schoko-Crêpes sollten ebenfalls gekühlt und innerhalb von 1–2 Tagen gegessen werden. Zum Servieren können sie kurz bei niedriger Temperatur in einer beschichteten Pfanne erwärmt werden. Ungefüllte Crêpes lassen sich außerdem bis zu etwa 2 Monate einfrieren. Langsam im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend kurz erwärmen.

Fragen fréquentes

Warum reißen meine Crêpes beim Rollen?

Meist wurden sie zu lange gebacken oder sind bereits ausgetrocknet. Die Crêpes sollten dünn, weich und nur leicht gebräunt sein. Stapelt man sie direkt nach dem Backen übereinander, bleiben sie besonders geschmeidig.

Warum entstehen Klümpchen im Teig?

Die Milch sollte schrittweise unter Mehl und Eier gerührt werden. Sind trotzdem kleine Klümpchen vorhanden, kann der Teig kurz mit einem Stabmixer glatt gemixt oder durch ein feines Sieb gegossen werden.

Kann ich die Crêpes schon am Vortag vorbereiten?

Ja. Am besten nur die Crêpes backen, vollständig abkühlen lassen und gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Füllen und dekorieren sollte man sie möglichst erst einige Zeit vor dem Servieren.

Müssen die gefüllten Crêpes noch in den Backofen?

Nein. Die Crêpes werden vollständig in der Pfanne gegart. Anschließend werden sie nur noch mit Schoko-Haselnuss-Creme gefüllt, aufgerollt und dekoriert. Ein zusätzlicher Backvorgang ist für dieses Rezept nicht notwendig.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.