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Haushaltstipps

Spülmaschinenfilter reinigen: So werden Fett, Speisereste und unangenehme Gerüche gründlich entfernt

Spülmaschinenfilter reinigen: So werden Fett, Speisereste und unangenehme Gerüche gründlich entfernt

Spülmaschinenfilter reinigen: So werden Fett, Speisereste und unangenehme Gerüche gründlich entfernt

Im Filter der Spülmaschine sammeln sich mit der Zeit Fett, kleine Speisereste und andere Ablagerungen. Wird er nicht regelmäßig gereinigt, kann das Wasser schlechter ablaufen, das Geschirr riecht nach dem Spülen unangenehm oder wird nicht mehr richtig sauber. Für die normale Reinigung braucht es keine aggressive Mischung verschiedener Hausmittel. Warmes Wasser, etwas Handspülmittel und eine weiche Bürste reichen in den meisten Fällen völlig aus. Entscheidend ist, den Filter auszubauen und auch den Bereich darunter gründlich zu kontrollieren.

Spülmaschinenfilter reinigen: So werden Fett, Speisereste und unangenehme Gerüche gründlich entfernt

Die wichtigste Methode: Filter ausbauen und gründlich reinigen

Für eine normale Reinigung benötigen Sie etwa 1 Liter warmes Wasser, 5 ml mildes Handspülmittel und eine weiche Spül- oder Zahnbürste. Zusätzlich sind ein Mikrofasertuch und eine kleine Schüssel praktisch.

  1. Spülmaschine ausschalten und ausräumen. Ziehen Sie den unteren Geschirrkorb heraus. Entfernen Sie größere Speisereste rund um den Filter mit Küchenpapier. Beachten Sie beim Ausbau die Anleitung Ihres Geräts, da die Verriegelung je nach Hersteller unterschiedlich funktioniert.
  2. Filter herausnehmen. Bei vielen Geräten lässt sich der zylindrische Filter entriegeln und nach oben herausheben. Gehen Sie ohne Gewalt vor. Kontrollieren Sie anschließend den Siebbereich darunter auf Kerne, Glassplitter oder andere Fremdkörper. Bei scharfkantigen Teilen besser Haushaltshandschuhe tragen.
  3. Filter 10 bis 15 Minuten einweichen. Geben Sie 1 Liter etwa 40–50 °C warmes Wasser und 5 ml Handspülmittel in eine Schüssel. Legen Sie den Filter hinein. Sehr heißes oder kochendes Wasser ist unnötig und kann Kunststoffteile beeinträchtigen.
  4. Sanft abbürsten und abspülen. Bürsten Sie das Sieb von beiden Seiten, besonders an den Rändern und in kleinen Öffnungen. Anschließend gründlich unter klarem Wasser abspülen. Der Filter ist sauber, wenn keine sichtbaren Speisereste oder schmierigen Fettbeläge mehr vorhanden sind.
  5. Wieder korrekt einsetzen. Wischen Sie die Filteraufnahme mit einem feuchten Tuch aus und montieren Sie alle Teile vollständig. Ein falsch eingesetzter Filter kann die Reinigungsleistung beeinträchtigen.

Bei hartnäckigem Fett: Spülmittel etwas länger wirken lassen

Ist der Filter stark fettig, erhöhen Sie nicht einfach die Menge an aggressiven Reinigern. Geben Sie stattdessen 5–10 ml Handspülmittel auf 1 Liter warmes Wasser und lassen Sie den ausgebauten Filter etwa 20 Minuten einweichen.

Danach mit einer weichen Bürste in kleinen Bewegungen über das Sieb arbeiten. Keine Stahlwolle, Scheuerschwämme oder Metallbürsten verwenden: Das feine Filtergewebe kann dadurch beschädigt werden.

Diese Methode eignet sich besonders für fettige Küchenablagerungen, weil Spülmittel Fette im Wasser verteilt und dadurch das anschließende Abspülen erleichtert. Danach so lange mit klarem Wasser spülen, bis keine Schaumbildung mehr sichtbar ist.

Natron nur gezielt gegen fest sitzende Verschmutzungen verwenden

Bei einzelnen hartnäckigen Stellen kann Natron mechanisch unterstützend wirken. Mischen Sie 1 Esslöffel Natron (etwa 15 g) mit ungefähr 1 Esslöffel Wasser, bis eine weiche Paste entsteht. Geben Sie davon nur wenig auf die verschmutzte Stelle und lassen Sie sie 5 bis maximal 10 Minuten einwirken.

Anschließend mit einer weichen Bürste vorsichtig bearbeiten und sehr gründlich abspülen. Nicht kräftig scheuern und die Paste nicht antrocknen lassen.

Wichtig: Natron sollte nicht unnötig mit Essig kombiniert werden. Beide reagieren miteinander und neutralisieren sich weitgehend. Für einen fettigen Filter ist warmes Wasser mit Spülmittel normalerweise die sinnvollere Grundreinigung. Beachten Sie außerdem immer die Pflegehinweise des Geräteherstellers.

Auch den Bereich unter dem Filter sauber halten

Ein blitzsauberer Filter hilft wenig, wenn darunter noch Speisereste liegen. Nachdem der Filter entfernt wurde, nehmen Sie sichtbare Rückstände vorsichtig mit Küchenpapier heraus. Anschließend die erreichbaren Flächen mit einem Mikrofasertuch abwischen, das mit warmem Wasser und einem Tropfen Spülmittel angefeuchtet wurde.

Achten Sie besonders auf harte Fremdkörper wie Glassplitter, Knochenstücke oder Kerne. Nicht mit bloßen Fingern in schlecht einsehbare Pumpenöffnungen greifen.

Nach der Reinigung alle Teile wieder entsprechend der Bedienungsanleitung einsetzen. Bei ungewöhnlichen Geräuschen, stehendem Wasser oder wiederkehrenden Abflussproblemen sollte die Ursache nicht durch weiteres Schrubben gesucht werden – dann können Ablauf, Pumpe oder Schlauch betroffen sein.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

Mehrere Hausmittel gleichzeitig mischen: Essig, Natron und andere Reiniger zusammenzugeben verbessert die Reinigung nicht automatisch. Besonders wichtig: Säuren wie Essig niemals mit chlorhaltigen Reinigern mischen, da gefährliche Gase entstehen können.

Kochendes Wasser verwenden: Sehr heißes Wasser kann Kunststoffteile verformen. Handwarmes bis warmes Wasser von ungefähr 40–50 °C reicht für die Reinigung aus.

Mit Stahlwolle schrubben: Das feine Sieb kann zerkratzt oder beschädigt werden. Eine weiche Kunststoffbürste ist wesentlich geeigneter.

Nur den sichtbaren Filter reinigen: Speisereste können auch darunter liegen. Deshalb bei jeder gründlichen Reinigung die zugängliche Filteraufnahme kontrollieren.

Den Filter falsch einsetzen: Prüfen Sie nach dem Einbau, ob er entsprechend der Geräteanleitung korrekt verriegelt ist.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.