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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausgemachte Rezepte

Überbackene Pizza-Burger aus dem Ofen mit Hackfleisch und Mozzarella

Überbackene Pizza-Burger aus dem Ofen mit Hackfleisch und Mozzarella

Überbackene Pizza-Burger aus dem Ofen mit Hackfleisch und Mozzarella

Diese herzhaften Pizza-Burger verbinden zwei Familienklassiker in einem unkomplizierten Ofengericht: einen saftigen Hackfleisch-Patty und den würzigen Geschmack einer Pizza. Auf weichen Burgerbrötchen liegen Tomatensauce, frische Tomatenscheiben und kräftig gewürztes Rinderhackfleisch, darüber schmilzt eine großzügige Schicht Mozzarella goldbraun. Das Ergebnis ist außen leicht knusprig, innen saftig und wunderbar käsig. Besonders praktisch: Die Burger werden gemeinsam auf einem Blech zubereitet und müssen nicht einzeln in der Pfanne gebraten werden. Mit einem Salat oder etwas Rohkost dazu entsteht daraus ohne großen Aufwand eine sättigende Mahlzeit für die ganze Familie.

Überbackene Pizza-Burger aus dem Ofen mit Hackfleisch und Mozzarella

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 10 Minuten
  • Backzeit: 22–25 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 55 Minuten
  • Portionen: 6 Pizza-Burger
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Form oder Blech: 1 großes Backblech, ca. 30 × 40 cm

Zutaten

  • 6 große Burgerbrötchen, jeweils ca. 80 g
  • 180 g passierte Tomaten
  • 2 mittelgroße Tomaten, ca. 250 g
  • 750 g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei, Größe M
  • 40 g Semmelbrösel
  • 8 g Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 300 g geriebener Mozzarella
  • 100 g geriebener Gouda

Zubereitung

  1. Backofen und Blech vorbereiten.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen. Die Burgerbrötchen waagerecht halbieren. Für diese Pizza-Burger werden nur die sechs unteren Hälften benötigt; die übrigen Hälften können anderweitig verwendet oder eingefroren werden. Die Brötchen mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen.
  2. Tomatenbelag vorbereiten.
    Die passierten Tomaten gleichmäßig auf den sechs Brötchenhälften verteilen, dabei rundherum etwa 1 cm Rand frei lassen. Die frischen Tomaten waschen, gut abtrocknen und in ungefähr 5 mm dicke Scheiben schneiden. Auf jede Brötchenhälfte zwei bis drei Scheiben legen. Zu dicke Tomatenscheiben sollten vermieden werden, da sie beim Backen viel Flüssigkeit abgeben und den Boden weich machen können.
  3. Hackfleischmasse herstellen.
    Rinderhackfleisch, Ei, Semmelbrösel, Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, 1 TL Oregano und ½ TL Basilikum in eine Schüssel geben. Mit den Händen nur so lange vermengen, bis sich alle Zutaten gleichmäßig verteilt haben. Zu langes Kneten macht die Patties kompakter. Die Masse anschließend 10 Minuten ruhen lassen, damit die Semmelbrösel Feuchtigkeit aufnehmen können.
  4. Patties formen und Burger zusammensetzen.
    Die Hackfleischmasse in sechs gleich große Portionen von jeweils etwa 130 g teilen. Daraus flache Patties formen, die ungefähr dem Durchmesser der Brötchen entsprechen. Das Fleisch beim Formen nicht zu stark zusammendrücken. Je einen rohen Patty vorsichtig auf die vorbereiteten Tomatenscheiben setzen. Die Burger sollten stabil stehen und der Fleischrand nicht weit über das Brötchen hinausragen.
  5. Mit Käse bedecken.
    Mozzarella und Gouda miteinander vermischen und großzügig auf den Patties verteilen. Der Käse darf dabei etwas über die Seiten reichen, denn genau dort entstehen beim Backen besonders appetitliche goldbraune Stellen. Den restlichen 1 TL Oregano und ½ TL Basilikum gleichmäßig darüberstreuen.
  6. Pizza-Burger vollständig durchbacken.
    Das Blech auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens schieben und die Pizza-Burger 22–25 Minuten backen. Nach etwa 20 Minuten kontrollieren. Der Käse soll vollständig geschmolzen sein und deutliche goldbraune Stellen zeigen. Da rohes Hackfleisch verwendet wird, müssen die Patties vollständig durchgegart sein. Am zuverlässigsten lässt sich das mit einem Küchenthermometer prüfen: In der Mitte sollten sie mindestens 71 °C erreicht haben.
  7. Kurz setzen lassen und servieren.
    Die fertigen Pizza-Burger aus dem Ofen nehmen und etwa 3 Minuten auf dem Blech stehen lassen. Dadurch setzt sich der Fleischsaft etwas und der geschmolzene Käse stabilisiert sich. Anschließend vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender auf eine Holzplatte oder auf Teller setzen. Besonders appetitlich sieht es aus, wenn ein Pizza-Burger halbiert wird: Innen sollte das Hackfleisch vollständig gegart und saftig sein, während Mozzarella und Gouda eine weiche, geschmolzene Käseschicht bilden.

Conseils pour réussir la recette

  • Hackfleisch nicht zu stark kneten: Locker vermengtes Fleisch ergibt saftigere und weniger kompakte Patties.
  • Patties eher flach formen: Sehr dicke Fleischstücke brauchen deutlich länger, wodurch Brötchen und Käse zu dunkel werden könnten.
  • Tomaten nicht zu dick schneiden: Dünne Scheiben bringen Frische und Geschmack, ohne den Brötchenboden unnötig aufzuweichen.
  • Käse fein oder mittelgrob reiben: So schmilzt er gleichmäßig und bildet eine geschlossene, goldbraune Oberfläche.
  • Kerntemperatur kontrollieren: Farbe allein ist bei Hackfleisch kein zuverlässiges Zeichen für sicheres Durchgaren. Ein Fleischthermometer schafft Klarheit.
  • Direkt servieren: Die Pizza-Burger schmecken am besten frisch aus dem Ofen, solange der Käse weich und der Boden noch leicht knusprig ist.

Variantes und Substitutionen

Gemischtes Hackfleisch: Statt reinem Rinderhack können 750 g gemischtes Hackfleisch aus Rind und Schwein verwendet werden. Die Patties werden dadurch meist etwas saftiger und kräftiger im Geschmack. Auch hier vollständig durchgaren.

Milderer Käse: Gouda kann vollständig durch die gleiche Menge Mozzarella ersetzt werden. Die Oberfläche wird dann heller und der Geschmack milder, der Käse zieht dafür besonders schöne Fäden.

Kräftigere Käsekruste: Wer es würziger mag, kann die 100 g Gouda durch 100 g geriebenen Emmentaler ersetzen. Er bräunt kräftig und bringt ein ausgeprägteres Käsearoma mit.

Kleine Portionen: Für Kinder lassen sich aus denselben Zutaten zwölf kleinere Pizza-Burger herstellen. Dafür kleinere Brötchen verwenden, die Hackfleischmasse auf zwölf flache Patties verteilen und die Backzeit ab etwa 16–18 Minuten kontrollieren. Entscheidend bleibt die sichere Kerntemperatur.

Conservation

Reste sollten nach dem Abkühlen innerhalb von 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank gestellt und dort höchstens 2 Tage aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen die Pizza-Burger bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten erhitzen, bis sie auch im Inneren vollständig heiß sind. Bereits gebackene und vollständig abgekühlte Pizza-Burger können einzeln luftdicht verpackt bis zu 2 Monate eingefroren werden. Im Kühlschrank auftauen und anschließend im Ofen gründlich erhitzen. Einmal aufgewärmte Reste nicht wiederholt abkühlen und erneut erhitzen.

Questions fréquentes

Warum wird mein Brötchenboden weich?

Meist geben sehr saftige oder zu dick geschnittene Tomaten beim Backen zu viel Flüssigkeit ab. Die Tomatenscheiben deshalb eher dünn schneiden und die passierten Tomaten nur in der angegebenen Menge verwenden.

Kann ich die Pizza-Burger vorbereiten?

Die Hackfleischmasse kann einige Stunden vorher zubereitet und gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Burger sollten jedoch erst kurz vor dem Backen zusammengesetzt werden, damit die Sauce die Brötchen nicht durchweicht.

Woran erkenne ich, dass das Hackfleisch fertig ist?

Am sichersten mit einem Fleischthermometer. Die Mitte der Patties sollte mindestens 71 °C erreichen. Bei besonders dicken Patties kann die Backzeit einige Minuten länger ausfallen.

Kann ich die Pizza-Burger ohne Umluft backen?

Ja. 200 °C Ober-/Unterhitze eignet sich besonders gut. Bei Umluft reichen 180 °C. In beiden Fällen das Blech auf die mittlere Schiene stellen und gegen Ende beobachten, damit der Käse goldbraun wird, ohne zu verbrennen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.