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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Cheesecake-Schoko-Cookies mit cremigem Frischkäsekern

Cheesecake-Schoko-Cookies mit cremigem Frischkäsekern

Cheesecake-Schoko-Cookies mit cremigem Frischkäsekern

Diese Cheesecake-Schoko-Cookies verbinden zwei Lieblingsdesserts in einem Gebäck: außen einen weichen, leicht knusprigen Chocolate-Chip-Cookie und innen eine überraschend cremige Frischkäsefüllung. Die Cookies werden besonders dick geformt, damit der Kern beim Backen geschützt bleibt und schön saftig wird. Zart schmelzende Schokolade, eine leichte Vanillenote und der milde Cheesecake-Geschmack passen dabei wunderbar zusammen. Die Zubereitung ist auch für Backanfänger gut machbar. Wichtig sind vor allem zwei Dinge: Die Frischkäseportionen müssen vor dem Formen gut durchgekühlt sein und die gefüllten Teigkugeln sollten vor dem Backen noch einmal ruhen.

Cheesecake-Schoko-Cookies mit cremigem Frischkäsekern

Informationen pratiques

  • Vorbereitung: 30 Minuten
  • Ruhezeit: 60 Minuten
  • Backzeit: 13–15 Minuten pro Blech
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 45 Minuten
  • Portionen: 10 große Cookies
  • Schwierigkeit: Einfach bis mittel
  • Backform oder Blech: 1–2 große Backbleche mit Backpapier

Zutaten

Für die Cheesecake-Füllung

  • 200 g Doppelrahm-Frischkäse, kalt
  • 40 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für den Cookie-Teig

  • 140 g weiche Butter
  • 120 g brauner Zucker
  • 70 g weißer Zucker
  • 1 Ei, Größe M
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 280 g Weizenmehl Type 405
  • 10 g Speisestärke
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 180 g backfeste Schokotropfen oder grob gehackte Zartbitterschokolade

Zubereitung

  1. Cheesecake-Füllung vorbereiten. Frischkäse, Puderzucker und Vanilleextrakt in einer kleinen Schüssel nur so lange verrühren, bis eine glatte Creme entsteht. Nicht unnötig lange schlagen, da die Masse sonst weicher wird. Auf ein mit Backpapier belegtes Brett oder einen Teller 10 kleine Portionen von jeweils etwa 24 g setzen. Die Portionen müssen nicht perfekt rund sein. Für mindestens 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. Sie sollen deutlich fest, aber nicht vollständig durchgefroren sein.
  2. Cookie-Teig anrühren. Die weiche Butter mit braunem und weißem Zucker etwa 2 Minuten cremig rühren. Das Ei und den Vanilleextrakt dazugeben und weitere 30–60 Sekunden verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Zu langes Aufschlagen ist nicht nötig, denn die Cookies sollen kompakt und weich bleiben.
  3. Trockene Zutaten einarbeiten. Mehl, Speisestärke, Natron, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf niedriger Stufe beziehungsweise mit einem Teigschaber nur so lange einarbeiten, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind. Anschließend 150 g der Schokotropfen kurz unterheben. Die restlichen 30 g werden später für die Oberfläche verwendet. Der fertige Teig sollte weich, aber problemlos formbar sein.
  4. Cookies füllen und formen. Den Teig in 10 Portionen von jeweils ungefähr 85 g teilen. Jede Portion zunächst flach drücken. Eine kalte Frischkäseportion in die Mitte setzen und den Cookie-Teig vollständig darum schließen. Besonders die Nahtstellen sorgfältig zusammendrücken, damit beim Backen möglichst keine Füllung austritt. Die Teigstücke zu hohen, dicken Kugeln formen und die restlichen Schokotropfen leicht in die Oberfläche drücken.
  5. Gefüllte Cookies kühlen. Die Teigkugeln auf einen Teller oder ein kleines Blech setzen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Gegen Ende der Kühlzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei Umluft sind 160 °C ausreichend. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Cookies backen. Jeweils höchstens 5 Teigkugeln mit reichlich Abstand auf das vorbereitete Blech setzen. Auf der mittleren Schiene 13–15 Minuten backen. Die Cookies sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun aussehen und stabil geworden sind, während die Mitte noch weich und etwas heller erscheint. Nicht warten, bis die gesamte Oberfläche dunkelbraun ist – dadurch würden die Cookies beim Abkühlen zu fest.
  7. Abkühlen lassen. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Cookies mindestens 15 Minuten darauf liegen lassen. Direkt nach dem Backen sind sie sehr weich und die Cheesecake-Füllung ist heiß. Erst danach vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Lauwarm schmecken sie besonders gut: Die Schokolade ist dann noch weich, während der Frischkäsekern bereits etwas stabiler geworden ist.

Conseils pour réussir la recette

  • Die Füllung ausreichend kühlen: Kalter, fester Frischkäse lässt sich wesentlich leichter mit Cookie-Teig umschließen und läuft beim Formen nicht heraus.
  • Den Teig nicht überarbeiten: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, nur noch kurz weiterrühren. So bleiben die Cookies zart.
  • Die Füllung vollständig verschließen: Es dürfen möglichst keine offenen Stellen entstehen. Besonders die Unterseite kontrollieren, bevor die Cookies aufs Blech kommen.
  • Genügend Abstand lassen: Die großen Cookies breiten sich beim Backen aus. Etwa 7–8 cm Abstand zwischen den Teigkugeln sind sinnvoll.
  • Nicht zu lange backen: Eine noch weich wirkende Mitte ist erwünscht. Die Cookies garen auf dem heißen Backblech nach und werden beim Abkühlen fester.
  • Für ein schönes Ergebnis Schokolade zurückhalten: Einige Schokotropfen auf der Oberfläche machen die fertigen Cookies nicht nur appetitlicher, sondern sorgen auch für zusätzliche schokoladige Stellen.

Varianten und Substitutionen

Vollmilchschokolade: Die Zartbitterschokolade kann in gleicher Menge durch Vollmilchschokolade ersetzt werden. Die Cookies werden dadurch deutlich süßer und schmecken milder.

Schokoladenmischung: Eine Mischung aus 90 g Zartbitter- und 90 g Vollmilchschokolade funktioniert ebenfalls sehr gut und ergibt einen ausgewogenen Schokoladengeschmack.

Vanillezucker statt Vanilleextrakt: Steht kein Vanilleextrakt zur Verfügung, kann jeder Teelöffel Vanilleextrakt durch etwa 8 g Vanillezucker ersetzt werden. In diesem Fall bei der Cheesecake-Füllung 8 g und beim Cookie-Teig ebenfalls 8 g von der jeweils angegebenen Zuckermenge abziehen, damit die Süße ausgewogen bleibt.

Kleinere Cookies: Für kleinere Exemplare können Teig und Füllung in mehr Portionen aufgeteilt werden. Die Backzeit verkürzt sich entsprechend und sollte bereits nach etwa 10 Minuten kontrolliert werden. Entscheidend bleiben goldene Ränder und eine weiche Mitte.

Conservation

Wegen der Frischkäsefüllung sollten vollständig abgekühlte Cookies in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 3 Tagen gegessen werden. Vor dem Servieren können sie etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen oder kurz bei niedriger Leistung in der Mikrowelle erwärmt werden. Zum Einfrieren die gebackenen, vollständig ausgekühlten Cookies einzeln verpacken und bis zu 2 Monate einfrieren. Anschließend im Kühlschrank auftauen und bei Bedarf einige Minuten bei 150 °C Ober-/Unterhitze erwärmen.

Questions fréquentes

Warum läuft die Cheesecake-Füllung beim Backen heraus?

Meist war die Frischkäsefüllung nicht kalt genug oder der Cookie-Teig wurde nicht vollständig darum verschlossen. Kleine Risse sollten vor dem Kühlen sorgfältig zugedrückt werden.

Warum sind meine Cookies direkt nach dem Backen so weich?

Das ist bei dieser Rezeptur normal. Die heißen Cookies stabilisieren sich während der ersten 15 Minuten auf dem Backblech deutlich. Werden sie länger gebacken, nur weil die Mitte noch weich aussieht, können sie später trocken werden.

Kann ich die Cookies schon am Vortag vorbereiten?

Ja. Die gefüllten, ungebackenen Teigkugeln können abgedeckt über Nacht im Kühlschrank bleiben. Am nächsten Tag direkt aus dem Kühlschrank backen. Je nach Kühlschranktemperatur benötigen sie eventuell 1–2 Minuten länger.

Kann ich normalen streichfähigen Frischkäse verwenden?

Doppelrahm-Frischkäse mit fester Konsistenz eignet sich am besten. Sehr weiche oder fettreduzierte Varianten enthalten häufig mehr Wasser und können die Füllung flüssiger machen. Dadurch steigt das Risiko, dass sie während des Backens aus den Cookies austritt.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.