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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausmannskost

Cremige Hackfleisch-Spinat-Lasagne mit Ricotta und Käse – einfaches Familienrezept

Cremige Hackfleisch-Spinat-Lasagne mit Ricotta und Käse – einfaches Familienrezept

Cremige Hackfleisch-Spinat-Lasagne mit Ricotta und Käse – einfaches Familienrezept

Diese Hackfleisch-Spinat-Lasagne verbindet alles, was eine richtig gute Ofenlasagne ausmacht: eine kräftige Tomaten-Hackfleisch-Sauce, eine cremige Ricotta-Spinat-Schicht und reichlich geschmolzenen Käse. Beim Backen werden die Lasagneplatten weich, die Füllungen verbinden sich miteinander und die Oberfläche bekommt eine appetitlich goldbraune Kruste. Trotz der verschiedenen Schichten ist das Rezept unkompliziert und auch für Anfänger gut machbar. Besonders praktisch: Die Lasagne lässt sich vorbereiten und später backen. Mit einem frischen Salat dazu entsteht ein sättigendes Familienessen für sechs Personen, das direkt aus einer großen Auflaufform serviert werden kann.

Cremige Hackfleisch-Spinat-Lasagne mit Ricotta und Käse – einfaches Familienrezept

Informationen pratiques

  • Préparation : 35 Minuten
  • Repos : 10 Minuten
  • Cuisson : 45 Minuten
  • Temps total : 1 Stunde 30 Minuten
  • Portions : 6
  • Difficulté : Einfach
  • Taille du moule ou du plat : Auflaufform ca. 20 × 30 cm, mindestens 6 cm hoch

Ingrédients

Für die Hackfleisch-Tomatensauce

  • 1 große Zwiebel, ca. 150 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 600 g Rinderhackfleisch
  • 30 g Tomatenmark
  • 800 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer

Für die Spinat-Ricotta-Creme

  • 450 g TK-Blattspinat, aufgetaut
  • 500 g Ricotta
  • 1 Ei, Größe M
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss

Zum Schichten

  • 12 Lasagneplatten ohne Vorkochen, ca. 220–250 g
  • 250 g geriebener Mozzarella
  • 80 g fein geriebener Parmesan

Préparation

  1. Hackfleischsauce vorbereiten. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Eine große beschichtete Pfanne oder einen breiten Topf auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen. Das Rinderhackfleisch hineingeben und etwa 5–6 Minuten kräftig anbraten. Dabei mit einem Kochlöffel zerteilen, bis es krümelig ist und keine rosafarbenen Stellen mehr zu sehen sind. Bei ausreichend fetthaltigem Hackfleisch ist zusätzliches Öl nicht nötig.
  2. Tomatensauce kochen. Zwiebel zum Hackfleisch geben und 3–4 Minuten mitbraten, bis sie weich und leicht glasig ist. Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und etwa 1 Minute unter Rühren rösten. Gehackte Tomaten, Oregano, Basilikum, 1 TL Salz und ½ TL Pfeffer einrühren. Die Sauce bei mittlerer bis niedriger Hitze 12–15 Minuten offen köcheln lassen. Sie soll deutlich eindicken, aber noch genügend Flüssigkeit enthalten, damit die ungekochten Lasagneplatten später weich werden.
  3. Spinat-Ricotta-Creme herstellen. Während die Sauce köchelt, den aufgetauten Spinat mit den Händen sehr gründlich ausdrücken. Zu viel Flüssigkeit würde die Lasagne wässrig machen. Den Spinat grob hacken und mit Ricotta, Ei, ½ TL Salz, ¼ TL Pfeffer und Muskatnuss vermischen. Die Masse soll cremig, aber nicht flüssig sein.
  4. Backofen und Form vorbereiten. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Etwa ein Viertel der Hackfleischsauce dünn auf dem Boden einer ca. 20 × 30 cm großen Auflaufform verteilen. Darauf 3 Lasagneplatten legen. Je nach Form dürfen die Platten leicht überlappen oder passend gebrochen werden.
  5. Lasagne schichten. Auf die erste Nudelschicht etwa die Hälfte der Spinat-Ricotta-Creme verteilen. Mit 3 weiteren Lasagneplatten bedecken und ein weiteres Viertel der Hackfleischsauce daraufgeben. Wieder 3 Lasagneplatten auflegen, die restliche Spinat-Ricotta-Creme darauf verstreichen und mit den letzten 3 Platten abschließen. Die übrige Hackfleischsauce gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Wichtig ist, dass die oberen Lasagneplatten vollständig mit Sauce bedeckt sind, damit sie beim Backen nicht trocken und hart bleiben.
  6. Käse hinzufügen und backen. Mozzarella und Parmesan gleichmäßig über der Lasagne verteilen. Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und 40–45 Minuten bei 190 °C Ober-/Unterhitze backen. Nach etwa 35 Minuten kontrollieren: Die Sauce sollte an den Rändern sichtbar blubbern und der Käse goldbraun sein. Wird die Oberfläche zu schnell dunkel, die Form für die restliche Backzeit locker abdecken.
  7. Ruhen lassen und servieren. Die fertige Lasagne aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen. Diese kurze Ruhezeit ist wichtig: Die heißen Schichten setzen sich etwas und einzelne Stücke lassen sich sauberer aus der Form heben. Anschließend in 6 großzügige Portionen schneiden und heiß servieren.

Conseils pour réussir la recette

  • Spinat wirklich gut ausdrücken: Das ist einer der wichtigsten Schritte. Feuchter TK-Spinat kann die Ricottaschicht stark verwässern.
  • Hackfleischsauce nicht zu trocken kochen: Lasagneplatten ohne Vorkochen benötigen Flüssigkeit. Die Sauce sollte dickflüssig, aber keinesfalls trocken sein.
  • Nudelplatten vollständig bedecken: Besonders an den Ecken trocknen unbedeckte Lasagneplatten schnell aus.
  • Die Ruhezeit einhalten: Direkt aus dem Ofen ist die Füllung sehr weich und heiß. Nach 10 Minuten lässt sich die Lasagne wesentlich besser portionieren.
  • Eine ausreichend hohe Form verwenden: Beim Backen kann die Sauce an den Seiten hochsteigen. Eine mindestens 6 cm hohe Auflaufform verhindert, dass sie überläuft.
  • Bräunung beobachten: Jeder Backofen arbeitet etwas anders. Entscheidend sind eine blubbernde Sauce, weiche Nudeln und eine goldbraune Käsekruste.

Variantes et substitutions

Gemischtes Hackfleisch: Statt 600 g Rinderhackfleisch kann dieselbe Menge gemischtes Hackfleisch verwendet werden. Die Sauce wird dadurch etwas kräftiger und meist auch saftiger.

Frischer Spinat: Die 450 g TK-Spinat lassen sich durch etwa 700 g frischen Blattspinat ersetzen. Diesen zunächst zusammenfallen lassen, abkühlen lassen und anschließend sehr gründlich ausdrücken.

Hüttenkäse statt Ricotta: 500 g gut abgetropfter Hüttenkäse funktionieren ebenfalls. Die Füllung wird allerdings körniger und weniger samtig als mit Ricotta.

Mehr Parmesan, weniger Mozzarella: Für einen würzigeren Geschmack können 50 g Mozzarella durch weitere 50 g Parmesan ersetzt werden. Die Oberfläche wird dadurch etwas kräftiger und weniger elastisch.

Mildere Variante: Wer Knoblauch weniger intensiv mag, kann statt zwei nur eine Knoblauchzehe verwenden. Die übrigen Mengen und die Garzeit bleiben unverändert.

Conservation

Vollständig abgekühlte Lasagne innerhalb von 2 Stunden nach dem Backen abdecken und in den Kühlschrank stellen. Dort hält sie sich bei höchstens 4 °C etwa 2–3 Tage. Einzelne Portionen können luftdicht verpackt bis zu 3 Monate eingefroren werden. Zum Aufwärmen aufgetaute Lasagne bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 20–25 Minuten erhitzen, bis sie auch in der Mitte vollständig heiß ist. Bereits aufgewärmte Reste sollten nicht mehrfach erneut abgekühlt und wieder erhitzt werden.

Questions fréquentes

Muss ich die Lasagneplatten vorher kochen?

Nein. Das Rezept ist für Lasagneplatten vorgesehen, die ohne Vorkochen verwendet werden können. Wichtig ist lediglich, dass sie vollständig mit ausreichend Sauce beziehungsweise Füllung bedeckt sind.

Warum wird meine Lasagne wässrig?

Häufig enthält der Spinat noch zu viel Wasser oder die Tomatensauce wurde nicht lange genug eingekocht. Den aufgetauten Spinat kräftig ausdrücken und die Hackfleischsauce offen köcheln lassen, bis sie sämig ist.

Kann ich die Lasagne am Vortag vorbereiten?

Ja. Die Lasagne vollständig schichten, gut abdecken und höchstens einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Direkt aus dem Kühlschrank benötigt sie im vorgeheizten Ofen eventuell etwa 5–10 Minuten länger.

Woran erkenne ich, dass die Lasagne fertig ist?

Der Käse sollte goldbraun sein und die Sauce an den Rändern blubbern. Zusätzlich lässt sich ein dünnes Messer ohne starken Widerstand durch die Nudelschichten stechen. Ist die Pasta noch deutlich fest, braucht die Lasagne weitere 5–10 Minuten im Ofen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.