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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Cremige Nutella-Charlotte ohne Backen – dieses einfache Kühlschrank-Dessert begeistert schon beim Anschneiden

Cremige Nutella-Charlotte ohne Backen – dieses einfache Kühlschrank-Dessert begeistert schon beim Anschneiden

Cremige Nutella-Charlotte ohne Backen – dieses einfache Kühlschrank-Dessert begeistert schon beim Anschneiden

Diese Nutella-Charlotte ist genau das richtige Dessert, wenn etwas Besonderes auf den Tisch soll, ohne dass dafür der Backofen laufen muss. Außen bilden weiche Löffelbiskuits einen hübschen Rand, innen wartet eine luftige Creme aus Mascarpone, Sahne und Nuss-Nougat-Creme. Gehackte Haselnüsse sorgen für etwas Biss und unterstreichen den nussigen Geschmack. Besonders schön wird die Charlotte nach einigen Stunden im Kühlschrank: Die Creme wird schnittfest, während die leicht mit Milch getränkten Biskuits angenehm weich bleiben. Das Rezept eignet sich auch für Anfänger und lässt sich bequem am Vortag vorbereiten.

Cremige Nutella-Charlotte ohne Backen – dieses einfache Kühlschrank-Dessert begeistert schon beim Anschneiden

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 30 Minuten
  • Ruhezeit: mindestens 4 Stunden
  • Backzeit: keine
  • Gesamtzeit: 4 Stunden 30 Minuten
  • Portionen: 10 Stücke
  • Schwierigkeit: einfach
  • Form: Springform mit 22 cm Durchmesser

Zutaten

Für die Charlotte

  • 400 g Löffelbiskuits
  • 250 ml Vollmilch
  • 250 g Mascarpone
  • 500 ml Schlagsahne, gut gekühlt
  • 250 g Nuss-Nougat-Creme
  • 60 g Puderzucker
  • 80 g Haselnüsse, geröstet und grob gehackt

Die Mengen ergeben eine etwa 22 cm große Charlotte. Je nach Länge und Breite der verwendeten Löffelbiskuits können einige Stücke übrig bleiben.

Zubereitung

1. Die Form vorbereiten

Den Boden einer Springform mit 22 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Etwa die Hälfte der Löffelbiskuits für den Rand bereitlegen.

100 ml der Milch in einen tiefen Teller geben. Die Biskuits für den Rand nur mit der flachen Innenseite ganz kurz in die Milch tauchen – etwa eine Sekunde genügt. Sie sollen leicht befeuchtet werden, aber ihre Form behalten.

Anschließend die Biskuits dicht nebeneinander und aufrecht am Rand der Springform aufstellen. Die gezuckerte Seite zeigt dabei nach außen.

2. Einen stabilen Biskuitboden legen

Weitere Löffelbiskuits ebenfalls sehr kurz in die restlichen 150 ml Milch tauchen und damit den Boden der Form vollständig bedecken.

Kleine Zwischenräume können mit passend zugeschnittenen Biskuitstücken ausgefüllt werden. Der Boden sollte möglichst geschlossen sein, damit die Creme später nicht nach unten durchsickert.

Wichtig ist auch hier, die Biskuits nicht vollständig mit Milch vollzusaugen. Zu weiche Biskuits können beim späteren Anschneiden zerfallen.

3. Mascarpone und Nuss-Nougat-Creme verrühren

Mascarpone etwa 10 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Dadurch lässt sie sich leichter glatt rühren.

Die 250 g Mascarpone mit 250 g Nuss-Nougat-Creme in eine große Schüssel geben und mit einem Handrührgerät auf niedriger Stufe etwa 30 bis 45 Sekunden verrühren.

Nur so lange arbeiten, bis eine gleichmäßige, glatte Schokoladencreme entstanden ist. Zu langes kräftiges Rühren ist nicht nötig.

4. Sahne aufschlagen

Die sehr kalten 500 ml Schlagsahne in einer sauberen Schüssel zunächst kurz auf niedriger und anschließend auf mittlerer Stufe schlagen.

Sobald die Sahne beginnt anzudicken, die 60 g Puderzucker nach und nach einrieseln lassen. Insgesamt etwa 3 bis 5 Minuten schlagen, bis die Sahne stabile Spitzen bildet.

Sie soll fest sein, aber nicht so lange geschlagen werden, dass sie körnig wird.

5. Die Creme luftig fertigstellen

Zunächst ungefähr ein Drittel der geschlagenen Sahne mit einem Teigschaber unter die Mascarpone-Nougat-Mischung rühren. Dadurch wird die relativ feste Grundmasse lockerer.

Anschließend die restliche Sahne in zwei Portionen vorsichtig unterheben. Dabei von unten nach oben arbeiten und nicht kräftig rühren.

Am Ende sollte die Creme glatt, luftig und dennoch ausreichend stabil sein, um ihre Form zu halten.

6. Charlotte füllen

Die Hälfte der Creme auf dem vorbereiteten Biskuitboden verteilen und mit einem Löffel oder einer Palette glatt streichen.

40 g der gehackten Haselnüsse gleichmäßig darüberstreuen. Anschließend die restliche Creme daraufgeben und die Oberfläche glattziehen oder mit dem Löffel leichte Wellen formen.

Die übrigen 40 g Haselnüsse auf der Oberfläche verteilen.

7. Gut durchkühlen lassen

Die Springform abdecken und die Charlotte für mindestens 4 Stunden, besser 6 Stunden, in den Kühlschrank stellen.

Während dieser Zeit wird die Creme fester und die Biskuits nehmen gerade genug Feuchtigkeit auf, um beim Essen angenehm weich zu sein.

Vor dem Servieren den Springformrand vorsichtig lösen. Wenn die Charlotte beim Entfernen des Rings stabil stehen bleibt und sich mit einem scharfen Messer sauber schneiden lässt, hat sie die richtige Konsistenz erreicht.

Tipps für eine besonders schöne Nutella-Charlotte

  • Die Sahne wirklich kalt verwenden. Am zuverlässigsten lässt sie sich direkt aus dem Kühlschrank steif schlagen.
  • Löffelbiskuits nur kurz eintauchen. Eine Sekunde Kontakt mit der Milch reicht normalerweise aus. Vollgesogene Biskuits können die Charlotte instabil machen.
  • Die Creme vorsichtig mischen. Nach dem Aufschlagen der Sahne sollte sie nur noch untergehoben werden. So bleibt die Füllung luftig.
  • Genügend Kühlzeit einplanen. Vier Stunden sind das Minimum. Für besonders saubere Stücke empfiehlt sich eine Ruhezeit von etwa sechs Stunden.
  • Ein heißes Messer verwenden. Das Messer kurz unter heißes Wasser halten, abtrocknen und dann schneiden. So entstehen deutlich sauberere Schnittflächen.
  • Haselnüsse nicht zu fein mahlen. Grob gehackte Stückchen geben einen angenehmen Kontrast zur weichen Creme.

Varianten und Substitutionen

Andere Nüsse: Statt Haselnüssen können 80 g geröstete Mandeln verwendet werden. Die Charlotte schmeckt dadurch weniger intensiv nussig, bleibt aber genauso gut schnittfähig.

Kaffeenote: Wer ein kräftigeres Aroma möchte, kann die 250 ml Milch durch 200 ml Milch und 50 ml vollständig abgekühlten Kaffee ersetzen. Die Biskuits weiterhin nur sehr kurz eintauchen.

Etwas weniger süß: Der Puderzucker kann auf 30 g reduziert werden. Da Nuss-Nougat-Creme bereits süß ist, bleibt das Dessert trotzdem deutlich süß.

Kleinere Form: In einer Springform mit 20 cm Durchmesser wird die Charlotte höher. Die Zutatenmenge kann unverändert bleiben; möglicherweise werden etwas weniger Löffelbiskuits für den Rand benötigt.

Aufbewahrung

Die fertige Nutella-Charlotte sollte wegen Mascarpone und Sahne stets gekühlt bei höchstens 5 °C aufbewahrt werden. Gut abgedeckt bleibt sie im Kühlschrank etwa 2 Tage frisch. Nach dem Servieren sollte sie nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen.

Einfrieren ist grundsätzlich möglich, verändert aber die Konsistenz von Mascarponecreme und Biskuits etwas. Falls nötig, einzelne Stücke luftdicht verpacken und höchstens etwa einen Monat einfrieren. Anschließend langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen. Ein Aufwärmen ist bei diesem Dessert nicht vorgesehen.

Häufige Fragen

Warum wird meine Nutella-Creme nicht fest?

Häufig liegt es an zu warmer oder nicht ausreichend aufgeschlagener Sahne. Verwende gut gekühlte Schlagsahne und lasse die fertige Charlotte mindestens vier Stunden im Kühlschrank fest werden.

Kann ich die Charlotte schon am Vortag zubereiten?

Ja. Das ist sogar besonders praktisch. Über Nacht im Kühlschrank wird die Creme stabil und die Biskuits werden angenehm weich. Die Charlotte sollte dabei gut abgedeckt sein, damit sie keine fremden Kühlschrankgerüche annimmt.

Muss ich die Löffelbiskuits unbedingt in Milch tauchen?

Nicht zwingend, aber eine sehr kurze Befeuchtung verbessert die Konsistenz. Ohne Milch bleiben die Biskuits zunächst deutlich trockener und benötigen länger, um Feuchtigkeit aus der Creme aufzunehmen.

Wie verhindere ich, dass die Charlotte beim Anschneiden auseinanderfällt?

Die Biskuits dicht aneinanderstellen, die Creme nicht zu flüssig zubereiten und vor allem die Kühlzeit einhalten. Nach mindestens vier bis sechs Stunden sollte eine korrekt zubereitete Charlotte stabil genug sein, um saubere Stücke daraus zu schneiden.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.