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Saisonale Küche

Cremiger Meeresfrüchte-Auflauf zu Weihnachten – Festlich, einfach und unwiderstehlich

Cremiger Meeresfrüchte-Auflauf zu Weihnachten – Festlich, einfach und unwiderstehlich

Dieser cremige Meeresfrüchte-Auflauf verbindet zarte Jakobsmuscheln und saftige Garnelen mit Champignons, milden Zwiebeln und einer aromatischen Weißwein-Sahne-Sauce. Im Ofen wird die Sauce wunderbar sämig, während die Meeresfrüchte gerade so lange garen, dass sie saftig und zart bleiben. Das Gericht wirkt festlich, ist aber überraschend unkompliziert und eignet sich deshalb hervorragend für Weihnachten, Familienessen oder ein besonderes Abendessen mit Gästen. Besonders praktisch: Die Sauce lässt sich vorbereiten, sodass der Auflauf kurz vor dem Essen nur noch fertiggestellt und in den Ofen geschoben werden muss. Festlich und ebenfalls cremig gefüllt sind die knusprigen Meeresfrüchte-Vol-au-vents.

Cremiger Meeresfrüchte-Auflauf zu Weihnachten – Festlich, einfach und unwiderstehlich

Auf einen Blick

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Backzeit: 18–22 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 45–50 Minuten
  • Portionen: 4 Personen
  • Schwierigkeit: einfach bis mittel
  • Größe der Auflaufform: rund, ca. 26 cm Durchmesser oder eine Form mit etwa 2 Litern Fassungsvermögen

Zutaten

  • 12 Jakobsmuscheln, ausgelöst, ca. 350 g
  • 12 große rohe Garnelen, geschält und entdarmt, ca. 300 g
  • 300 g Champignons
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, ca. 180 g
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne oder Kochsahne

Vorbereitung

  1. Meeresfrüchte vorbereiten.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Jakobsmuscheln und Garnelen mit Küchenpapier sehr sorgfältig trocken tupfen. Dieser Schritt ist wichtig, denn zu viel Flüssigkeit würde die Sauce später unnötig verdünnen. Die Jakobsmuscheln ganz lassen. Die Garnelen ebenfalls ganz verwenden, sofern sie nicht außergewöhnlich groß sind.
  2. Gemüse schneiden.
    Die Champignons putzen und in etwa 4–5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Champignons und Zwiebeln in eine breite beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 7–8 Minuten garen. Da kein zusätzliches Fett verwendet wird, regelmäßig umrühren. Die Pilze geben zunächst Flüssigkeit ab. Weitergaren, bis der größte Teil davon verdampft ist und die Zwiebeln weich werden.
  3. Mit Weißwein ablöschen.
    Die 150 ml trockenen Weißwein zu den Champignons und Zwiebeln geben. Alles bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 5–7 Minuten offen einkochen lassen. Am Ende sollte nur noch wenig Flüssigkeit in der Pfanne vorhanden sein. Dadurch konzentriert sich das Aroma und die spätere Sahnesauce bleibt cremig statt wässrig.
  4. Die cremige Sauce herstellen.
    Die 200 ml Sahne einrühren und die Mischung bei mittlerer Hitze weitere 3–4 Minuten sanft köcheln lassen. Nicht zu stark kochen. Die Sauce muss noch nicht sehr dick sein, sollte aber die Rückseite eines Löffels leicht überziehen. Beim anschließenden Backen wird sie noch etwas sämiger.
  5. Auflauf zusammensetzen.
    Die Champignon-Zwiebel-Sauce gleichmäßig in die Auflaufform geben. Jakobsmuscheln und Garnelen darauf verteilen und leicht in die Sauce drücken. Möglichst nicht übereinanderlegen, damit alle Meeresfrüchte gleichmäßig garen. Die Oberfläche sollte noch teilweise sichtbar bleiben.
  6. Im Ofen garen.
    Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Auflauf bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 18–22 Minuten backen. Die genaue Zeit hängt von der Größe der Jakobsmuscheln und Garnelen ab. Die Garnelen sind fertig, wenn sie vollständig undurchsichtig und fest geworden sind. Die Jakobsmuscheln sollten ebenfalls undurchsichtig sein, sich aber noch weich und saftig anfühlen. Die Sauce darf am Rand leicht blubbern.
  7. Kurz setzen lassen und servieren.
    Den fertigen Meeresfrüchte-Auflauf aus dem Ofen nehmen und etwa 2–3 Minuten stehen lassen. Dadurch beruhigt sich die heiße Sauce und wird etwas cremiger. Anschließend direkt servieren. Besonders schön wirkt das Gericht, wenn einige Jakobsmuscheln und Garnelen sichtbar oben auf jeder Portion liegen.

Tipps für ein perfektes Ergebnis

  • Meeresfrüchte gründlich trocknen: Überschüssige Feuchtigkeit ist der häufigste Grund für eine zu dünne Sauce.
  • Pilze ausreichend garen: Champignons enthalten viel Wasser. Erst wenn dieses weitgehend verdampft ist, sollte der Weißwein hinzugefügt werden.
  • Wein deutlich reduzieren: Wird der Weißwein nicht ausreichend eingekocht, kann die Sauce zu flüssig und geschmacklich zu dominant werden.
  • Nicht zu lange backen: Besonders Jakobsmuscheln können bei zu langer Garzeit fest und gummiartig werden.
  • Eine eher flache Form verwenden: Darin liegen die Meeresfrüchte nebeneinander und garen wesentlich gleichmäßiger als in einer tiefen, kleinen Form.
  • Gefrorene Meeresfrüchte vollständig auftauen: Anschließend besonders gründlich trocken tupfen, bevor sie in die Sauce kommen.

Varianten und Substitutionen

Ohne Alkohol: Den Weißwein kann man weglassen. In diesem Fall die Champignons und Zwiebeln etwas länger garen, bis ihre Flüssigkeit nahezu vollständig verdampft ist, und anschließend direkt die Sahne hinzufügen. Der Geschmack wird milder und weniger säuerlich.

Nur mit Garnelen: Wer keine Jakobsmuscheln bekommt, kann insgesamt etwa 600–650 g rohe Garnelen verwenden. Sehr große Garnelen eignen sich besonders gut, weil sie während der Backzeit saftiger bleiben. Wer lieber Fisch auftischt, greift zum Zitronen-Butter-Fisch aus dem Ofen, der in 30 Minuten fertig ist.

Nur mit Jakobsmuscheln: Alternativ können etwa 600–650 g Jakobsmuscheln verwendet werden. Bei kleineren Exemplaren sollte die Backzeit kontrolliert und gegebenenfalls um einige Minuten verkürzt werden.

Mit braunen Champignons: Die weißen Champignons lassen sich in gleicher Menge durch braune Champignons ersetzen. Sie besitzen einen etwas kräftigeren, erdigeren Geschmack, verändern die Zubereitung aber nicht.

Mit Kochsahne: Statt klassischer Schlagsahne funktioniert Kochsahne. Je nach Fettgehalt kann die fertige Sauce allerdings etwas weniger vollmundig und etwas dünner ausfallen.

Aufbewahrung

Reste sollten nach dem Abkühlen möglichst schnell abgedeckt in den Kühlschrank gestellt und innerhalb von 1 Tag verzehrt werden. Zum Aufwärmen den Auflauf in einer ofenfesten Form bei etwa 160 °C Ober-/Unterhitze erhitzen, bis er vollständig heiß ist. Eine zu hohe Temperatur sollte vermieden werden, weil Garnelen und Jakobsmuscheln sonst schnell trocken werden. Einfrieren ist zwar grundsätzlich möglich, aber nicht empfehlenswert: Die Sahnesauce kann sich beim Auftauen trennen und die empfindlichen Meeresfrüchte verlieren deutlich an Textur. Bereits aufgewärmte Reste sollten nicht erneut gekühlt und ein weiteres Mal erhitzt werden.

Häufige Fragen

Warum ist meine Sauce nach dem Backen zu flüssig?

Meist haben die Champignons oder Meeresfrüchte zu viel Wasser abgegeben. Deshalb die Pilze vor dem Ablöschen gründlich ausdampfen lassen und Garnelen sowie Jakobsmuscheln sehr gut trocken tupfen. Auch der Weißwein sollte deutlich reduziert werden, bevor die Sahne dazukommt.

Kann ich den Meeresfrüchte-Auflauf vorbereiten?

Die Champignon-Zwiebel-Sauce lässt sich einige Stunden vorher zubereiten und vollständig abgekühlt im Kühlschrank aufbewahren. Die rohen Meeresfrüchte sollten jedoch erst unmittelbar vor dem Backen hinzugefügt werden. So bleiben sie frischer und behalten eine bessere Konsistenz.

Woran erkenne ich, dass Jakobsmuscheln und Garnelen gar sind?

Garnelen wechseln von glasig-grau zu undurchsichtig und werden deutlich fester. Jakobsmuscheln verlieren ebenfalls ihre glasige Optik und sind im Inneren gerade eben durchgegart. Beide sollten saftig bleiben. Werden sie sehr fest oder gummiartig, waren sie zu lange der Hitze ausgesetzt.

Welcher Weißwein eignet sich für die Sauce?

Ein trockener, nicht zu süßer Weißwein ist am besten geeignet. Entscheidend ist, dass er vor Zugabe der Sahne mehrere Minuten einkocht. Dadurch wird sein Geschmack konzentrierter und harmoniert besser mit den milden Meeresfrüchten und Champignons.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.