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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausmannskost

Diese cremigen Pilz-Spaghetti sind in 30 Minuten fertig – so einfach und unglaublich lecker!

Diese cremigen Pilz-Spaghetti sind in 30 Minuten fertig – so einfach und unglaublich lecker!

Diese cremigen Pilz-Spaghetti sind in 30 Minuten fertig – so einfach und unglaublich lecker!

Cremige Spaghetti, goldbraun gebratene Champignons und würziger Parmesan ergeben ein unkompliziertes Pastagericht, das mit wenigen Zutaten richtig viel Geschmack auf den Teller bringt. Die Pilze werden kräftig angebraten, damit sie schöne Röstaromen entwickeln, bevor Sahne und Parmesan daraus eine samtige Sauce machen. Ein wenig Knoblauch rundet das Ganze ab, ohne den Pilzgeschmack zu überdecken. Das Rezept eignet sich besonders für ein schnelles Familienessen unter der Woche: Es braucht keinen Backofen, keine komplizierten Arbeitsschritte und steht in ungefähr 30 Minuten heiß und cremig auf dem Tisch.

Diese cremigen Pilz-Spaghetti sind in 30 Minuten fertig – so einfach und unglaublich lecker!

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 10 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 30 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: einfach
  • Kochgeschirr: großer Topf und große Pfanne, mindestens 28 cm Durchmesser
  • Backofen: nicht erforderlich

Zutaten

  • 400 g Spaghetti
  • 500 g braune oder weiße Champignons
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 20 ml Olivenöl
  • 20 g Butter
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Nudelkochwasser
  • 80 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 TL Salz
  • ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 10 g frische Petersilie

Zubereitung

  1. Pilze und übrige Zutaten vorbereiten.
    Die Champignons mit einem leicht feuchten Tuch oder einer weichen Bürste säubern. Nur stark verschmutzte Pilze kurz abspülen und anschließend sofort trocknen. Die Stielenden abschneiden und die Champignons in etwa 4–5 mm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken und Parmesan reiben. Die Petersilie waschen, gut trocknen und fein schneiden.
  2. Spaghetti bissfest kochen.
    Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Spaghetti hineingeben und nach Packungsangabe al dente garen, normalerweise etwa 8–11 Minuten. Kurz vor Ende der Kochzeit ungefähr 100 ml Nudelwasser abschöpfen und beiseitestellen. Die Spaghetti anschließend abgießen. Sie sollten noch einen leichten Biss haben, da sie später etwa 1–2 Minuten in der Pilzsauce weitergaren.
  3. Champignons kräftig anbraten.
    Während die Pasta kocht, eine große Pfanne auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen. Olivenöl und Butter hineingeben. Sobald die Butter geschmolzen ist, die Champignons möglichst großflächig verteilen. Etwa 6–7 Minuten braten und dabei nicht ständig umrühren. Die Pilze geben zunächst Flüssigkeit ab; diese sollte weitgehend verdampfen. Danach beginnen die Champignons, an den Rändern goldbraun zu werden. Genau diese Bräunung sorgt für einen intensiveren Geschmack.
  4. Zwiebel und Knoblauch dazugeben.
    Die gewürfelte Zwiebel unter die gebräunten Champignons mischen und etwa 2–3 Minuten weiterbraten, bis sie weich und leicht glasig ist. Anschließend den gehackten Knoblauch hinzufügen und nur etwa 30 Sekunden mitbraten. Knoblauch sollte duften, aber nicht dunkel werden, da er sonst bitter schmecken kann.
  5. Cremige Pilzsauce herstellen.
    Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Sahne zu den Pilzen gießen und alles gut vermischen. Etwa 2–3 Minuten sanft köcheln lassen. Danach 60 g des geriebenen Parmesans einrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Die Sauce sollte jetzt cremig sein, aber noch etwas flüssiger wirken als beim späteren Servieren.
  6. Spaghetti mit der Sauce verbinden.
    Die abgetropften Spaghetti direkt in die Pfanne geben und mit einer Küchenzange gründlich durch die Pilzsauce ziehen. Nach und nach das vorbereitete Nudelwasser hinzufügen. Nicht unbedingt die gesamten 100 ml auf einmal verwenden: zunächst etwa die Hälfte einarbeiten und nur so viel ergänzen, bis sich eine glänzende, cremige Sauce gleichmäßig um die Spaghetti legt. Alles noch 1–2 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze vermengen.
  7. Fertigstellen und sofort servieren.
    Die Pfanne vom Herd nehmen und die gehackte Petersilie unterheben. Die Spaghetti auf vier Teller verteilen und mit den restlichen 20 g Parmesan bestreuen. Die Sauce sollte an den Nudeln haften, während die Champignons saftig bleiben und deutlich gebräunte Stellen zeigen. Die Pasta am besten sofort servieren, denn eine Parmesan-Sahne-Sauce wird beim Abkühlen schnell dicker.

Tipps für gelungene Pilz-Spaghetti

Eine ausreichend große Pfanne verwenden: Liegen zu viele Champignons übereinander, dünsten sie im eigenen Wasser, anstatt kräftig zu bräunen. Bei einer kleinen Pfanne die Pilze besser in zwei Portionen anbraten.

Die Pilze nicht ständig bewegen: Lassen Sie die Scheiben zwischendurch ruhig auf der heißen Pfannenfläche liegen. Dadurch entstehen die gewünschten goldbraunen Stellen.

Nudelwasser nicht wegschütten: Die darin enthaltene Stärke hilft dabei, Sahne und Parmesan mit der Pasta zu einer geschmeidigen Sauce zu verbinden.

Parmesan bei moderater Temperatur einarbeiten: Bei sehr starker Hitze kann Käse verklumpen oder sich von der Sauce trennen. Deshalb vor dem Einrühren die Temperatur reduzieren.

Die Pasta nicht zu weich vorkochen: Al dente gekochte Spaghetti können noch etwas Sauce aufnehmen, ohne beim Vermengen in der Pfanne weich und klebrig zu werden.

Varianten und Substitutionen

Andere Pilze: Ein Teil der Champignons kann durch Austernpilze ersetzt werden. Sie haben eine festere, fleischigere Struktur. Größere Exemplare vor dem Braten in mundgerechte Stücke schneiden.

Crème fraîche statt Sahne: 150 g Crème fraîche können die 200 ml Sahne ersetzen. Dann etwa 50 ml zusätzliches Nudelwasser einarbeiten. Die Sauce wird etwas kräftiger und leicht säuerlich.

Grana Padano statt Parmesan: Er kann in derselben Menge verwendet werden. Das Ergebnis bleibt ähnlich cremig, der Geschmack kann jedoch etwas milder ausfallen.

Tagliatelle statt Spaghetti: 400 g trockene Tagliatelle funktionieren ebenfalls. Die breiteren Nudeln nehmen die cremige Pilzsauce besonders gut auf. Die jeweilige Kochzeit auf der Verpackung beachten.

Ohne Butter: Die 20 g Butter können durch weitere 15 ml Olivenöl ersetzt werden. Die Champignons lassen sich damit genauso braten, das Gericht verliert allerdings etwas vom typischen buttrigen Aroma.

Conservation

Reste sollten nach dem Abkühlen zügig in einen verschlossenen Behälter gegeben und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen die Pasta in eine Pfanne geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze vollständig erhitzen. Ein kleiner Schuss Wasser hilft dabei, die inzwischen dickere Sauce wieder cremiger zu machen.

Einfrieren ist möglich, aber nicht ideal: Sahnesaucen können nach dem Auftauen ihre glatte Konsistenz verlieren und die Spaghetti werden weicher. Frisch schmeckt dieses Gericht deutlich besser.

Häufige Fragen

Warum werden meine Champignons wässrig?

Pilze enthalten viel Wasser. Ist die Pfanne nicht heiß genug oder zu voll, kann die austretende Flüssigkeit nicht schnell verdampfen. Verwenden Sie eine große, gut vorgeheizte Pfanne und braten Sie größere Mengen gegebenenfalls portionsweise.

Warum wird meine Sauce zu dick?

Parmesan und Stärke aus den Nudeln binden viel Flüssigkeit. Einfach esslöffelweise etwas vom zurückbehaltenen Nudelwasser einarbeiten, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.

Kann ich die Pilz-Spaghetti ohne Sahne zubereiten?

Für dieses konkrete Rezept ist Sahne ein wichtiger Bestandteil der Sauce. Eine völlig sahnefreie Version benötigt ein anderes Verhältnis von Nudelwasser, Fett und Käse und ergibt eine weniger üppige Konsistenz.

Kann ich das Gericht vorbereiten?

Die Champignons können einige Stunden vorher geschnitten und die übrigen Zutaten vorbereitet werden. Die Spaghetti und die Sauce sollten jedoch möglichst frisch zubereitet und direkt miteinander vermengt werden, damit die Pasta saftig und cremig bleibt.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.