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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Saisonale Küche

Diese goldbraunen Pizza-Calzone sind innen so käsig – beim Anschneiden zieht der Mozzarella herrlich Fäden!

Diese goldbraunen Pizza-Calzone sind innen so käsig – beim Anschneiden zieht der Mozzarella herrlich Fäden!

Diese goldbraunen Pizza-Calzone sind innen so käsig – beim Anschneiden zieht der Mozzarella herrlich Fäden!

Außen knusprig und goldbraun, innen weich, würzig und voller geschmolzenem Käse: Diese selbst gemachten Pizza-Calzone sind unkompliziertes Wohlfühlessen für die ganze Familie. Der lockere Hefeteig umschließt eine klassische Füllung aus Tomatensauce, Mozzarella und Schinken. Im heißen Backofen geht der Teig schön auf, während der Käse im Inneren cremig schmilzt. Besonders appetitlich werden die Teigtaschen, wenn sie direkt aus dem Ofen einige Minuten ruhen und anschließend angeschnitten werden. Mit dieser Anleitung gelingen vier großzügige Calzone auch ohne große Erfahrung mit Hefeteig.

Diese goldbraunen Pizza-Calzone sind innen so käsig – beim Anschneiden zieht der Mozzarella herrlich Fäden!

Informationen praktische

  • Vorbereitung: 30 Minuten
  • Ruhezeit: 75 Minuten
  • Backzeit: 18–22 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 5 Minuten
  • Portionen: 4 große Calzone
  • Schwierigkeit: einfach bis mittel
  • Backblech: 2 Bleche, jeweils etwa 30 × 40 cm
  • Backofen: 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft

Zutaten

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 7 g Trockenhefe
  • 10 g Zucker
  • 10 g Salz
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 25 ml Olivenöl

Für die Tomatensauce

  • 250 g passierte Tomaten
  • 15 g Tomatenmark
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer

Für die Füllung

  • 300 g Mozzarella, gut abgetropft
  • 160 g Kochschinken
  • 40 g fein geriebener Parmesan

Zum Bestreichen

  • 1 Ei, Größe M
  • 15 ml Wasser

Zubereitung

  1. Hefeteig ansetzen.
    Mehl, Trockenhefe und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Salz hinzufügen. Lauwarmes Wasser und 25 ml Olivenöl dazugießen. Zunächst mit einem Holzlöffel vermengen und anschließend 8–10 Minuten kräftig kneten. Der fertige Teig sollte glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig sein. Ist er anfangs etwas klebrig, nicht sofort zusätzliches Mehl einarbeiten – durch das Kneten wird er deutlich geschmeidiger.
  2. Teig aufgehen lassen.
    Den Teig zu einer Kugel formen und in der Schüssel abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten ruhen lassen. Er sollte sein Volumen ungefähr verdoppeln. Die tatsächliche Gehzeit kann je nach Raumtemperatur etwas variieren. Entscheidend ist das sichtbare Volumen und nicht die Minute auf der Uhr.
  3. Sauce und Füllung vorbereiten.
    Während der Teig geht, passierte Tomaten mit Tomatenmark, Oregano, Salz und Pfeffer verrühren. Nicht kochen – die Sauce gart später im Ofen. Mozzarella sehr gut abtropfen lassen und anschließend in kleine Stücke schneiden. Kochschinken ebenfalls klein schneiden. Zu feuchter Mozzarella kann den Boden der Calzone weich machen.
  4. Calzone formen.
    Den aufgegangenen Teig kurz auf die Arbeitsfläche geben und in 4 gleich große Portionen von jeweils etwa 210 g teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und weitere 15 Minuten abgedeckt entspannen lassen. Anschließend jede Kugel auf etwa 25–27 cm Durchmesser rund ausrollen. Zwei Teigkreise auf jedes mit Backpapier belegte Backblech legen.
  5. Füllen und sorgfältig verschließen.
    Auf einer Hälfte jedes Teigkreises etwa 60 g Tomatensauce verteilen und dabei einen Rand von mindestens 2 cm frei lassen. Darauf jeweils ein Viertel von Mozzarella, Kochschinken und Parmesan verteilen. Nicht zu hoch stapeln. Die freie Teighälfte über die Füllung klappen. Die Ränder kräftig zusammendrücken und anschließend nach innen umschlagen oder mit einer Gabel sorgfältig versiegeln. Dadurch läuft beim Backen weniger Käse heraus.
  6. Oberfläche vorbereiten.
    Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft vollständig vorheizen. Ei mit 15 ml Wasser verquirlen und die Oberfläche der Calzone dünn damit bestreichen. Mit einem scharfen Messer jeweils 2–3 kleine Schlitze in die Oberseite schneiden. Dadurch kann heißer Dampf kontrolliert entweichen und die Teigtaschen reißen weniger leicht unkontrolliert auf.
  7. Goldbraun backen.
    Bei Ober-/Unterhitze die Bleche am besten nacheinander auf der mittleren Schiene jeweils 18–22 Minuten backen. Bei Umluft können beide Bleche gleichzeitig in den Ofen; ihre Position nach ungefähr der Hälfte der Backzeit tauschen, falls der Ofen ungleichmäßig bräunt. Die Calzone sind fertig, wenn sie deutlich aufgegangen sind und eine kräftige goldbraune Oberfläche haben. Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen, da die Käsefüllung unmittelbar nach dem Backen sehr heiß ist.

Tipps für richtig gute Calzone

Mozzarella gründlich trocknen. Nach dem Abtropfen kannst du ihn zusätzlich mit Küchenpapier abtupfen. Weniger Flüssigkeit bedeutet einen stabileren Teigboden.

Die Tomatensauce sparsam verwenden. Mehr Sauce macht eine Calzone nicht automatisch saftiger. Zu viel Flüssigkeit erschwert das Verschließen und kann den Teig von innen aufweichen.

Den Rand sauber halten. Gelangen Sauce, Öl oder Käse zwischen die Teigränder, haften diese schlechter zusammen.

Den Teig nicht extrem dünn ausrollen. Besonders in der Mitte braucht er genügend Stabilität, damit die Füllung beim Backen nicht durchbricht.

Den Ofen vollständig vorheizen. Die starke Anfangshitze sorgt dafür, dass der Hefeteig schnell aufgeht und außen eine schöne Kruste entwickelt.

Nicht sofort anschneiden. Fünf Minuten Ruhezeit machen einen großen Unterschied: Der Käse bleibt geschmolzen, läuft aber weniger stark heraus.

Varianten und Substitutionen

Vegetarische Calzone: Die 160 g Kochschinken durch 160 g gut abgetropfte, gebratene Champignons ersetzen. Pilze sollten vorher gebraten werden, damit sie in der Calzone nicht zu viel Wasser abgeben.

Salami statt Schinken: Kochschinken kann im gleichen Verhältnis durch dünn geschnittene Salami ersetzt werden. Die Füllung wird dadurch kräftiger und etwas fettreicher.

Gouda statt Mozzarella: 300 g geriebener Gouda funktionieren ebenfalls. Er schmilzt sehr gut, schmeckt kräftiger und ergibt eine etwas kompaktere Käsefüllung.

Basilikum-Variante: Oregano kann durch die gleiche Menge getrocknetes Basilikum ersetzt werden. Das verändert vor allem das Aroma, nicht die Zubereitung.

Vollkornanteil: Bis zu 150 g des Weizenmehls können durch Weizenvollkornmehl ersetzt werden. Der Teig wird etwas kräftiger und benötigt eventuell 10–20 ml zusätzliches Wasser.

Aufbewahrung

Übrig gebliebene Calzone nach dem Essen zügig abkühlen lassen und spätestens innerhalb von 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Dort können sie etwa 2 Tage aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen besonders gut: bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–12 Minuten erhitzen, bis auch die Füllung vollständig heiß ist. Vollständig ausgekühlte Calzone lassen sich einzeln luftdicht verpackt auch einfrieren. Vor dem Aufwärmen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Häufige Fragen

Warum läuft der Käse aus meiner Calzone?

Meist wurde der Rand nicht ausreichend verschlossen, die Calzone wurde zu stark gefüllt oder Mozzarella und Sauce waren zu feucht. Mindestens 2 cm Rand freilassen und sorgfältig zusammendrücken.

Muss ich die Tomatensauce vorher kochen?

Nein. Die kleine Menge passierter Tomaten gart während der Backzeit ausreichend und bleibt dadurch angenehm fruchtig.

Warum werden die Calzone unten weich?

Häufig liegt es an einer zu feuchten Füllung oder einem nicht ausreichend vorgeheizten Backofen. Mozzarella gut abtropfen lassen und den Ofen wirklich auf Temperatur bringen.

Kann ich den Teig früher vorbereiten?

Ja. Nach dem Kneten kann der Teig abgedeckt für etwa 12–24 Stunden im Kühlschrank langsam gehen. Vor dem Formen etwa 30–45 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit er wieder elastischer wird.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.