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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Saisonale Küche

Dieser cremige Nudelauflauf ist in 45 Minuten fertig – und die goldene Käsekruste macht ihn unwiderstehlich

Dieser cremige Nudelauflauf ist in 45 Minuten fertig – und die goldene Käsekruste macht ihn unwiderstehlich

Dieser cremige Nudelauflauf ist in 45 Minuten fertig – und die goldene Käsekruste macht ihn unwiderstehlich

Cremige Penne in einer samtigen Knoblauch-Parmesan-Sauce, darüber eine goldbraun überbackene Käseschicht: Dieser unkomplizierte Nudelauflauf ist genau das Richtige für ein gemütliches Familienessen. Die Pasta wird bewusst nur knapp bissfest gekocht, damit sie im Ofen nicht zu weich wird. Eine einfache Sauce aus Milch, Sahne und Käse sorgt dafür, dass der Auflauf innen schön saftig bleibt, während die Oberfläche appetitlich bräunt. Das Rezept benötigt keine ausgefallenen Zutaten und ist deshalb auch für Kochanfänger gut geeignet.

Dieser cremige Nudelauflauf ist in 45 Minuten fertig – und die goldene Käsekruste macht ihn unwiderstehlich

Informationen praktische

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Koch- und Backzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 45 Minuten
  • Portionen: 4–5
  • Schwierigkeit: einfach
  • Form: Auflaufform ca. 30 × 22 cm
  • Backofen: 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft

Zutaten

Für die Nudeln

  • 400 g Penne
  • 10 g Salz für das Kochwasser

Für die cremige Sauce

  • 30 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Weizenmehl Type 405
  • 400 ml Vollmilch
  • 200 ml Sahne
  • 80 g fein geriebener Parmesan
  • 3 g Salz
  • 1 g schwarzer Pfeffer
  • 1 g frisch geriebene Muskatnuss

Zum Überbacken

  • 150 g geriebener Mozzarella
  • 40 g fein geriebener Parmesan
  • 10 g frische Petersilie

Zubereitung

  1. Backofen und Auflaufform vorbereiten.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Eine etwa 30 × 22 cm große Auflaufform bereitstellen. Die Zutaten für die Sauce am besten vorher abwiegen, da die Zubereitung anschließend recht schnell geht.
  2. Penne knapp bissfest kochen.
    Einen großen Topf mit etwa 3 Litern Wasser aufkochen und 10 g Salz hineingeben. Die Penne zufügen und 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen. Die Nudeln sollen außen weich, im Kern aber noch deutlich bissfest sein. Anschließend abgießen und kurz abtropfen lassen. Nicht kalt abschrecken, damit die Sauce später besser an der Pasta haftet.
  3. Basis der Sauce zubereiten.
    Während die Nudeln kochen, Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Knoblauch sehr fein hacken und etwa 30 Sekunden in der Butter anschwitzen. Er soll aromatisch duften, aber keine braune Farbe bekommen. Das Mehl dazugeben und unter ständigem Rühren ungefähr 1 Minute erhitzen. Dadurch verliert das Mehl seinen rohen Geschmack.
  4. Sauce cremig kochen.
    Milch nach und nach unter kräftigem Rühren zugießen. Erst wenn die Mischung wieder glatt ist, die nächste Portion Milch hinzufügen. Danach Sahne einrühren. Die Sauce unter regelmäßigem Rühren 3 bis 4 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie deutlich cremiger wird. 80 g Parmesan, 3 g Salz, Pfeffer und Muskat einrühren. Sobald der Käse geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen. Die Sauce darf jetzt noch etwas flüssiger wirken, da sie im Ofen weiter eindickt.
  5. Nudeln mit der Sauce verbinden.
    Die abgetropften Penne direkt zur Sauce geben und gründlich vermengen. Jede Nudel sollte von einer dünnen Schicht Sauce umhüllt sein. Die Mischung anschließend gleichmäßig in die Auflaufform geben. Nicht fest zusammendrücken – zwischen den Nudeln darf etwas Sauce bleiben, damit der Auflauf saftig wird.
  6. Mit Käse bedecken.
    Zuerst 150 g geriebenen Mozzarella und anschließend 40 g Parmesan gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Die Kombination ist praktisch: Mozzarella sorgt für eine weiche, schmelzende Käseschicht, während Parmesan beim Backen stärker bräunt und ein kräftigeres Aroma liefert.
  7. Goldbraun überbacken.
    Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und den Nudelauflauf etwa 18 bis 20 Minuten backen. Er ist fertig, wenn die Sauce am Rand leicht blubbert und die Käseoberfläche mehrere goldbraune Stellen zeigt. Für eine stärkere Bräunung kann der Auflauf zum Schluss für 1 bis 2 Minuten unter den Backofengrill gestellt werden. Dabei unbedingt beobachten, da Käse unter dem Grill schnell verbrennt.
  8. Kurz ruhen lassen und servieren.
    Den fertigen Auflauf aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten stehen lassen. In dieser kurzen Zeit bindet die Sauce etwas nach und bleibt beim Servieren besser an den Penne. Petersilie fein hacken, über den Auflauf streuen und anschließend heiß servieren.

Tipps für ein gelungenes Ergebnis

Die Nudeln nicht vollständig gar kochen. Sie verbringen anschließend noch etwa 20 Minuten im Ofen. Vollständig gekochte Penne können deshalb zu weich werden.

Milch langsam einarbeiten. Wird die gesamte Milch auf einmal zum Mehl gegeben, entstehen leichter Klümpchen. Portionsweises Einrühren ergibt eine deutlich glattere Sauce.

Die Sauce nicht zu stark eindicken. Vor dem Backen sollte sie cremig fließen. Eine bereits sehr dicke Sauce kann im Ofen trocken werden, weil die Nudeln weitere Flüssigkeit aufnehmen.

Parmesan fein reiben. Fein geriebener Käse schmilzt schneller und verteilt sich gleichmäßiger in der Sauce.

Den Auflauf kurz ruhen lassen. Fünf Minuten reichen aus. Direkt aus dem Ofen ist die Sauce noch sehr heiß und flüssiger.

Beim Grillen aufpassen. Die letzten Minuten entscheiden über die goldene Kruste. Zwischen schön gebräunt und verbrannt liegen beim Grill oft nur wenige Augenblicke.

Varianten und Substitutionen

Andere Nudelformen: Rigatoni, Tortiglioni oder Fusilli können die Penne im Verhältnis 1:1 ersetzen. Sehr dünne Nudeln sind für diesen Auflauf weniger geeignet, da sie schneller weich werden.

Gouda statt Mozzarella: 150 g junger Gouda ergeben eine kräftigere, etwas kompaktere Käsekruste. Die Backzeit verändert sich nicht wesentlich.

Leichtere Sauce: Die 200 ml Sahne können durch dieselbe Menge Vollmilch ersetzt werden. Die Sauce wird dadurch weniger reichhaltig und etwas dünner. In diesem Fall sollte sie vor dem Vermengen mit den Nudeln etwa eine Minute länger köcheln.

Kräftigere Käsenote: Wer einen intensiveren Geschmack bevorzugt, kann den Mozzarella durch 150 g würzigen Bergkäse ersetzen. Der Auflauf wird dadurch deutlich aromatischer und salziger.

Aufbewahrung

Reste nach dem Essen abkühlen lassen, jedoch nicht länger als ungefähr 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Luftdicht verpackt hält sich der Nudelauflauf im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Zum Aufwärmen eine Portion abdecken und vollständig durcherhitzen. Im Backofen funktionieren etwa 15 Minuten bei 170 °C gut.

Der Auflauf kann auch portionsweise eingefroren werden. Innerhalb von etwa 2 Monaten verbrauchen und vor dem Erwärmen möglichst über Nacht im Kühlschrank auftauen. Die Sauce kann nach dem Einfrieren allerdings etwas weniger cremig sein.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird mein Nudelauflauf trocken?

Meist wurden die Nudeln zu lange vorgekocht oder die Sauce war bereits vor dem Backen zu dick. Die Penne sollten knapp bissfest und die Sauce beim Einschichten noch deutlich cremig sein.

Kann ich den Auflauf vorbereiten und später backen?

Ja. Nudeln und Sauce in die Form geben, vollständig abkühlen lassen, abdecken und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Den Käse erst unmittelbar vor dem Backen darübergeben. Da der Auflauf kalt in den Ofen kommt, kann die Backzeit etwa 5 bis 10 Minuten länger dauern.

Warum wird der Käse nicht goldbraun?

Mozzarella allein bleibt häufig relativ hell. Deshalb enthält dieses Rezept zusätzlich Parmesan. Falls die Oberfläche trotzdem zu blass ist, kann sie am Ende kurz unter dem Backofengrill gebräunt werden.

Kann ich den Auflauf ohne Sahne machen?

Ja. Die 200 ml Sahne lassen sich durch 200 ml Vollmilch ersetzen. Die Sauce schmeckt dann leichter und ist etwas weniger samtig, funktioniert für den Auflauf aber weiterhin gut.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.