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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Saisonale Küche

Diese Schinken-Käse-Quiche ist so cremig und knusprig – ein einfaches Ofenrezept, das alle lieben werden!

Diese Schinken-Käse-Quiche ist so cremig und knusprig – ein einfaches Ofenrezept, das alle lieben werden!

Diese Schinken-Käse-Quiche ist so cremig und knusprig – ein einfaches Ofenrezept, das alle lieben werden!

Eine goldbraune Quiche mit knusprigem Boden, cremiger Eier-Sahne-Füllung, würzigem Käse und kleinen Schinkenstückchen ist genau das Richtige, wenn ein unkompliziertes Essen für die ganze Familie gefragt ist. Sie schmeckt frisch aus dem Ofen wunderbar, lässt sich aber auch gut vorbereiten und später aufwärmen. Besonders wichtig ist das Verhältnis zwischen Eiern und Sahne: Die Füllung soll nach dem Backen schnittfest sein, dabei aber weich und saftig bleiben. Mit einem fertigen Mürbeteig ist die Quiche außerdem schnell vorbereitet und auch für Anfänger problemlos machbar.

Diese Schinken-Käse-Quiche ist so cremig und knusprig – ein einfaches Ofenrezept, das alle lieben werden!

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 10 Minuten
  • Backzeit: 40–45 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
  • Portionen: 6
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Form: Tarte- oder Quicheform, 28 cm Durchmesser
  • Backofen: 180 °C Ober-/Unterhitze

Zutaten

  • 1 Rolle herzhafter Mürbeteig, ca. 275 g
  • 180 g gekochter Schinken
  • 150 g geriebener Emmentaler
  • 4 Eier, Größe M
  • 250 ml Schlagsahne
  • 100 ml Milch
  • 10 g frische Petersilie
  • 3 g Salz
  • 1 g schwarzer Pfeffer
  • 1 g gemahlene Muskatnuss

Zubereitung

1. Backofen und Form vorbereiten

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 5 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen. So lässt er sich leichter ausrollen, ohne an den Rändern zu brechen.

Den Teig anschließend in eine 28 cm große Tarteform legen. Boden und Rand vorsichtig andrücken. Überstehenden Teig sauber abschneiden oder leicht nach innen falten. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

2. Schinken und Petersilie vorbereiten

Den gekochten Schinken in kleine Würfel von ungefähr 1 cm schneiden. Die Petersilie waschen, gründlich trocknen und fein hacken.

Etwa zwei Drittel des Schinkens gleichmäßig auf dem ungebackenen Teig verteilen. Danach etwa 100 g des geriebenen Emmentalers darüberstreuen. Durch diese gleichmäßige Verteilung bekommt später jedes Stück genügend Schinken und Käse.

3. Eierfüllung anrühren

Die 4 Eier in eine ausreichend große Schüssel geben und mit einem Schneebesen kurz verrühren. Es ist nicht nötig, sie stark schaumig zu schlagen.

Schlagsahne und Milch hinzufügen. Anschließend Salz, Pfeffer, Muskatnuss und die gehackte Petersilie einrühren. Die Mischung sollte gleichmäßig und relativ flüssig sein.

Nicht zu viel Salz verwenden: Sowohl der Schinken als auch der Emmentaler bringen bereits eine deutliche Würze mit.

4. Quiche füllen

Die Eier-Sahne-Mischung langsam über Schinken und Käse gießen. Dabei darauf achten, dass die Flüssigkeit gleichmäßig bis an den Rand verteilt ist.

Den restlichen Schinken und die übrigen 50 g Emmentaler auf der Oberfläche verteilen. Die Form anschließend vorsichtig ein- bis zweimal auf die Arbeitsfläche klopfen. Dadurch verteilt sich die Flüssigkeit besser zwischen den Zutaten.

Die Füllung sollte knapp unterhalb des Teigrandes bleiben, damit beim Backen nichts überläuft.

5. Quiche backen

Die Quiche auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze 40–45 Minuten backen.

Nach ungefähr 30 Minuten kontrollieren. Die Oberfläche sollte langsam goldgelb werden und der Rand des Mürbeteigs eine schöne goldbraune Farbe annehmen.

Die Quiche ist fertig, wenn die Füllung am Rand vollständig gestockt ist und die Mitte beim vorsichtigen Bewegen der Form nur noch ganz leicht wackelt. Sie darf nicht mehr flüssig wirken.

Wird der Teigrand zu schnell dunkel, kann er während der letzten 10 Minuten locker mit etwas Backpapier abgedeckt werden.

6. Vor dem Anschneiden ruhen lassen

Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Dieser Schritt ist wichtig: Direkt aus dem Ofen ist die Eierfüllung noch sehr weich. Während der kurzen Ruhezeit stabilisiert sie sich und lässt sich anschließend deutlich sauberer schneiden.

Danach in 6 großzügige Stücke schneiden und warm servieren.

Tipps für eine besonders gute Quiche

Den Teig kalt verarbeiten: Ein kühler Mürbeteig behält beim Backen seine Form besser. Deshalb sollte er erst kurz vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen werden.

Die Füllung nicht überschlagen: Eier, Sahne und Milch nur so lange verrühren, bis alles vermischt ist. Zu viel eingeschlagene Luft kann dazu führen, dass die Füllung im Ofen stark aufgeht und anschließend wieder zusammenfällt.

Auf die Mitte achten: Eine leicht bewegliche Mitte ist am Ende der Backzeit normal. Sie wird während der Ruhezeit fester. Ist die Mitte dagegen noch sichtbar flüssig, weitere 5 Minuten backen.

Schinken klein schneiden: Kleine Würfel verteilen sich wesentlich besser und sorgen dafür, dass sich die Quiche später sauber portionieren lässt.

Vor dem Schneiden warten: Die 10 Minuten Ruhezeit machen einen deutlichen Unterschied. Die Stücke behalten ihre Form und die cremige Füllung läuft nicht auseinander.

Varianten und Substitutionen

Mit Gouda: Emmentaler kann in gleicher Menge durch mittelalten Gouda ersetzt werden. Die Quiche wird dadurch etwas milder und besonders cremig.

Mit kräftigerem Käse: Wer einen intensiveren Geschmack bevorzugt, kann 50 g des Emmentalers durch 50 g Gruyère ersetzen. Die Gesamtmenge des Käses bleibt bei 150 g.

Ohne Schinken: Für eine fleischlose Variante den Schinken einfach weglassen. Die Füllung wird dadurch etwas weniger salzig, weshalb die Salzmenge auf etwa 4 g erhöht werden kann.

Mit Blätterteig: Statt Mürbeteig kann eine Rolle Blätterteig ähnlicher Größe verwendet werden. Die Quiche wird dadurch luftiger und blättriger, aber weniger kompakt. Die Backzeit bleibt ungefähr gleich; ab 35 Minuten regelmäßig kontrollieren.

Aufbewahrung

Übrig gebliebene Quiche vollständig abkühlen lassen und anschließend gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sie sich bis zu 2 Tage. Zum Aufwärmen einzelne Stücke bei 160 °C Ober-/Unterhitze etwa 10–15 Minuten in den Backofen geben. So bleibt der Boden deutlich besser als beim Erwärmen in der Mikrowelle.

Die vollständig ausgekühlte Quiche kann portionsweise eingefroren werden. Gut verpackt sollte sie innerhalb von etwa 2 Monaten verbraucht werden. Zum Servieren im Kühlschrank auftauen und anschließend im Backofen erhitzen.

Häufige Fragen

Muss der Mürbeteig vorher blindgebacken werden?

Bei dieser Rezeptur ist es nicht zwingend notwendig. Die relativ kompakte Eier-Sahne-Füllung und die Backzeit von 40–45 Minuten reichen normalerweise aus, damit der Boden durchbackt. Wer einen besonders knusprigen Boden bevorzugt, kann ihn vor dem Befüllen 10 Minuten bei 180 °C vorbacken.

Warum ist meine Quiche nach dem Backen noch weich?

Eine frisch gebackene Quiche ist in der Mitte zunächst weicher. Deshalb sollte sie 10 Minuten ruhen. Ist die Füllung allerdings noch flüssig, war die Backzeit zu kurz und die Quiche sollte weitere 5–10 Minuten in den Ofen.

Kann ich die Quiche schon am Vortag zubereiten?

Ja. Die Quiche vollständig backen, abkühlen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag bei 160 °C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten erwärmen.

Kann man die Quiche auch kalt essen?

Ja. Sie kann sowohl warm als auch kalt serviert werden. Für die beste Textur empfiehlt es sich jedoch, sie etwa 15–20 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.