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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausgemachte Rezepte

Diese Zucchini-Ricotta-Lasagne ist so cremig und saftig – und viel einfacher, als sie aussieht

Diese Zucchini-Ricotta-Lasagne ist so cremig und saftig – und viel einfacher, als sie aussieht

Diese Zucchini-Ricotta-Lasagne ist so cremig und saftig – und viel einfacher, als sie aussieht

Diese Zucchini-Ricotta-Lasagne ist ideal, wenn ein unkompliziertes Ofengericht für die ganze Familie gefragt ist. Zwischen den Lasagneplatten liegen dünne Zucchinischeiben, cremiger Ricotta und eine aromatische Tomatensauce. Parmesan und Mozzarella sorgen oben für eine goldbraune, leicht knusprige Käsekruste. Das Ergebnis ist saftig und cremig, ohne unnötig schwer zu wirken. Besonders praktisch: Die Lasagne lässt sich vollständig vorbereiten und muss anschließend nur noch in den Ofen. Entscheidend ist lediglich, der Zucchini vorher etwas Wasser zu entziehen – so bleiben die Schichten schön stabil und die Lasagne wird nicht wässrig.

Diese Zucchini-Ricotta-Lasagne ist so cremig und saftig – und viel einfacher, als sie aussieht

Informationen zur Zubereitung

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: 10 Minuten nach dem Backen
  • Backzeit: 40 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Auflaufform: ca. 28 × 20 cm
  • Backofen: 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft

Zutaten

  • 2 mittelgroße Zucchini, ca. 500 g
  • 1 TL Salz, aufgeteilt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
  • 1 EL Olivenöl
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 250 g Ricotta
  • 8 Lasagneplatten, ca. 160 g
  • 150 g Mozzarella, gut abgetropft
  • 40 g fein geriebener Parmesan

Zubereitung

  1. Zucchini vorbereiten. Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und längs oder quer in etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben auf Küchenpapier auslegen und mit ½ TL Salz gleichmäßig bestreuen. Etwa 10 Minuten liegen lassen. Das Salz zieht einen Teil der oberflächlichen Feuchtigkeit heraus. Anschließend die Zucchinischeiben gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen. Dieser kleine Schritt verhindert, dass später zu viel Flüssigkeit in der Lasagne landet.
  2. Tomatensauce kochen. Während die Zucchini Wasser verliert, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel 3–4 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie dunkel werden zu lassen. Passierte Tomaten, Oregano, ¼ TL Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen. Alles bei niedriger bis mittlerer Hitze 8–10 Minuten offen köcheln lassen. Die Sauce sollte anschließend etwas dickflüssiger sein, damit die Lasagne stabil bleibt.
  3. Käse vorbereiten und Backofen aufheizen. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 170 °C Umluft vorheizen. Mozzarella sehr gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Anschließend grob reiben oder in kleine Stückchen zupfen. Den Ricotta kurz glatt rühren. Das restliche ¼ TL Salz unter den Ricotta mischen.
  4. Erste Schichten aufbauen. Etwa ein Viertel der Tomatensauce dünn auf dem Boden einer Auflaufform von ungefähr 28 × 20 cm verteilen. Zwei Lasagneplatten darauflegen. Je nach Form können die Platten vorsichtig passend gebrochen werden. Anschließend ein Drittel des Ricottas darauf verteilen und mit einem Drittel der Zucchinischeiben belegen. Wieder etwas Tomatensauce darübergeben.
  5. Lasagne fertig schichten. Den Vorgang wiederholen: Lasagneplatten, Ricotta, Zucchini und Tomatensauce. Insgesamt vier Lagen Lasagneplatten aufbauen. Auf die oberste Nudelschicht die restliche Tomatensauce geben. Wichtig ist, dass die Lasagneplatten überall mit Sauce bedeckt sind – besonders an den Rändern. So können sie während des Backens genügend Flüssigkeit aufnehmen und weich werden.
  6. Käse daraufgeben und backen. Mozzarella gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und mit den 40 g Parmesan bestreuen. Die Form zunächst locker mit Alufolie abdecken und auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen. Anschließend die Folie entfernen und weitere 15 Minuten offen backen. Die Lasagne ist fertig, wenn die Sauce an den Rändern sichtbar blubbert, die Nudeln beim Einstechen weich sind und die Oberfläche appetitlich goldbraun aussieht.
  7. Vor dem Servieren ruhen lassen. Die fertige Lasagne aus dem Ofen nehmen und unbedingt 10 Minuten stehen lassen. Direkt aus dem Ofen sind Tomatensauce und Ricotta noch sehr weich. Während der kurzen Ruhezeit setzen sich die einzelnen Schichten, sodass sich anschließend deutlich schönere Portionen schneiden und herausheben lassen.

Tipps für eine besonders gute Zucchini-Lasagne

Zucchini nicht zu dick schneiden: Etwa 3 mm sind ideal. Dicke Scheiben geben mehr Wasser ab und können nach der Backzeit noch zu fest sein.

Die Zucchini wirklich trocken tupfen: Gerade bei großen Zucchini steckt viel Feuchtigkeit im Fruchtfleisch. Dieser Schritt macht einen deutlichen Unterschied bei der Konsistenz.

Tomatensauce etwas einkochen: Eine sehr dünne Sauce kombiniert mit der Flüssigkeit der Zucchini führt schnell zu einer wässrigen Lasagne.

Mozzarella sorgfältig abtropfen lassen: Besonders Mozzarella aus Lake enthält viel Wasser. Nach dem Abtropfen zusätzlich mit Küchenpapier trocken tupfen.

Lasagneplatten vollständig mit Sauce bedecken: Freiliegende Stellen können im Ofen trocken und hart bleiben.

Die Ruhezeit nicht überspringen: Nach zehn Minuten lässt sich die Lasagne wesentlich sauberer portionieren, ohne dass die Schichten auseinanderlaufen.

Varianten und Substitutionen

Mit Aubergine: Die 500 g Zucchini können durch etwa 500 g Aubergine ersetzt werden. Auberginenscheiben vorher dünn schneiden, leicht salzen, trocken tupfen und in einer beschichteten Pfanne portionsweise kurz anbraten. Dadurch wird die Lasagne etwas kräftiger im Geschmack.

Mit Spinat und Ricotta: Ersetze die Hälfte der Zucchini durch 250 g aufgetauten Blattspinat. Den Spinat unbedingt kräftig ausdrücken, bevor er mit dem Ricotta geschichtet wird. Andernfalls wird die Lasagne zu feucht.

Mit Gouda statt Mozzarella: 150 g geriebener junger Gouda funktionieren ebenfalls. Die Oberfläche wird kräftiger und gleichmäßiger gebräunt, während die typische milde Mozzarella-Textur verloren geht.

Mit Vollkorn-Lasagneplatten: Diese können verwendet werden, sofern sie laut Packungsangabe ohne Vorkochen geeignet sind. Je nach Hersteller kann sich die notwendige Backzeit um etwa 5–10 Minuten verlängern.

Aufbewahrung

Reste nicht länger als etwa zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Danach abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen eine Portion bei 170 °C Ober-/Unterhitze etwa 15–20 Minuten erhitzen, bis sie auch in der Mitte vollständig heiß ist.

Die Lasagne lässt sich außerdem portionsweise einfrieren. Luftdicht verpackt sollte sie für die beste Qualität innerhalb von etwa 2 Monaten gegessen werden. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend gründlich erhitzen.

Häufige Fragen

Warum wird meine Zucchini-Lasagne wässrig?

Meist stammt die überschüssige Flüssigkeit von Zucchini, Mozzarella oder einer zu dünnen Tomatensauce. Zucchini salzen und trocken tupfen, Mozzarella gut abtropfen lassen und die Sauce vorher einige Minuten einkochen.

Muss ich die Lasagneplatten vorkochen?

Bei Lasagneplatten, die laut Verpackung direkt für den Ofen geeignet sind, ist das nicht notwendig. Sie müssen allerdings vollständig von ausreichend Sauce umgeben sein.

Kann ich die Lasagne am Vortag vorbereiten?

Ja. Die Lasagne vollständig schichten, gut abdecken und höchstens bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Backen etwa 20 Minuten temperieren lassen und anschließend wie beschrieben garen.

Woran erkenne ich, dass die Lasagne fertig ist?

Die Oberfläche sollte goldbraun sein und die Sauce an den Rändern leicht blubbern. Noch wichtiger: Ein dünnes Messer muss sich ohne starken Widerstand durch die Nudelschichten stechen lassen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.