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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Saisonale Küche

Dieser cremige Nudelauflauf mit Schinken, Erbsen und Mais macht alle satt – einfach mischen und goldbraun backen

Dieser cremige Nudelauflauf mit Schinken, Erbsen und Mais macht alle satt – einfach mischen und goldbraun backen

Cremige Nudeln, herzhafte Schinkenwürfel, süßer Mais und zarte Erbsen unter einer goldgelben Käseschicht: Dieser unkomplizierte Nudelauflauf ist genau das Richtige, wenn ein sättigendes Familienessen ohne komplizierte Vorbereitung auf den Tisch soll. Die Nudeln werden nur knapp bissfest gekocht, anschließend mit Gemüse, Schinken und einer milden Sahnesauce vermengt und im Ofen überbacken. Dadurch bleiben sie saftig, während der Käse oben appetitlich schmilzt und leicht bräunt. Das Rezept lässt sich gut vorbereiten und ist auch für Kochanfänger geeignet. Besonders praktisch: Für vier großzügige Portionen genügt eine einzige Auflaufform. Wer es lieber ohne Ofen mag, kocht die cremige Lauch-Tagliatelle in 35 Minuten.

Dieser cremige Nudelauflauf mit Schinken, Erbsen und Mais macht alle satt – einfach mischen und goldbraun backen

Informationen pratiques

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Backzeit: 25 Minuten
  • Gesamtzeit: 45 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: einfach
  • Größe der Form: etwa 30 × 20 cm
  • Backofen: 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft

Ingrédients

  • 300 g kurze Nudeln, zum Beispiel Penne oder Tortiglioni
  • 100 g tiefgekühlte Erbsen
  • 150 g gekochter Schinken, gewürfelt
  • 100 g Mais aus der Dose, Abtropfgewicht
  • 200 ml Schlagsahne
  • 100 g Crème fraîche
  • 2 Eier, Größe M
  • 3 g Salz
  • 1 g schwarzer Pfeffer
  • 1 g mildes Paprikapulver
  • 120 g geriebener Gouda

Préparation

  1. Backofen und Auflaufform vorbereiten.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Eine Auflaufform von etwa 30 × 20 cm bereitstellen. Den Mais in ein Sieb geben und sehr gut abtropfen lassen. Die tiefgekühlten Erbsen müssen nicht vorher aufgetaut werden, da sie beim Kochen und anschließend im Ofen genügend Hitze bekommen.
  2. Nudeln knapp bissfest kochen.
    Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die 300 g Nudeln hineingeben und etwa 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen. Bei einer regulären Kochzeit von 10 Minuten reichen beispielsweise ungefähr 8 Minuten. Die Nudeln sollen außen weich, im Kern aber noch deutlich bissfest sein, weil sie später weitere Flüssigkeit aufnehmen. Etwa 2 Minuten vor Ende der Kochzeit die gefrorenen Erbsen zu den Nudeln geben. Anschließend beides gründlich abgießen.
  3. Cremige Sauce anrühren.
    Während die Nudeln kochen, Schlagsahne, Crème fraîche und Eier in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen glatt verrühren. Salz, schwarzen Pfeffer und Paprikapulver hinzufügen. Die Sauce soll homogen und cremig sein. Sie wirkt zunächst relativ flüssig, bindet aber während des Backens durch die Eier und umhüllt die Nudeln anschließend gleichmäßig.
  4. Alle Zutaten vermengen.
    Die heißen, gut abgetropften Nudeln und Erbsen in die vorbereitete Auflaufform geben. Schinkenwürfel und abgetropften Mais darüber verteilen. Die Sahne-Ei-Mischung gleichmäßig darübergeben und alles vorsichtig durchmischen, sodass Sauce, Gemüse und Schinken gut zwischen den Nudeln verteilt sind. Zum Schluss die Oberfläche glattstreichen.
  5. Mit Käse bedecken.
    Den geriebenen Gouda gleichmäßig über dem gesamten Auflauf verteilen. Dabei auch die Randbereiche bedecken, damit dort keine Nudeln austrocknen. Die Form anschließend sofort auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.
  6. Goldbraun überbacken.
    Den Nudelauflauf 22–25 Minuten backen. Er ist fertig, wenn die Sauce sichtbar gebunden ist, es an den Rändern leicht blubbert und der Käse vollständig geschmolzen und stellenweise goldbraun geworden ist. Wird die Oberfläche schon vor Ende der Garzeit zu dunkel, die Form für die letzten Minuten locker abdecken.
  7. Kurz stehen lassen und servieren.
    Den fertigen Auflauf aus dem Backofen nehmen und vor dem Portionieren etwa 3–5 Minuten stehen lassen. Dadurch setzt sich die cremige Sauce etwas und der Auflauf lässt sich leichter servieren. Innen sollen die Nudeln saftig und von Sauce umhüllt sein, während Schinken, Mais und Erbsen gleichmäßig verteilt bleiben. Heiß servieren.

So gelingt das Rezept

  • Nudeln nicht vollständig weich kochen: Sie garen im Ofen weiter. Werden sie vorher bereits sehr weich gekocht, können sie im fertigen Auflauf matschig werden.
  • Mais gründlich abtropfen lassen: Überschüssige Flüssigkeit verdünnt die Sauce und kann dazu führen, dass der Auflauf am Boden wässrig bleibt.
  • Die passende Form verwenden: In einer deutlich größeren Form verteilt sich der Auflauf zu dünn und trocknet schneller aus. Etwa 30 × 20 cm sind für diese Mengen ideal.
  • Sauce sorgfältig verteilen: Sie sollte möglichst alle Nudeln erreichen. Besonders Nudeln an der Oberfläche können sonst während des Backens hart werden.
  • Nach dem Backen kurz warten: Einige Minuten Ruhezeit reichen aus, damit die Sauce stabiler wird, ohne dass der Auflauf an Cremigkeit verliert.
  • Käse beobachten: Jeder Backofen bräunt etwas anders. Entscheidend sind eine gebundene Sauce und eine goldene Oberfläche, nicht allein die exakte Minutenangabe.

Varianten und Substitutionen

Andere Nudelformen: Fusilli, Rigatoni oder Farfalle funktionieren ebenfalls. Wichtig ist, eine kurze, stabile Nudelform zu verwenden und sie vor dem Überbacken knapp bissfest zu kochen.

Mozzarella statt Gouda: 120 g geriebener Mozzarella können den Gouda ersetzen. Die Oberfläche wird dadurch milder und stärker ziehend, bräunt jedoch meist etwas weniger intensiv.

Kochsahne statt Schlagsahne: 200 ml Kochsahne funktionieren ebenfalls. Je nach Fettgehalt wird die Sauce etwas weniger vollmundig, bleibt durch Eier und Crème fraîche aber ausreichend cremig.

Nur Erbsen oder nur Mais: Wer eine der beiden Gemüsesorten nicht mag, kann insgesamt 200 g Erbsen oder 200 g abgetropften Mais verwenden. Die grundsätzliche Zubereitung und Backzeit verändern sich dadurch nicht. Noch mehr Gemüse steckt im cremigen Brokkoli-Kartoffel-Auflauf.

Puten- statt Kochschinken: Die gleiche Menge gegarter Putenschinken eignet sich als unkomplizierter Ersatz. Geschmacklich wird der Auflauf etwas milder, an der Zubereitung ändert sich nichts.

Haltbarkeit und Lagerung

Reste des Nudelauflaufs sollten nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Anschließend vollständig abkühlen lassen, luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen einzelne Portionen abgedeckt bei etwa 160 °C im Backofen vollständig durcherhitzen. Der Auflauf kann auch portionsweise eingefroren und etwa 2 Monate aufbewahrt werden. Am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend gründlich erhitzen. Die Sauce kann nach dem Einfrieren etwas weniger cremig wirken.

Häufige Fragen

Warum wird mein Nudelauflauf trocken?

Meist wurden die Nudeln zu lange vorgekocht, eine zu große Auflaufform verwendet oder der Auflauf zu lange gebacken. Die Nudeln sollten vor dem Backen noch deutlich Biss haben und vollständig von der Sauce benetzt sein.

Muss ich die Erbsen vorher auftauen?

Nein. Tiefgekühlte Erbsen können direkt für die letzten 2 Minuten zu den kochenden Nudeln gegeben werden. So werden sie ausreichend vorgegart, behalten aber ihre Farbe und werden im Ofen nicht zu weich.

Kann ich den Auflauf schon am Vormittag vorbereiten?

Ja. Nudeln, Gemüse, Schinken und Sauce können in der Form vorbereitet und abgedeckt einige Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Käse erst kurz vor dem Backen darüberstreuen. Direkt aus dem Kühlschrank kann die Backzeit etwa 5 Minuten länger ausfallen.

Woran erkenne ich, dass die Eier-Sahne-Sauce durchgegart ist?

Am Rand sollte die Sauce leicht blubbern und in der Mitte nicht mehr dünnflüssig wirken. Beim Portionieren hält sie an den Nudeln und bildet eine cremige Bindung, statt sich als Flüssigkeit am Boden der Form zu sammeln.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.