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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausgemachte Rezepte

Gefächerte Auberginen aus dem Ofen – mit Tomaten und goldbrauner Mozzarella-Kruste

Gefächerte Auberginen aus dem Ofen – mit Tomaten und goldbrauner Mozzarella-Kruste

Gefächerte Auberginen aus dem Ofen – mit Tomaten und goldbrauner Mozzarella-Kruste

Diese gefächerten Auberginen sind ein unkompliziertes Ofengericht, das schon beim Servieren richtig appetitlich aussieht. Die Auberginen werden tief eingeschnitten und abwechselnd mit saftigen Tomatenscheiben und Mozzarella gefüllt. Beim Backen wird das Fruchtfleisch wunderbar weich, während die Tomaten ihren Saft abgeben und der Käse zwischen den einzelnen Fächern schmilzt und leicht goldbraun wird. Knoblauch, Olivenöl und mediterrane Kräuter sorgen für ein kräftiges, aber angenehm ausgewogenes Aroma. Dazu braucht es weder komplizierte Arbeitsschritte noch besondere Küchengeräte – ideal für ein entspanntes Familienessen.

Gefächerte Auberginen aus dem Ofen – mit Tomaten und goldbrauner Mozzarella-Kruste

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: 10 Minuten
  • Backzeit: 45–50 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 20 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Auflaufform: ca. 30 × 22 cm
  • Backofen: 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft

Zutaten

  • 2 große, längliche Auberginen, zusammen ca. 700–800 g
  • 2 große reife Tomaten, ca. 350 g
  • 2 Kugeln Mozzarella, je 125 g Abtropfgewicht
  • 3 Knoblauchzehen
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Salz
  • ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Auberginen vorbereiten.
    Die Auberginen gründlich waschen und trocken tupfen. Die Stielansätze nicht entfernen, denn sie halten die Auberginen beim Backen zusammen. Jede Aubergine quer in etwa 8–10 mm breiten Abständen tief einschneiden. Dabei darauf achten, den Boden nicht vollständig durchzuschneiden. Am einfachsten gelingt das, wenn die Aubergine zwischen zwei Kochlöffelstiele gelegt wird. Die Einschnitte vorsichtig etwas auseinanderziehen.
  2. Auberginen würzen und kurz ziehen lassen.
    ½ TL Salz zwischen den Einschnitten und auf der Oberfläche verteilen. Die Auberginen 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend eventuell austretende Feuchtigkeit mit Küchenpapier vorsichtig abtupfen. Dadurch lassen sie sich sauberer füllen und werden beim Backen weniger wässrig.
  3. Füllung vorbereiten.
    Währenddessen die Tomaten in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Mozzarella gründlich abtropfen lassen, ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und kurz auf Küchenpapier legen. Den Knoblauch sehr fein hacken. Olivenöl mit Knoblauch, Oregano, Thymian, dem restlichen ½ TL Salz und schwarzem Pfeffer verrühren.
  4. Auberginen füllen.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 180 °C Umluft vorheizen. Die Auberginen in eine etwa 30 × 22 cm große Auflaufform setzen. Zwischen die einzelnen Einschnitte abwechselnd Tomaten- und Mozzarellascheiben stecken. Nicht zu viel Füllung hineindrücken, damit die Auberginen ihre Form behalten. Die Fächer dürfen sich dabei sichtbar öffnen.
  5. Mit Kräuteröl beträufeln.
    Das Knoblauch-Kräuteröl langsam über die Auberginen verteilen. Mit einem kleinen Löffel oder Küchenpinsel etwas davon gezielt zwischen die Einschnitte geben. Das restliche Öl darf auf den Boden der Auflaufform laufen. Dort vermischt es sich während des Backens mit dem Saft der Tomaten und Auberginen zu einem aromatischen Sud.
  6. Auberginen backen.
    Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und die Auberginen 45–50 Minuten backen. Nach etwa 35 Minuten kontrollieren. Die Auberginen sind fertig, wenn sich das Fruchtfleisch mit einer Messerspitze leicht durchstechen lässt, die Tomaten weich geworden sind und der Mozzarella geschmolzen ist. Die Oberfläche sollte appetitlich gebräunt sein.
  7. Kurz ruhen lassen und servieren.
    Die fertigen Auberginen aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten stehen lassen. Anschließend etwas von dem würzigen Sud aus der Form darüberlöffeln. Beim Anschneiden sollte das Auberginenfleisch weich und saftig sein, während die einzelnen Tomaten- und Mozzarellaschichten noch gut erkennbar bleiben.

Tipps für das beste Ergebnis

  • Längliche Auberginen verwenden: Zwei ähnlich große, eher schlanke Exemplare garen gleichmäßiger als sehr dicke Auberginen.
  • Nicht vollständig durchschneiden: Ein Boden von ungefähr 1 cm sollte zusammenbleiben. So lässt sich die Aubergine auffächern, ohne auseinanderzufallen.
  • Mozzarella gut abtropfen lassen: Zu viel Flüssigkeit vom Käse kann den Sud in der Form unnötig verwässern.
  • Tomaten nicht zu dick schneiden: Etwa 5 mm sind ideal. Sehr dicke Scheiben benötigen länger und können verhindern, dass die Auberginen gleichmäßig weich werden.
  • Garprobe machen: Auberginen können je nach Größe unterschiedlich lange brauchen. Entscheidend ist nicht nur die Bräunung, sondern ein vollständig weiches Fruchtfleisch.
  • Bei Bedarf stärker bräunen: Ist die Aubergine weich, der Käse aber noch sehr hell, kann die Form zum Schluss 2–3 Minuten unter die Grillfunktion gestellt werden. Dabei unbedingt beobachten, da Mozzarella schnell dunkel wird.

Varianten und Substitutionen

Mit Zucchini: Eine der beiden Auberginen kann durch eine mittelgroße Zucchini ersetzt werden. Zucchini wird allerdings schneller weich. Je nach Größe sollte sie deshalb nach etwa 30–35 Minuten kontrolliert werden.

Mit Kirschtomaten: Statt 350 g großen Tomaten können etwa 350 g größere Kirschtomaten verwendet werden. Sie müssen in dünne Scheiben geschnitten werden, damit sie gut zwischen die Fächer passen.

Milder gewürzt: Wer Thymian nicht mag, kann ihn weglassen und stattdessen insgesamt 2 TL Oregano verwenden. Dadurch wird das Aroma etwas einfacher und stärker tomatenbetont.

Ohne Knoblauch: Der Knoblauch kann vollständig weggelassen werden. Die Auberginen schmecken dann milder, die Zubereitung und Backzeit ändern sich nicht.

Mehr Röstaromen: Wer eine kräftigere Oberfläche bevorzugt, kann die fertig gegarten Auberginen für die letzten 2–3 Minuten unter dem Backofengrill bräunen. Das verändert vor allem die Oberfläche des Mozzarellas, nicht die eigentliche Garzeit der Auberginen.

Conservation

Reste vollständig abkühlen lassen und anschließend in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie sollten innerhalb von 2 Tagen verzehrt werden. Zum Aufwärmen die Auberginen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 12–15 Minuten erhitzen, bis sie auch im Inneren vollständig heiß sind. In der Mikrowelle geht es schneller, allerdings wird der Mozzarella dabei weicher und die Oberfläche verliert ihre leichte Röstung.

Einfrieren ist grundsätzlich möglich, aber nicht optimal: Auberginen und Tomaten geben nach dem Auftauen deutlich mehr Wasser ab und werden weicher. Für die beste Textur empfiehlt sich deshalb die frische Zubereitung.

Häufige Fragen

Warum sind meine Auberginen nach 45 Minuten noch fest?

Sehr große oder besonders dicke Auberginen benötigen manchmal 10–15 Minuten länger. Einfach mit einem kleinen Messer in das dickste Stück Fruchtfleisch stechen. Gibt es noch deutlichen Widerstand, weiterbacken und nach 5 Minuten erneut kontrollieren.

Muss ich die Auberginen vorher schälen?

Nein. Die Schale hält die gefächerte Form zusammen und wird beim langen Backen deutlich weicher. Außerdem lässt sich die fertige Aubergine dadurch leichter aus der Form heben.

Kann ich die Auberginen schon vorher vorbereiten?

Ja. Die Auberginen können einige Stunden vorher eingeschnitten und gefüllt werden. Gut abgedeckt im Kühlschrank lagern und das Kräuteröl möglichst erst kurz vor dem Backen darübergeben.

Was passt zu gefächerten Auberginen?

Sie eignen sich als leichtes Hauptgericht oder als warme Beilage. Besonders praktisch sind neutrale Beilagen, die den aromatischen Tomaten-Kräuter-Sud aufnehmen können. Die Auberginen sollten am besten direkt aus der Auflaufform serviert werden, solange der Mozzarella noch weich und geschmolzen ist.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.