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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Hausgemachte Rezepte

Knuspriger Ofenfisch mit goldenen Kartoffelpommes – außen kross, innen wunderbar saftig

Knuspriger Ofenfisch mit goldenen Kartoffelpommes – außen kross, innen wunderbar saftig

Knuspriger Ofenfisch mit goldenen Kartoffelpommes – außen kross, innen wunderbar saftig

Knuspriger Fisch und goldbraune Kartoffelpommes sind eine Kombination, die unkompliziert ist und trotzdem richtig nach Genuss schmeckt. Bei dieser Variante kommt alles aus dem Backofen: Die Fischfilets erhalten eine würzige, besonders knusprige Panade, während die Kartoffelstifte gleichzeitig außen Röstaromen entwickeln und innen weich bleiben. Dadurch braucht man keine Fritteuse und deutlich weniger Öl. Ein wenig Zitrone und frische Petersilie sorgen am Ende für Frische. Das Rezept eignet sich hervorragend für ein entspanntes Familienessen und lässt sich auch von Kochanfängern problemlos zubereiten.

Knuspriger Ofenfisch mit goldenen Kartoffelpommes – außen kross, innen wunderbar saftig

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: 10 Minuten
  • Backzeit: 35 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 10 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Backofen: 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft
  • Benötigt: 1 großes Backblech, möglichst etwa 40 × 30 cm

Zutaten

Für die Kartoffelpommes

  • 800 g festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 20 ml Olivenöl
  • 5 g Salz
  • 2 g schwarzer Pfeffer
  • 2 g Paprikapulver, edelsüß

Für den knusprigen Fisch

  • 600 g festes weißes Fischfilet, z. B. Kabeljau oder Seelachs
  • 3 g Salz
  • 1 g schwarzer Pfeffer
  • 40 g Weizenmehl
  • 1 Ei, Größe M
  • 20 ml Wasser
  • 100 g Panko oder grobe Semmelbrösel
  • 10 ml Olivenöl
  • 10 g frische Petersilie
  • 1 Bio-Zitrone

Zubereitung

  1. Kartoffeln vorbereiten.
    Die Kartoffeln schälen oder gründlich waschen und in etwa 1 cm dicke Stifte schneiden. Anschließend unter kaltem Wasser abspülen, damit überschüssige Stärke entfernt wird. Die Kartoffelstifte sehr sorgfältig mit einem sauberen Küchentuch trocknen. Je trockener ihre Oberfläche ist, desto besser können sie im Backofen bräunen. Mit 20 ml Olivenöl, 5 g Salz, 2 g Pfeffer und Paprikapulver vermengen.
  2. Kartoffelpommes vorbacken.
    Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 200 °C Umluft vorheizen. Die Kartoffeln möglichst in einer einzigen Lage auf dem Backblech verteilen. Zwischen den Stiften etwas Platz lassen. Etwa 15 Minuten vorbacken. Danach wenden. Zu diesem Zeitpunkt sollen die Kartoffeln bereits leicht trocken aussehen und an einzelnen Stellen etwas Farbe angenommen haben.
  3. Fisch vorbereiten.
    Während die Kartoffeln vorbacken, die Fischfilets mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und in vier bis acht ähnlich große Stücke schneiden. Mit 3 g Salz und 1 g Pfeffer würzen. Danach etwa 10 Minuten bei kühler Raumtemperatur stehen lassen. Sehr dicke Filetstücke sollten etwas kleiner geschnitten werden, damit Fisch und Kartoffeln ungefähr gleichzeitig fertig werden.
  4. Panierstraße vorbereiten.
    Das Mehl auf einen flachen Teller geben. In einem zweiten Teller das Ei mit 20 ml Wasser gründlich verquirlen. Panko oder Semmelbrösel auf einen dritten Teller geben und mit 10 ml Olivenöl vermischen. Die Hälfte der Petersilie sehr fein hacken und unter die Brösel geben. Durch das wenige Öl kann die Panade im Backofen gleichmäßiger goldbraun und knusprig werden.
  5. Fisch panieren.
    Jedes Fischstück zunächst dünn im Mehl wenden und überschüssiges Mehl vorsichtig abschütteln. Danach vollständig durch das verquirlte Ei ziehen und schließlich in den Bröseln wenden. Die Panade mit den Fingern leicht andrücken, ohne den Fisch zu zerdrücken. Die fertigen Stücke sollen rundherum gleichmäßig bedeckt sein.
  6. Fisch und Kartoffeln fertig backen.
    Nach den ersten 15 Minuten Backzeit die Kartoffeln wenden und etwas auseinanderschieben. Die panierten Fischstücke dazwischen oder auf eine freie Seite des Blechs legen. Alles weitere 18–20 Minuten backen. Der Fisch ist fertig, wenn die Panade kräftig goldbraun und knusprig aussieht und sich das Fischfleisch innen leicht in saftige Lamellen teilen lässt. Sehr dünne Filets eventuell bereits nach 15 Minuten kontrollieren.
  7. Anrichten und servieren.
    Die Zitrone in Spalten schneiden und die restliche Petersilie fein hacken. Fisch und Kartoffelpommes unmittelbar nach dem Backen auf Tellern verteilen, mit Petersilie bestreuen und mit den Zitronenspalten servieren. Die Zitrone am besten erst direkt vor dem Essen über den Fisch geben, damit die knusprige Panade nicht unnötig aufweicht.

Conseils pour réussir la recette

Kartoffeln wirklich trocknen: Feuchtigkeit auf der Oberfläche erzeugt Dampf. Dadurch werden die Kartoffeln eher weich als knusprig.

Das Blech nicht überladen: Kartoffeln und Fisch brauchen ausreichend Abstand. Liegt alles dicht übereinander, kann die heiße Luft nicht richtig zirkulieren.

Fisch trocken tupfen: Auf einer feuchten Oberfläche haftet die Panade schlechter und kann sich während des Backens ablösen.

Panko für besonders viel Knusper verwenden: Normale Semmelbrösel funktionieren ebenfalls, Panko ergibt jedoch eine gröbere und luftigere Kruste.

Fisch nicht zu lange backen: Sobald sich das Fleisch leicht teilen lässt und im Inneren nicht mehr glasig ist, sollte es aus dem Ofen. Zu langes Garen macht besonders mageren Weißfisch schnell trocken.

Sofort servieren: Frisch aus dem Ofen ist der Unterschied zwischen saftigem Fisch und krosser Panade am deutlichsten.

Varianten und Substitutionen

Mit normalen Semmelbröseln: Panko lässt sich im gleichen Verhältnis durch Semmelbrösel ersetzen. Die Kruste wird etwas feiner und kompakter, geschmacklich funktioniert die Variante aber sehr gut.

Mit Seelachs statt Kabeljau: Beide Fischsorten eignen sich für diese Zubereitung. Bei dünneren Seelachsfilets sollte die Backzeit einige Minuten früher kontrolliert werden.

Kartoffelspalten statt Pommes: Die Kartoffeln können in etwa 2 cm breite Spalten geschnitten werden. Dickere Stücke benötigen möglicherweise 5–10 Minuten zusätzliche Vorbackzeit.

Kräftiger gewürzt: Wer eine deutlichere Paprikanote möchte, kann das Paprikapulver der Kartoffeln teilweise unter die Brösel mischen. Die Gesamtmenge bleibt dabei unverändert.

Ohne Petersilie: Die Petersilie kann vollständig weggelassen werden. Das verändert hauptsächlich die frische Kräuternote, nicht aber die Konsistenz oder Garzeit.

Conservation

Reste vollständig abkühlen lassen und anschließend in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Der gegarte Fisch sollte innerhalb von 1–2 Tagen verzehrt werden. Zum Aufwärmen Fisch und Kartoffeln bei etwa 180 °C für 8–12 Minuten in den Backofen geben; in der Mikrowelle wird die Panade weich. Der fertig panierte und gebackene Fisch kann eingefroren werden, verliert nach dem Auftauen jedoch etwas von seiner Knusprigkeit. Zum Einfrieren vollständig abkühlen lassen und luftdicht verpacken.

Questions fréquentes

Warum wird meine Fischpanade nicht knusprig?

Meist sind Fisch oder Panade zu feucht oder das Blech ist zu voll. Fisch gründlich trocken tupfen, den Backofen vollständig vorheizen und zwischen den einzelnen Stücken ausreichend Abstand lassen.

Muss ich die Kartoffeln vorher kochen?

Nein. Dünn geschnittene Kartoffelstifte werden direkt im Backofen gar. Wichtig ist, dass sie etwa 15 Minuten Vorsprung bekommen, bevor der Fisch auf das Blech kommt.

Woran erkenne ich, dass der Fisch fertig ist?

Die Panade sollte goldbraun sein. Im Inneren muss das Fischfleisch undurchsichtig und saftig aussehen und sich mit einer Gabel leicht in Lamellen teilen lassen. Wer ein Küchenthermometer verwendet, kann als sichere Orientierung eine Kerntemperatur von 63 °C anpeilen.

Kann ich Fisch und Kartoffeln gleichzeitig in den Ofen geben?

Besser nicht. Kartoffeln benötigen deutlich länger als die meisten Fischfilets. Durch das Vorbacken der Kartoffeln für etwa 15 Minuten werden beide Komponenten ungefähr gleichzeitig fertig und der Fisch bleibt saftig.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.