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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Desserts nach Großmutters Art

Pfirsich-Tiramisu ohne Ei – cremiges Sommerdessert mit Mascarpone und Löffelbiskuits

Pfirsich-Tiramisu ohne Ei – cremiges Sommerdessert mit Mascarpone und Löffelbiskuits

Pfirsich-Tiramisu ohne Ei – cremiges Sommerdessert mit Mascarpone und Löffelbiskuits

Dieses Pfirsich-Tiramisu verbindet saftige Früchte mit einer luftigen Mascarpone-Sahne-Creme und weichen Löffelbiskuits. Die Pfirsiche bringen eine angenehme Frische und natürliche Süße, während Vanille und eine feine Zimtnote dem Dessert ein warmes Aroma geben. Besonders praktisch: Das Tiramisu kommt ganz ohne rohe Eier und ohne Backofen aus. Nach einigen Stunden im Kühlschrank werden die Schichten wunderbar weich, bleiben aber stabil genug zum Portionieren. In einer rechteckigen Form zubereitet, eignet sich das Dessert hervorragend für Familienfeiern, Grillabende oder als unkomplizierter Nachtisch für Gäste.

Informationen zum Rezept

  • Vorbereitung: 30 Minuten
  • Ruhe: 4 Stunden
  • Backzeit: keine
  • Gesamtzeit: 4 Stunden 30 Minuten
  • Portionen: 10
  • Schwierigkeit: einfach
  • Form: ca. 20 × 30 cm

Zutaten

Für die Pfirsiche

  • 700 g reife Pfirsiche
  • 40 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt, ca. 3 g

Für die Mascarponecreme

  • 400 ml Schlagsahne, gut gekühlt
  • 500 g Mascarpone, gekühlt
  • 80 g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt, ca. 10 ml

Für die Schichten

  • 300 g Löffelbiskuits
  • 150 ml Pfirsichsaft oder Pfirsichnektar

Für die Oberfläche

  • 2 g gemahlener Zimt

Zubereitung

  1. Pfirsiche vorbereiten.
    Die Pfirsiche waschen, halbieren und entsteinen. Etwa 500 g Fruchtfleisch in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Die übrigen 200 g in etwas größere Spalten schneiden und für die Dekoration beiseitestellen. Die 500 g Pfirsiche mit 40 g Zucker und 3 g Zimt vermischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dabei entsteht etwas aromatischer Fruchtsaft, der später die einzelnen Schichten besonders saftig macht.
  2. Sahne aufschlagen.
    Die gut gekühlte Schlagsahne in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zunächst auf mittlerer, anschließend auf höherer Stufe schlagen. Nach ungefähr 2 bis 3 Minuten sollte sie steif sein und deutliche Spitzen bilden. Nicht länger schlagen, sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  3. Mascarponecreme herstellen.
    Mascarpone, 80 g Zucker und Vanilleextrakt in einer zweiten Schüssel etwa 30 bis 60 Sekunden glatt rühren. Nur so lange arbeiten, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Anschließend die geschlagene Sahne in zwei Portionen mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Die fertige Creme sollte glatt, luftig und gleichzeitig standfest sein.
  4. Erste Schicht zusammensetzen.
    Den Pfirsichsaft in einen tiefen Teller geben. Die Hälfte der Löffelbiskuits jeweils nur 1 bis 2 Sekunden in den Saft tauchen und dicht nebeneinander auf dem Boden einer Form von etwa 20 × 30 cm verteilen. Die Biskuits dürfen feucht werden, sollten aber ihre Form behalten. Die Hälfte der vorbereiteten Pfirsichstücke einschließlich etwas ausgetretenem Fruchtsaft darüber verteilen. Anschließend ungefähr die Hälfte der Mascarponecreme gleichmäßig darauf verstreichen.
  5. Zweite Schicht aufbauen.
    Die restlichen Löffelbiskuits ebenfalls kurz in den Pfirsichsaft tauchen und auf der Creme anordnen. Darauf die übrigen Pfirsichstücke verteilen und mit der restlichen Mascarponecreme vollständig bedecken. Die Oberfläche mit einem Löffel oder einer Palette glatt streichen. Zum Schluss die zurückgelegten Pfirsichspalten dekorativ darauf verteilen und gleichmäßig mit den restlichen 2 g Zimt bestäuben.
  6. Tiramisu kalt stellen.
    Die Form abdecken und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Noch besser wird die Konsistenz nach etwa 6 Stunden. Während der Kühlzeit nehmen die Löffelbiskuits Feuchtigkeit aus Creme, Früchten und Saft auf. Das Dessert ist servierbereit, wenn sich die Portionen sauber herausheben lassen und die Biskuits weich, aber nicht wässrig sind.
  7. Portionieren und servieren.
    Das Pfirsich-Tiramisu direkt aus dem Kühlschrank servieren. Für schöne Stücke ein breites Messer verwenden und dieses nach jedem Schnitt sauber abwischen. Mit einem flachen Tortenheber lassen sich die einzelnen Portionen herausnehmen, ohne die cremigen Schichten zu zerdrücken.

Tipps für ein perfektes Pfirsich-Tiramisu

  • Pfirsiche richtig auswählen: Reife, aber noch feste Früchte sind ideal. Sehr weiche Pfirsiche geben viel Flüssigkeit ab und können das Dessert wässrig machen.
  • Löffelbiskuits nur kurz tränken: Sie saugen Flüssigkeit ausgesprochen schnell auf. Ein kurzes Eintauchen genügt, da sie während der Kühlzeit zusätzlich Feuchtigkeit aufnehmen.
  • Mascarpone nicht lange schlagen: Zu intensives Rühren kann die Creme unnötig weich machen. Mascarpone nur kurz glattrühren und anschließend die Sahne behutsam unterheben.
  • Kühlzeit einhalten: Vier Stunden sind wichtig, damit sich die Schichten verbinden. Direkt nach der Zubereitung sind die Biskuits noch zu trocken und das Dessert lässt sich schlechter portionieren.
  • Pfirsiche abtropfen lassen: Haben die Früchte nach dem Ziehen sehr viel Saft abgegeben, nur einen kleinen Teil davon zwischen den Schichten verwenden.
  • Kalt servieren: Die Mascarponecreme besitzt direkt aus dem Kühlschrank die beste Stabilität und schmeckt angenehm frisch.

Varianten und Substitutionen

Mit Pfirsichen aus der Dose: Außerhalb der Pfirsichsaison können etwa 700 g gut abgetropfte Pfirsiche aus der Dose verwendet werden. Da sie bereits süßer sind, den Zucker für die Früchte auf etwa 20 g reduzieren. Die Konsistenz wird etwas weicher.

Mit Aprikosen: Pfirsiche lassen sich in gleicher Menge durch reife Aprikosen ersetzen. Das Dessert bekommt dadurch einen etwas säuerlicheren und intensiveren Fruchtgeschmack.

Mit Quark: Bis zu 250 g Mascarpone können durch 250 g Speisequark mit 20 % Fett ersetzt werden. Die Creme wird leichter und etwas säuerlicher, bleibt nach ausreichender Kühlung aber stabil.

Ohne Zimt: Wer das Dessert besonders frisch und vanillig möchte, kann den Zimt vollständig weglassen. An der Konsistenz ändert sich dadurch nichts.

Aufbewahrung

Das Pfirsich-Tiramisu muss wegen Mascarpone und Schlagsahne durchgehend gekühlt werden. Die Form gut abdecken und bei maximal 5 °C im Kühlschrank aufbewahren. Das Dessert sollte innerhalb von 2 Tagen verzehrt werden. Einfrieren ist zwar möglich, wird aber nicht empfohlen: Nach dem Auftauen können Pfirsiche Wasser abgeben und die Mascarponecreme ihre glatte Konsistenz verlieren. Dieses Dessert wird nicht erwärmt, sondern immer gekühlt serviert.

Häufige Fragen

Warum wird mein Pfirsich-Tiramisu zu flüssig?

Häufig sind sehr saftige Pfirsiche oder zu stark getränkte Löffelbiskuits die Ursache. Die Früchte bei Bedarf etwas abtropfen lassen und die Biskuits wirklich nur kurz in den Pfirsichsaft tauchen.

Kann ich das Tiramisu am Vortag vorbereiten?

Ja. Das Dessert eignet sich sehr gut zur Vorbereitung. Über Nacht im Kühlschrank verbinden sich die Schichten besonders schön. Gut abdecken, damit die Oberfläche nicht austrocknet oder fremde Gerüche annimmt.

Muss ich die Pfirsiche schälen?

Nein. Bei reifen Pfirsichen kann die Schale problemlos verwendet werden. Wer eine besonders feine Textur bevorzugt, kann die Früchte vorher schälen.

Kann ich die Löffelbiskuits trocken einschichten?

Grundsätzlich ja, allerdings wird die Konsistenz weniger gleichmäßig. Das kurze Tränken mit Pfirsichsaft sorgt dafür, dass die Biskuits nach der Kühlzeit weich und saftig sind, ohne zu zerfallen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.