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Traditionelle Rezepte & bewährte Haushaltstipps wie von Oma

Suppen & Eintöpfe

Cremige Fischpfanne mit Lachs, Weißfisch und Gemüse – herrlich zart aus dem Ofen

Cremige Fischpfanne mit Lachs, Weißfisch und Gemüse – herrlich zart aus dem Ofen

Cremige Fischpfanne mit Lachs, Weißfisch und Gemüse – herrlich zart aus dem Ofen

Diese cremige Fischpfanne ist genau das Richtige, wenn ein unkompliziertes Familienessen gleichzeitig besonders appetitlich aussehen soll. Zarter Lachs und saftiger Weißfisch garen zusammen mit Möhren, Lauch und Champignons in einer milden Sahnesauce. Im Ofen verbinden sich die Aromen, während die Oberfläche leicht goldbraun wird und der Fisch schön saftig bleibt. Das Gericht braucht nur wenige Zutaten, lässt sich gut vorbereiten und kommt direkt in einer großen Form auf den Tisch. Besonders wichtig ist eine kurze Garzeit, damit der Fisch nicht trocken wird und das Gemüse noch etwas Struktur behält.

Cremige Fischpfanne mit Lachs, Weißfisch und Gemüse – herrlich zart aus dem Ofen

Informationen zum Rezept

  • Vorbereitung: 20 Minuten
  • Ruhezeit: keine
  • Backzeit: 25–30 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
  • Portionen: 4
  • Schwierigkeit: einfach
  • Form: Auflaufform oder ofenfeste Pfanne, ca. 28–30 cm Durchmesser
  • Backofen: 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft

Zutaten

  • 300 g Lachsfilet, ohne Haut und Gräten
  • 300 g festes Weißfischfilet, z. B. Kabeljau, Seelachs oder Seehecht
  • 2 mittelgroße Möhren, ca. 180 g
  • 1 großer Lauch, ca. 200 g
  • 200 g Champignons
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 ml flüssige Sahne
  • 5 g Salz
  • 1–2 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Backofen und Gemüse vorbereiten.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Möhren schälen und in etwa 4–5 mm dicke Scheiben schneiden. Den Lauch gründlich waschen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden. Champignons putzen und je nach Größe halbieren oder in dicke Scheiben schneiden. Das Gemüse sollte nicht zu grob geschnitten sein, da die Garzeit des Fisches relativ kurz ist.
  2. Gemüse kurz vorgaren.
    Das Olivenöl in einer großen ofenfesten Pfanne oder einer normalen Pfanne erhitzen. Zuerst die Möhren hineingeben und bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten anbraten. Lauch und Champignons hinzufügen und weitere 4–5 Minuten garen. Das Gemüse soll leicht weich werden, aber noch deutlich Biss besitzen. Dadurch ist später alles gleichzeitig fertig, ohne dass der Fisch zu lange im Ofen bleiben muss.
  3. Fisch portionieren.
    Lachs und Weißfisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in große Stücke von ungefähr 4–5 cm schneiden. Zu kleine Würfel vermeiden, denn sie trocknen beim Backen schneller aus. Die Fischstücke gleichmäßig mit etwa der Hälfte des Salzes und Pfeffers würzen.
  4. Sahnesauce vorbereiten.
    Die flüssige Sahne mit dem restlichen Salz und Pfeffer verrühren. Das vorgegarte Gemüse gleichmäßig in einer etwa 28–30 cm großen Auflaufform verteilen. Wird bereits eine ofenfeste Pfanne verwendet, kann das Gemüse einfach darin bleiben.
  5. Fisch einsetzen.
    Lachs und Weißfisch zwischen dem Gemüse verteilen. Die Stücke möglichst nebeneinander legen und nicht übereinander stapeln. Anschließend die gewürzte Sahne gleichmäßig darübergeben. Der Fisch muss nicht vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sein. Gerade die leicht herausragenden Stellen bekommen beim Backen eine appetitliche Oberfläche.
  6. Im Ofen garen.
    Die Form auf die mittlere Schiene stellen und alles 20 Minuten backen. Danach kontrollieren: Die Sahne sollte am Rand leicht blubbern, das Gemüse weich sein und der Fisch seine rohe, glasige Optik verloren haben. Falls die Stücke besonders dick sind, weitere 5–10 Minuten garen. Als sichere Orientierung sollte Fisch im Kern mindestens etwa 63 °C erreichen.
  7. Kurz setzen lassen und servieren.
    Die Form aus dem Ofen nehmen und das Gericht etwa 2–3 Minuten stehen lassen. Die Sauce wird dabei etwas ruhiger und haftet besser an Fisch und Gemüse. Vorsichtig portionieren, damit die zarten Fischstücke nicht zerfallen. Direkt heiß servieren.

Tipps für ein besonders gutes Ergebnis

  • Fisch nicht zu klein schneiden: Große Stücke bleiben deutlich saftiger und sehen beim Servieren schöner aus.
  • Gemüse unbedingt vorgaren: Rohe Möhren benötigen wesentlich länger als Fisch. Ohne diesen Schritt wäre entweder die Möhre zu hart oder der Fisch bereits trocken.
  • Champignons nicht wässern: Am besten nur putzen oder sehr kurz abspülen und anschließend gründlich trocknen. So wird die Sauce nicht unnötig dünn.
  • Garzeit kontrollieren: Fisch gart schnell. Sobald das Fleisch nicht mehr glasig ist und sich leicht mit einer Gabel teilen lässt, sollte es nicht unnötig weiterbacken.
  • Nicht zu viel Salz verwenden: Fisch bringt bereits einen ausgeprägten Eigengeschmack mit. Nachwürzen kann man beim Servieren immer noch.
  • Form nicht überfüllen: Eine breite Form ist besser als eine kleine, tiefe Form, weil Fisch und Gemüse gleichmäßiger garen.

Varianten und Substitutionen

Nur Weißfisch: Die 300 g Lachs können durch weitere 300 g festen Weißfisch ersetzt werden. Das Gericht schmeckt dadurch milder und etwas weniger kräftig.

Nur Lachs: Umgekehrt können insgesamt 600 g Lachs verwendet werden. Die Sauce wird dadurch etwas gehaltvoller, weil Lachs mehr Fett enthält.

Andere Pilze: Braune Champignons können weiße Champignons ohne Änderung der Menge ersetzen. Sie bringen einen etwas kräftigeren Pilzgeschmack mit.

Mehr Lauch statt Champignons: Wer keine Pilze mag, kann die 200 g Champignons durch etwa 150–200 g zusätzlichen Lauch ersetzen. Da Lauch beim Garen zusammenfällt, wirkt das fertige Gericht etwas weniger voluminös.

Leichtere Sauce: Die Sahne kann durch eine flüssige Kochsahne mit geringerem Fettgehalt ersetzt werden. Die Sauce wird dann meist etwas weniger cremig, die Zubereitung und Backzeit bleiben jedoch grundsätzlich gleich.

Conservation

Reste sollten nach dem Abkühlen zügig in einen gut verschlossenen Behälter gegeben und im Kühlschrank bei höchstens 4 °C aufbewahrt werden. Innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen das Gericht vollständig durcherhitzen, jedoch möglichst nur einmal, damit der Fisch nicht trocken wird.

Einfrieren ist möglich, aber nicht ideal: Der Fisch selbst verträgt das Einfrieren, während eine Sahnesauce nach dem Auftauen etwas körnig oder getrennt wirken kann. Langsam im Kühlschrank auftauen und anschließend vorsichtig erhitzen.

Häufige Fragen

Warum wird meine Sauce zu dünn?

Champignons und Fisch geben während des Garens Flüssigkeit ab. Deshalb sollte das Gemüse vorgegart und überschüssige Flüssigkeit aus der Pfanne möglichst verdampft sein. Auch sehr nasser, zuvor aufgetauter Fisch sollte sorgfältig trocken getupft werden.

Kann ich tiefgekühlten Fisch verwenden?

Ja. Er sollte jedoch vorher vollständig im Kühlschrank aufgetaut und anschließend gründlich trocken getupft werden. Gefrorenen Fisch direkt in die Form zu geben verändert die Garzeit und kann die Sahnesauce stark verwässern.

Woran erkenne ich, dass der Fisch fertig ist?

Das Fleisch sollte nicht mehr roh oder glasig aussehen und sich mit einer Gabel leicht in seine natürlichen Lamellen teilen lassen. Besonders zuverlässig ist ein Küchenthermometer: Im dicksten Fischstück sollten mindestens etwa 63 °C Kerntemperatur erreicht werden.

Kann ich die Fischpfanne vorbereiten?

Das Gemüse kann einige Stunden vorher geschnitten und vorgegart werden. Den rohen Fisch und die Sahne besser erst kurz vor dem Backen hinzufügen. So bleibt die Textur des Fisches angenehm und das Gericht kann anschließend ohne längere Standzeit direkt in den heißen Ofen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.