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Hausgemachte Rezepte

Cremige Tartiflette Savoyarde – der unwiderstehliche Kartoffelauflauf mit Reblochon

Cremige Tartiflette Savoyarde – der unwiderstehliche Kartoffelauflauf mit Reblochon

Cremige Tartiflette Savoyarde – der unwiderstehliche Kartoffelauflauf mit Reblochon

Wenn goldbraun geschmolzener Käse auf zarte Kartoffeln, würzige Speckwürfel und cremige Sauce trifft, entsteht ein Auflauf, der wie gemacht für gemütliche Familienessen ist. Diese Tartiflette Savoyarde wird mit Reblochon zubereitet, dessen cremiger, aromatischer Charakter beim Backen wunderbar mit Kartoffeln und Zwiebeln verschmilzt. Ein Schuss trockener Weißwein sorgt dafür, dass der Auflauf trotz seiner Cremigkeit ausgewogen schmeckt. Die Zubereitung ist unkompliziert: Die Kartoffeln werden vorgegart, anschließend mit Speck und Zwiebeln kombiniert und mit Käse überbacken. Das Ergebnis ist innen weich und cremig, während die Oberfläche appetitlich goldbraun wird.

Cremige Tartiflette Savoyarde – der unwiderstehliche Kartoffelauflauf mit Reblochon

Informationen praktisch

  • Vorbereitung: 25 Minuten
  • Ruhezeit: 5 Minuten
  • Backzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 60 Minuten
  • Portionen: 6
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Auflaufform: ca. 30 × 22 cm
  • Backofen: 200 °C Ober-/Unterhitze

Zutaten

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 150 g Speckwürfel
  • 1 große Zwiebel, ca. 150 g
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 200 g Crème fraîche
  • 1 Reblochon, ca. 450 g
  • 4 g Salz
  • 2 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln vorgaren.
    Die Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in einen ausreichend großen Topf geben. Mit Wasser bedecken und etwa 15–20 Minuten garen. Sie sollen noch deutlich bissfest sein und dürfen keinesfalls vollständig weich werden, da sie später im Backofen weitergaren. Abgießen und einige Minuten abkühlen lassen. Anschließend schälen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
  2. Speck und Zwiebel anbraten.
    Während die Kartoffeln garen, die Zwiebel schälen und fein würfeln oder in dünne Halbringe schneiden. Die Speckwürfel ohne zusätzliches Fett in eine große Pfanne geben und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten anbraten. Die Zwiebel hinzufügen und weitere 4–5 Minuten braten. Sie sollte weich und leicht glasig werden, aber nicht dunkel verbrennen.
  3. Mit Weißwein ablöschen.
    Die 100 ml trockenen Weißwein in die Pfanne gießen und alles bei mittlerer bis kräftiger Hitze etwa 3 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Ein Teil der Flüssigkeit soll verdampfen, sodass eine aromatische, leicht feuchte Speck-Zwiebel-Mischung zurückbleibt. Mit schwarzem Pfeffer würzen.
  4. Auflauf zusammensetzen.
    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Hälfte der Kartoffelscheiben gleichmäßig in einer etwa 30 × 22 cm großen Auflaufform verteilen. Leicht salzen. Die Hälfte der Speck-Zwiebel-Mischung darübergeben. Anschließend die restlichen Kartoffeln und den übrigen Speck darauf verteilen. Die 200 g Crème fraîche in kleinen Portionen auf der Oberfläche verteilen, sodass sie beim Backen zwischen die Kartoffeln laufen kann.
  5. Reblochon vorbereiten.
    Den Reblochon nicht entrinden. Seine weiche Rinde gehört zum Käse und entwickelt beim Backen zusätzliches Aroma. Den Käse zunächst waagerecht durchschneiden und anschließend in größere Stücke teilen. Die Stücke gleichmäßig über den Kartoffeln verteilen. Je nach Salzgehalt des Specks und Käses nur noch sehr sparsam mit dem restlichen Salz würzen.
  6. Tartiflette backen.
    Die Auflaufform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen und die Tartiflette 25–30 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze backen. Fertig ist sie, wenn der Käse vollständig geschmolzen ist, die Sauce sichtbar zwischen den Kartoffeln blubbert und die Oberfläche mehrere kräftig goldbraune Stellen bekommen hat.
  7. Kurz ruhen lassen und servieren.
    Die fertige Tartiflette aus dem Backofen nehmen und vor dem Anschneiden etwa 5 Minuten ruhen lassen. Dadurch wird die cremige Käse-Sauce etwas stabiler und läuft beim Portionieren nicht vollständig auseinander. Heiß servieren.

Conseils pour réussir la recette

  • Kartoffeln nicht weich kochen: Sie sollten nach dem Vorkochen noch bissfest sein. Zu weiche Kartoffeln zerfallen beim Schichten und können den Auflauf breiig machen.
  • Mit Salz vorsichtig sein: Speck und Reblochon bringen bereits ordentlich Würze mit. Deshalb zuerst sparsam salzen und den Speck-Käse-Anteil berücksichtigen.
  • Reblochon mit Rinde verwenden: Die essbare Rinde sollte für eine klassische Tartiflette am Käse bleiben. Beim Backen wird sie weich und intensiviert das Aroma.
  • Weißwein kurz reduzieren: Wird der Wein direkt und ohne Einkochen in die Form gegeben, kann die Tartiflette unnötig flüssig werden.
  • Nicht sofort anschneiden: Fünf Minuten Ruhezeit nach dem Backen verbessern die Konsistenz deutlich.
  • Auf die Bräunung achten: Wird der Käse gegen Ende zu dunkel, die Form für die letzten Minuten etwas tiefer in den Backofen stellen.

Varianten und Substitutionen

Reblochon ersetzen: Wenn kein Reblochon erhältlich ist, funktioniert ein cremiger, gut schmelzender Käse mit gewaschener Rinde, beispielsweise ein milder Munster. Geschmack und Aroma unterscheiden sich allerdings deutlich vom Original.

Speckmenge reduzieren: Für eine etwas mildere Tartiflette können 100 g statt 150 g Speckwürfel verwendet werden. Die übrigen Mengen und die Backzeit bleiben unverändert.

Alkoholfreie Variante: Der Weißwein kann durch 100 ml Wasser ersetzt werden. Die Tartiflette bleibt cremig, verliert jedoch die leichte Säure und einen Teil ihres typischen Aromas.

Mehr Zwiebel: Wer Zwiebeln besonders gerne mag, kann 200 g Zwiebeln verwenden. Sie sollten dann einige Minuten länger bei mittlerer Hitze angeschwitzt werden, bis sie weich sind.

Conservation

Reste sollten nach dem Abkühlen innerhalb von spätestens 2 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank gestellt werden. Dort hält sich die Tartiflette etwa 2 Tage. Zum Aufwärmen einzelne Portionen oder die abgedeckte Auflaufform bei etwa 170 °C Ober-/Unterhitze erhitzen, bis auch die Mitte vollständig heiß ist. Einfrieren ist möglich, allerdings können Kartoffeln und Crème fraîche nach dem Auftauen etwas an Cremigkeit verlieren. Tiefgekühlt sollte die Tartiflette innerhalb von etwa 2 Monaten verbraucht werden. Bereits aufgetaute Reste nicht erneut einfrieren.

Questions fréquentes

Muss ich die Kartoffeln vor dem Backen kochen?

Ja. Die Kartoffeln werden bissfest vorgegart, damit sie während der relativ kurzen Backzeit zuverlässig weich werden. Rohe Kartoffeln würden bei dieser Zubereitungsweise deutlich länger benötigen.

Kann man Tartiflette vorbereiten?

Ja. Die Kartoffeln sowie die Speck-Zwiebel-Mischung können einige Stunden vorher vorbereitet und gekühlt werden. Die Tartiflette anschließend zusammensetzen und bis zum Backen im Kühlschrank aufbewahren. Bei einer direkt aus dem Kühlschrank kommenden Form können 5–10 Minuten zusätzliche Backzeit nötig sein.

Warum wird meine Tartiflette zu flüssig?

Häufig wurde der Weißwein nicht ausreichend reduziert oder die Kartoffeln enthalten nach dem Kochen noch zu viel Oberflächenwasser. Kartoffeln nach dem Abgießen deshalb kurz ausdampfen lassen und den Wein einige Minuten einkochen.

Woran erkenne ich, dass die Tartiflette fertig ist?

Die Kartoffeln sollten beim Einstechen vollständig weich sein. Gleichzeitig muss der Reblochon geschmolzen und die Oberfläche goldbraun sein. Am Rand darf die cremige Sauce leicht blubbern – dann kann die Tartiflette aus dem Ofen.

Geschrieben von

Margarete

Margarete ist die redaktionelle Stimme von Omas Hausrezepte. Hinter dem Namen steht unsere Redaktion: Wir sammeln traditionelle Familienrezepte und bewährte Haushaltstipps, prüfen Mengen, Zeiten und Temperaturen auf Plausibilität und schreiben sie so auf, dass sie in einer ganz normalen Küche gelingen. Was unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht.